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  • SSD Test 2016/2017: Bestenliste mit Samsung, Crucial und mehr [Dezember] Updated
    Quelle: PC Games Hardware

    SSD Test 2016/2017: Bestenliste mit Samsung, Crucial und mehr [Dezember]

    Die besten SSD-Festplatten in der Test-Übersicht (Dezember 2016): SSDs sind das beste Mittel, um den PC spürbar schneller zu machen. Aktuelle Solid State Disks sind nicht nur rasend schnell, auch das Euro-pro-Gigabyte-Verhältnis stimmt inzwischen, selbst bei Luxus-Modellen mit mehr einem TByte. PC Games Hardware bringt die SSD-Bestenliste, konkrete Kauftipps und wichtige Infos zu SSD-Auswahl.

    In der PCGH-SSD-Bestenliste (aktuell: August 2016) stellen wir Ihnen regelmäßig empfehlenswerte SSDs samt passender Alternativen für nahezu jeden Geldbeutel vor. Außerdem sagen wir Ihnen nach den Produktempfehlungen, was Sie beachten sollten, wenn Sie sich selbst auf die Suche nach der für Sie passenden SSD machen.

    Vom Geheimtipp zum Muss: SSDs versprechen, für ein neues PC-Gefühl zu sorgen. Einem mit SATA-Anschluss, am besten nach SATA-6-GB/s-Standard, ausgestatteten aktuellen PC geben Sie mit kaum einer anderen Komponente einen solchen "Kick"; abseits von Spiele-Fps wird sich der Rechner wie nach einer Frischzellenkur anfühlen, nahezu alle kleineren, aber nervigen Wartezeiten verringern sich oder entfallen komplett, das Ansprechverhalten ist einfach sensationell - auch ein RAID-Verbund aus herkömmlichen Magnet-Festplatten kann da nicht mithalten. Mehrere empfehlenswerte und bewährte 256-GByte-Modelle gibt es bereits für um die 90 Euro und flotte 128-GByte-SSDs sind bereits konstant unter 60 Euro zu haben. Nicht mehr empfehlenswert ist inzwischen die 64-GB-Klasse. Vor langer Zeit noch als guter Einstieg sinnvoll, sind die Glanzzeiten der kleinen SSDs mittlerweile vorbei - denn für Anwender, die von HDD-Speicherplatzdimensionen verwöhnt sind, fallen die Einschränkungen und die Performance-Verluste gegenüber 128- und 256-GByte-SSDs einfach zu groß aus und das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht mehr gut.

    SSD-Marktüberblick

    Geben Sie im PCGH-Preisvergleich das Stichwort "SSD" ein, werden Sie allein im Bereich der üblichen 2,5-Zoll-SSDs mit Hunderten von Suchtreffern geradezu erschlagen: Zwischen Samsung, Corsair, Crucial, Intel, OCZ, Photofast und Winkom, zwischen mSATA, Expresscard/34 und USB 3.0, zwischen Indilinx, Arowana, Phison, Marvell und Sandforce, zwischen Single-, Multi- und Triple-Level-Cells, Toggle-DDR und eMLC, ist man hoffnungslos verloren - selbst wenn die Entscheidung für eine Größenkategorie aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets bereits gefallen ist. Unsere Empfehlungen helfen weiter!

    Die aktuelle SSD-Bestenliste und Kaufberatung beinhaltet wie immer alle Modelle unserer Marktübersichten (aktuell bis Ausgabe PCGH 07/2016). Mehrere empfehlenswerte und bewährte 256-GByte-Modelle gibt es bereits für um die 90 Euro und flotte 128-GByte-SSDs sind bereits konstant unter 60 Euro zu haben. Nicht mehr empfehlenswert ist inzwischen die 64-GB-Klasse. Vor langer Zeit noch als guter Einstieg sinnvoll, sind die Glanzzeiten der kleinen SSDs mittlerweile vorbei - denn für Anwender, die von HDD-Speicherplatzdimensionen verwöhnt sind, fallen die Einschränkungen und die Performance-Verluste gegenüber 128- und 256-GByte-SSDs einfach zu groß aus und das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht mehr gut.

