Framework: Desktop-PCs und Mainboards mit AMD Strix Halo
Framework, ein Pionier modularer Notebooks, stellt mit dem Framework Desktop seinen ersten Desktop-PC vor und setzt dafür auf AMDs Mega-APUs der Serie Ryzen AI Max(+) 300 ("Strix Halo"), die auch auf separaten Mainboards angeboten werden.
Framework, ein Pionier modularer Notebooks, welcher in der Vergangenheit bereits mit dem Framework Laptop 12, Framework Laptop 13 und Framework Laptop 16 für viel Aufsehen gesorgt hatte, stellt mit dem Framework Desktop nun seinen ersten eigenen Desktop-PC im Small Form Factor ("SFF") vor und setzt dafür auf AMDs neue Mega-APUs aus der Serie Ryzen AI Max(+) 300 alias "Strix Halo". Zudem werden der AMD Ryzen AI Max 385 und der Ryzen AI Max+ 395 auch auf separat erhältlichen Mainboards angeboten. Neben den Produkten überraschen nicht zuletzt die Preisvorstellungen des US-Unternehmen, welche für so professionelle Hardwarekomponenten durchaus human angesetzt worden sind.
Der Framework Desktop, welcher als Mini-PC über ein SFF-Gehäuse mit einem Volumen von 4,5 Litern verfügt, misst 96,8 × 205,5 × 226,1 mm und kann ab sofort in drei Konfigurationen vorbestellt werden. Den Anfang macht der Ryzen AI Max 385, der über acht Zen-5-Prozessorkerne und eine integrierte Radeon 8050S mit 32 CUs und 2.048 Shader-Einheiten sowie 32 GiByte schnellen LPDDR5X-Systemspeicher mit 8.000 MT/s verfügt und als Standardkonfiguration 1.279 Euro kosten soll.
Quelle: Framework
In der mittleren und größten Konfiguration, welche wie die kleinste Version des Framework Desktop im Online-Shop des Herstellers noch mit einer oder mehreren SSDs, einem Lüfter von Noctua oder Cooler Master sowie einem Betriebssystem erweitert werden können, kommen der Ryzen AI Max+ 395 mit 16C/32T sowie wahlweise 64 oder 128 GiByte LPDDR5X-8000 zum Einsatz. Als integrierte Grafikeinheit ist die Radeon 8060S mit 2.560 Shader-Einheiten an Bord.
Quelle: Framework
Die beiden Konfigurationen des Framework Desktop mit Ryzen AI Max+ 395 werden ab 1.859 Euro (64 GiByte) respektive 2.329 Euro (128 GiByte) angeboten und sollen wie alle Modelle ab dem 3. Quartal 2025 an die Vorbesteller versendet werden. In Anbetracht der Preise anderer KI-Workstation, wie dem Apple Mac Mini Studio respektive dem Nvidia Digits, sind die Preise sehr konkurrenzfähig gewählt.
| Konfiguration 1 | Konfiguration 2 | Konfiguration 3 | |
|---|---|---|---|
| APU | AMD Ryzen AI Max 385 | AMD Ryzen AI Max+ 395 | AMD Ryzen AI Max+ 395 |
| Prozessorkerne | 8× Zen 5 3,5 bis 5,0 GHz 32 MiByte L3-Cache 45 bis 120 Watt TDP* |
16× Zen 5 3,0 bis 5,1 GHz 64 MiByte L3-Cache 45 bis 120 Watt TDP* |
16× Zen 5 3,0 bis 5,1 GHz 64 MiByte L3-Cache 45 bis 120 Watt TDP* |
| Grafikeinheit | AMD Radeon 8050S RDNA 3.5 (GFX115X) 2.048 Shader-Einheiten 32 Compute Units 2,8 GHz |
AMD Radeon 8060S RDNA 3.5 (GFX115X) 2.560 Shader-Einheiten 40 Compute Units 2,9 GHz |
AMD Radeon 8060S RDNA 3.5 (GFX115X) 2.560 Shader-Einheiten 40 Compute Units 2,9 GHz |
| Speicher | 32 GiByte LPDDR5X-8000 Quad Channel 256 GB/s |
64 GiByte LPDDR5X-8000 Quad Channel 256 GB/s |
128 GiByte LPDDR5X-8000 Quad Channel 256 GB/s |
| Preis | 1.279 Euro | 1.859 Euro | 2.329 Euro |
*) Framework konfiguriert die APUs mit 120 Watt und einem Boost mit 140 Watt.
Das US-Unternehmen bietet die Mainboard mit den verlöteten Mega-APUs der Serie Ryzen AI Max(+) 300, welche die Basis für den Framework Desktop darstellen aber auch einzeln zum Kauf an. Die Preise belaufen sich auf 929 Euro, 1.509 Euro und 1.979 Euro und richten sich an DIY-Kunden, die sich eine maßgeschneiderte Workstation auf Basis von AMD Strix Halo zusammenstellen wollen.
Quelle: Framework
Die Mini-ITX-Mainboards messen 170 × 170 mm und besitzen einen Kühlkörper mit sechs Kupfer-Heatpipes, Aluminiumlamellen und eine Wärmeschnittstelle in einem Format von 123,75 × 123,15 × 54,58 mm. Weitere Informationen liefern auch die offizielle Produktseite sowie das 30-minütige Video zum Launch-Event.
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Quelle: Framework

Ein guter Allrounder halt den man ebenfalls für KI/LLM nutzen kann
Zudem Vorteil: ganzes Nvidia Software ökosystem
Für Gaming in meinem Anwendungsgebiet absolut uninteressant, aber 96GB möglicher VRAM gibt es zu diesem Preis nirgendwo und das ist ein extremes Asset für lokale LLMs.
Ich weiß aber nicht, wie der Performance Unterschied zwischen diesem unified memory approach aussieht vs Apple auf dem M4 (Max). Denn ein vollbestückter macMini ist zwar schweineteuer, aber die KI Leistung bekomme ich für diesen Preis auf keinem Heimrechner bzw. mit B2C GPUs.
Zudem Vorteil: ganzes Nvidia Software ökosystem