Bestenliste SSDs: Die aktuelle Testübersicht u.a. mit Samsung, OCZ, Plextor und Intel (Juni 2013)

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k.A.

Bestenliste SSDs: Die aktuelle Testübersicht u.a. mit Samsung, OCZ, Plextor und Intel (Juni 2013)

PCGH-Redaktion
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12.06.2013 18:00 Uhr
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Die besten SSDs in der Test-Übersicht (Juni 2013): SSDs sind das beste Mittel, um den PC aufzurüsten. Nicht nur sind aktuelle Solid State Disks rasend schnell, auch das Euro-pro-Gigabyte-Verhältnis stimmt selbst bei Luxus-Modellen mit 512 Gigabyte inzwischen einigermaßen. PC Games Hardware bringt die SSD-Bestenliste, konkrete Kauftipps und generelle Hinweise zu SSD-Auswahl.


Die aktuelle SSD-Bestenliste und Kaufberatung vom April 2013 beinhaltet wie immer alle Modelle unserer Marktübersichten (aktuell bis Ausgabe PCGH 06/2013). Mehrere empfehlenswerte und bewährte 256-GByte-Modelle gibt es bereits für um die 150 Euro und flotte 128-GByte-SSDs sind bereits konstant unter 100 Euro zu haben. Wenig empfehlenswert ist inzwischen die 64-GB-Klasse. Vor mehr als einem Jahr noch als guter Einstieg sinnvoll, sind die Glanzzeiten der kleinen SSDs mittlerweile vorbei - denn für Anwender, die von HDD-Speicherplatzdimensionen verwöhnt sind, fallen die Einschränkungen und die Performance-Verluste gegenüber 128- und 256-GByte-SSDs einfach zu groß aus und das Preis-Leistungsverhältnis ist inzwischen nicht mehr gut.

In der PCGH-SSD-Bestenliste stellen wir Ihnen regelmäßig empfehlenswerte SSDs samt passender Alternativen für nahezu jeden Geldbeutel vor. Außerdem sagen wir Ihnen auf Seite 2 des Artikels, was Sie beachten sollten, wenn Sie sich selbst auf die Suche nach der für Sie passenden SSD machen.

Vom Geheimtipp zum Muss: SSDs versprechen, für ein neues PC-Gefühl zu sorgen. Einem mit SATA-Anschluss, am besten nach SATA-6-GB/s-Standard, ausgestatteten aktuellen PC geben Sie mit kaum einer anderen Komponente einen solchen "Kick"; abseits von Spiele-Fps wird sich der Rechner wie nach einer Frischzellenkur anfühlen, nahezu alle kleineren, aber nervigen Wartezeiten verringern sich oder entfallen komplett, das Ansprechverhalten ist einfach sensationell - auch ein RAID-Verbund aus herkömmlichen Festplatten kann hier längst nicht mithalten, selbst wenn die durchschnittlichen oder maximalen Transferraten den Festplatten ähnliche MB/s-Werte bescheinigen. Wenn auch Sie überlegen, eine SSD anzuschaffen, sich aufgrund des unüberschaubaren Angebotes aber nicht recht entscheiden können, geben wir Ihnen hier ein wenig Starthilfe mit den gesammelten Ergebnissen und Erfahrungen aus den PCGH-Tests und der SSD-Bestenliste.

SSDs im Test: SSD-Marktüberblick

Geben Sie im PCGH-Preisvergleich das Stichwort "SSD" ein, werden Sie allein im Bereich der üblichen 2,5-Zoll-SSDs von Hunderten von Suchtreffern geradezu erschlagen: Zwischen Samsung, Corsair, Crucial, Intel, OCZ, Photofast und Winkom, zwischen mSATA, Expresscard/34 und USB 3.0, zwischen Indilinx, Arowana, Phison, Marvell 88SS9174 und Sandforce, zwischen Single-, Multi- und Triple-Level-Cells, Toggle-DDR und eMLC ist man hoffnungslos verloren - selbst wenn die Entscheidung für eine Größenkategorie aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets bereits gefallen ist. Unsere Empfehlungen helfen weiter!


Einsteiger-SSDs bis 64 Gigabyte - Langsamer und pro Gigabyte zu teuer!

