Schenker bringt neue Gaming-Laptops mit Ryzen 4000 oder Comet Lake H auf den Markt [Update]
Jetzt aktualisiert: Der deutsche Notebookhersteller Schenker hat mit dem XMG Core 15 und dem XMG Core 17 zwei neue Gaming-Notebooks präsentiert, die - wie üblich beim Hersteller - in verschiedenen Konfigurationen erhältlich sind.
Aktualisierung vom 29.05
Wie Schenker der Redaktion mitgeteilt hat, gibt es nun eine Änderung beim XMG Core 15. Für einen Aufpreis von 20 Euro wird es die AMD-Version des Gaming-Notebooks auch mit einem Akku mit 62 Wh geben. Bislang war nur ein Akku mit einer Kapazität von 46 Wh verfügbar. Alle bisherigen Besteller eines entsprechenden XMG Core 15 mit AMD-CPU sollen eine E-Mail von Schenker erhalten und so die Möglichkeit bekommen, auf den Stromspender mit größerer Kapazität zu wechseln. Wer die Variante mit 62 Wh bestellt, muss allerdings mit einer voraussichtlichen Lieferung Ende Juli rechnen, während die Kunden mit dem Akku mit 46 Wh schon ab Ende Juni ihr Laptop in Händen halten können. Die Intel-Version des XMG Core hingegen wird es auch weiterhin ausschließlich mit einem Akku mit 46 Wh geben.
Original-Artikel vom 06.05
Die größte Spielekonsole der Welt nennt Nvidia Gaming-Notebooks und will so auch in den Kampf gegen Playstation und Xbox ziehen. Nach der offiziellen Vorstellung der Comet-Lake-H-Chips von Intel erscheinen immer mehr Notebooks damit. Nun hat der deutsche Hersteller Schenker den XMG Core 15 und das XMG Core 17 präsentiert. Bei beiden Laptops kümmert sich der Hersteller um die Entwicklung und den Vertrieb, als Gehäuse werden Modelle von asiatischen Herstellern benutzt. Im Inneren stecken entweder Comet-Lake-H-Chips oder Ryzen Renoir.
Nvidia sorgt für Grafikpower bei XMG Core 15 und 17
Als Grafikchip kommt bei beiden neuen Notebooks wahlweise eine Nvidia Geforce GTX 1650 Ti mit vier GiByte GDDR6-RAM oder eine schnellere Geforce RTX 2060 mit sechs GiByte GDDR6-RAM zum Einsatz. Einen dedizierten Radeon-Grafikchip wie etwa den Radeon 5700M sucht man jedoch vergebens. Bei den CPUs stehen auf AMD-Seiten der Ryzen 5 4600H mit sechs Kernen, 45 Watt TDP und 3,0 GHz Taktfrequenz sowie der Ryzen 7 4800H mit acht Kernen, 45 Watt TDP und 2,9 GHz zur Wahl. Wer den Aufpreis bezahlt und lieber einen Intel-Prozessor verbaut haben will, bekommt immer den Core i7-10750H mit sechs Kernen, 45 Watt TDP und einer Taktfrequenz von 2,6 GHz bis zu 5,0 GHz im Turbo-Boost.
In Sachen Arbeitsspeicher können maximal 64 GiByte verbaut werden. Beide Notebooks verfügen über je zwei M.2-PCI-Express-Slots für SSDs. Das XMG Core 17 hat zusätzlich noch einen freien 2,5-Zoll-Anschluss eingebaut, sodass man auch eine normale HDD einsetzen kann. Exklusiv für die AMD-Varianten ist ein USB-Typ-C-3.2-Anschluss mit 10 Gbit/s Datenübertragungsrate verbaut. Die Intel-Version der beiden Gaming-Laptops hat hingegen nur einen USB-C-3.2-Port mit maximal 5 Gbit/s an Datentransferrrate. Bei allen Varianten des XMG Core 15 und 17 stehen zudem drei normal große USB-A-Anschlüsse bereit, wobei zwei davon als USB 3.0 mit 5 Gbit/s ausgelegt sind und einer als USB-2.0-Port.
Display mit 144 Hertz oder 100 Prozent sRGB-Farbraum zur Wahl beim XMG Core 15
Zur Verbindung mit externen Monitoren können Nutzer zwischen zwei Mini-Displayport 1.4 und einem HDMI 2.0-Anschluss wählen. Für den im Notebook verbauten Bildschirm können Nutzer zwischen verschiedenen Optionen wählen. Beim besonders flachen - wie Schenker betont - XMG Core 15 stehen entweder ein entspiegeltes Full-HD-Display mit 100 Prozent sRGB-Farbraum oder ein Full-HD-Schirm mit 144 Hz parat. Der größere XMG Core 17 hingegen kommt immer mit einem 17,3 Zoll Full-HD-Display mit 144 Hertz. In beiden Gaming-Notebooks sind auch ein LAN-Port, ein SD-Kartenleser sowie ein getrennter Mikrofon- und Kopfhöreranschluss verbaut.
