Asus Zenbook Duo: Akkulaufzeit, Lautstärke und Gesamtfazit
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Asus Zenbook Duo: Akkulaufzeit, Lautstärke und Gesamtfazit

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Akkulaufzeit, Lautstärke und Fazit zum Asus Zenbook Duo: Stärken, Grenzen und Zielgruppe im Überblick.

Akkubetrieb

Im Akkubetrieb zeigt sich deutlich, dass es sich beim Zenbook Duo nicht um ein dediziertes Gaming-Notebook handelt, allerdings mit positiven Folgen für Effizienz und Stabilität. Im Office-Benchmark erreichte das Gerät eine Laufzeit von rund 938 Minuten, gemessen mit nur einem aktiven Display. Deutlich kürzer fiel die Laufzeit im Gaming-Benchmark aus, wo der Akku nach 129 Minuten erschöpft war. Beide Messungen erfolgten jeweils mit einem einzelnen Bildschirm.

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Auffällig ist dabei weniger die absolute Laufzeit im Spielebetrieb als vielmehr das Leistungsverhalten unter Akkubetrieb. Während die Performance des Zenbook Duo im Gaming-Szenario um knapp 50 Prozent gegenüber dem Netzbetrieb sank, blieb der Abfall über die gesamte Entladung hinweg vergleichsweise konstant. Typische, teils starke Leistungseinbrüche bei sinkendem Akkustand, wie sie bei Notebooks mit dedizierter Grafikkarte häufig zu beobachten sind, traten nicht auf. Gleichzeitig lagen die Bildraten nicht bereits zu Beginn auf einem sehr niedrigen Niveau, was den mobilen Einsatz zumindest eingeschränkt planbar macht.

Interessant ist zudem der Einfluss des zweiten Displays auf die Akkulaufzeit. Auch mit zwei aktiven Bildschirmen veränderten sich die Laufzeiten nur moderat. Im Gaming-Benchmark wurden 124 Minuten erreicht, im Office-Betrieb rund 720 Minuten. Der zusätzliche Energiebedarf des zweiten Panels fällt damit geringer aus als erwartet.

Lautheit

Unter Last zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Akku- und Netzbetrieb. Im Gaming-Szenario erreicht das Gerät im Akkubetrieb eine Lautheit von 1,3 Sone. Wird das Notebook hingegen am Netzteil betrieben, steigt der Wert auf 4,3 Sone an.

Die Kühlung des Geräts verläuft nicht gänzlich passiv. Im Performance-Modus und mit Spiellast können durchaus über 4 Sone erreicht werden. Quelle: PC Games Hardware Die Kühlung des Geräts verläuft nicht gänzlich passiv. Im Performance-Modus und mit Spiellast können durchaus über 4 Sone erreicht werden.

Erstmals zeigt sich damit ein Verhalten, das bislang vor allem von klassischen Gaming-Notebooks bekannt ist. Die Leistungs- und damit auch die Geräuschcharakteristik unterscheidet sich klar zwischen Akku- und Netzbetrieb, statt wie bei früheren Generationen weitgehend konstant zu bleiben. Im Leerlauf arbeitet das Zenbook Duo dank passiver Kühlung nahezu geräuschlos. Die Lüfter bleiben in diesem Zustand unauffällig, wahrnehmbare Laufgeräusche treten kaum auf. Auch elektrische Nebengeräusche bewegen sich auf niedrigem Niveau. Diese sind nur dann hörbar, wenn der Kopf unmittelbar an das Gerät herangeführt wird, und spielen im normalen Betrieb keine Rolle.

Ausstattung

Das Notebook verfügt über eine Kamera, allerdings ohne Shutter. Quelle: PC Games Hardware Das Notebook verfügt über eine Kamera, allerdings ohne Shutter. Bei den Funkstandards setzt das Gerät auf Wi‑Fi 7 nach IEEE 802.11be und wird durch Bluetooth 5.4 ergänzt. Die kabelgebundene Anbindung umfasst einen USB-3.2-Gen-2-Typ-A- sowie zwei Thunderbolt-4-Ports. Letztere unterstützen sowohl Displayport zur Bildausgabe als auch die Stromversorgung externer Geräte und des Geräts selbst. Beiliegend ist passend dazu ein 100-W-Netzteil. Für den Anschluss externer Monitore oder Fernseher steht zusätzlich ein HDMI-2.1-Anschluss mit FRL-Support zur Verfügung. Für Videoübertragungen und biometrische Funktionen ist eine Full-HD-Kamera integriert, die über eine Infrarotfunktion verfügt. Einen passenden Shutter gibt es ebenfalls nicht. Angesichts der Preispositionierung fällt die Anschlussausstattung allerdings eher funktional als umfangreich aus. So wäre etwa Thunderbolt 5 oder ein zweiter USB‑A‑Anschluss in diesem Segment durchaus erwartbar gewesen. Ein dedizierter RJ45-Port fehlt ebenfalls. Das ist bei einem nicht auf Gaming ausgelegten Notebook zwar wenig überraschend, schränkt die kabelgebundene Netzwerkanbindung jedoch zusätzlich ein.

