RTX 30 und RX 6000: Die Grafikkartenpreise sinken stetig [Update]
Jetzt aktualisiert: Die UVP mag immer noch ein illusorischer Wert sein, allerdings konnten wir auch zum Ende dieser Woche wieder beobachten, dass die Preise für Grafikkarten weiter nach unten gegangen sind. Während eine Geforce RTX 3080 Ti "schon" für unter 1.600 Euro lieferbar ist, muss man für eine Radeon RX 6700 XT "nur" noch 750 Euro auf den Tisch legen.
Aktualisierung vom 26.06.2021
Das Preisgeschehen bei Grafikkarten bleibt hochdynamisch, so gibt es gegenüber gestern schon einige sichtbare Änderungen. Auffällig ist beispielsweise, dass Caseking die Preise für die RTX-3080-Ti-Karten deutlich nach unten korrigiert hat. Während die günstigsten Karten ohne Anspruch auf Lieferbarkeit gestern bei über 1.900 Euro lagen, startet die günstigste Karte heute bei 1.697 Euro. Einige Karten sind sogar ab rund 1.730 Euro lagernd. Das ist zwar immer noch deutlich über der UVP für die Founders (1.199 Euro), aber eben nicht mehr so weit weg wie vor wenigen Tagen. Auch bei der RTX 3070 Ti beginnen die ersten Angebote nun bei 850 Euro, zumindest nach Liste. Gerade Caseking hat mittlerweile alle RTX-30-Karten lagernd, bis auf die RTX 3060 Ti.
Die aktuell günstigste lieferbare RTX 3080 Ti, die PNY Geforce RTX 3080 Ti XLR8 Gaming Revel Edition, liegt bei 1.499 Euro, das sind 100 Euro weniger als der Bestpreis gestern bei einer Zotac-Custom-Karte. Auch bei der RTX 3060 geht es weiter runter, hier startet die aktuell günstigste Karte, eine Gainward Geforce RTX 3060 Pegasus OC, bei 598 Euro. Das sind fast 100 Euro weniger als die gestern erwähnte Asus Dual Geforce RTX 3060 OC.
Originalartikel vom 25.06.2021
Die von uns beobachtete Entspannung an der Grafikkartenfront scheint keine Momentaufnahme gewesen sein, denn auch in dieser Woche gingen die Preise für Grafikkarten wieder ein ganzes Stück nach unten. So gibt es die Geforce RTX 3070 Ti in Form eines Custom-Designs von Zotac mittlerweile ab rund 933 Euro - lagernd wohlgemerkt. Vor gut einer Woche musste man für den Pixelbeschleuniger noch 1.200 Euro lockermachen. Die UVP der Founder Edition liegt, nur zur Erinnerung, bei 619 Euro.
Ein ähnliches Schicksal hat die Geforce RTX 3080 Ti ereilt. Es ist wieder ein Custom-Modell von Zotac, das die Preisliste während der Artikelerstellung anführt. 1.599 Euro kosten ein lagerndes Exemplar beim preiswertesten Händler. Am 19. Juni standen auf dem Preisschild hingegen noch knapp 2.000 Euro. Das waren rund 800 Euro mehr, als Nvidia offiziell für die Founders Edition aufruft.
Auch in der Mittelklasse gehen die Preise runter
Auch bei den aktuellen Radeons hat sich das Preisgefüge deutlich nach unten verschoben, wie ein weiterer Blick in unseren Preisvergleich offenbart. Schauen wir uns an der Stelle einfach mal die Mittelklasse in Form der Radeon RX 6700 XT an. Eine Asrock Radeon RX 6700 XT Challenger Pro OC ist aktuell das preiswerteste Modell unter den lagernden Grafikkarten. Musste man Mitte vergangener Woche noch an die 860 Euro für einen solchen Pixelbeschleuniger auf der hohen Kante haben, gibt es ihn mittlerweile ab 749 Euro. Anfang des Monats stand der Zähler bei fast 1.000 Euro. Greifbar ist die von AMD kommunizierte UVP von 479 Euro aber nach wie vor nicht.
Einen Sinkflug vollzogen auch die Preise der Geforce RTX 3060. So kann man die Asus Dual Geforce RTX 3060 OC mittlerweile ab etwa 680 Euro als lagernde Ware erstehen. Ende letzter Woche waren es noch 720 Euro - Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni stolze 1.200 Euro. Allerdings wird auch hier die unverbindliche Preisempfehlung von 329 Euro noch deutlich überschritten.
Mehr zum Thema: Geforce RTX 3060: Versorgungslage soll im Juli deutlich besser werden
Die gesunkenen Preise könnten dem Umstand geschuldet sein, dass China Schürfern im Besonderen, aber auch Nutzern von Kryptowährungen im Allgemeinen engere Daumenschrauben anlegt. Das Zweckentfremden von Grafikkarten zum Generieren virtueller Währungen wird damit zunehmend unattraktiv. Um die Kryptowährungskurse stand es jedenfalls schon besser. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen das Homeoffice verlassen und jahreszeitbedingt weniger Zeit vor dem Gaming-Rechner verbringen. Grafikkarten werden vermutlich auch deswegen wieder weniger nachgefragt.

Wenn mehr so denken würden, wären die Preise schon längst im Keller.
Die Leidtragenden sind die kleinen Unternehmen und die Endkunden, da der Markt was Preisüberhöhungen betrifft leider ziemlich honogen ist.
Mehr ist mir der Spaß nicht wert. Meine 5700 habe ich ende 2019 für etwa 290 Euro gekauft, das fand ich vertretbar. Auch die (fallenden) derzeitigen Preise sind imo noch immer viel zu hoch...
Da stecke ich das Geld lieber in meine Honda oder denke über ein neues Motorrad nach (So eine Royal Enfield Himalayan wär schon was feines träum
Mal sehen, was so kommt.
MFG
TJW65
Meine Gaming Grafikkarte wurde etwa 2 1/2 Monate dafür genutzt und meine Erfahrung damit ist... 736mv bei 1500 MHz GPU-Takt (In Games um die 2000 MHz) und 10,750 MHz (Stock 9500MHz) VRam. Die Watt gingen auf 220 Watt runter. Normalerweise sind an die 300-350 Watt mit Games drauf.
Die Temperatur hat sich mit meiner Wasserkühlung auf etwa 32°C gehalten, in Games sind es zwischen 40 und 42°C. Die Vram bei 70-72°C, in Games an die 50-55°C.
Bis auf dem VRam der etwas hochgesetzt war, lief die Grafikkarte sozusagen auf Standgas. Lüfter habe ich keine darauf verbaut, da es in meinem Fall um einer custom Wasserkühlung handelt. Mein Rechner wird aber seit etwa 1 Monat nicht mehr fürs Mining verwendet.