RTX 3080 und RX 6800 XT für 2.000 Euro: Dürfen Händler das überhaupt?
Mining-Boom und Corona-bedingte Chipknappheit haben Grafikkarten zu einer teuren Angelegenheit gemacht. Spieler fragen sich mitunter, ob Händler überhaupt derart weit neben der UVP liegende "Wucherpreise" aufrufen dürfen. Ja, dürfen sie, sagt der Verbraucherschutz.
Bis zu viermal so viel Geld müssen Spieler mittlerweile für eine potente Gaming-Grafikkarte hinlegen - Corona-bedingte Chipknappheit und Mining-Boom sei Dank. Mitunter werden schon Rufe nach Markteingriffen laut. Spieler, die auf derartiges hoffen, nimmt ein Bericht von Spiegel Online nun allerdings etwas Wind aus den Segeln. Händler dürfen demnach sehr wohl 2.000 Euro und mehr für eine Geforce RTX 3080 und Co. aufrufen.
Wie man auf Nachfrage von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erfuhr, handelt es sich rechtlich gesehen um keine Wucherpreise. Mit mindestens doppelt so hohen Preisen sei zwar eine der Bedingungen für Wucher erfüllt. Gleichzeitig sagt Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg aber auch, dass er keine Notlage darin sieht, wenn schnelle Grafikkarten für Videospiele knapp werden. Erst mit einer solchen Notlage sei die zweite Bedingung für Wucher erfüllt.
Es handle sich bei den aktuellen Marktpreisen für Grafikkarten um eine Angebot-und-Nachfrage-Situation. Zum Nachteil der Kunden zwar, aber juristisch gäbe es daran nichts zu beanstanden.
Lite Hash Rate: Hoffen auf Mining-Sperren
Spieler können also weiterhin nur auf eine baldige Entspannung hoffen. Marktbeobachter fürchten allerdings, dass Mondpreise mindestens noch bis Jahresende an der Tagesordnung bleiben. Eventuell werden Nvidias neu aufgelegte LHR-Grafikkarten (Lite Hash Rate) Mining für den einen oder anderen unattraktiv machen. Diese sollen bei gleicher Gaming-Leitung nur die halbe Mining-Leistung bieten.
Mehr zum Thema: Trauerspiel im Preisvergleich: RTX 3060 ab 740 Euro, RX 6700 XT ab 899 Euro
Aktuell kostet eine Geforce RTX 3080, der Launch-Preis der Founders Edition lag bei 699 Euro, laut unserem PCGH-Preisvergleich mindestens 2.000 Euro. Auch die Radeon RX 6800 XT startet erst bei 1.400 Euro, obwohl AMD eine UVP von 649 Euro kommuniziert.
Quelle: Spiegel Online

Was braucht man denn?
Wasser, Brot, ein Dach über dem Kopf und vielleicht noch ein zwei weitere Dinge.
Milch und Butter für 15 Euro vollkommen ok, auf jeden Fall aus Sicht eines Veganers.
Die Menschen kommen wo anders sogar auch ohne Internet, Computer, Fernsehen, Zeitungen, Bankkonto aus und erledigen alles zu Fuß.
Alles Luxus.
Du bist wahrscheinlich der Erste der schreit, wenn es an deine Wohlfühlbubble geht.
Wozu braucht ein Massai die von dir aufgezählten Dinge?
Aber nimm ihnen mal die Rinder weg.
Ich schrieb von Suchtmitteln und Luxusgütern.
Schönes Beispiel ist wie immer das Auto.
Wenn man das wirklich braucht, gibt es ausreichende Neuwagen für 10-15 Tausend Euro.
Dazu gibt es es noch einen Gebrauchtmarkt bei dem man schon wesentlich günstiger was findet.
Aber, niemand braucht unbedingt den Lamborghini für über 300 Tausend, das ist ein Luxusgut.
Aber du kannst gerne auch den Alkohol nehmen.
Ein Suchtkranker braucht keinen 1000€ Wein, der ist auch mit nem Tetrapak vom Aldi zufrieden.
Im Endeffekt pissen sie sich ans eigene Bein weil durch solch ein Preisdumping immer auch die Inflation hoch getrieben wird. Händler müssten das wissen aber Händler und Geld ist wie ein Junkie und Opium.... man weiß das es schlecht ist aber die können halt nicht anders, sind Opfer des Systems das sie meinen verstanden zu haben.
So lang sie uns weißmachen können das, das mit den Preise so muß, es noch Welche gibt die bezahlen und den Stuss glauben, so lang wird sich Nichts ändern.
Wenn Bauern nicht mehr stöhnen, geht es Ihnen wirklich schlecht !
Im Endeffekt pissen sie sich ans eigene Bein weil durch solch ein Preisdumping immer auch die Inflation hoch getrieben wird.