Grafikkarten: MSI reduziert UVP bei Geforce RTX 3000; Sapphire erhöht bei Radeon RX 6000
Überraschend reduziert MSI bei einigen Ampere-Modellen die Preise, während Sapphire bei Navi 2X die Preise leicht anzieht. Auf der Straße werden die Preise aber nach wie vor von Angebot sowie Nachfrage bestimmt und beides läuft immer noch weit auseinander.
Man mag es kaum glauben, aber MSI hat die unverbindlichen Preise für Ampere-Grafikkarten nach unten angepasst - und das noch vor dem Weihnachtsgeschäft und in Zeiten, in denen für Grafikkarten Premium-Aufschläge im Handel gezahlt werden. Die Geforce RTX 3060 (Ti) wird demnach zwischen 100 und 200 Yuan günstiger (umgerechnet zum Tageskurs ca. 14 bis 28 Euro); die Geforce RTX 3070 (Ti) wird 100 bis 300 Yuan günstiger (umgerechnet zum Tageskurs ca. 14 bis 42 Euro); die Geforce RTX 3080 (Ti) wird 300 bis 600 Yuan günstiger (umgerechnet zum Tageskurs ca. 42 bis 83 Euro). Die Geforce RTX 3090 wird im Preis nicht reduziert; hier dürfte es aber auch nicht nennenswert ausschlaggebend sein. Welche Modelle genau im Preis angepasst werden, nannte der Report indes nicht. Ob die Anpassungen überhaupt im europäischen Handel ankommen, ist derzeit auch unklar. Zuletzt erreichten selbst einfache Ampere-Modelle absurde Verkaufspreise im freien Handel.
Bei Sapphire läuft es derweil andersherum: Hier werden einige Modelle der Radeon-RX-6000-Reihe teurer. Die Radeon RX 6900 wird 500 Yuan teurer (umgerechnet zum Tageskurs ca. 70 Euro); die Radeon RX 6600 XT wird 400 Yuan teurer (umgerechnet zum Tageskurs ca. 56 Euro); das non-XT-Modell ist mit 350 Yuan Steigerung gelistet (umgerechnet zum Tageskurs ca. 49 Euro). Andere Modelle kann Sapphire laut dem Report erst gar nicht liefern.
Die Preisanpassungen dürften in beiden Fällen nicht vom Chiphersteller kommen, sondern vom Board-Partner ausgelöst sein. Warum gerade MSI die Preise senkt, bleibt unklar, ist in diesen Zeiten aber auch gerne gesehen. Auf der Straße verkaufen sich Modelle wie die Geforce RTX 3080 aktuell mit bis zu 130 Prozent Aufpreis zur Empfehlung des Herstellers. Selbst technisch veraltete Karten wie die Geforce RTX 2060 12 GB gehen für absurde Summen über den Tisch, wenn sie denn verfügbar sind. Eine ernsthafte Entspannung der Lage ist auch für 2022 bisher nicht in Sicht; was im zweiten Halbjahr sein wird, lässt sich im Moment kaum sicher vorhersagen.
Quelle: Board Channels (MSI), Sapphire

Dann würden sich alle, die niemals über UVP ne Graka kaufen sich eine Günstige für 2500 Euro gönnen.
Die Grafikkarten gibt es doch eh nicht für den Preis bzw. annähernd an dem UVP Preis.
Die Maßnahmen mit niedrigeren Hash-Raten von Nvidia sind sicher nicht unumgehbar, allerdings ist es für Miner ein nerviger Mehraufwand.
Dann würden sich alle, die niemals über UVP ne Graka kaufen sich eine Günstige für 2500 Euro gönnen.