    Samsung SSD 960 Evo Samsung SSD 960 Evo Quelle: PCGH In der High-End-Klasse, also bei den PCI-Express-SSDs, tut sich einiges: Sie wachsen immer mehr von der teuren Nische in den Mainstream hinein. Anfangs waren sie noch ausschließlich als PCIe-x4-Steckkarte erhältlich, wie etwa die Intel SSD 750, mittlerweile hat sich aber der M.2-Formfaktor durchgesetzt. Aktuelle Mainboards bieten auch einen M.2-Slot, der die vier PCIe-3.0-Lanes nutzt, sodass die Adapterkarte bei aktuellen M.2-Modellen weggelassen werden kann. So etwa bei den aktuellen Samsung-Modellen: Die Samsung SSD 960 Pro erschien im November 2016 und positionierte sich deutlich als aktuelles Nonplusultra. Nur wenige Wochen später erschien mit der Samsung SSD 960 Evo das Preis-Leistungs-Pendant. Mit der SSD 600p hat Intel das untere Ende der PCIe-SSDs neu definiert: Sie ist zwar deutlich langsamer, dafür aber auch ebenso billiger und nähert sich preislich am ehesten den günstigeren SATA-Modellen an.

    Einsteigermodelle mit 120 bis 128 Gigabyte

    Crucial BX100 Crucial BX100 Quelle: PCGH SSDs mit einer Größe von 128 GB stellen inzwischen das dar, was Modelle mit 64 GB einmal waren: Die SSD-Einsteigerklasse. Allerdings ist auch schon hier das Ende absehbar - manche Hersteller sind schon dazu übergegangen, die 120-Klasse bei neuen Serien nicht mehr zu berücksichtigen, weshalb die Anzahl von Neuerscheinungen in dieser Kapazitätsklasse hat insgesamt merklich nachgelassen hat. Wir empfehlen ebenfalls, nach Möglichkeit zu Laufwerken mit 250 oder gar 500 GB zu greifen, da dort das Preis-Leistungs-Verhältnis inzwischen besser ist.

    Falls es doch eine SSD mit dieser Kapazität sein soll, müssen Sie für die wirklich empfehlenswerten Vertreter dieser Klasse etwas mehr berappen, da die 120-GB-Modelle im Vergleich zu den größeren Serienbrüdern sehr oft unter Geschwindigkeitsnachteilen leiden. Der Spitzenreiter unserer SSD-Bestenliste in dieser Größenordnung ist die Samsung SSD 850 Pro, welche für rund 90 Euro zu haben ist. Günstiger ist die SSD 850 Evo, die für rund 75 Euro eine sehr gute Leistungen bietet. Die OCZ Vector 180 kann leistungsmäßig ebenfalls überzeugen, hat aber einen überdurchschnittlichen Stromverbrauch, was aber nur für den Einsatz im Notebook relevant ist. Die Crucial BX100 überzeugt durch den mit rund 70 Euro günstigen Preis, leidet als 120-GB-Version aber unter vergleichsweise großen Geschwindigkeitsnachteile.

    Fazit: SSD-Modelle mit rund 120 bzw. 128 Gigabyte sind aktuell der günstigste noch sinnvolle Einstieg in die Welt der SSDs. Inzwischen bieten die Laufwerke aber recht wenig Speicherplatz für das Geld - mit den nächstgrößeren Laufwerksklassen sind Sie hier wesentlich besser bedient, denn viele Modelle ab 240 GB sind kaum teurer. Unsere Empfehlung: Greifen Sie zu 240-GB-Modellen, wenn das Geld auch nur ein bisschen dafür reicht.

