Nvidia zu hohen Grafikkartenpreisen: "Wir haben keine Wunderwaffen"

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Nvidia zu hohen Grafikkartenpreisen: "Wir haben keine Wunderwaffen"
Quelle: Nvidia

In einem vielbeachteten Interview mit Yahoo Finance versprüht Nvidia-Chef Jensen Huang wenig Hoffnung. Auch 2022 soll die Nachfrage unter anderem nach Grafikkarten "bei Weitem" das Angebot übersteigen. Man habe keine Wunderwaffe

Dass die Preise und die Verfügbarkeit von Geforce RTX 30 oder Radeon RX 6000 schnell wieder besser werden, darauf hofft schon fast keiner mehr. Egal, wie gut die Finanzzahlen bei Nvidia oder AMD auch ausfallen, gefühlt profitiert der Endkunde nicht dadurch, weil die interessanten Grafikkarten kaum oder nur viel zu teuer beim Versender oder Laden um die Ecke landen. Und das soll wohl auch noch länger so bleiben.

(Viel zu) hohe Nachfrage

Im Gespräch mit Yahoo Finance klingt Nvidia-CEO Jensen Huang zumindest pessimistischer als zuletzt. Huang geht davon aus, dass auch das Jahr 2022 davon bestimmt ist, dass die Nachfrage das Angebot "bei Weitem" übersteigen wird. Und Nvidia hat für die weltweiten Probleme bei Chip-Knappheit und Logistik auch keinen Zauberstab. Man habe "kein Wundermittel für die Steuerung der Lieferkette", macht Huang deutlich. Man habe natürlich die Unterstützung der Zulieferer und das Glück, mit mehreren davon zu arbeiten. Die Lieferkette sei "vielfältig und Nvidia eine große Firma, sodass wir die Unterstützung eines großen Ökosystems um uns herum haben", so Huang.

Mit dem Pessimismus ist Huang in guter Gesellschaft, wenn man so will. Sony-PS5-Lieferant Toshiba erwartet eine Entspannung frühestens im September 2022. Der Intel-Chef Pat Gelsinger will sogar gleich mehrere Jahre der Dürre sehen. Nicht ganz so weit will der Xbox-Chef Phil Spencer gehen, aber auch er prophezeit Lieferschwierigkeiten für das Jahr 2022. Bei AMD ist man da noch etwas optimistischer, denn trotz allgemeiner Versorgungsprobleme erwartet man steigende Umsätze bei den SoCs für PS5 und Xbox Series X. Das passt nicht wirklich dazu, dass Sony seine Auslieferungspläne für die PS5 bis März 2022 reduziert hat. Wir werden sehen, wer am Ende die richtige Prognose hatte.

Warten Sie aktuell auf ein gutes Schnäppchen bei Grafikkarten? Welche Karten haben Sie auf der Wunschliste und welche Preise peilen Sie an? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

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    • Kommentare (111)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von owned139
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auf Steam steigt die Anzahl der Nvidiakarten, der Marktanteil wächst und die neuen AMD Karten sind dort immer noch nicht zu finden, weil zu wenige. Das ist für dich also kein Gegenbeweis, aber die Grafik in der die Preise und die ETH Power einmal miteinander korrelieren, ist ein Beweis dafür, dass es immer und ausschließlich an den Minern lag? Oh man...
        Nun, es ist ein ganz direkter Beweis, dass damals sehr viele GPUs an die Miner gingen, das konnte man sich auch ausrechen (ich habe es dir damals sogar vorgerechnet, wie viele GPUs dafür nötig waren).

        Bei Steam haben die AMD Karten seit jeher einen schlechten Stand. Die verbreitetste Karte ist die RX 580, mit lediglich 1,66% Anteil, von den neueren Karten hat die RX 5700 einen Marktanteil von 0,8%. Nvidia tut sich momentan auch etwas schwer, die RTX 3070 kommt auf lediglich 1,7%. Bei einem Marktanteil, von insgesamt etwa 20%, verwundert es dann auch nicht, dass AMDs verbreitetest RX 6000er Karte, die RX 6700XT ist, mit ganzen 0,18%.

