Asus ROG Gaming-Notebooks mit RTX-GPU: ROG Mothership als neues Flagschiff im Surface-Design und aufgefrischte ROG-Modelle
Asus hat zur CES 2019 eine ganze Reihe an Neuheiten mit im Gepäck. Darunter auch eine große Reihe an Notebooks inklusive taufrischer mobiler Nvidia Geforce RTX-GPUs. Mit von der Partie ist auch eine "Revolution" und ein Kuriosum zugleich mit dem ROG Mothership.
Neben der Geforce RTX 2060 hat Nvidia auch mobile Pendants der aktuellen Geforce-RTX-2000-GPUs vorgestellt. Mehr als 40 Laptops sollen entweder mit den Max-Q-Pendants der bislang vorgestellten Desktop-Grafikkarten oder gesonderten Mobil-Ablegern der Geforce RTX 2080, RTX 2070 und RTX 2060 ausgestattet werden. Eine ganze Reihe davon stellt Asus. Neben bekannten Modellen, die lediglich ein Upgrade erhalten, ist auch ein neues Gaming-Notebook in Form des ROG Mothership.
ROG Mothership: Das Mutterschiff im Surface-Design landet im zweiten Quartal 2019
Als Speerspitze des Line-Ups an Gaming-Notebooks mit RTX-GPU von Asus hat der Hersteller das neue ROG Mothership GZ700 vorgestellt und wandelt mit diesem auf ungewohnten Pfaden. Nämlich auf jenen des Detachable-Formats der Microsoft Surface-Reihe. Kickstand und abnehmbare Tastatur erlauben das Verwandeln des mobilen Gaming-Rechners in einen beinah wahren Ersatz für den Desktop-PC. So erlaubt der Faltmechanismus der Tastatur, diese in ein normales Format zu bringen, während der eigentliche Rechner optisch wie ein All-in-One-PC anmutet. Einzig bei der Größe und Auflösung des Bildschirms müssen gegenüber dem Desktop-PC Abstriche gemacht werden. Immerhin bietet das 17,3-Zoll-IPS-Display G-Sync und 144 Hz, löst jedoch nur in Full-HD auf.
Als Unterbau dienen neben einer Geforce RTX 2080 - das Stichwort "Max-Q" fällt hier übrigens nicht - ein Intel Core i9-8950HK sowie bis zu 64 GiByte Arbeitsspeicher in Form von DDR4-2666. In Sachen Speicher stehen insgesamt drei M.2-Slots zur Verfügung. Die sind mit je einer 512 GB NVMe-SSD im RAID 0-Verbund bestückt. Eine HDD ist nicht mit von der Partie. In Sachen Konnektivität steht in Hinsicht auf kabelloses Internet der 802.11ax-Standard zur Verfügung. Zudem gibt es Bluetooth 5.0 sowie zahlreiche Anschlüsse inklusive Thunderbolt 3. Für satten Sound sorgen vier 4 Watt-Lautsprecher. Die Hardware des ROG Mothership ist darüber hinaus ein wahrlicher Stromfresser. Deshalb gibt es nicht ein, sondern gleich zwei 280 Watt-Netzteile. Wie kurz oder lang die Akkulaufzeit ausfällt, ist nicht bekannt. Ebenfalls nennt Asus noch keinen Preis für das mobile Gaming-Mutterschiff. Lediglich der Erscheinungszeitraum wird mit Q2 2019 eingegrenzt.
ROG G703: Aufgefrischtes Desktop-Replacement als Alternative zum Mothership
Wer dem Format des Asus ROG Mothership wenig abgewinnen kann, erhält mit dem aufgefrischten ROG G703 eine passable Alternative in Form eines konventionellen Gaming-Notebooks. Die grundlegende Ausstattung unterscheidet sich nicht vom Gaming-Detachable. Sowohl ein Intel Core i9-8950HK - inklusive Werks-OC auf 4.8 GHz - als auch eine mobile Geforce RTX 2080 sind verbaut. Unterschiede beim RAM gibt es ebenso wenig. Optional ist das G703 auch mit einem Intel Core i7-8750H erhältlich. In Sachen Sound gibt es allerdings nur zwei 2-Watt- sowie zwei 4.5-Watt-Lautsprecher. Bei Wlan ist lediglich das 802.11ac mit von der Partie.
