Feiert ein Dell XPS mit 17 Zoll sein Comeback mit Comet-Lake-H? [Update 2]
Jetzt aktualisiert: Auf Reddit sind die mutmaßlichen Datenblätter zu kommenden mobilen PCs aus der XPS-Reihe von Dell gesichtet worden. In den Gaming-Laptops sind Comet-Lake-H-Prozessoren sowie aktuelle Nvidia Geforce-Grafikchips verbaut.
Aktualisierung vom 14.05.2020
Nun hat Dell die beiden neuen XPS-Modelle offiziell vorgestellt. Zum bisherigen XPS 13 9000 Ultrabook gesellen sich ab heute das XPS 15 9500 sowie ab voraussichtlich dem 11. Juni das XPS 17 9700. Im XPS 15 ist wahlweise ein Full-HD+ Bildschirm oder gegen Aufpreis ein Bildschirm mit 3.840 x 2.400 Pixeln verbaut, welcher den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abdecken und 500 cd/m² hell strahlen soll. Als Grafikkarte gibt es entweder ein Einsteigermodell nur mit Intel-iGPU oder gegen Aufpreis eine Nvidia Geforce GTX 1650 Ti Max-Q. Die Preisliste für das XPS 15 9500 beginnt bei knapp 1.700 Euro. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 25 Stunden für ein XPS 15 mit einem Display mit 1.920 x 1.200 Pixeln angegeben.
Das größere XPS 17 9700 bringt einen 17-Zoll-Bildschirm mit sich, der außer der Größe über die gleichen Spezifikationen wie das Panel im XPS 15 verfügt. Im Inneren kann jedoch bei beiden XPS-Modellen maximal ein Core i7 aus der Comet Lake H-Reihe verbaut werden. Der 17-Zöller kann mit einer Nvidia Geforce RTX 2060 Max-Q ausgerüstet werden. Die Akkulaufzeit liegt bei 20 Stunden, wenn ein Bildschirm mit Full HD+ verbaut ist. Das XPS 17 9700 kostet in den USA 200 US-Dollar mehr als das XPS 15. Preise für Deutschland folgen zum Marktstart Mitte Juni. Beide Geräte soll es auch in einer Creator Edition mit speziellen Tools für Kreativschaffende geben.
Aktualisierung vom 28.04.2020
Dell Frankreich hat wohl einige Bilder und Infos zu den beiden neuen XPS-Notebooks geleakt, da diese kurzzeitig auf der Dell-Webseite einsehbar waren. Videocardz hat diese Infos gesichtet und zusammengestellt. Es wird wohl ein XPS 15 9500 und ein XPS 17 9700 geben. In beiden Notebooks stecken Comet-Lake-H-Chips. Konkret soll der Nutzer die Wahl haben aus Intel Core i5-10300H, i7-10750H, i7-10875H oder einem i9-10885H. Der Core i9 soll hierbei ein Achtkerner sein, welcher bis zu 5,3 GHz boosten kann. Bei den GPUs gibt es neben der Intel iGPU auch einen Nvidia-Grafikchip. Beim XPS 15 9500 soll dies die Nvidia Geforce GTX 1650 Ti sein. Beim XPS 17 9700 hingegen soll der Kunde wählen können, ob er lieber eine Geforce GTX 1650 Ti oder eine leistungsstärkere RTX 2060 verbaut haben möchte. Laut den Produktbildern auf der französischen Dell-Seite sollen beide XPS-Notebooks sowohl auf USB-A-Anschlüsse, als auch auf einen Nummernblock verzichten.
Original-Artikel vom 24.04.2020
Um auch bei schönem Wetter draußen spielen zu können, bieten sich Notebooks mit Grafikchip sowie einem möglichst schnellen Prozessor an. Die neuen Comet-Lake-H-CPUs finden in immer mehr mobilen PCs ihr Zuhause. Laut einem Nutzer bei Reddit könnten diese Prozessoren auch die kommenden Neuheiten aus dem Hause Dell antreiben. Hierbei soll es sich um das XPS 15 9500 und das größere XPS 17 9700 handeln, die beide mit den neuen Intel-CPUs ausgeliefert werden sollen. Im 17 Zoll Notebook soll etwa der Intel Core i7-10750H mit sechs Kernen stecken sowie ein Nvidia Geforce Grafikchip auf TU106-Basis. Laut dem Leak soll vor allem das Screen-to-Body-Verhältnis mit 92 Prozent besonders hoch ausfallen, sprich es soll möglichst schmale Displayränder geben. Mit diesem Verhältnis hätte das XPS 17 9700 schmalere Ränder als die Konkurrenz, wie etwa das Gigabyte Aero 17 mit 89 Prozent Screen-to-Body-Verhältnis.
