Schenker bietet Gaming-Notebook mit 16-Kerner von AMD an
Seit Kurzem sind die ersten Geräte mit Ryzen Renoir gezeigt worden. Noch mehr Leistung verspricht aber der XMG Apex 15 des deutschen Herstellers Schenker, da in ihm ein Desktop-Ryzen auf Zen-2-Basis verbaut ist.
Seit der CES im Januar ist klar, dass AMD mit den Renoir-Chips Intel auch im Notebook-Markt unter Druck setzen will. Sämtliche neue CPUs für Notebooks tragen dabei den Schriftzug Ryzen 4000, obwohl sie auf der Zen-Architektur der Ryzen-2000-Desktop-Chips aufbauen und somit eine Generation hinter den Desktop-Pendants liegen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, einen Prozessor auf aktueller Zen-2-Basis in einem Notebook zu bekommen, wie der deutsche Hersteller Schenker exemplarisch aufzeigt. Im XMG Apex 15 stecken verschiedene Ryzen-Desktop-Prozessoren. Maximal kann ein gesockelter Ryzen 9 3950X mit 16 Kernen eingebaut werden. Diese CPU wird dabei im Eco-Modus mit 65 Watt statt 105 Watt betrieben, damit die Kühlung und Stromzufuhr gewährleistet ist. Als Gehäuse wird auf das Modell NH57AF1 des asiatischen Herstellers Clevo gesetzt. Bei 2,6 Kilogramm misst das 15-Zoll-Notebook mit 144-Hz-Full-HD-Bildschirm 36,1 x 25,8 x 32,5 Millimeter.
Das Plastikgehäuse mit einem Displaydeckel aus Metall bietet einen USB-3.2-Typ-C-Anschluss mit 10 Gbps und Displayport-Modus sowie zwei USB-Tpy-A-Anschlüsse mit 10 Gbps theoretischer Datenübertragungsrate. Außerdem ist noch ein USB-2.0-Typ-A-Port sowie einmal HDMI 2.0, einmal Mini-Displayport 1.4, einmal Audio, LAN und ein Micro-SD-Kartenleser vorhanden.
Vom Ryzen 5 3600 und RTX 2060 bis zum 16-Kerner
Die Basiskonfiguration des XMG Apex 15 kommt mit einem Sechskerner des Typs Ryzen 5 3600 daher, der von acht GiByte RAM und einer Nvidia Geforce RTX 2060 unterstützt wird. Daten landen auf einer Samsung 860 Evo mit 250 GiByte. Als Alternativen stehen der Ryzen 7 3700X oder der Ryzen 9 3950X gegen Aufpreis bereit. Das Topmodell im Bereich CPU kostet knapp 760 Euro Aufschlag. Schenker setzt auf einen gesockelten Prozessor, sodass sich dieser vom Benutzer auch durch ein anderes Modell von AMD austauschen lässt. Es ist aber unklar, ob auch die Ryzen-4000-CPUs auf Zen-3-Architektur auf das B450-Mainboard passen.
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Auch beim Grafikchip haben Kunden eine Wahlmöglichkeit. Anstelle der RTX 2060 kann gegen 158 Euro Mehrpreis auch eine Geforce RTX 2070 mit der aktuellsten Chip-Revision verbaut werden. Hiermit könnte der erwartete Super-Refresh gemeint sein. Der Arbeitsspeicher kann ebenfalls noch weiter aufgerüstet werden. Maximal sind 64 GiByte an RAM möglich. Das Mainboard bietet zudem die Option, eine weitere M.2-SSD mit PCI-Express 3.0x4 zu verbauen sowie eine HDD im 2,5-Zoll-Format.
Schenker sieht das Apex 15 als Desktop-Replacement, weshalb der austauschbare Akku nur eine Kapazität von 62 Wh aufweist. Unter Volllast werde das mitgelieferte 230-Watt-Netzteil komplett ausgereizt, so Schenker. Die verbauten Ryzen-Desktop-CPUs haben keine integrierte Grafikeinheit, sodass der Nvidia-Grafikchip immer aktiv sein muss und selbst im Leerlauf zwischen 36 bis 47 Watt verbraucht, so der Hersteller. Kostenpunkt für das Einstiegsmodell des XMG Apex 15 sind 1.337 Euro, eine Anspielung auf den Leetspeak. Die Auslieferung soll Mitte April starten.
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Fakten zum Schenker XMG Apex 15:
- Einen Prozessor auf aktueller Zen-2-Basis in einem Notebook gibt es beim Schenker XMG Apex 15. Hierbei wird auf ein B450-Mainboard gesetzt, sodass die CPU ausgebaut werden kann. Maximal kann der 16-Kerner Ryzen 9 3950X eingebaut werden.
- Die verbauten Ryzen-Desktop-CPUs haben keine integrierte Grafikeinheit, sodass der Nvidia-Grafikchip Geforce RTX 2060 oder RTX 2070 immer mitlaufen muss.
- Die Basiskonfiguration des XMG Apex 15 kommt mit einem AMD Ryzen 5 3600, 8 GiByte RAM, 250 GiByte SSD und einer Geforce RTX 2060 für 1.337 Euro daher.
Quelle: Schenker

Sind 17" geplant?
A: Von XMG APEX mit AMD Desktop-CPU ist derzeit keine 17.3"-Variante geplant. Das soll nicht heißen, dass diese niemals kommen möge, aber für 2020 ist nicht mehr damit rechnen. Wer Interesse hat an einem 17.3"-Laptop mit besonders leistungsstarker Desktop-CPU, möge bitte den geplanten Nachfolger des XMG ULTRA 17 im Auge behalten. Dessen CPU wird rekordverdächtig mit einer TDP von 125W spezifiziert. Einen ersten Einblick gibt es bereits in diesem Video von der CES vom Januar 2020. Einen Erscheinungstermin dürfen wir noch nicht nennen, aber wir können bestätigen, dass fieberhaft an der Fertigstellung gearbeitet wird.
VG,
Tom
Sind 17" geplant?
Das gilt für alle Laptops, deren externe Anschlüsse an die dGPU angebunden sind.
Bei uns betrifft das also 100% aller Laptops mit dGPU.
VG,
Tom
Sitze noch auf nem P502.
Aber es arbeitet noch zu gut.
BTW, sind die Video-Ausgänge FreeSync fähig?