Asus Zenbook Duo: Gehäuse, Mobilität und Eingabegeräte im Alltag
Gehäuse, Mobilität und Eingabegeräte des Asus Zenbook Duo im Alltagstest - kompakt, modular und speziell.
Inhaltsverzeichnis
Eingabegeräte und mehr
Als Eingabegerät steht in der Standard-Version nur ein Tastaturpad mit passendem Touchpad zur Verfügung. Theoretisch gibt es auch einen passenden Pen, der muss allerdings separat erworben werden. Wer keine Lust auf die Tastatur hat, kann auf beiden Displays auch Eingaben mit Touch tätigen. Die Tastatur ist abnehmbar, kann via USB-C verwendet werden, aber auch im Bluetooth-Modus. Das Koppeln der Tastatur funktioniert intuitiv und ohne Auffälligkeiten. Die Tastenabstände entsprechen dem, was man bei einem 14-Zöller erwarten würde, sind allerdings auch groß genug, als dass es nicht zu massiv vielen Fehlern kommt, wenn man längere Zeit am Stück tippt. Es gibt keinen Nummernblock und die Pfeiltasten fallen recht klein aus.
Quelle: PC Games Hardware
Bei dem Notebook handelt es sich nicht um ein dediziertes Gaming-Gerät.
Beleuchtung gibt es bei diesem Notebook kaum. Es steht kein RGB zur Verfügung, allerdings gibt es weißes Backlight für die Tastatur, das allerdings nur aktiv ist, wenn die Tastatur auf dem unteren Display aufliegt. Das Licht der Tastatur lässt sich ausschalten oder in drei verschiedenen Helligkeitsstufen einstellen.
Das Touchpad ist knapp 13 cm breit und 8 cm tief. Es fällt also ausreichend groß aus, allerdings hätte der untere Teil der Tastatur ein größeres Touchpad zugelassen. Eingaben sind zuverlässig und es gibt, wie es mittlerweile Standard ist, Gestensteuerung. Versehentliche Eingaben durch Handballen halten sich in Grenzen.
Hardware und Plattform
Wie schon erwähnt, arbeitet im Zenbook Duo Intels aktuelle Panther-Lake-Plattform, die Anfang des Jahres im Rahmen der CES als Core Ultra Series 3 eingeführt wurde. Die Architektur stellt allerdings keine grundlegende Neuentwicklung dar, sondern ist eher eine Erweiterung des bestehenden Hybrid-Designs mit höherer Kernzahl, ausgebauter Grafikeinheit und höherem Leistungsbudget.
| Intel-GPUs | Arc B390 | Arc B570 | Arc B580 |
|---|---|---|---|
| Einsatzgebiet | Notebook | Desktop-Grafikkarte | Desktop-Grafikkarte |
| Marktstart | 26.01.2026 | 16.01.2025 | 13.12.2024 |
| Architektur | Xe 3 | Xe 2 | Xe 2 |
| Codename | Panther Lake (PTL) | Battlemage (BMG) | Battlemage (BMG) |
| Fertigung (Foundry) | N3E (TSMC) | N5 (TSMC) | N5 (TSMC) |
| Shader-Multiprozessoren | 12 | 18 | 20 |
| FP32-Shader-ALUs/TMUs | 1.536/96 | 2.304/144 | 2.560/160 |
| Raytracing-Cores | 12 (3. Gen.) | 18 (2. Gen.) | 20 (2. Gen.) |
| XMX ('Tensor') Cores | 96 (3. Gen.) | 144 (2. Gen.) | 160 (2. Gen.) |
| Level-2-Cache (MiB) | 16 | 13,5 | 18 |
| Max. GPU-Boost (MHz) | 2.500 | 2.750 | 2.850 |
| GFLOPS FP32 (max.) | 7.680 | 12.672 | 14.592 |
| Texelfüllrate (Megatexel/s) | 240.000 | 396.000 | 456.000 |
| Speicherinterface (Bit) | 128 (2× 64) | 160 | 192 |
| Speichertyp | LPDDR5X @ 9,6 GT/s | GDDR6 @ 19 GT/s | GDDR6 @ 19 GT/s |
| Speichertransferrate (GB/s) | 154 | 380 | 456 |
| Übliche Speicherbestückung (GiB) | 18 (shared) | 10 (dediziert) | 12 (dediziert) |