XPS 17 9700 und Precision 5750 sollen in diesem Jahr kommen
Das 17-Zoll-Display soll zudem nach dem Standard HDR400 zertifiziert sowie im 16:10-Seitenformat gehalten sein. Es kommt wohl zudem auch im Businessnotebook Dell Precision 5750 zum Einsatz. Dieses soll wahlweise mit Comet-Lake-H-Chips oder aber Intel Xeon-Prozessoren ausgerüstet werden können. Zudem steckt - dem Bericht zufolge - kein Geforce-Grafikchip, sondern eine Nvidia Quadro RTX 3000 mit sechs GiByte Grafikspeicher in der mobilen Workstation. Diese soll sich dank vier Thunderbolt-3-Ports auch mit allerhand Zubehör verbinden lassen. Der interne Speicher soll bis zu vier Terabyte große PCI-Express-SSDs umfassen. Es könnten gar zwei SSDs verbaut werden und sich im RAID-1- oder RAID-0-Verbund nutzen lassen.
Bildergalerie
Dell selbst hüllt sich aktuell in Schweigen. Die neuen XPS-Notebooks sowie das neue Precision 5750 sollen laut dem Leak im Mai verfügbar sein. Zu diesem Zeitpunkt wird auch klar sein, welcher Grafikchip in den neuen Gaming-XPS-Notebooks verbaut ist und ob der Leak richtig gelegen hat. Die Konkurrenz, etwa das Gigabyte Aero 17 kostet ab gut 2.000 Euro. Zum 15 Zoll XPS 15 9500 ist nur bekannt, dass es ebenfalls mit den Comet-Lake-H-Chips kommen soll. Das 13 Zoll Ultrabook namens XPS 13 ist aktuell nur Spekulation, bisher gibt es allerdings das XPS 13 2-in-1-Convertible. Bei beiden 13 Zoll Notebooks kommen jedoch Ice-Lake-U-Prozessoren zum Einsatz.
Ebenfalls lesenswert: AMD ROG Zephyrus G14 mit Ryzen 9 4900H im Test: Ein Paukenschlag von AMD
Sammlung zu den Gerüchten rund um neue Dell XPS-Notebooks:
- Laut einem Leak sollen in diesem Jahr gleich zwei neue XPS-Notebooks erscheinen. Sowohl das XPS 15 9000, als auch das XPS 17 9700 sollen mit Comet-Lake-H-Prozessoren ausgerüstet sein.
- Der Laptop mit 17 Zoll soll ein 16:10-Display verbaut haben, welches nach dem Standard HDR400 zertifiziert ist und ein Screen-to-Body-Verhältnis von 92 Prozent aufweisen soll. So wären die Displayränder deutlich schmäler als bei der Konkurrenz.
- Den gleichen Bildschirm soll auch das Businessnotebook Precision 5750 verbaut haben, welches neben den Comet-Lake-H-Chips auch alternativ mit Xeon-Chips erhältlich sein soll.
- Die neuen Dell XPS und der Precision 5750 sollen im Mai verfügbar sein, so der Leaker.
Quellen: Reddit, Videocardz(1), Videocardz (2), Notebookcheck

Verlöteter Ram, kaum 3:2 oder 16:10 Auflösungen, kein Ryzen aus der 4000er Reihe im ProUser Segment. Mein x230 wird nicht jünger und mein Plan ein 13"-14" Zoll ThinkPad als Ersatz zu kaufen fällt auch ins Wasser. Wie kann man nur RAM in fast allen "mobilen" Thinkpads verlöten? Auf Teufel komm raus dünnere Gehäuse. Wo bleibt da der ThinkPad-Gedanke? Ja ja.... der Einfluss von Lenovo macht sich bemerkbar. Aber was passiert, wenn der RAM Fehler aufweist bzw. defekt ist... tauschen wir halt das Motherboard inklusive verlötetem RAM, SSD und CPU wie bei einem gewissen Hersteller dessen Namen wir nicht nennen wollen?
wenn die dann einigermassen gut klingen passts.
Schreibt es wenigstens dran!
Was ich viel interessanter finde ist das 16:10 Display. Vielleicht feiert das Format doch wieder ein Comeback :träum
XPS steht bei Dell für "Extreme Performance Systems".
Bei Dell sieht es so aus, dass die kommenden XPS-Modelle eine Art "Hybrid" sind.
