Nvidia Ampere: Technische Daten und Leistungseinschätzung machen die Runde - plus 40 % bei der Ti?
Zu Nvidia Ampere machen die technischen Daten der Chips für die Geforce RTX 3000 die Runde sowie eine Leistungseinschätzung. Es bleiben Fragen offen, aber sollten die Werte stimmen, wäre es durchaus das, was die Gerüchteküche seit Wochen verspricht.
Neue Gerüchte zu Ampere machend die Runde, die erstmals auch halbwegs detailliert sind. Was davon stimmt und was nicht, lässt sich schwer beurteilen. Alles mag man nicht zwingend glauben oder sollte es zumindest kritisch hinterfragen, denn in der Vergangenheit wurde schon so manches behauptet.
Beispielsweise die Fertigung - die soll nun angeblich in 10 nm bei Samsung stattfinden. Wir hatten in den letzten 12 Monaten aber auch bereits die Optionen 7 nm bei Samsung und 7 nm bei TSMC. Der GA102 soll jedenfalls ein Tape-out hinter sich haben - in einem Prozess, der dem 8LPP EUV von Samsung sehr ähnlich sein soll, aber EUV nicht verwendet - vermutlich aus Kostengründen. Nach wie vor ist auch nicht auszuschließen, dass nicht doch noch bei TSMC in 7 nm gefertigt wird. Beispielsweise der GA100 für Tesla-Beschleuniger.
Der mysteriöse GA103...
In der Vergangenheit wurde zudem auch proklamiert, dass die Ampere-Karten rund 50 Prozent schneller als Turing sein sollen. Nun wird es etwas detaillierter: Eine Liste nennt das Gaming-Line-Up an Chips, die aus dem GA102, GA 103, GA104, GA 106 und GA107 bestehen sollen. Darüber rangieren die Compute-Chips, die es wohl nicht auf Gaming-Karten schaffen - vor allem der schon erwähnte GA100.
Ob die Liste so stimmt, lässt sich schwer sagen. Bis auf den GA103 ist es jedenfalls wenig Überraschendes. Der GA103 sticht hervor, weil er keinen direkten Vorgänger hat und wäre leistungstechnisch zwischen Geforce RTX 3080 und RTX 3080 Ti einzuordnen, wenn Nvidia beim Schema bleibt. Das sieht vor, dass der GA102 eine Geforce RTX 3080 Ti befeuert, der GA104 eine Geforce RTX 3080. Der GA 106 würde der Geforce RTX 3070 und 3060 dienen.
Ob es dabei bleibt, ist aber fraglich, denn die Lücke zwischen Geforce RTX 3080 und Geforce 3080 Ti ist nicht riesig und auch wenn die Programme der Anbieter immer granularer werden, um möglichst viele Preispunkte abzudecken, könnte es auch sein, dass Nvidia die Zuordnung neu vornimmt. Denkbar wäre, dass der GA102 eine neue RTX Titan wird, der GA103 eine neue RTX 3080 Ti und der GA104 die RTX 3080.
40 Prozent Mehrleistung bei der Geforce RTX 3080 Ti?
Die Daten zu den einzelnen GPUs sind dem Tweet zu entnehmen - samt Cluster, Shader, Bandbreite und Speicheraustattung. Ebenso wie eine Leistungseinschätzung: Der GA 102 soll 40 Prozent schneller sein als Turing - bezogen auf FP32. Was dann davon auf die Straße kommt, ist ein anderes Thema. Im Vorfeld hieß es bereits, dass die Leistung um 50 Prozent steigen soll. Die Frage ist auch, wie man den Leistungszuwachs definiert. Spannender wird sein, dass eine RTX 3070 demnach recht nahe an eine alte Turing-Ti kommt. Neben einem Sprung in der Rasterisierung soll es einen deutlichen beim Raytracing geben, das nun übrigens alle GPUs beherrschen sollen. Alle Karten sollen zudem PCI Express 4.0 unterstützen, aber nur der GA102 auch SLI.
