Geforce MX550: Erste Ampere-GPU der Serie mit 2 GiB GDDR6-Speicher gesichtet

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Nvidia scheint den Release der Geforce-MX550-Einsteiger-GPU vorzubereiten.
Quelle: Nvidia

Einem Eintrag auf der Geekbench-Webseite zufolge scheint Nvidia die Einführung einer diskreten Geforce-MX550-GPU auf Ampere-Basis vorzubereiten. Diese soll über 2 GiByte GDDR6-Speicher und über 15 Prozent mehr Leistung als die MX450 verfügen. Erscheinen soll sie mit einem Lenovo-Notebook.

Erweitert Nvidia bald sein mobiles Einsteigersegment im Bereich dedizierter Grafiklösungen? Das könnte durchaus sein, denn auf der Webseite von Geekbench ist eine unbekannte Grafikkarte mit einem Lenovo-Notebook aufgetaucht. Als Name wird "Nvidia Graphics Device" aufgeführt, was darauf schließen lässt, dass es ich um ein noch unveröffentlichtes Produkt handelt und der Name für den Handel noch nicht bekannt ist.

Laut ITHome soll es hier um die Einsteiger-Grafikkarte Geforce MX550 gehen, die auf der Ampere-GPU GA107 basiert. Dabei seien 16 Compute-Units vorhanden, was in diesem Fall 16 Streaming-Multiprozessoren mit jeweils 128 Shader-Einheiten bedeuten soll. Videocardz vermutet eine Teil-Implementierung der GA107-GPU, die genauso viele Kerne wie die Geforce RTX 3050 enthalte, also 2.048.

Erste Ampere-GPU mit GDDR6-Speicher - 15 % mehr Leistung als der Vorgänger?

Angeboten werde die Grafikkarte mit einer Intel Core i7-1260P-CPU (12 Kerne/16 Threads), die angeblich Teil der Alder-Lake-P-Reihe ist, welche auf der CES 2022 vorgestellt werden soll. Möglicherweise könnte die Geforce MX550 auch zeitgleich mit Intels Einsteigermodell Arc Alchemist DG2-128 auf den Markt kommen.

Zudem würde die Geforce MX450 mehr als doppelt so viele Shader-Einheiten aufweisen wie die Geforce MX450 auf Turing-Basis (2.048 vs. 896). Das komme dadurch zustande, dass mit der Ampere-Architektur im Vergleich zum Vorgänger die FP32-Kerne verdoppelt wurden, was aber nicht automatisch einen Leistungsanstieg um 50 Prozent bedeute. Außerdem soll die MX550 GDDR6-Speicher verwenden, eine Implementierung, die erstmals bei der MX450 im Mobilbereich umgesetzt wurde. Wie viel schneller der MX550-Speicher jedoch im Vergleich ist, bleibt vorerst ungewiss.

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Da ein Leistungsanstieg von 50 Prozent nicht zu erwarten ist, geht Videocardz von 15 Prozent mehr Leistung aus, verglichen mit dem Vorgänger (mit Core i5-11300H, 35 W). Angemerkt wird hierbei, dass dieser Vergleich nicht äußerst akkurat sei, er aber eine gute Grundlage dafür biete, was man von der neuen MX-Serie zu erwarten habe. Weiterhin ist ungeklärt, ob die MX550 den vollen 128-Bit-Speicherbus des GA107 nutzt oder auf den kürzeren 64-Bit-Speicherbus setzen wird. Zu anderen GPUs der MX500er-Serie gebe es außerdem bislang noch keine Informationen.

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Quelle: Videocardz via ITHome

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