    Unsere Top-SSDs mit 120/128 GByte:

    Allrounder mit 240 bis 275 Gigabyte

          

    Plextor M6 Pro Plextor M6 Pro Quelle: PCGH SSDs mit dieser Kapazität stellen den aktuellen Standard dar. In dieser Klasse, ab circa 240 Gigabyte und etwa 60 Euro, sind akute Platzprobleme größtenteils gelöst. Auch die Performance ist bei vielen Modellen oft messbar besser als bei den kleineren Varianten. Preislich stellt diese Größe aktuell den besten Kompromiss dar. Der Spitzenreiter in der PCGH-Bestenliste ist die Samsungs SSD 850 Pro für rund 120 Euro, die aber leider auch eine der teureren SSDs ist. Dafür bietet sie 10 Jahre Garantie. Dieser folgt die wesentlich günstigere SSD 850 Evo, die kaum langsamer aber mit rund 90 Euro deutlich günstiger ist. Samsung bietet für die SSD 850 Evo nur eine halb so lang laufende Garantie, was verglichen zu anderen Laufwerken aber immer noch Premium-Niveau ist. Zudem ist der Overprovisioning-Anteil des Laufwerkes etwas größer bemessen. Auf dem dritten Platz folgt die Plextor M6 Pro, die in fast allen Benchmarks eine sehr gute Leistung bietet. Glanzpunkt der SSD ist jedoch das reichhaltige Zubehör. Die beiden letzten Mitglieder der Top-5 stammen aus dem Hause Adata und Crucial: Die SX 930 bietet eine gute Kombination aus Garantielaufzeit und Leistung, die MX300 bietet vergleichbare Leistungswerte sowie zusätzliches Zubehör von Acronis

    Fazit: SSD-Modelle mit 240 bis 275 Gigabyte kosten kaum noch mehr als SSDs mit 128 Gigabyte, bieten allerdings die doppelte Kapazität und sind oftmals auch noch schneller als die kleineren Serienbrüder. In dieser Größenklasse erhalten Sie in der Regel am meisten für wenig Geld.

    Unsere Top-SSDs mit 240 bis 275 Gigabyte:

    Enthusiasten-SSDs mit 480 bis 512 Gigabyte

          

    Samsung SSD 850 Pro Samsung SSD 850 Pro Quelle: PCGH In der 500-Gigabyte-Klasse der SSDs sind die Platzprobleme der kleineren Modelle weitgehend gegessen - rund 500 Gigabyte genügen auch für umfangreiche Steam-Libraries und Foto-Sammlungen (nur nicht für beides zusammen).

    Auch dieser Kategorie führt weiterhin Samsung das Feld an: Die SSD 850 Pro ist zurzeit mit die schnellste SSD der 500-GB-Klasse, zeichnet sich aber auch durch ihr Durchhaltevermögen und die 10 Jahre Garantie aus. Die Samsung SSD 850 Evo bietet auch in dieser Klasse beinahe die Leistung des teureren Topmodells, das aber nur mit fünf Jahren Garantie. Dahinter sortiert sich die Toshiba Q300 Pro ein, die zwar keine Top-Leistungswerte aber einen niedrigen Verbrauch bietet. Ihr folgt die MX300 aus Crucials Top-Serie. Dieses fällt durch gute Leistung, aber auch etwas Zubehör auf. Die Sandisk Extreme Pro bietet zwar kleine Spitzenwerte bei den IOPS (4K Aligned Random Writes), jedoch hält sie diesen Wert extrem lange. Zudem gibt Sandisk auf das Laufwerk eine Herstellergarantie von 10 Jahren.