| (Display-)Konnektivität | DP 2.1, HDMI 2.1 | DP 2.1, HDMI 2.1 | DP 2.1, HDMI 2.1 |
Das vorliegende Testgerät ist mit einem Core Ultra X9 388H ausgestattet, dem derzeit leistungsstärksten mobilen Panther-Lake-Modell. Der Prozessor kombiniert vier Performance-Kerne mit acht Effizienz-Kernen und vier zusätzlichen Low-Power-E-Kernen. Insgesamt stehen damit 16 Kerne zur Verfügung, die je nach Lastprofil unterschiedlich priorisiert werden. Der maximale Turbotakt der Performance-Kerne liegt bei bis zu 5,1 GHz. Die nominelle Basis-TDP beträgt 25 Watt, kann je nach Leistungsprofil aber noch überschritten werden. Als integrierte Grafikeinheit kommt eine Intel-Arc-GPU der Xe3-Generation zum Einsatz. Konkret handelt es sich um die Arc B390 mit zwölf Xe-Kernen, zwei Render-Slices und insgesamt 96 Ausführungseinheiten. Ergänzt wird die CPU- und GPU-Kombination durch eine integrierte NPU der fünften Generation. Diese ist auf KI-Inferenzaufgaben ausgelegt und erreicht eine Rechenleistung von bis zu 50 TOPS im INT8-Bereich.
| Intel-IGPs | Arc B390 | Arc B370 | Arc 140V |
|---|---|---|---|
| Einsatzgebiet | Notebooks | Notebooks | Notebooks |
| Marktstart | 26.01.2026 | 26.01.2026 | 24.09.2024 |
| Architektur | Xe 3 LPG | Xe 3 LPG | Xe 2 LPG |
| Codename | Panther Lake (PTL) | Panther Lake (PTL) | Lunar Lake (LNL) |
| Fertigung (Foundry) | N3E (TSMC) | N3E (TSMC) | N3B (TSMC) |
| Shader-Multiprozessoren | 12 | 10 | 8 |
| FP32-Shader-ALUs/TMUs | 1.536/96 | 1.280/80 | 1.024/64 |
| Raytracing-Cores | 12 (3. Gen.) | 10 (3. Gen.) | 8 (2. Gen.) |
| XMX ('Tensor') Cores | 96 (3. Gen.) | 80 (3. Gen.) | 64 (2. Gen.) |
| Level-2-Cache (MiByte) | 16 | 16 | 8 |
| Maximaler GPU-Boost (MHz) | 2.500 | 2.400 | 2.050 |
| GFLOPS FP32 (maximal) | 7.680 | 6.144 | 4.198 |
| Texelfüllrate (Megatexel/s) | 240.000 | 192.000 | 131.200 |
| Speicherinterface (Bit) | 2× 64 | 2× 64 | 2× 64 |
| Speichertyp | LPDDR5X @ 9,6 GT/s | LPDDR5X @ 8,53 GT/s | LPDDR5X @ 8,53 GT/s |
| Speichertransferrate (GByte/s) | 154 | 137 | 137 |
| Speicherbestückung (GiByte) | Shared – abhängig vom System-RAM (üblich: ~18 GiB bei 32 GiB RAM) | Shared – abhängig vom System-RAM (üblich: ~18 GiB bei 32 GiB RAM) | Shared – abhängig vom System-RAM (üblich: ~18 GiB bei 32 GiB RAM) |
| (Display-)Konnektivität | DP 2.1, HDMI 2.1 | DP 2.1, HDMI 2.1 | DP 2.1, HDMI 2.1 |
| Verfügbar in ... | Core Ultra X9 388H, Core Ultra X7 368H, Core Ultra X7 358H | Core Ultra 5 338H | Core Ultra 200V Series |
Asus kombiniert den Core Ultra X9 388H im Zenbook Duo mit 32 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Der Speicher ist verlötet, arbeitet im Quad-Channel-Modus und erreicht eine effektive Datenrate von 9.600 MT/s. Die Speicherchips stammen von Samsung, eine nachträgliche Erweiterung ist nicht vorgesehen. Als Massenspeicher ist eine NVMe-SSD von Samsung mit einem Terabyte Kapazität verbaut, angebunden über PCIe und verwaltet über Intels VMD. Weitere Laufwerksoptionen sind im Testgerät nicht vorhanden. Als Betriebssystem kommt Windows 11 Home in der 64-Bit-Version zum Einsatz, Secure Boot und TPM sind aktiviert.
