Ryzen 4000: AMD-Renoir-Notebook im Benchmark-Leak

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Bericht: AMD-Renoir-Notebook in der Testübersicht (1)
Quelle: PC Games Hardware

Die ukrainische Webseite Overclockers hatte einen Testbericht rund um ein Acer-Notebook mitsamt Ryzen 5 4500U online. Mittlerweile ist der Bericht offline, doch die Kernaussage ist, dass Renoir schneller als der Vorgänger und auch als einige Intel-Chips ist.

In diesem Jahr will AMD mit Renoir im Notebook-Markt Intel unter Druck setzen, nachdem dies im Desktop-PC-Bereich gut funktioniert und ein Zweikampf entfacht ist. Nun hat die ukrainische Webseite Overclockers einen Testbericht zu einem Notebook veröffentlicht, welches mit dem zweitschwächsten CPU Ryzen 5 4500U ausgestattet ist. Mittlerweile ist der betreffende Bericht wieder offline, doch via Google-Cache ist der Artikel noch abrufbar. Die in verschiedenen Benchmarks erzielten Leistungswerte hat dann die Webseite 3Dnow anhand eines weiteren Tests mit dem Vorgänger Ryzen 5 3500U und dem aktuellen Intel-Pendant verglichen. Durchweg erzielt der Renoir-Chip höhere Punktzahlen als der Vorgänger und kann sich auch gegen aktuelle Intel-Chips behaupten.

AMD Ryzen 5 4500U angeblich schneller als Intel-Pendant

Aktuelle Intel-Chips wie der aktuelle Ice-Lake-Chip Core i5-1035G4 distanzieren den Picasso-Chip Ryzen 5 3500U. Je nach Modell beträgt der Abstand 20 Prozent zugunsten des Intel-Prozessors, berichtet die Webseite 3DCenter. Dieses Verhältnis soll sich aber laut 3DCenter umkehren, wenn man den Sechskerner AMD Ryzen 5 4500U als Vergleichsobjekt heranzieht. Allerdings ist die eingestellte TDP nicht klar, es könnte aber auch auf 15 Watt eingestellt gewesen sein, wie bei den Intel-Prozessoren.

Der Ryzen 5 4500U im Testgerät - einem Acer Swift 3 - bietet kein SMT, hat also weniger Threads als sein Vorgänger, ist dafür aber im fortschrittlicheren 7-nm-Fertigungsprozess gebaut. Im Cinebench R20 Multi soll er gar 42,4 Prozent schneller gewesen sein als der mobile Ryzen-3000-Chip. Die Akkulaufzeit soll im PCMark 10 bei 12 Stunden und vier Minuten beim Ryzen 5 4500U gelegen haben, so Planet3dnow. AMDs Chefin Dr. Su meinte am Rande der Technikmesse CES 2020, dass der Renoir-Chip in manchen Notebooks eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden in internen Tests erzielt hätte. Der getestete Acer Swift 3 soll mit Ryzen 5 4500U soll unter 600 US-Dollar kosten und somit 100 US-Dollar günstiger im Handel angeboten werden, als die Version mit Intel-Ice-Lake-Prozessor. Bislang ist der Marktstart für das erste Halbjahr 2020 vorgesehen.

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Ebenfalls lesenswert: AMD liefert künftig Ryzen-Notebooks an Mercedes-F1-Team

Fakten zum ersten Testbericht eines Notebooks mit AMD Ryzen 5 4500U:

  • Die ukrainische Webseite Overclockers hat ein Acer Swift 3 mit AMD Ryzen 5 4500U getestet. In Benchmarks schlägt der Renoir-Chip den Vorgänger um bis zu 40 Prozent.
  • Der Sechskerner soll gar aktuelle Intel-Ice-Lake-U-Chips unter Druck setzen können.
  • Die Akkulaufzeit soll im PCMark 10 bei 12 Stunden und vier Minuten beim Ryzen 5 4500U gelegen haben.
  • Acer will das Swift 3 mit AMD-Herz für unter 600 US-Dollar und somit 100 US-Dollar günstiger anbieten als die Version mit Intel-Ice-Lake-U-CPU.