    Unsere Top-SSDs mit 480 bis 512 Gigabyte:

    Flash-Dekadenz ab 960 Gigabyte

          

    Crucial MX200 Crucial MX200 Quelle: PCGH Die Königsklasse der SATA-SSDs lässt sich ohne große Einschränkungen als einziges Laufwerk in einem Rechner verwenden - Kapazitäten ab einem Terabyte sind ausreichend für fast alle Anwendungsfälle. Während die Ein-Terabyte-Modelle inzwischen ab 200 Euro angeboten werden, sind die seltenen Exemplare ab 2 TB noch sehr teurer: Eine SSD mit dieser Kapazität schlägt durchaus mit dem Preis einer guten Grafikkarte zu Buche. Aufgrund dieses hohen Preises ist das Angebot noch vergleichsweise übersichtlich.

    Ein weiteres Mal führen die Samsung SSD 850 Pro und die SSD 850 Evo mit den bereits genannten Eigenschaften und Unterscheidungsmerkmalen diese Kategorie an. Sie bieten eine in allen Bereichen sehr gute Leistung und zehn beziehungsweise fünf Jahre Garantie. Das gilt sowohl für die Version mit einem als auch 2 TB und 4 TB. Der bestbewertete Neuzugang ist die SSD 850 Evo mit 4 TB, welche mit einem Obolus von 1.300 Euro für fast alle Käufer aber zu teuer ist. Auf Platz vier tummelt sich das MX300-Topmodell von Crucial. Mit 510 Euro bei 2 TB an Kapazität ist sie deutlich günstiger als die Samsung SSD 850 Pro. Mit der Mushkin Reactor haben wir zudem einen Neuzugang aus der letzten Marktübersicht zu vermelden: Das Laufwerk ist mit einem Silicon Motion Controller ausgestattet, bietet eine akzeptable Leistung bei guten Verbrauchswerten. Obwohl es keinerlei Zubehör mitbringt, kann es durch die sehr guten Preise überzeugen, die sie im Rahmen von Sonderangeboten immer wieder aufweist.

    Unsere Top-SSDs ab 960 bis Gigabyte:

    Geschwindigkeitsrausch: PCI-Express-SSDs

          

    Samsung SSD 960 Pro Samsung SSD 960 Pro Quelle: PC Games Hardware Der Markt für PCI-Express-SSDs ist derzeit noch recht klein, verglichen mit der SATA-Kategorie. Die Laufwerke sind bei gleicher Kapazität meist deutlich teurer als SATA-basierte SSDs. Dementsprechend überschaubar ist auch das Angebot. Der derzeitige Spitzenreiter nach Note ist die Samsung SSD 960 Pro, dicht gefolgt von der Samsung SSD 960 Evo, welche die OCZ RD400 von Toshiba ablöst.

    Auf den vierten Platz landet aktuell die Intel SSD 750, die mit drei Kapazitäten (400, 800 und 1.200 GB) sowie auch als als U.2-Laufwerk angeboten wird. Diese bietet dank ihrer Herkunft aus dem Server-Bereich besonders ausgefeilte Datenschutzmechanismen und wird sowohl als PCIe als auch als U.2-Laufwerk im 2,5-Zoll-Format angeboten. Jedoch ist der Stromverbrauch deutlich höher als bei den Samsung-Laufwerken.

    Ebenfalls einen Blick wert ist die Samsung SM961 als Profigegenstück zur 960 Pro, bei der jedoch kein Endkunden-Support enthalten ist und auch die herstellereigene Magician-Software nicht unterstützt wird. Kingston bietet mit der HyperX Predator das kompatibelste aller PCI-E-Laufwerke an. Dieses ist ohne Einschränkungen bootfähig und nutzt AHCI als Protokoll, ist allerdings kaum noch erschwinglich. Als günstigstes Laufwerk iim PCIe-Bereich löst die Intel 600p die Plextor M6E ab, die es als Version mit und ohne Kühler (Black Edition) gibt. Diese beiden SSDs sind allerdings kaum schneller als eine SATA-SSD.

    Unsere Top-SSDs mit PCI Express 3.0:

    Benchmarkvergleich bisher getesteter SSDs

          

    Hinweis zur Benutzung der Benchmarks: Sie können weitere Grafikkarten und Settings in unseren dynamischen Benchmarks über die Dropdown-Menüs selbst hinzufügen!