Leistung
Der Leistungsteil fängt dieses Mal mit einem Extrem-Test an, bei dem Cinebench und Furmark zeitglich liefen. Natürlich spiegelt das nicht den Alltag wider, erlaubt allerdings eine kleine Einordnung der grundlegenden Power-Limits und der internen Priorisierung der Plattform. Unter maximaler Belastung zeigt sich zunächst ein sehr konstantes Verhalten der Prozessorleistung. Unabhängig von Energiequelle und Display-Konfiguration liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme des Prozessors in allen Szenarien bei rund 28 Watt. Dieser Wert stellt das effektive Dauerlimit dar, sobald Prozessor und Grafikeinheit gleichzeitig vollständig ausgelastet werden. Weder der Wechsel zwischen Netz- und Akkubetrieb noch der Betrieb mit aktiviertem Zweitdisplay führen zu einer weitergehenden Absenkung dieser Dauerleistung.
Unterschiede zeigen sich vor allem bei den kurzfristigen Leistungsspitzen. Im Akkubetrieb mit Einzelbildschirm erreicht der Prozessor kurzzeitig Leistungsaufnahmen von rund 57 Watt. Mit aktiviertem Zweitdisplay sowie im Netzbetrieb fallen diese Spitzen niedriger aus und bewegen sich je nach Szenario zwischen etwa 46 und 51 Watt. Diese Abweichungen treten ausschließlich in sehr kurzen Zeitfenstern auf und haben keinen Einfluss auf die nachhaltige Rechenleistung. Entsprechend variieren die maximal erreichten effektiven Taktfrequenzen, während sich die durchschnittlichen Arbeitstakte unter Extrembelastung eng beieinander bewegen.
Die integrierte Grafikeinheit übernimmt unter diesen Bedingungen die Rolle der variablen Komponente innerhalb des Gesamtbudgets. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme der Grafikeinheit liegt je nach Szenario zwischen etwa 12 und 14,5 Watt. Kurzzeitig sind insbesondere im Betrieb mit zwei aktiven Displays höhere Werte von bis zu rund 33 Watt messbar. Gleichzeitig sinken die durchschnittlichen Grafiktaktraten unter kombinierter Volllast deutlich auf etwa 1,4 bis 1,5 Gigahertz. Sobald Prozessor und Grafikeinheit gleichzeitig gefordert werden, greift das Energiemanagement früh ein und begrenzt die Grafikeinheit zugunsten einer stabilen Prozessor-Dauerleistung. Wenn man allerdings versucht, der GPU mehr Speicher zuzuweisen, streikt Cinebench und startet keinen vollständigen Test mehr. Ab 18 GiByte Zuweisung verweigert Cinebench den Start. Wenig überraschend, klaut man doch der CPU den Speicher.

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MfG
Raff
Das Notebook hat auf jedenfall etwas., gefällt mir.