        Der Anteil sagt aber auch nichts über das eigentliche Problem aus. Dazu müßte man wissen, wieviele AMD Käufer vorher Nvidiakäufer waren und das mit den Zahlen von 2019/20 vergleichen. Für das Mining gibt es solche Zahlen, wenn man Linus glaubt. Dort war davon die Rede, dass 70% der Karten an Gamer gehen und 30% an Miner (es sei nochmal dran erinnert, dass das Chaos beim Klopapier auf eine 20-30% höhere Nachfrage zurückging).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von owned139
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auf Steam steigt die Anzahl der Nvidiakarten, der Marktanteil wächst und die neuen AMD Karten sind dort immer noch nicht zu finden, weil zu wenige. Das ist für dich also kein Gegenbeweis, aber die Grafik in der die Preise und die ETH Power einmal miteinander korrelieren, ist ein Beweis dafür, dass es immer und ausschließlich an den Minern lag? Oh man...
        Nun, es ist ein ganz direkter Beweis, dass damals sehr viele GPUs an die Miner gingen, das konnte man sich auch ausrechen (ich habe es dir damals sogar vorgerechnet, wie viele GPUs dafür nötig waren).

        Bei Steam haben die AMD Karten seit jeher einen schlechten Stand. Die verbreitetste Karte ist die RX 580, mit lediglich 1,66% Anteil, von den neueren Karten hat die RX 5700 einen Marktanteil von 0,8%. Nvidia tut sich momentan auch etwas schwer, die RTX 3070 kommt auf lediglich 1,7%. Bei einem Marktanteil, von insgesamt etwa 20%, verwundert es dann auch nicht, dass AMDs verbreitetest RX 6000er Karte, die RX 6700XT ist, mit ganzen 0,18%.

        Der Anteil sagt aber auch nichts über das eigentliche Problem aus. Dazu müßte man wissen, wieviele AMD Käufer vorher Nvidiakäufer waren und das mit den Zahlen von 2019/20 vergleichen. Für das Mining gibt es solche Zahlen, wenn man Linus glaubt. Dort war davon die Rede, dass 70% der Karten an Gamer gehen und 30% an Miner (es sei nochmal dran erinnert, dass das Chaos beim Klopapier auf eine 20-30% höhere Nachfrage zurückging).
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auf Steam steigt die Anzahl der Nvidiakarten, der Marktanteil wächst und die neuen AMD Karten sind dort immer noch nicht zu finden, weil zu wenige. Das ist für dich also kein Gegenbeweis, aber die Grafik in der die Preise und die ETH Power einmal miteinander korrelieren, ist ein Beweis dafür, dass es immer und ausschließlich an den Minern lag? Oh man...
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von owned139
        Du hast mal wieder unrecht: https://www.computerbase....
        Ich wüßte nicht, dass irgendwo groß AMD Karten herumliegen, die auf Käufer warten, am besten zur UVP. Ich schätze mal, dass AMD einfach ein Lieferproblem hat, was auch logisch ist, da die Kapazitäten bei TSMC lange im voraus gebucht werden mußten. Den Miningboom und den damit verbundenen Miningboom konnte man damit nicht vorhersehen. Das ist auch der Grund, warum sich die GPU Hersteller nie auf einen Miningboom vorbereiten können. Wenn der Miningboom vorbei ist, dann bleiben sie auf den zusätzlichen Karten sitzen.

        Was AMD hat, das haben sie, damit müssen sie auskommen. Die Karten, die auf den Markt kommen, werden auch gekauft. Wenn sie nicht von den Minern gekauft werden, dann von den Gamern. Bei letzten Miningboom war es genau umgekehrt.

        Dein Link sagt übrigens nicht aus, wieviel Nvidia die Produktion ausgeweitet hat. Für aussagekräftige Zahlen müßte man wissen, wieviel AMD und Nvidia produziert haben und wieviel jeweils an Miner und Gamer geht. Noch wichtiger wäre allerdings, zu wissen, wieviele aufgrund hoher Preise von bisherigen Nvidiakäufern zu potentiellen AMD Käufern geworden sind. Ich gehöre dazu und versuche mein Glück beim AMD Drop, auch wenn die Karten wohl nur 1 Jahr Garantie haben und die halbe Raytracingleistung.
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Ich habe es dir doch schonmal erklärt: die verbliebenen Gamer kaufen verstärkt AMD Karten...
        Du hast mal wieder unrecht: https://www.computerbase....
      • Von raPid-81
        Zitat von elpsychodiablo
        Jaja, die unbestätigten Gerüchte von einem Leaker (und NV Hasser) sind jetzt seriöse Quellen... Der Artikel ist reiner Clickbait und wurde hier bereits diskutiert.
      Direkt zum Diskussionsende
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