Die ehemals empfehlenswerten Einsteiger-SSDs mit rund 55 bis 64 Gigabyte Speicher bieten inzwischen viel zu wenig Platz pro Euro. Selbst die besseren Mini-SSDs wie Adatas S511, Crucials m4 oder die inzwischen nicht mehr lieferbare Samsung SSD 830 (die aktuelle SSD 840 gibt es gar nicht mit 64 GB) leisten weniger als ihre Geschwister mit 128 GByte und mehr, kosten mit rund 60 bis 70 Euro aber kaum weniger. Hier passt neben dem Betriebssystem, einigen wichtigen Programmen und vielleicht einem größeren Spiel (wenn es nicht gerade ein 20-GByte-Klopper wie WoW, Rage oder Max Payne 3 ist) nicht viel mehr auf einmal auf den Flash-Flitzer. Fazit: SSDs mit 64 Gigabyte Speicherplatz oder weniger können wir derzeit daher nur noch Interessenten empfehlen, die wirklich jeden Cent zweimal umdrehen müssen - vom Preis-Leistungsverhältnis sind Sie mit SSDs der folgenden Klasse wesentlich besser bedient.

SSDs mit 120 bis 128 Gigabyte

Die besten Einsteiger-SSDs mit 120/128 GByte: Plextor M5 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) Die besten Einsteiger-SSDs mit 120/128 GByte: Plextor M5 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Viele sehr gute 128-GByte-SSD unterschreiten die Schwelle von 1 Euro pro Gigabyte deutlich. Für die wirklich empfehlenswerten SSDs dieser Klasse müssen Sie allerdings etwas mehr berappen, aber selbst der Spitzenreiter unserer SSD-Bestenliste in dieser Größenordnung, Plextors M5 Pro ist inzwischen für rund 110 Euro zu haben. Die ehemals sehr beliebte Samsung SSD 830 ist inzwischen kaum noch lieferbar. Fazit: SSD-Modelle mit rund 120 bzw. 128 Gigabyte Speicherplatz bieten derzeit noch die beste Einstiegsgröße bei gutem Preis pro Gigabyte.

Unsere Top-5-SSDs mit 120/128 GByte:

• Plextor M5 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• OCZ Vertex 4 (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Samsung SSD 830 (Kit): (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Intel SSD 520 (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Kingston Hyper-X (Kit) (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)

SSDs mit 240 bis 256 Gigabyte

Die Besten SSDs mit 240/256 GB: OCZ Vector 256 GB
(Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) Die Besten SSDs mit 240/256 GB: OCZ Vector 256 GB (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Erst eine Klasse höher, ab circa 240 Gigabyte und 200 Euro, sind die Platzprobleme größtenteils gelöst. Auch die Performance ist bei vielen Modellen (insbesondere solchen mit Sandforce-Controller) noch einmal messbar besser als bei den kleineren Varianten. Und selbst der Preis ist hier mittlerweile auf ein Niveau gesunken, bei dem Sie keinen Premiumaufschlag mehr zu bezahlen brauchen. Der aktuelle Spitzenreiter in der PCGH-Bestenliste dieser Klasse ist die in Ausgabe 06/2013 getestete OCZ Vector - die aber leider auch eine der teureren SSDs ist. Sie kostet derzeit rund 230 Euro Auch kein Sonderangebot und zudem kaum noch lieferbar ist die Plextor M3 Pro während Samsungs SSD 840 Pro - beide erreichen eine identische Endnote von 1,52, wobei die Plextor minimal bessere Performancewerte, die Samsung einen geringfügig niedrigeren Stromverbrauch ins Feld führen kann - inzwischen für knapp über 190 Euro zu haben ist.. Auch Corsairs Neutron GTX, die Adata XPG SX910 und Intels SSD 520 liegen sehr dicht dahinter. Alle diese Modelle kosten (lieferbar) jedoch über 210 Euro. Daher haben wir auch Intels aktuelle SSD 335 mit in die Liste aufgenommen. Diese bietet prinzipiell dieselbe Technik auf Sandforce-2200-Basis wie die SSD 520, setzt jedoch auf moderneren 20-nm-NAND-Speicher und leistet etwas mehr als der Vorgänger. Intel gibt jedoch nur noch 3 statt 5 Jahre Garantie, was die Wertung herunterzieht.

Der ehemalige Preistipp in dieser Klasse, die Samsung SSD 830 mit 256 Gigabyte ist inzwischen nicht mehr lieferbar. Die Top-5 in unserer SSD-Bestenliste verpasst Samsungs SSD 840 Basic (zum Test) knapp. Die SSD ist inzwischen mit 250 Gigabyte ab 155 Euro zu bekommen. Verzichten Sie auf die Beigaben, gibt's die SSD 840 Basic circa 15 Euro günstiger.

Seagates brandneue SSD 600 (ca. 200 Euro) verpasst mit einer Endnote von 1,75 den Einzug in unsere Top-5-SSDs dieser Größenklasse ebenfalls.

