AMD liefert künftig Ryzen-Notebooks an Mercedes-F1-Team
Wie AMD und Mercedes in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären, wird der Konzern offizieller Computer-Partner des Formel-1-Weltmeisterteams rund um Lews Hamilton und dem Stuttgarter Automobilhersteller.
Bei AMD läuft es derzeit richtig gut. Die Ryzen-Prozessoren verkaufen sich gut, zumindest für Desktop-PCs. Nun hat der Hersteller eine Partnerschaft mit dem Formel-1-Team von Mercedes-AMG angekündigt. Hierbei beschränkt sich die Zusammenarbeit aber nicht nur auf den Schriftzug auf dem Rennwagen vom amtierenden Weltmeister Lewis Hamilton, sondern es geht noch weiter. So werden ab dieser Saison für mehrere Jahre alle Server des Werksteams vom Stuttgarter Automobilhersteller Mercedes mit AMD-Epyc-Prozessoren laufen. Zudem werden alle Mitarbeiter des Rennstalls mit Notebooks mit AMD-Ryzen-Pro-Prozessoren ausgerüstet. Laut AMD werden die Computer mit AMD-Power aktiv genutzt, um verschiedene Arbeitsabläufe zu optimieren. Für den Einsatz an der Rennstrecke wird über die Computer-Hardware beispielsweise die Rennstrategie ermittelt und laufend neu berechnet.
Ryzen Mobile soll Notebook-Markt aufmischen
Die Partnerschaft samt Notebooks mit Ryzen-Prozessoren schließt AMD genau zu der Zeit, in der der Konzern mit den Ryzen-4000-Mobile-Chips auf dem Markt für mobile PCs angreifen will. Im Rahmen der Technikmesse CES hatte AMD bereits Details zur neuen Notebook-Prozessorfamilie verkündet. Die Chefin von AMD hat im Interview nun gesagt, dass man in internen Tests eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden erzielt hätte. Laut AMD sei dies eine "All-day battery life". Allerdings hängt die erzielbare Laufzeit natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Wie lang die von Renoir angetriebenen Notebooks tatsächlich ohne Strom auskommen, kann aber nur ein unabhängiger Test zeigen. Insgesamt bietet AMD acht verschiedene mobile Ryzen-Modelle aus der 4000-Serie an. Diese basieren auf der Zen-2-Architektur und sind in 7 nm gefertigt. Im gesamten Jahr 2020 sollen - laut AMD - 100 Designs mit mobilen AMD-Prozessoren auf den Markt kommen. Eines davon ist das Dell G5 15 Special Edition.
Noch ist unklar, mit welchen Notebooks Toto Wolff und seine Mitarbeiter im Mercedes-AMG-Petronas-F1-Team arbeiten werden. Am 14. Februar wird man erstmals den neuen Silberpfeil-Rennwagen samt AMD-Logos auf beiden Seiten des Cockpits sehen können. Auch auf der Teamkleidung wird das AMD-Logo zu sehen sein.
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Fakten zur Partnerschaft zwischen AMD und Mercedes-AMG:
- Wie AMD und Mercedes verkünden, gibt es ab dieser Formel-1-Saison eine Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Das Mercedes-AMG Petronas-Formula-One-Team pilotiert den Einsatz kommerzieller Lösungen von AMD, einschließlich der Serverprozessoren von AMD Epyc und der Laptop-Prozessoren von AMD Ryzen Pro.
- Für den Einsatz an der Rennstrecke wird über die Computer-Hardware beispielsweise die Rennstrategie ermittelt und laufend neu berechnet.
- Am 14. Februar wird man erstmals den neuen F1-Rennwagen von Weltmeister Lewis Hamilton sehen können inklusive AMD-Logos rund ums Cockpit.
Quellen: AMD, Mercedes-AMG-F1 (1), Mercedes-AMG-F1 (2)


Sandpapier, die sollen Arbeiten, nicht auf dem Klo herum hocken.
Zum Thema:
Freut mich für AMD
Mal im Ernst, wen juckt denn das? Kauft irgendwer tatsächlich ein Notebook, nur weil die da verwendet werden? Hat es in der Vergangenheit Ferrari schneller gemacht, wenn die AMD eingesetzt haben?
Was benutzen die denn für Teamklopapier?
"Wie lang die von Renoir angetriebenen Notebooks tatsächlich ohne Strom auskommen, kann aber nur ein unabhängiger Test zeigen." -> Den übernehme ich: 0,00 sek.
Ob AMD auch auf den Ferraris Werbung macht, scheint nicht sicher zu sein. Indizien deuten aber eher auf eine Trennung hin (AMD-Logo ist von der Ferrari-Seite verschwunden).
Also jetzt Ferrari und Mercedes? Nicht schlecht Frau Su