Framework Laptop 16: Voll modulares Notebook mit Ryzen 7040 und Wechsel-GPUs
Framework Computer hat neben einer Produktpflege seines Framework Laptop 13 auch den neuen Framework Laptop 16 mit AMD Ryzen 7040HS ("Phoenix") auf Basis der Zen-4-Architektur sowie einer optionalen und mittels MXM-Modul austauschbaren Grafikkarte vorgestellt.
Der US-Hersteller Framework Computer Inc. hat neben einer Produktpflege seines Framework Laptop 13, der neben der Intel Core-i-13000-Serie ("Raptor Lake-P") jetzt erstmals die Option auf AMD Ryzen 7040HS ("Phoenix") bietet, auch den neuen Framework Laptop 16 vorgestellt, welcher GPU-Upgrades möglich macht.
Neue Phoenix-APUs mit Zen 4 und RDNA 3
Wie der aufgefrischte Framework Laptop 13 verfügt auch der Framework Laptop 16, welcher ein 16 Zoll messendes IPS-Display im Format 3:2 mit 2.520 × 1.680 Pixeln bietet, über insgesamt fünf Grundkonfigurationen. Anwender können auf eine Basiskonfiguration mit Intel Raptor Lake-P oder AMD Phoenix setzen.
| Intel | AMD | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core i5-1340P | Intel Core i7-1360P | Intel Core i7-1370P | AMD Ryzen 5 7640HS | AMD Ryzen 7 7840HS |
| Architektur | Intel Raptor Lake-P | Intel Raptor Lake-P | Intel Raptor Lake-P | AMD Phoenix ("Zen 4") | AMD Phoenix ("Zen 4") |
| Arbeitsspeicher | DDR4-3200 | DDR4-3200 | DDR4-3200 | DDR5-5600 | DDR5-5600 |
| Grafikkarte (iGPU) | Intel Iris Xe | Intel Iris Xe | Intel Iris Xe | AMD Radeon 760M | AMD Radeon 780M |
Während die Radeon 780M mit 768 Shadereinheiten daherkommt, beschneidet AMD die kleinere Radeon 760M auf acht Compute Units respektive 512 Shadereinheiten. Die Leistung soll in etwa 15 bis 20 Prozent oberhalb der Radeon 680M liegen.
Anschlüsse lassen sich modular austauschen
Über die entsprechenden M.2-Slots sollen sich auf Wunsch bis zu 16 TiByte schneller Flash-Speicher mittels PCIe 4.0 x8 anbinden lassen. Zudem stehen insgesamt sechs voll modulare Anschlüsse zur Verfügung, welche wahlweise mit USB-A, USB-C, HDMI 2.1, DisplayPort 1.4, eine 3,5-mm-Klinke, oder microSD sowie 250 GiByte oder 1 TiByte großen SSD-Speichererweiterungen bestückt werden können. Die Tastatur kann wiederum auf Wunsch modular mit einem Nummernblock versehen werden.
Quelle: Framework
Framework Laptop 16
Dedizierte Grafikkarte lassen sich per MXM-Modul nachrüsten
Die Besonderheit des Framework Laptop 16 ist seine optional mittels MXM-Modul nach- und aufrüstbare dedizierte Grafikkarte. Welche Modelle zum Release gegen Ende des Jahres verfügbar sein werden, darüber schwieg sich der Hersteller indes aber noch aus. Dank eines ebenfalls optionalen eGPU-Gehäuses, sollen die MXM-Module dann wahlweise sowohl intern als auch extern genutzt werden können. Die neuen Grafikeinheiten sollen inklusive Kühlsystem wechselbar sein.
Quelle: Framework
Framework Laptop 16
Optimiert für die Nutzung mit Linux
Wie Framework Computer betont, seien sowohl der neue Framework Laptop 16 als auch das Refresh des Framework Laptop 13 auf die Nutzung mit Linux hin optimiert und werden auf Wunsch mit Fedora 38 oder Ubuntu 22.04 LTS ausgeliefert. Aber auch mit Windows 10 und Windows 11 seien die Notebooks des Herstellers kompatibel.
Bald zu noch unbekannten Preisen vorbestellbar
Der Framework Laptop 16 soll noch im Laufe dieses Frühlings vorbestellbar sein und gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden. Zu den Preisen äußerte sich der Hersteller bislang aber noch nicht. Der Framework Laptop 13 kostet ab 1.199 Euro und kann bereits über den hauseigenen Onlineshop vorbestellt werden.
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Hab ich bis jetzt noch nicht gesehen. Und Framework stellt keine Displays her, das machen nur eine Hand voll Hersteller.
Jetz braucht es nur noch eine einheitliche Baugröße, womit wir wieder bei Framework wären.
50W, für die CPU, sind übrigens auch bei heutigen Laptops High End.
50W High End? Hast du dich überhaupt mal mit Laptops beschäftigt? Mein 13900HX zieht 145W im Cinebench. Die 4090 Mobile darf maximal 175W ziehen.
Ich gehe da eigentlich nicht negativ ran, ich beschäftige mich halt sehr viel damit und sehe keine technische Möglichkeit für einen sinnvollen Baukastenlaptop, der mindestens die Leistung bringt wie der worauf ich grade diesen Post tippe.
Schon wider ein Argument für Framework.
Jetz braucht es nur noch eine einheitliche Baugröße, womit wir wieder bei Framework wären.
50W, für die CPU, sind übrigens auch bei heutigen Laptops High End.
Ich frage mich auch, weshalb du da so zwanghaft negativ rangehen mußt? Eine High End Version, mit 240W USB C, das sollte eine weile reichen und auch größere GPUs versorgen. Sowas sollte dich doch zufrieden stellen.