Unsere Top-5-SSDs mit 240 bis 256 Gigabyte:

• OCZ Vector (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Plextor M3 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Samsung SSD 840 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Corsair Neutron GTX (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Adata XPG SX910 (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)

SSDs mit 480 bis 512 Gigabyte

Die Ex-Königsklasse mit 480 bis 512 Gigabyte: Adata XPG SX910 512 GB (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) Die Ex-Königsklasse mit 480 bis 512 Gigabyte: Adata XPG SX910 512 GB (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals) [Quelle: Siehe Bildergalerie] In der 2013er-Königsklasse der SSDs sind die Platzprobleme der kleineren Modelle weitgehend gegessen - rund 500 Gigabyte genügen auch für umfangreiche Steam-Libraries und Foto-Sammlungen (nur nicht für beides zusammen). Wer noch mehr Platz benötigt, der hofft auf baldige Verfügbarkeit der Crucial M500 mit bis zu 960 GByte (zum Test).

Der Neubeginn von OCZ mit eigener Technologie, die auf dem Indilinx-IDX500-Controller basierende Vector für satte 450 Euro, belegt mit hauchdünnem Vorsprung vor Samsungs noch rund 400 Euro teurer SSD 840 Pro Platz 1. Auf den weiteren Plätzen folgen - ähnlich dem 256er-Bereich - die Corsair Neutron GTX für circa 400 Euro und Adatas etwa 430 Euro kostende XPG SX910. Platz 5 sichert sich OCZs Vertex 4 für günstige 380 Euro. Nicht in den Top 5, wohl aber in unserer Marktübersicht in Ausgabe 03/2013 (s.u) vertreten, sind die für sich betrachtet ebenfalls sehr gute THNSNF512GCST-SSD von Toshiba die als erstes 19-nm-NAND-Flash verwendet und vergleichsweise sparsam arbeitet sowie der Veteran m4 von Crucial. Diese SSD ist mit einem Preis von zurzeit circa 360 Euro zwar leistungsmäßig nicht mehr ganz vorn dabei, dafür aber von Zeit zu Zeit sehr günstig, denn die Preise schwanken hier stark.

Unsere Top-5-SSDs mit 480 bis 512 Gigabyte:

• OCZ Vector (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Samsung SSD 840 Pro (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Corsair Neutron GTX (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• Adata XPG SX910 (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)
• OCZ Vertex 4 (Link zum PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals)

SDD-Tests bei PCGH-Online

OCZ Vertex 450 (256 GB)
OCZ Vector (256 GB)
Asus ROG Raidr (240 GB)
Crucial M500 (960 GB)
Samsung SSD 840 Basic (250 GB)
Samsung SSD 840 Pro (256 GB)
Intel SSD 520 Cherryville (240 GB)
Samsung SSD 830 (256 & 512 GB)
Crucial m4 mit neuer Firmware (64 & 256 GB)

SSD-Tests und -Marktübersichten in der Printausgabe der PCGH:

• 07/2013: Seagate SSD 600 (240 GByte) (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 06/2013: 20-nm-Update - neue SSDs in allen Klassen von M-SATA bis Terabyte (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 02/2013: Massen Speicher - Markübersicht SSDs mit 512 GByte (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 12/2012: Samsung SSD 840 Basic im Test (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 10/2012: 33 SSD-Tipps (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 09/2012: HDD-Totengräber? 12 256-GB-SSDs im Test (Heftvorschau - Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 05/2012: Preisbrecher mit Platz: SSDs der 120/128-GB-Klasse (Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 11/2011: Rundum-Sorglos-SSDs (Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 11/2011: 120-GByte-SSDs (Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 09/2011: Günstige SSDs (Heftbestellung im Computec-Shop --- Heft-PDF bei pubbles)
• 09/2011: PCGH-Premium-Ausgabe mit dem Schwerpunktthema SSDs (Heftbestellung im Computec-Shop)

 
Freizeitschrauber(in)
12.06.2013 22:21 Uhr
Warum? Eine SSD mit SF-Controller und schnellen NAND rockt durchaus und hat dazu Vorteile bei komprimierbaren Daten. Es stimmt zwar das die Konkurrenz mit guten NAND in Kombination mit Marvell, LAMD und Samsung in der Gesamtleistung Vorteile hat, aber den Unterschied werden nur wenige bzw. keiner merken

Hab selbst welche mit SF-Controller und bisher damit auf keinen Fall mehr Probleme als mit anderen SSDs
Freizeitschrauber(in)
12.06.2013 19:03 Uhr
wieso ständig das Blendwerk Sandforce ganz vorn dabei ist versteh ich nicht
Freizeitschrauber(in)
10.05.2013 23:02 Uhr
Die Anzahl der Schreibzyklen von TLC-NANDs ist in der Tat niedriger als bei den derzeitigen MLC

Die Frage ist, ob der User an diese Grenzen kommt. Und ob man die Lebensdauer der NANDs als Kriterium sieht oder ein Ausfall durch andere Bauteile, z.B. Controller wahrscheinlicher ist.

Bei gleicher Speed/Preis würde ich trotzdem MLC bevorzugen

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