In die Zahlen, gerade Shader und Speicherausstattung, kann man viel interpretieren - ohne Takt hilft das nicht viel. So wäre der Ampere-102 zum Beispiel mit 16 Prozent mehr Shadern ausgestattet als der Turing-102. Daraus könnte man schließen, dass es sich wahrscheinlich um eine RTX 3080 Ti handelt. Wenn Nvidia aber Leistung pro Taktzyklus gefunden hat und an den Taktraten dreht, kann man wohl auch aus einem GA 103 eine RTX 3080 Ti machen, denn am Ende geht es nicht um die Ausstattung, sondern um das Ergebnis und Nvidia ist bekannt dafür, dass man das Line-up sehr genau plant. Pauschal darauf zu hoffen, dass die 80er von 3.072 auf 3.840 Shader aufgebohrt wird, ist wohl gewagt. Sollte es stimmen, umso besser vor allem beim gleichen Preis. Manche fabulieren schon von 20 GiB GDDR6 an 320 Bit. Mehr als gewagt. 10 GiB kommen wohl eher hin - mutmaßlich mit 16 Gbps. Das wäre wohl noch bezahlbar, wobei Nvidia sicher wieder mindestens die Preise aufrufen wird, die schon mit Turing aufgerufen wurden. Vielleicht sieht man sogar Spielraum für Preiserhöhungen. Eine Ti könnte dann auch schnell statt 1.200 Euro gen 1.500 Euro gehen.
Hinweis: Im ursprünglichen Artikel stand 140 Prozent Mehrleistung - es müssen natürlich 40 Prozent sein, wie im Tweet auch zu sehen ist.
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Ich würde es auch machen, wenn meine Herzallerliebste nicht dieses Jahr die Fassade neu haben wollen würde ... Und dann eine neue Garage... Terrasse usw... Jetzt kaufe ich gerade ich nichts mehr, bis die neuen Karten da sind, zu kurz vor der nächsten Generation.
Einzig einen neuen 3700X, oder 3900X vielleicht, in den nächsten drei Monaten...
Ist sowieso nix mit Melken bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Allerorts Kurzarbeit. Ob der Job dann erhalten bleibt, steht noch in den Sternen. Wer kauft sich unter diesen Bedingungen einer Grafikkarte für über 1000 Euro?
NVIDIA's Ampere GPU Likely Delayed To Q4 2020, And Its Not Just Because Of Coronavirus
Wenn AMD failed, könnt ihr euch auf eine neue Melksession von Nvidia freuen.
#Boycottmilking
Nvidia zittert? Weswegen meinst du?
Aber ja, wenn AMD nichts zu Stande bekommt, das eine 2080TI deutlich schlägt wird es wieder traurig, die näöchsten 18-24 Monate.
Deswegen bleibe ich dabei, ich hoffe auf ein Big Navi mit 30-50% mehr Leistung als eine 2080TI Ref und eine RTX3080(TI) auf dem selben Niveau, vielleicht etwas drüber.
Pustekuchen. Nvidia zittert und will erstmal auf Big Navi warten um zu sehen, ob sie noch eine Melkrunde machen, oder direkt was stärkeres auflegen^^
NVIDIA's Ampere GPU Likely Delayed To Q4 2020, And Its Not Just Because Of Coronavirus
Wenn AMD failed, könnt ihr euch auf eine neue Melksession von Nvidia freuen.
#Boycottmilking
Ist doch eher ein Anti Hype und das ist was mich stört. Es wird nicht neutral drüber gesprochen, sondern immer nur mit negativen Anstrich.
Hype wie bei PhysX?
Ich meine das war eine Folie von Nvidia.
Aber schon richtig, erstmal abwarten...
Deshalb verweise ich auf GPU PhysX.
Einige tolle Spiele mit interessanten Zerstoerungen, oder besonderen Effekten (letzteres siehe Batman Serie).
Aber ausserhalb dieser Halo Spiele kam nichts.
Aehnlich sieht es aktuell bei der Auswahl an Spielen mit DLSS aus.
Selbst die DLSS 1x V2 braucht einige Arbeit vom Entwickler und etwas bis einige Arbeit von Nvidia, um den Algorythmus zu verfeinern und auf neue Effekte und Techniken zu trainieren (wenn auch mit weniger Aufwand als in V1).
TXAA hat das generelle Problem, dass mehrere, auf einander folgende Bilder benutzt werden, um den AA Effekt zu berechnen. Dadurch gehen Details gerne mal verloren.
Das fuehrt zu einem relativ verwaschenen Look.
Das kann man mit entsprechendem Wissen zum Rohmaterial natuerlich wieder ausgleichen.... aber ob das immer zielfuehrend ist?