Geforce-Grafikkarten: RTX-Anteil, Intels Lieferprobleme und US-Handelsstreit

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Geforce-Grafikkarten: RTX-Anteil, Intels Lieferproblemen und US-Handelsstreit
Quelle: Nvidia

Nvidia hat sich auf der Credit Suisse Annual Technology Conference 2019 auch zum Thema Raytracing geäußert und wie man die Lieferprobleme bei Intel sowie den Handelsstreit mit China sieht.

Während der Credit Suisse Annual Technology Conference 2019 ging es nicht nur die 7-nm-Fertigung und wann Nvidia diese zum Einsatz bringen wird. Es ging auch um das aktuelle Portfolio und darum, wie erfolgreich Raytracing ist und wie abhängig man von Intel sein könnte. Die Fragen kamen von den Gästen der Investorenkonferenz, bei denen Nvidia für sich warb.

Nvidia und das Raytracing

Ein Thema waren die RTX-Karten, zu denen Nvidia-CFO Colette Kress bestätigte, dass der Anteil an Raytracing-tauglichen Karten (die die Effekte hardwarebeschleunigen) bereits zwei Drittel des Desktop-Geschäfts ausmachen. Kress zeigt sich mit der Annahme am Markt zufrieden. Zur Erinnerung: Karten mit RT-Kernen nennen sich RTX und starten mit der RTX 2060 zu 300 US-Dollar Ausgabepreis.

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Turing stand ja bei Einführung seitens der Kunden auch in der Kritik wegen der hohen Preise und es gab auch durchaus eine zögerliche Annahme seitens des Marktes, dem die geforderten Kosten im Vergleich zur reinen Mehrleistung bei Rastergrafik etwas zu hoch waren. Mittlerweile scheint Raytracing etwas zukunftssicherer zu sein als einst, da die kommende Konsolengeneration ebenfalls auf Raytracing setzen wird und AMD die Unterstützung zusagte, sodass mit mehr Spielen zu rechnen ist. Für Ampere hatte Nvidia zudem verkündet, dass die Karten "massiv" mehr Raytracing-Leistung und Rasterisierung bieten sollen.

Kress betont auch noch mal, dass man bei Nvidia zu "jedem Preispunkt eine Karte hat", ebenso wie für jeden Spielertyp. Den Trend dürfen Hardware-Enthusiasten schon länger beobachten. Die Aussage, dass es schon für 100 US-Dollar eine Raytracing-Karte gibt, dürfte aber - wenngleich nicht zwingend falsch - etwas zu viel des Marketings sein. Kress prognostiziert für die Zukunft deutlich mehr Raytracing - das wird durch die Konsolen auch allgemein erwartet und man hatte ja angekündigt, bei Ampere die RT-Leistung deutlich auszubauen.

Nvidia zu Intels Lieferproblemen und US-Handelkrieg

Zudem wollte ein Fragesteller auf der Veranstaltung wissen, ob und wie Nvidia durch die Lieferschwierigkeiten bei Intel beeinflusst wird und wie sich der Handelskrieg zwischen China und den USA auf das Unternehmen auswirkt. Kress bestätigt auf die Frage, dass man durchaus einen Einfluss dieser beiden Elemente auf den Gaming-Grafikkarten-Markt sieht, aber keine konkreten Probleme für Nvidia. In den letzten Quartalszahlen war China laut Nvidia sogar einer der wesentlichen Faktoren für das Ergebnis. Dadurch, dass man sich laut Kress eher im High-End-Segment sieht, sieht man keine ernsten Konsequenzen für sich, wenngleich die Themen den Markt natürlich beeinflussen.

Quelle: Seeking Alpha

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SanSold Komplett-PC-Aufrüster(in)
        "Ein Thema waren die RTX-Karten, zu denen Nvidia-CFO Colette Kress bestätigte, dass der Anteil an Raytracing-tauglichen Karten (die die Effekte hardwarebeschleunigen) bereits zwei Drittel des Desktop-Geschäfts ausmachen."

        Ist ja auch kein Wunder, da die Pascal-Karten nicht mehr hergestellt werden. Entweder nimmt man RTX oder leistungsschwächere 1660-Serie. Was für eine Überraschung!
      • Von SanSold Komplett-PC-Aufrüster(in)
        "Ein Thema waren die RTX-Karten, zu denen Nvidia-CFO Colette Kress bestätigte, dass der Anteil an Raytracing-tauglichen Karten (die die Effekte hardwarebeschleunigen) bereits zwei Drittel des Desktop-Geschäfts ausmachen."

        Ist ja auch kein Wunder, da die Pascal-Karten nicht mehr hergestellt werden. Entweder nimmt man RTX oder leistungsschwächere 1660-Serie. Was für eine Überraschung!
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Mittlerweile scheint Raytracing etwas zukunftssicherer zu sein als einst, da die kommende Konsolengeneration ebenfalls auf Raytracing setzen wird und AMD die Unterstützung zusagte, sodass mit mehr Spielen zu rechnen ist. Für Ampere hatte Nvidia zudem verkündet, dass die Karten "massiv" mehr Raytracing-Leistung und Rasterisierung bieten sollen.
        Da bin ich mal gespannt drauf.

        Schätze das wird sich noch alles sehr in die Länge ziehen, bis RT auch richtig im Mainstream angekommen ist.
        Erst mal schauen, was mit der nächsten Gen so kommt, an RT-Leistung.
        Im Highend sicherlich schon "brauchbar".

        Und in den nächsten Konsolen dementsprechend auch(weil die Games dort genau auf diese Leistung abgestimmt sind).

        Dann sollte es doch langsam anrollen, mit den RT-Games(ab Mitte/Ende 2020 ?).
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