ROG Zephyrus S-Reihe: Schmale Mobil-Gamer mit RTX-Grafik jetzt auch mit 17,3-Zoll-Display
Wer es lieber etwas schlanker mag, der kann zu den neuen oder aufgefrischten Modellen der Zephyrus-S-Reihe greifen. Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Ein alter Bekannter ist das Zephyrus S GX531. Das wurde nochmals etwas geschmälert und mit einem Core i7-8750H sowie einer Geforce RTX 2080 im Max-Q-Design aufgefrischt. Gewohnt misst das Display 15,6-Zoll, bietet eine Full-HD-Auflösung sowie 144 Hz und G-Sync. Wem das Display zu klein ist, kriegt demnächst mit dem Zephyrus S GX701 auch einen etwas größeren Bildschirm kredenzt.
Die Spezifikationen lesen sich soweit gleich. Beide Varianten bieten bis zu 24 GiByte DDR4-2666-RAM und bis zu 1 TB Speicherplatz in Form einer beziehungsweise zweier SSDs. Der größere Bildschirm und damit das insgesamt größere Notebook wirken sich beim GX701 negativ auf das Gewicht aus. 2,7 Kilogramm bringt der 17-Zöller auf die Waage. 2,1 Kilogramm sind es bei dem GX531. Beides ist im Vergleich zu den zuerst aufgeführten Schwergewichten - je 4,7 Kilo - jedoch noch leicht.
ROG Strix: Scar II und Hero II mit Geforce RTX 2070 und RTX 2060 für unterschiedliche Spiele-Genres
Weiter geht es mit den aktualisierten Versionen der ROG-Strix-Gaming-Notebooks in Form des Scar II und Hero II. Beide sind laut Asus auf jeweils unterschiedliche Spiele-Genres ausgelegt. Das Scar II sei für Fans von First-Person-Shooter gedacht. Das soll auch das Camouflage-Design ausdrücken. Wahlweise 15- (GL504GW) oder 17-Zoll (GL704GW) Bildschirmdiagonale gibt es. Beide Modelle sind mit einer mobilen Geforce RTX 2070 ausgestattet. Als CPU gibt es einen Intel Core i7-8750H. Optional lässt sich der 15-Zöller auch mit einem i5-8300H konfigurieren. Hinsichtlich des RAM stehen bis zu 32 GiByte DDR4-2666-RAM zur Verfügung. Was den Speicherplatz betrifft, gibt es neben einer M.2-SSD mit wahlweise 256 GB, 512 GB und 1 TB Kapazität auch eine 1 TB SSHD.
Die unterste Leistungsklasse stellen die Hero II-Modelle dar. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn mit diesem Modell sollen lediglich MOBA-Spieler angesprochen werden. Ob dafür tatsächlich eine Geforce RTX 2060 vonnöten ist, sei einmal dahingestellt. Das Hero II gibt es lediglich mit 15,6-Zoll-Display. Als CPU wird wahlweise ein Core i7-8750H oder i5-8300H verbaut.
Alle neuen Asus-Notebooks mit taufrischen Mobil-Varianten der Geforce-RTX-2000-Reihe - ausgenommen das ROG Mothership - sollen noch im laufenden ersten Quartal 2019 in den Handel kommen. Preise für die zahlreichen neuen beziehungsweise aufgefrischten Modelle gibt es bislang noch nicht.
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Das was es bisher zu sehen gab, ist irgendwie das Gegenteil davon: Egal ob "ROG Mutterschiff" oder "ACER Triton 900".
Dabei sehe ich durchaus, dass das "Aufstellen" im erstgenannten Fall eine bessere Kühlung ermöglicht und auch die abnehmbare Tastatur ist nicht schlecht.
Also nicht für ein Notebook sondern in den Kategorien eines DTR gedacht
Dennoch: Ich würde gerne eine Art DELL XPS 2 in 1 mit angemessener CPU und 2060 Max-Q oder 2050ti sehen.
Grüße
phila
2-2,3 Kilo sind schon fast extrem Leicht und nicht gerade nur so!
Die einzig bemerkenswerte Erleichterung bekommen die Gaming-Notebooks eigentlich nur durch das weglassen von DVD-Laufwerken und dem Ersatz von HDD's gegen SSD's.
Das bei vielen allerdings dafür ein größerer Akku hinein kommt, hebt je nach Akkutyp die Gewichtsersparniß wieder auf.
Dank G-Sync ist das schon ein Muß, sofern man dann ein solches noch halbwegs mobil ohne Gaming nutzen möchte.
Ansonsten gibts da nicht wirklich eine revolutionäre Einsparung an Gewicht, außer man setzt nur noch alleinig Plastik als Gehäuse ein, aber das ist ja schon sehr lange der Fall, also auch nichts neues.
Interessant wird sein, ob man die nach vorn gezogene Tastatur beim Hero, genauso durch den Kakao zieht, wie bei den von Acer vor zwei-drei Jahren offerierten,
Wohl bestimmt nicht, denn es ist ja Asus bzw. ROG!