Totgeglaubte leben länger: Nvidia präsentiert mit Pulsar neue Technologie für G-Sync-Module
Nvidia G-Sync Pulsar kombiniert eine variable Bildwiederholrate mit Backlight Strobing für schärfere Bewegtbilder. Voraussetzung ist allerdings ein G-Sync-Modul, das nur noch selten verbaut wird.
Die meisten Gaming-Monitore verfügen heute über eine adaptive Bildratenanpassung mittels Nvididas G-Sync oder AMDs FreeSync-Technologie, die ohne zusätzliche Hardware auskommt. Nur wer einen Monitor mit "G-Sync Ultimate" kauft, bekommt noch ein separat im Bildschirm verbautes G-Sync-Modul. Und das sind derzeit nur sehr wenige, unser PCGH-Preisvergleich listet beispielsweise nur 8 Modelle mit "G-Sync Ultimate" auf.
G-Sync Pulsar kombiniert VRR und Backlight Strobing
"Die Benutzer müssen sich nicht mehr zwischen der sanften, variablen Bildwiederholung und der verbesserten Bewegungsschärfe von Ultra Low Motion Blur (ULMB) entscheiden", schreibt Nvidia in seiner Pressemitteilung. Zuvor galt es, zwischen variabler Bildwiederholrate ("Variable Refresh Rate", VRR) und Backlight Strobing, bei Nvidia "Ultra Low Motion Blur" (ULMB) genannt, zu wählen.
Backlight Strobing ist jedoch keine exklusive Technologie von Nvidia, sondern trägt je nach Hersteller einen anderen Marketingnamen. Im Wesentlichen wird beim Backlight Strobing die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Monitoren sehr schnell an- und ausgeschaltet, was zu schärferen Bewegtbildern führen soll. Bislang konnte diese Technik jedoch nicht mit VRR kombiniert werden, da das Backlight Strobing mit undefinierter Frequenz wie bei VRR-Displays zu einem deutlichen Flimmern führte.
Nvidia nutzt nun aber zum einen "Adaptive Overdrive", um die Geschwindigkeit, mit der die Pixel von einer Farbe zur nächsten wechseln, dynamisch anzupassen, wobei hier beim G-Sync Pulsar ein Overdrive in Abhängigkeit von der Bildschirmposition und der Bildwiederholrate erfolgt. Darüber hinaus werden dank "Pulse Modulation" die Pulse der Hintergrundbeleuchtung adaptiv an die sich ändernde Renderrate des Spiels angepasst, um das bei Strobing-Methoden häufig auftretende Flimmern zu vermeiden. So spannend Nvidias G-Sync Pulsar vor allem für kompetitive Gamer auch klingt, bislang hat Nvidia hinsichtlich dieser Technologie nur die Monitorserie "Asus ROG Swift PG27" mit einem Release im Laufe des Jahres 2024 angekündigt.
Quelle: Nvidia

Und du willst nen gsync Modul und BFI bei nem OLED?
Du kommst doch jetzt mit nem Z35 zurecht, dem Schlierenmonster schlecht hin.
G-Sync mit Modul möchte ich nicht mehr missen - konnte dadurch lange meine 1080 in neuen Spielen nutzen (Framesynchronisation ab 30FPS wirkt so flüssig mit Modul welches besser funktioniert als das G-Sync kompatibel).
Meinen Traum Monitor gibt es leider noch nicht min WQHD, OLED, G-Sync Modul und BFI besser gleich Pulsar, aber Pulsar ist für so einen Monitor in weiter Ferne.
Daher werde ich meinen aktuellen 35" Z35 wohl gegen einen AW3423DW tauschen, der hat dann alles außer Black Frame Insertion sogar Frame Synchronisation ab 1FPS aber nur gen1 QD OLED.
Erinnere mich aber nicht mehr daran, in welchem Test das stand. Möglich wäre jedoch auch, das ich es mit einem anderen Feature verwechsle.
Hab die Meldung von damals wiedergefunden:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Okay, liegt fast ein Jahr zwischen G-Sync Compatible und G-Sync-Monitore die Adaptive Sync mit Radeons erlauben.
Also G-Sync-Monitor-Modelle aus den letzten 4 Jahre - bzw. solche die in diesem Zeitraum hergestellt wurden - sollten auch an Radeons und ARCs mit Adaptive Sync funktionieren.
Kann natürlich nicht ausschließen, dass es falsch ist was PCGH da schrieb.
"Benötigt ein G-Sync Modul" und "Nur noch Monitore mit G-Sync Ultimate erhalten ein G-Sync Modul"
Das klingt so als ob möglicherweise alle mit G-Sync Modul dies verwenden können.
Die andere Webseite welche ich Zitiert habe, spezifiziert, dass sowohl G-Sync Ultimate wie auch eine zusätzliche spezielle Zertifizierung für Pulsar gegeben sein muss, um diese neue Technologie zu unterstützen.
Mit dem Satz ist es klar das alte G-Sync Module keine Unterstützung haben.