- Das 13-Zoll-Modell namens XPS 13 9300, welches es ja etwa (auch) als 2-in-1-Convertible-PC gibt, ist für mobile Creators, also Medienschaffende gedacht. Diese sollen sich vor allem ob der guten Akkulaufzeit und des geringen Gewichts bei zugleich hochwertigen Touchdisplay angesprochen fühlen. Es geht hier also etwa um Fotografen, die ihre Bildbearbeitung bislang etwa mit einem Apple Macbook Air gemacht haben.
- Die Modelle mit 15 und 17 Zoll hingegen sind mit Nvidia-Grafikchip erhältlich und bringen entsprechend mehr Leistung als das 13-Zoll-Modell. Allerdings sind beide XPS-Modelle auch größer und schwerer und haben wohl eine deutlich kürzere Akkulaufzeit als das 13-Zoll-Modell. Die 15 und 17 Zoll XPS-Notebooks kann man durchaus als "Einstieg" in den Notebook-Gaming-Sektor bei Dell sehen.
- Wer mehr Leistung wünscht, der muss zu Alienware-Notebooks greifen, die ja ebenso zu Dell gehören.
Fakt ist folgendes:
Auf dem Notebook-Markt tut sich (endlich) mal wieder was und jeder sollte seinen Kompromiss finden können. Wenn jedoch Prozessoren vom Typ eines Intel Comet-Lake-H oder AMD Ryzen H verbaut sind, dann fallen die Akkulaufzeiten - in der Regel - erheblich kürzer und somit schlechter aus, als bei Notebooks, die auf stromsparende U-Series-CPUs setzen. Allerdings hat man dann eben auch erheblich weniger CPU-Leistung, was sich vor allem bei aufwendigen Programmen wie etwa dem Videoschnitt oder eventuell auch beim PC-Spielen bemerkbar macht. Es ist also immer eine gewisse Kompromissbereitschaft gefordert vom Käufer.
-> Wenn ein PC-Hersteller etwas mit "Gaming" vermarktet, kann er leichter einen Preisaufschlag verlangen, als wenn er dies nicht tut. Notebooks sind per se schon mal teurer in der Anschaffung, als ein Desktop-PC. Zudem kommt, dass manche PC-Hersteller "tricksen" können, indem die Wartungsmöglichkeiten bei Notebooks eingeschränkt werden, etwa durch festverlöteten Arbeitsspeicher oder einen schwer zugänglichen Akku. Aber selbst wenn man derartige Komponenten ausbauen kann, ist es oftmals nicht so leicht, passende Ersatzteile zu einem vernünftigen Preis zu finden.
-> Kunden nutzen ihren PC - egal, ob Notebook oder Desktop-PC - durchschnittlich mehrere Jahre lang und somit deutlich länger, als die 1- oder 2-Jahre-Garantie gelten. Aus diesem Grund müssen PC-Hersteller versuchen, mehr Marge pro verkauftem PC zu generieren, also den Kaufpreis zu erhöhen. Schließlich wollen auch die PC-Hersteller etwas Geld verdienen.
-> Gerade im Vergleich zur Smartphone-Markt ist der PC-Markt ziemlich überschaubar weltweit. So werden - bislang - mehr als 1 Milliarde neuer Smartphones pro Kalenderjahr verkauft, während der PC-Markt so um die 300 bis 400 Millionen neue PCs im Jahr verkaufen kann. Insofern hat das Smartphone den PC in Sachen Verkaufszahlen locker überholt und ist für die großen Hersteller Samsung, Apple und Huawei zur "Gelddruck-Maschine" geworden.
-> ABER: Gerade in Zeiten der Coronakrise weht nun ein anderer Wind. Viele Leute scheinen zu merken, dass man ein Smartphone länger als 1 oder 2 Jahre nutzen kann und sparen sich aktuell das Geld für ein neues Smartphone. Zudem geben die Leute mehr Geld für PC-Zubehör aus, zumindest wenn sie gerade im Homeoffice arbeiten. Schließlich braucht man ein Headset, einen Monitor und gute Eingabegeräte für den PC. Alles nur mit dem Smartphone zu machen, geht halt offenbar doch nicht, so scheint es mir.
-> ABER: Viele junge Arbeitnehmer, die mit dem Smartphone in der Hand groß geworden sind, tun sich schwer mit dem doch komplexen PC und erwarten, dass dieser ähnlich "easy to use" ist, wie ihr liebgewonnenes Smartphone. Daher muss und wird sich in dieser Hinsicht noch einiges tun, denn der PC ist nicht tot, wird sich aber verändern. Ich denke, dass vor allem Notebooks an Bedeutung gewinnen werden, da man so möglichst mobil arbeiten kann.
Was ich viel interessanter finde ist das 16:10 Display. Vielleicht feiert das Format doch wieder ein Comeback :träum