    Leistungsvergleich SSDs

    • AS-SSD
    • Atto Disk Benchmark
    • IOPS
    • Reale Szenarien
    Info Icon
    Type Sequenzielles Lesen und Schreiben
    Benchmark version AS-SSD 1.8.5611
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 40 Produkten sichtbar

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    50
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    200
    250
    300
    350
    400
    450
    500
    550
    Name
    Lesen (MByte/s)

    Hardware

    Intel Core i7-4790 @ 4 GHz (Stromsparfunktionen aus), 8 GiB DDR3-2133, Asrpck Z97 Extreme 6

    Software

    Windows 8.1, Intel RST 13.6

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    PCIe-SSDs im Vergleich

    -

    • AS-SSD Lesen Schreiben
    • AS-SSD
    • Zugriffszeiten AS-SSD
    • Atto Disk Benchmark
    • IOPS (Enterprise Performance)
    • Iometer
    • Real World Performance
    Info Icon
    Type AS-SSD, sequenzielles Lesen und Schreiben
    Benchmark version AS-SSD Benchmark 1.7.47
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 10 Produkten sichtbar

    Windows-Treiber
    2516.0
    Samsung NVME-Treiber
    2467.0
    Intel NVME-Treiber
    2353.0
    Samsung NVME-Treiber
    2212.0
    Windows-Treiber
    2131.0
    Samsung NVME-Treiber
    2098.0
    Toshiba NVME-Treiber
    1996.0
    AHCI
    1960.0
    AHCI
    1340.0
    Windows-Treiber
    1192.0
    0
    500
    1000
    1500
    2000
    2500
    Name
    Lesen (MByte/s)

    Hardware

    Core i7-4790K @ 4,00 GHz (Stromsparfunkionen aus), Asrock Z97 Extreme 6, 8 GiByte DDR3-2133

    Software

    Window 8.1, MSAHCI 6.3.96000, IaNVMe 1.1.0.1004

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Kleinst-SSDs bis 64 Gigabyte

          

    Die ehemals empfehlenswerten Einsteiger-SSDs mit rund 55 bis 64 Gigabyte Speicher bieten inzwischen viel zu wenig Platz pro Euro. Selbst die besseren Mini-SSDs leisten deutlich weniger als ihre Geschwister mit 128 GByte und mehr, kosten mit rund 45 bis 70 Euro aber kaum weniger. Hier passt neben dem Betriebssystem, einigen wichtigen Programmen und vielleicht einem größeren Spiel (wenn es nicht gerade ein Speicherplatzvernichter wie WoW, Rage, Max Payne 3 oder gar GTA 5 ist) nicht viel mehr auf einmal auf den Flash-Flitzer. Zudem gibt es in dieser Kapazitätsklasse kaum noch Nachschub an neuen Laufwerken. Deshalb sehen wir inzwischen auch von einem Test solcher Laufwerke ab.

    Fazit: SSDs mit 64 Gigabyte Speicherplatz oder weniger können wir derzeit daher nur noch Interessenten empfehlen, die wirklich jeden Cent zweimal umdrehen müssen - vom Preis-Leistungsverhältnis sind Sie mit SSDs der 128- oder 250-GB-Klasse wesentlich besser bedient.

