Nvidia-CEO Jensen Huang: "Wir erfinden den Computer zum ersten Mal seit 63 Jahren neu"
Nvidia-Chef Jensen Huang sieht KI vor einer neuen Phase: Sie soll nützlicher und faktenfester werden. Zugleich warnt er vor Engpässen bei Energie, Infrastruktur und gesellschaftlicher Akzeptanz. Man stehe vor einer Neuordnung des Computers.
Nvidia-Chef Jensen Huang verbindet die nächste KI-Generation nicht nur mit schnelleren Chips und neuen Rechenzentren, sondern auch mit einem gesellschaftlichen Umbau. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Associated Press sagte Huang in Sherman, Texas, dass die Gesellschaft im Umgang mit künstlicher Intelligenz neue Normen entwickeln müsse. Sein Rat fällt entsprechend direkt aus: Alle sollten KI ausprobieren, bevor sie darüber urteilen.
Der Anlass des Gesprächs war ein Spatenstich für eine Erweiterung des Coherent-Werks in Sherman. Dort sollen Laser für die Datenübertragung zwischen Chips entwickelt werden. Laut AP erklärte Huang, solche Technik könne den Energiebedarf von KI-Systemen um bis zu 50 Prozent senken. Für Nvidia ist das Thema zentral, weil KI-Fabriken, große Rechenzentren und künftige Plattformen wie Vera Rubin nicht nur Rechenleistung, sondern auch Strom, Netzwerktechnik und Produktionskapazitäten benötigen.
Huang sieht KI als neuen Computer
Huang beschreibt die aktuelle Entwicklung als grundlegenden Umbruch. Er spricht davon, dass der Computer erstmals seit Jahrzehnten neu erfunden werde. Anders als klassische Systeme speichere ein Computer Informationen nicht mehr nur vorab, sondern könne Probleme in Echtzeit lösen. Daraus leitet der Nvidia-Chef ab, dass auch die Infrastruktur radikal anders gebaut werden müsse.
Auch die gesellschaftliche Dimension stellt Huang in den Vordergrund. Er vergleicht KI mit dem Aufkommen des Autos: Damals seien neue Regeln, Bürgersteige, Zebrastreifen und technische Sicherheitsmaßnahmen entstanden. Ähnlich brauche es nun Regulierung, sichere Systeme und neue soziale Gewohnheiten im Umgang mit KI.
Huang bleibt dabei auf der Linie, dass KI nicht vor allem als Bedrohung verstanden werden solle. Schon in früheren Aussagen hatte der Nvidia-Chef betont, KI könne neue Arbeitsplätze schaffen und eine Reindustrialisierung antreiben. Die aktuelle AP-Aussage führt diesen Gedanken fort: Rechenzentren, Energieversorgung, Chipproduktion und Anwendungen sollen demnach zusammen eine neue industrielle Basis bilden.
Energie wird zur Hardware-Frage
Besonders deutlich wird Huang beim Strombedarf. Ohne zusätzliche Energie lasse sich die darüberliegende KI-Infrastruktur nicht ausreichend aufbauen. Laut AP bezeichnete er die USA bei der Energieproduktion als deutlich zurückliegend. Der Ausbau von Rechenzentren sorgt bereits in mehreren Regionen für Debatten, weil KI-Systeme viel Strom benötigen und Stromnetze belasten können.
Huang bleibt dabei auf der Linie, dass KI nicht vor allem als Bedrohung verstanden werden solle. Schon in früheren Aussagen hatte der Nvidia-Chef betont, KI könne neue Arbeitsplätze schaffen und eine Reindustrialisierung antreiben. Die aktuelle AP-Aussage führt diesen Gedanken fort: Rechenzentren, Energieversorgung, Chipproduktion und Anwendungen sollen demnach zusammen eine neue industrielle Basis bilden. Offen bleibt, wie schnell diese Infrastruktur tatsächlich entsteht und wie stark der zusätzliche Energiebedarf ausfällt. Sicher scheint aber, dass die KI-Revolution ähnliche Ausmaße annehmen kann wie frühere tiefgreifende Änderungen, etwa bei der Industrialisierung.
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Quelle: Jensen Huang via Associated Press

Am besten sind ja immer die AI Kritiker die memes mit AI generieren
Der Boris aus der Werbung mit „Bin ich schon drin?“ kommt erst noch. 😄
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Da wird der PC nicht neu erfunden, es werden nur neue Nutzungsszenarien geschaffen...
Quantencomputer wären wohl die Lösung für den kommenden Rechenaufwand durch KI.
Vielleicht ist er bereits die KI.