Summa summarum

Das Zenbook Duo bleibt auch in der aktuellen Generation ein spezialgelagerter Sonderfall. Das Dual-Screen-Konzept fällt auf, ist jedoch nicht für alle Nutzungsszenarien geeignet. Angesichts eines Einstiegspreises von rund 2.600 Euro sollte vor dem Kauf klar sein, ob der zweite Bildschirm tatsächlich regelmäßig genutzt wird. Wird das Gerät überwiegend mit nur einem Display betrieben, bieten sich konventionelle Alternativen an. Für Nutzer hingegen, die unterwegs bewusst mit zwei Bildschirmen arbeiten möchten, kann das Konzept sinnvoll sein.

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Abseits des Formfaktors setzt das getestete Modell auf eine neue Plattform. Es handelt sich um das erste Notebook mit Intels Panther Lake und integrierter Intel Arc B390. Positiv fällt dabei das Leistungsmanagement auf. Unter Dauerlast arbeitet das System kontrolliert und unterscheidet klar zwischen Akku- und Netzbetrieb. Anders als bei vielen Gaming-Notebooks bleibt das Verhalten berechenbar. Die Performance zeigt keine abrupten Einbrüche, sondern verläuft konstant. Auch die Geräuschentwicklung bleibt im erwartbaren Rahmen. Aufgrund des kompakten Gehäuses sind keine groß dimensionierten Kühllösungen möglich. Entsprechend zurückhaltend agiert das Kühlsystem im Alltag. Bei Bedarf steht zudem ein Whistle-Mode zur Verfügung.

Besonders überzeugend sind zwei andere Aspekte. Zum einen die kompakten Abmessungen, die das Zenbook Duo ausgesprochen mobil machen. Zum anderen die Akkulaufzeit, die deutlich über zehn Stunden liegt. Dieser Wert übertrifft viele bislang getestete x86-Notebooks und bewegt sich in einem Bereich, der sonst eher von ARM-basierten Geräten erreicht wird.

PCGH-Wertung

2,03
Modell Zenbook Duo (2026)
Hersteller (Webseite) Asus
Link zum PCGH-Preisvergleich tba
Aktueller Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis ca. 2.700 Euro/befriedigend
Ausstattung (20 %) 1,63
Panel OLED
Auflösung 2.880 × 1.800 Pixel
Anschlüsse 2× Thunderbolt 4, 1× USB-A 3.2, 1× HDMI 2.1, 1× 3,5-mm-Klinke Line-in/​out
Verbaut (Herstellerangabe - ungewertet) Intel Core Ultra X9 Processor 388H, Intel Arc B390, 32 GiB LPDDR5X, PCIe Gen4 SSD 1 TiB
Eigenschaften (20 %) 1,47
Maße | Gewicht 208 × 310 × 23 mm | 1,65 kg
Verwindungssteifigkeit sehr gut
Scharnierstabilität sehr gut
Max. Helligkeit 337 cd/m²
Kontrast
Schwarzwert 0 cd/m²
Anfälligkeit für Fingerabdrücke kaum anfällig
Leistung (60%) 2,37
Akkulaufzeit Gaming | Office 129 min | 938 min
Fps avg. (BG3) Akku | Netz 43 Fps | 45 Fps
Fps avg. (CP 2077) Akku | Netz 62 Fps | 67 Fps
Gesamtnote 2,04
5
  1. Seite 1 Dual-Screen-Notebook mit Arc B390 im Test
  2. Seite 2 Gehäuse, Mobilität und Eingabegeräte im Alltag
  3. Seite 3 Asus Zenbook Duo im Gaming-Test: Cyberpunk & BG3
  4. Seite 4 Fazit: Akku, Lautstärke & Einordnung
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Steht auf jeden Fall in der engeren Auswahl bei mir. Mein altes Miix 510 braucht langsam eine Ablöse. 🙂
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Steht auf jeden Fall in der engeren Auswahl bei mir. Mein altes Miix 510 braucht langsam eine Ablöse. 🙂
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Das Gerät hat angenehm viel Bums, gerade mit 55 Watt. Das ist dann ziemlich laut, aber die Leistung - gerade mit Raytracing - ist erstaunlich. Hier ein paar Impressionen ohne FG, mit zweifacher sowie der neuen vierfachen FG:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        MfG
        Raff
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Jacky
        Is auf jeden fall sexy. Wäre der Preis nich, würd ich mir das holen
        Schöner Test, gut Getextet.

        Das Notebook hat auf jedenfall etwas., gefällt mir.
      • Von PCGH_Jacky Software-Overclocker(in)
        Is auf jeden fall sexy. Wäre der Preis nich, würd ich mir das holen
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Geiles Teil!
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