    SSD-Tests bei PC Games Hardware

          


    Das aktuelle Heft finden Sie als E-Paper im iKiosk sowie digital unter epaper.pcgameshardware.de, im App Store und im Play Store

    Hintergründe und Technik: Der SSD-Effekt

          

    Von Einsteigermodellen bis hin zum Topmodell für mehr als 1.000 Euro werden alle Segmente mit Transferraten und ominösen "IOPS" in astronomischen Höhen beworben. Für den unbedarften Kunden stellt sich hier die Frage, zu welchem Modell er unbesorgt greifen soll, denn die Modellbezeichnungen sind nur selten hilfreich. Dabei sei eines vorab gesagt: Auch wenn Sie sich nicht für ein Modell mit Spitzenleistung entscheiden, werden auch Sie - von einer Magnet-Festplatte ausgehend - den SSD-Effekt erleben. Denn der am meisten unterschätzte Vorteil liegt nicht in rasend schnellen Kopieraktionen, sondern darin, wie stark das Ansprechverhalten auch alltäglicher Aktionen im Umgang mit dem PC profitiert. Das fängt mit dem beschleunigten Bootvorgang an und hört mit der beinahe Sofort-Verfügbarkeit auch größerer lokaler E-Mail-Postfächer noch lange nicht auf. Kleine Dinge wie das Aufklappen des Startmenüs nach längeren Spielesitzungen geschehen ohne merkliche Verzögerung, ohne die HDD-Gedenkpause. Allein dieses Arbeitsgefühl wird Ihnen auch beim Griff zu einer günstigeren SSD abseits von Fps-Raten in Spielen den Eindruck vermitteln, wie stark die Reaktionsgeschwindigkeit des PCs durch eine SSD gewinnt.

    03:48
    Alte gegen neue SSD im Video: Spieleladezeiten, Windows-Boot und Kopiertest

    Hintergründe und Technik: Hilfreiche Tipps um Umgang mit den Flash-Speichern

          

    Da sich SSDs in vielen Punkten von Festplatten unterscheiden, ist auch die Pflege eine gänzlich andere. SSDs können nach längerer Benutzungsdauer langsamer werden. Aber auch der Einbau will richtig erledigt werden. Was genau Sie bei all diesen Punkten beachten müssen, lesen Sie in unserem Artikel. Neben dem richtigen Anschließen zeigen wir Ihnen, wie Sie das Betriebssystem und das BIOS richtig konfigurieren. Außerdem erläutern wir, wie Sie mit einem ATA Secure Erase sich schon länger im Gebrauch befindliche ältere SSD beschleunigen.

    05:28
    SSD einbauen und einrichten: So konfigurieren Sie ihren PC richtig für eine SSD

    Hintergründe und Technik: Hilfe zur Auswahl- und Bench­markinterpretation

          

    Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit der getesteten aktuellen SSDs mit SATA-6-Gb/s-Anschluss liegt um über 200 Prozent höher als die der an sich schon flotten Festplatte. Bei der Ergebnisanalyse könnte man auf die Idee kommen, fast alle SSDs wären nahezu gleich.

    Doch wie so oft trügt ein nur oberflächlicher Blick: Die maximalen Übertragungsraten sind nur ein kleiner Teil des Leistungsbildes (und werden bei PCGH entsprechend gering gewichtet). Ganz besonders gilt das in SSD-Klassen unterhalb der 240/256-GByte-Fraktion - diese erreichen oft dieselben Maximalwerte, reißen in den Praxistests aber deutlich nach unten aus. Übertragen Sie daher nicht die in diversen Artikeln gezeigten Werte auf andere SSD-Größen, auch wenn die SSDs möglicherweise denselben Modellreihen angehören. Die Zugriffszeiten, wenngleich prozentual deutlich unterschiedlicher, sind ebenfalls samt und sonders auf einem Niveau, welches für Heimanwender rundum ausreicht - aber gerade hier zeigt sich der SSD-Effekt. Die Ansprechzeit des Systems sinkt von minimal circa 7 Millisekunden mit einer sehr schnellen 10.000-U/Min-Festplatte (andere Modelle erreichen mit 11 bis 16 Millisekunden deutlich schlechtere Werte) auf gerade mal 2 bis 3 Prozent davon. Und das bei jedem Zugriff auf eine Datei, von denen alleine Windows etliche durchführt.