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Ab sofort können sowohl das XMG Core 15, als auch das Core 17 bestellt werden. Los geht's bei 1.179 Euro für die Version mit AMD Ryzen, wer lieber einen Intel Comet-Lake-H haben will, muss mindestens 1.299 Euro auf den Tisch legen. Die Auslieferungen sollen ab Ende Mai (für XMG Core 17 Intel), Anfang Juni (beim XMG Core 15 Intel) und Ende Juni (für alle AMD-Versionen) beginnen. Der 15 Zoller mit einem Displaydeckel und der Oberseite aus Metall sowie einer Unterseite aus Plastik wiegt etwa 1,9 Kilo und beherbergt einen auswechselbaren 46Wh-Akku. Der 17 Zoller im vollständig aus Plastik gefertigten Gehäuse hingegen ist 30 Millimeter dick und kommt auf gut 2,5 Kilogramm. Auch beim XMG Core 17 setzt Schenker auf einen Akku mit 46 Wh.
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Fakten zu den neuen Gaming-Notebooks von Schenker:
- Der deutsche Hersteller Schenker hat das XMG Core 15 und das XMG Core 17 präsentiert. Bei beiden Laptops kümmert sich der Hersteller um die Entwicklung und den Vertrieb, als Gehäuse werden Modelle von asiatischen Herstellern benutzt.
- Zur Wahl stehen entweder ein Intel-Prozessor aus der Comet-Lake-H-Reihe oder AMDs Ryzen Renoir-Chips mit je 45 Watt TDP. Der Aufpreis für die Intel-CPU beträgt knapp 120 Euro.
- Um die Grafikberechnung kümmert sich wahlweise eine Nvidia Geforce GTX 1650 Ti oder eine Geforce RTX 2060.
- Exklusiv in den AMD-Varianten ist ein USB-Typ-C-3.2-Anschluss mit 10 Gbit/s Datenübertragungsrate verbaut.
- Bei den Displays können Nutzer des 1,9 Kilogramm leichten XMG Core 15 zwischen einem Full-HD-Schirm mit 144 Hertz oder einem Full-HD-Bildschirm mit 100 Prozent sRGB-Farbraumabdeckung wählen. Wer lieber den größeren XMG Core 17 kauft, erhält immer ein 17,3 Zoll Full-HD-Display mit 144 Hertz.
- Ab sofort können sowohl das XMG Core 15, als auch das Core 17 bestellt werden. Los geht's bei 1.179 Euro für die Version mit AMD Ryzen, wer lieber einen Intel Comet-Lake-H haben will, muss mindestens 1.299 Euro auf den Tisch legen.
Reklame: Gaming-Laptops im Vergleich: PCGH-Ratgeber Gaming-Laptops
Quelle: Schenker

BTW: Hab ihr noch ein Brick rumliegen?
Wesentlich nützlicher als 4K im Notebook sind mMn Displays im 3:2 Format (Dell XPS 2020, MateBook Pro X, Surface).
Mit "problemlos" meine ich jetzt nicht "Wow, ist das noch hell!" sondern eben: ich erkenne alles einwandfrei und muss mich beim Hinschauen nicht anstrengen.
Eventuell liegt das auch an der Art der Polarisierung des Panels? Diese Outdoor-Fotos vom E595 sehen wirklich nicht so pralle aus.
Für Gaming Laptops mit besonders hohen Refresh-Raten, geringen Latenzen (Response Times) und konkurrenzfähigen Preisen müssen die Panel-Hersteller da leider irgendwo auch Limits setzen.
Eine ziemlich nette Ausnahme ist das 144Hz-Panel BOE NV156FHM-N4J welches mit HDR-Support wirbt, aber dessen Specs (u.a. Farbraum-Abdeckung) laut Notebookcheck nicht ganz erfüllt. Wir haben davon seit letzter Woche ein Sample, aber sind noch nicht zum Testen gekommen. Es kostet auch eine ganze Ecke mehr als bisherige Panels. Wann und ob das mal in eines unserer 15.6"-Laptops Einzug hält, steht noch in den Sternen.
Displays mit 400 Nits und mehr haben wir im UHD-Bereich im SCHENKER KEY 15, COMPACT 17 und XMG ULTRA 17.
VG,
Tom