Nvidia: Kampf gegen gefälschte Geforce-Grafikkarten aus China - RTX 40 empfohlen
Nvidia soll Berichten zufolge verstärkt gegen inoffizielle Geforce-Nachbauten vorgehen und zur Unterbindung solcher Grafikkarten mit Handelsplattformen in China zusammenarbeiten. Um Betrugsmöglichkeiten zu minimieren, wird angeblich auch der Kauf einer Geforce aus der RTX-40-Reihe oder einer neueren RTX 3060 (Ti) empfohlen.
Egal ob übertünchte Mining-Grafikkarten, Mobile-GPUs als Desktop-Versionen oder per BIOS umgemodelte Altmodelle: Betrügerische Handlungen in Verbindung mit Grafikkarten sind bereits seit geraumer Zeit vor allem auf chinesischen E-Commerce-Plattformen ein Problem, finden aber über die Marktplätze von Ebay, Amazon und Co. auch zunehmend andernorts Verbreitung.
Nvidia geht laut einem Bericht der chinesischen Webseite MyDrivers jedoch nun verstärkt dagegen vor und will inoffizielle Nachbauten mit solch obskur wirkenden Markennamen wie 51RISC, Corn oder MLLSE aus dem Verkehr ziehen, wie Tomshardware.com bezugnehmend berichtet. Da diese oftmals zu niedrigeren Preisen verkauft werden, würden wenig bewanderte Käufer hier oft in eine Betrugsfalle tappen. Teils handelt es sich aber auch um von Boardpartnern geklaute beziehungsweise weiterverkaufte Designs.
Erfolg bei den Bemühungen
Dem Bericht nach hat Nvidia Geschäftsbeziehungen zu den gefälschten Marken dementiert und betont, dass es sich nicht um offizielle Partner handelt. Darüber hinaus behauptet der Bericht, dass der Chiphersteller angeblich nicht weiß, wie die gefälschten Marken die Imitate herstellen. Infolgedessen arbeitet Nvidia inzwischen anscheinend Hand in Hand mit E-Commerce-Plattformen, um die gefälschten Geforce-Grafikkarten zu entfernen.
Nvidias Bemühungen sollen auch bereits zu positiven Ergebnissen geführt haben und so hätten einige namhafte chinesische Plattformen, darunter JD.com und Douyin, den Verkauf von gebrauchten, generalüberholten und falsch beworbenen Geforce RTX 20- (Turing), GTX 16- (Turing) und GTX 10-Modellen (Pascal) eingeschränkt. Zudem hätten mit Pinduoduo und Tmall zwei weitere Plattformen nachgezogen und neue Richtlinien für den Verkauf von gebrauchten und überholten Karten eingeführt.
Nvidia rät zu Geforce RTX 40
Nvidia hat dem Bericht zufolge unterdessen Tipps gegeben, um Verbraucher vor dem Kauf gefälschter Grafikkarten zu schützen. Erstens empfiehlt man angeblich den Kauf einer Grafikkarte der Geforce RTX 40-Serie. Hier sollte es demnach tendenziell keine recycelten Grafikkarten geben, da diese erst nach dem Mining-Boom auf den Markt kamen. Alternativ werden für weniger Geld auch die seither neu aufgelegte RTX 3060 Ti GDDR6X oder die RTX 3060 8GB empfohlen. Außerdem sollte man nur bei Nvidias offiziellen Partnern wie Asus, Gigabyte, MSI oder Zotac sowie weiteren bekannten Marken kaufen, heißt es.

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Die schaffen es dort ja nicht einmal, der Flut von "externen 5 TB SSDs für 60€" etwas entgegenzusetzen,
weil die Systeme für Verkäufer größtenteils automatisiert sind und leicht manipuliert werden können.
Seit da "Händler" aktiv sind gibt es ein einziges Durcheinander von Preisen und Produkten und massenweise Fakeshops.
Habe mir letzte Woche ein Tablet gekauft, online bei Expert, sehr zu empfehlen trotz komischer Bewertungen im Preisvergleich.
Weil ich möchte wirklich nicht versuchen von Shops wie "Reich werden" auf Amazon etwas zu kaufen, Firmensitz auf Cypern