Framework 13 Pro: "Der ultimative Entwickler-Laptop" mit Linux
Framework, ein Pionier modularer Notebooks, der mit dem Framework Desktop auch eine viel beachtete KI-Workstation im Portfolio hat, möchte mit dem Framework Laptop 13 Pro "den ultimativen Entwickler-Laptop" mit Linux auf den Markt bringen.
Framework, ein Pionier modularer Notebooks, welcher in der Vergangenheit bereits mit dem Framework Laptop 12, Framework Laptop 13, Framework Laptop 16 und dem Framework Desktop, einer KI-Workstation mit AMD Ryzen AI Max(+) 300 ("Strix Halo"), für sehr viel Aufsehen gesorgt hatte, möchte mit dem Framework Laptop 13 Pro nicht weniger als "den ultimativen Entwickler-Laptop" auf den Markt bringen.
Quelle: Framework
Intel Core Ultra Series 3 ("Panther Lake") und AMD Ryzen AI 300 ("Strix Point") stehen als Grundkonfiguration bereit und lassen sich in der DIY-Edition mit 16 bis 96 GiByte Arbeitsspeicher vom Typ DDR5 ergänzen. Die Version mit Intel Panther Lake ist außerdem mit gesockeltem LPDDR5X auf LPCAMM2-Modulen erhältlich.
Das werkseitig kalibrierte und 13,5" messende LC-Display ("LPTS") löst mit hohen 2.800 × 1.920 Bildpunkten im 3:2-Format auf und erreicht außerdem eine punktuelle Spitzenhelligkeit von 700 cd/m². Die Anzeige wird von einer transparenten Einfassung umrandet, welche in zahlreichen Farben verfügbar ist, und besitzt zudem auch eine Touch-Eingabe. Die Bildwiederholungsrate wird dynamisch gesteuert und beträgt dementsprechend zwischen 30 und 120 Hz. Das Panel ist matt ausgelegt.
Quelle: Framework
Das Entwickler-Notebook verfügt über einen Akkumulator mit 74 Wattstunden ("Wh") sowie ein 100 Watt starkes GaN-Netzteil mit USB-C-Anschluss. Die Akkulaufzeit soll 20 Stunden bei UHD-Streaming über Netflix betragen, während 17 Stunden aktive Internetnutzung und 11 Stunden Videokonferenzen möglich sein sollen.
Maßgeschneidert für den Einsatz mit Linux
Der neue Framework Laptop 13 Pro ist werkseitig ganz auf die Nutzung mit Linux ausgelegt, was das Unternehmen im Rahmen seiner Pressemitteilung auch mehrfach hervorhebt. Wenngleich auch Windows 11 ausgewählt werden kann, geht die Empfehlung ganz klar in Richtung des freien Betriebssystems.
Das Framework Laptop 13 Pro wurde von Grund auf für die Kompatibilität mit Linux entwickelt und getestet.
Wir validieren die Hardware-Unterstützung für alle gängigen Distributionen, leisten nach Möglichkeit Upstream-Beiträge und stellen Firmware bereit, die sich nahtlos über LVFS integrieren lässt.
Bei der Auswahl der Komponenten, wie etwa Wi-Fi, Fingerabdrucksensor, Audio und Energiemanagement, achten wir gezielt auf die Linux-Kompatibilität.
So funktioniert alles direkt nach dem Auspacken zuverlässig für ein erstklassiges Linux-Erlebnis.
— Framework
Als erstes Notebook des Herstellers trägt der neue Framework Laptop 13 Pro offiziell das Gütesiegel Ubuntu Certified, soll aber auch mit Fedora, Bazzite, NixOS und CachyOS zu 100 Prozent kompatibel sein, so der Hersteller.
Ab sofort ab 1.349 Euro vorbestellbar
Der Framework Laptop 13 Pro ist ab sofort zu Preisen ab 1.349 Euro mit Panther Lake und ab 1.579 Euro mit Strix Point in der DIY-Edition ohne RAM und SSD vorbestellbar und soll ab Juli dieses Jahres ausgeliefert werden. Komplett konfiguriert fallen die Einstiegspreise mit 2.369 (Intel) bzw. 3.489 Euro (AMD) deutlich höher aus.
Weitere Informationen liefert die offizielle Website des Herstellers.
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Quelle: Framework

Ob das ganze dem Anspruch gerecht werden kann, muß sich noch zeigen. Die Firma ist ja nur einen Bruchteil so alt, wie der Zeithorizont ihres Konzepts.
Vor dem Hintergrund ist auch das Schnittstellenkonzept zu sehen. Was werden wir in 20 Jahren haben? Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich das ganze noch irgendwie mit USB C abbilden läßt, aber auch für den Fall, dass das nicht mehr geht, mußte vorgesorgt werden. Mit dem Konzept kann man dann auch in zukünftigen Boards USB D integrieren, wenn denn mal etwas neues gefragt ist oder auch Glasfaseranschlüsse, falls das mal nach dann über 50 Jahren wahr werden sollte, es wird ja schon seit den 80ern vorhergesagt. Wenn man 20-30 Jahre zurückblickt, dann sind wir da in einer Zeit, in der noch der VGA Anschluß der absolute Standard war, DVI I für die besseren Digitalmonitore, 100MBit über RJ45 für High Speed Internet gesorgt hat und USB mit maximal 2.0, alles verbunden hat. Auch wenn sich das ganze heute massiv beruhigt hat, zeigt es doch die Probleme auf.
Meiner Meinung nach sollten sie sich mehr auf Individualisierbarkeit konzentrieren: Mehr Modulschächte (zum Beispiel an der Rückseite) oder mehrere Ports pro Modul, sodass man mehr als nur die Basics abdecken kann. Legacy- oder exotische Schnittstellen anbieten, die man sonst nur in Industriegeräten oder gar nicht mehr bekommt. Displays mit deutlich abweichenden Pixeldichten zur Auswahl, Tastaturen mit abweichenden Layouts (ich wünsche mir zum Beispiel Pfeiltasten in voller Höhe und Nummernblock als Drittbelegung, gibt es aber heute fast gar nicht mehr), Chassis unterschiedlicher Dicke mit verschiedenen Akkus, vielleicht sogar ein zweites Touch-Display an Stelle der Tastatur? Als Nischenhersteller muss man sich eine leere Nische suchen. Ein besseres Standard-Notebook als alle anderen Anbieter im Höchstpreissegment hinzubekommen, ist dagegen kaum möglich.
Aber wer wirklich auf x86 angewiesen ist, da ist das ein tolles Gerät, gefällt mir. Hab auch das LTT Video gestern dazu gesehen