Quellen: 3DCenter, PCworld, Planet3dnow

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wobei ich mit Robust eher was im Stil des X260/X270 mit MIL-Zertifizierung meinte.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wobei ich mit Robust eher was im Stil des X260/X270 mit MIL-Zertifizierung meinte.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Schade, dass die ganzen Benchmarker wohl einzig PI berechnen und kein Interessen am Cinebench SingleCore haben.

        Naja, irgendwann wird nicht nur MS wohl die Erleuchtung haben, wie man z.B. ein mehrseitiges Worddokument ohne manuelle Seitenumbrüche parallelisiert neu formatiert. Oder wie man JPGs ohne restart marker parallelisiert dekodiert.

        Zitat von BigBoymann
        Also so einen 4500U würde ich schon gerne mein Eigen nennen. Ist glaube ich für meinen Einsatzbedarf das beste, lange Akkulaufzeit und für ein Notebook schon massive Leistung. Bestimmt ein Monsterupgrade vom 8500U.
        Wie sollte es auch anders sein? Der Gewinn gegenüber einer nicht existenten CPU muss gigantisch werden.

        Wenn der i7-8550U (und nicht der i5-8250U/i5-8350U) gemeint war, dann frage ich mich, warum der R5 4500U und nicht ein R7 4700U/R7 4800U der passende Nachfolger sein sollte.

        Zitat von DKK007
        Hoffentlich gibt es auch kleinere robuste Geräte in 12". Die 15W geben es schließlich her.
        In der Größe gibt es bisher nichts mit Ryzen.
        Ich hoffe immer noch auf ein Surface Pro 8 oder einen Nachfolger des Acer Switch 5 Pro mit R5 4500U oder noch viel lieber mit R7 4800U und ohne Lüfter. Zur Not auch mit einem durch den Anwender zuschaltbarem Lüfter, wenn der 4x00U seine 25W ausreizen soll. Also ein 12,x" Tablet mit 3:2 Display und möglichst starkem Ryzen 4x00U.
      • Von Lamaan Software-Overclocker(in)
        Ja, dennoch ist es das erste mal, dass wir Zen als Monodieausführung sehen.
        Zen2 war ja "nur" 20% schneller als Zen+ auf dem Desktop
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Allerdings muss man bedenken, das nicht nur beim SMT, sondern auch bei der Kernzahl ein Unterschied besteht.

        3500U: 4K + SMT
        4500U: 6K

        Mich interessiert vor allem, was bei der Vega so verbessert wurde.

        Erster Test des Ryzen Mobile 5 4500U erschienen - Hardwareluxx

        Zitat von Th3o
        Go AMD go. Hoffentlich konfigurieren die Hersteller die Geräte besser als bisher.
        Hoffentlich gibt es auch kleinere robuste Geräte in 12". Die 15W geben es schließlich her.
        In der Größe gibt es bisher nichts mit Ryzen.

        Zitat von Lamaan
        Plus 42% wow.
        Wenn das stimmt hat da wohl die Mono-Die-Ausführung einen größeren Anteil daran und 2 echte Kerne im Austausch für 4 Virtuelle finde ich jetzt auch nicht so schlecht, würde da aber lieber noch seriöse Tests abwarten.
        Alle mobilen Ryzen bestehen nur ein aus einem DIE.
      • Von Lamaan Software-Overclocker(in)
        Plus 42% wow.
        Wenn das stimmt hat da wohl die Mono-Die-Ausführung einen größeren Anteil daran und 2 echte Kerne im Austausch für 4 Virtuelle finde ich jetzt auch nicht so schlecht, würde da aber lieber noch seriöse Tests abwarten.

        Klingt aber wirklich geil

        Intel plus 20% auf AMD 3500U, AMD renoir plus 40% auf AMD 3500U

        Könnte mir in dem Fall sogar wirklich wieder einen Laptop anschaffen, als Zweitgerät.

        Grüße
      Direkt zum Diskussionsende
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