    Viele winzige Wartezeiten entfallen, das System fühlt sich einfach wesentlich flüssiger an als es ein Vergleich der Übertragungsraten oder Kopierzeiten allein vermuten lassen würde. Und das Beste ist, dass Sie diesen SSD-Effekt bei allen SSDs verspüren. Trotzdem unterscheiden sich SSDs hinsichtlich ihrer Leistung und je nach Ihrem Anwenderprofil ist dieser Unterschied mehr oder weniger deutlich spürbar - darum ist auch nicht jedes Billigangebot ein Schnäppchen!

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    01:44
    Video: SSD per Wärmebildkamera analysiert
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    SSD-"Festplatten": Funktionsweise, Fachbegriffe und Eigenschaften erklärt
      • Von Quat Software-Overclocker(in)
        Zitat von Seebaer
        Es gibt Leute, die sagen, warum eine Pro bestellen wenn eine Evo billiger ist?
        Wer schon mal erlebt hat, das eine SSD von heute auf Morgen einfach nur tot ist, der nimmt eine SSD mit größerer Sicherheit= Pro.
        Gewöhnliche HDs hatten vorher immer einen "Todesschrei. Eine SSD funktioniert einfach von jetzt auf nachher nicht mehr.
        Die Pro war zwar auch meine Wahl, hab ich aber nicht zugestanden bekommen.
        Dennoch, Pro=mehr Funktionssicherheit is' wohl eher Rechtfertigung als korrekt.
      • Von ifrflyer Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von CiD
        Es gibt aber noch genügend Händler die sie listen, anbieten und auch liefern können. Ob Crucial diese noch herstellt ist doch irrelevant, solange sie noch zu Hauf käuflich erwerbbar sind.


        Hätte mich präziser ausdrücken sollen. Mir gings primär bei der MX200 um die 1TB Variante und die großen Händler.
        Die jetzt noch angebotenen sind auch preislich inzwischen unattraktiv geworden.
      • Von Icedaft Lötkolbengott/-göttin
        Das kann Dir mit der Pro genauso passieren... (wenn kein Backup vorhanden - dann Daten futsch).
      • Von Seebaer PC-Selbstbauer(in)
        Es gibt Leute, die sagen, warum eine Pro bestellen wenn eine Evo billiger ist?
        Wer schon mal erlebt hat, das eine SSD von heute auf Morgen einfach nur tot ist, der nimmt eine SSD mit größerer Sicherheit= Pro.
        Gewöhnliche HDs hatten vorher immer einen "Todesschrei. Eine SSD funktioniert einfach von jetzt auf nachher nicht mehr.
      • Von Quat Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Manu
        Mit der MX300 habt ihr recht, ich werde das mal aktualisieren...

        Die hat der Reinhard übrigens in Ausgabe 7 und 11/2016 getestet.
        Ich war 'n Jahr nicht zu Hause, die kann ich nicht alle durchlesen, obwohl sie fein säuberlich gestapelt daliegen.
        Ich hab doch nur'n paar Tage.

        Edit:
        Hab gerade eine 1TB 960 EVO bestellt, will die mit PCIe-Adapter betreiben, da ich alle SATA-Ports brauche.
        Mal schauen was das für'n Spass wird.
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SSD
SSD Test 2016/2017: Bestenliste mit Samsung, Crucial und mehr [Dezember]
Die besten SSD-Festplatten in der Test-Übersicht (Dezember 2016): SSDs sind das beste Mittel, um den PC spürbar schneller zu machen. Aktuelle Solid State Disks sind nicht nur rasend schnell, auch das Euro-pro-Gigabyte-Verhältnis stimmt inzwischen, selbst bei Luxus-Modellen mit mehr einem TByte. PC Games Hardware bringt die SSD-Bestenliste, konkrete Kauftipps und wichtige Infos zu SSD-Auswahl.
http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/Tests/SSD-Bestenliste-Testuebersicht-Vergleich-878988/
15.12.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2011/11/Mit_Funky_Background_b2teaser_169.jpg
ssd
tests