Du wirst immer irgendwelche komischen Gegen"argumente" finden. Wenn das Ding gut für die Umwelt ist, dann ist Umweltzerstörung dein neues Hobby. Wenn es einem langfristig Geld spart, dann willst du wohl plötzlich Geld zum Fenster werfen usw..
Doch, es funktioniert. Ein normale Laptop sollte ja auch so ausgelegt sein, dass er nicht auseinanderfällt.
Tja, das ist deine Sache. Aber du kannst das alte Display ja auch an jemanden verkaufen, der seines ersetzen will. Mein 15,6" Laptop hat z.B. noch eines mit 1366x768, gegen ein günstiges, gebrauchtes 4K60 Display hätte ich nichts einzuwenden.
Alte Hardware raus, neue Hardware rein, wie sonst?
Na siehst du, jede Menge Gründe aufzurüsten.
Ja, da muß man sich wohl in Zukunft etwas einschränken und ist bei der TDP etwas festgenagelt.
Um ehrlich zu sein: dann sollte dir ein modularer Laptop ja besonders entgegen kommen. Wenn du deine Hardware so mies behandelst, dann ist es unwahrscheinlich, dass das Zeug gleichzeitig kaputt geht. Dann kannst du einfach die jeweils zerstörten Komponenten aufrüsten und dich über zusätzliche Leistung oder Funktionen freuen.
Wenn den Monitor zerdeppert hast, dann tauscht du den und freust dich über die höhere Auflösung/Bildwiederholrat. Das magst du doch so sehr. Wenn du das Netzteil zertrampelt hast, dann kauf dir ein neues. Wenn du den Akku heruntergewirtschaftet hast, dann tausch den und freu dich, dass der neue Länger hält. Wie du das Board kaputtmachen willst erschließt sich mir nicht, aber auch das kommt die entgegen.
Alles in allem ist das Ding doch ideal für dich. Bei mir hält der Laptop 10 Jahre, ich muß da nichts tauschen.
Sehen wir den Tatsachen ins Gesicht: du hast falsch gelegen. Gib das doch einfach zu oder erwähne es nicht.
Komisch, im vorletzten Absatz ist dir das Ding quasi komplett auseinander gefallen.
Na dann kannst du die ja einfach gegen bessere tauschen.
Ich verwende meinen Laptop auch meist stationär. Aber wenn ich das Bedürfnis habe, das Ding mobil zu nutzen, dann sollte das auch möglich sein, das ist ja der Witz an einem Laptop.
Die Komponenten in meinen ganzen Laptops sind sowohl elektrisch als auch mechanisch untereinader inkompatibel, selbst wenn man sie modular aufbauen würde. Man könnte nicht mal den alten Akku weiternutzen, selbst wenn der noch gut wär, weil die alten Li-Ion Akkus nicht genug Stromstärke bereitstellen und deswegen in den neuen Laptops Li-Po Akkus zum Einsatz kommen.
Ich kann keinen Laptopbildschirm anschießen, wo kein passender Anschluss dafür ist. Ein paar M.2 PCI-E SSDs auf ein altes Board schrauben was nur SATA Anschlüsse hat? Eine 4090 Mobile in ein Laptop stecken mit PCI-E 1.0, Dual Core CPU und 50W Powerlimit? Nicht sehr sinnvoll. Gesockelte CPUs wird es in "normalen" Laptops sowieso nicht geben, das ist mechanisch nur in sehr dicken Laptops möglich.
Mit der gestiegenen Stromaufnahme hat sich sogar der DC Hohlstecker geändert. Ganz einfach aus dem Grund das der neue viel größer sein muss, um die mitlerweile 19,5V 16,9A übertragen zu können und man nicht ausversehen ein zu altes Netzteil einsteckt was sofort überlastet wird.
Es wird auch weiterhin immer neue Übertragungsstandards geben zwischen den Komponenten, um die gestiegene Leistung irgendwie zu übertragen. Selbst wenn die bei USB-C bleiben für die zusatz Komponenten, wird eine WiFi 6 Karte oder HDMI 2.1 Capture Card an einem USB-C 3.0 Anschluss nicht funktionieren. Will man dann ein aktuelles Board haben für die aktuelle WiFi Karte braucht man auch den neuen Akku, das neue Netzteil, das neue Gehäuse und man ist quasi wieder bei einem neuen Laptop.
Ja man kann die alten Sachen dann vielleicht wieder verkaufen an jemanden der noch etwas damit anfangen kann aber für einen selber is das erstmal kein Vorteil. Wenn ich sehe das ich alte komplette Laptops für ein paar Euro kaufen kann, dann werden die einzelnen Komponenten nicht besonders viel bringen. Und für 20 oder 30€ mich da mit irgendwelchen Leuten auf einem Markplatz rumärgern sehe ich so gar keinen Sinn.
Ich will doch nicht das etliche Jahre alte Gammeldisplay weiterrocken mit aktueller Hardware.
Keins von den Laptops würde in das Gehäuse von Vorgänger passen oder würde sich sinnvoll "ausrüsten" lassen.
Wenn den Monitor zerdeppert hast, dann tauscht du den und freust dich über die höhere Auflösung/Bildwiederholrat. Das magst du doch so sehr. Wenn du das Netzteil zertrampelt hast, dann kauf dir ein neues. Wenn du den Akku heruntergewirtschaftet hast, dann tausch den und freu dich, dass der neue Länger hält. Wie du das Board kaputtmachen willst erschließt sich mir nicht, aber auch das kommt die entgegen.
Alles in allem ist das Ding doch ideal für dich. Bei mir hält der Laptop 10 Jahre, ich muß da nichts tauschen.