Nobody Wants to Die im Tech-Test: GPU-Benchmarks & Fazit
In diesem Artikel
Zeit, den Hardware-Hunger von Nobody Wants to Die abzuklopfen. Vor den Benchmarks haben wir - wie bei jedem PCGH-Techniktest - das Spiel mit mehreren Redakteuren an verschiedenen Rechnern ausprobiert, um die Performance-Charakteristik kennenzulernen. Da Nobody Wants to Die während unserer Tests fast ausschließlich mit GPU-Leistung skaliert und CPU-seitig sehr anspruchslos ist, konzentrieren wir uns auf die Grafikkarten.
Nobody Wants to Die: Grafikkarten-Benchmarks
Wir haben 22 Grafikkarten der Jahrgänge 2017 bis 2024 in den fünf Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD, DQHD sowie Ultra HD für Sie getestet. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 24.7.1 WHQL, Intel Game On Driver 5762 Beta und Nvidia Game Ready Driver 560.70 WHQL.
Ohne zu spoilern: Unsere Testszene zeigt den knapp GPU-lastigsten Bereich des Spiels, die allermeisten Szenen in Nobody Wants to Die laufen mit höheren Bildraten. Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen. Das folgende Video zeigt unsere Benchmarksequenz "Green's Vault":
Wir haben uns nach den Evaluierungsmessungen rasch dazu entschlossen, die Benchmarks auch dieses UE5-Spiels mit Upsampling durchzuführen, um zumindest auf einem Großteil der getesteten Grafikkarten flüssige Bildraten zu erhalten. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis steht kaum infrage. Welches Verfahren Sie nutzen, ist nicht nur Geschmackssache, sondern auch von Ihrer Grafikkarte abhängig. So können nur Geforce-Nutzer auf DLSS (3.7) respektive DLAA (native Auflösung) zurückgreifen, während alle anderen GPUs entweder auf TSR, FSR (3.0) oder XeSS (1.3) zurückgreifen können. Basierend auf unseren Sichtproben raten wir von FSR zugunsten von XeSS ab: Das AMD-Verfahren zeigt die typischen Aufpixel-Erscheinungen bei raschen Bewegungen, Disocclusion sowie Partikeln. Sowohl Intels XeSS als auch Epics TSR kommen damit deutlich besser zurecht. So kommt es zu den folgenden Ergebnissen:
*Nvidia Geforce: DLSS 3.7 Quality, AMD Radeon & Intel Arc: XeSS 1.3 Ultra Quality - in jedem Fall wird spatial mit 67 Prozent der Auflösung gearbeitet.
Die Unreal Engine 5 ist nach wie vor eine Wundertüte - man weiß nie genau, welche Performance man bekommt. Zwar nutzt Nobody Wants to Die laut unseren Sichttests wie die allermeisten UE5-Spiele reines Software-Lumen (Bestätigung durch die Entwickler steht noch aus), die Machtverhältnisse zwischen Radeon und Geforce erinnern jedoch tendenziell an Hardware-Lumen. Vergleichen Sie gerne die Ergebnisse von Hellblade 2 (Software-Lumen, reichlich Nanite) mit denen von The First Descendant (Hardware-Lumen, wenig Nanite). Nobody Wants to Die präferiert Nvidia-GPUs deutlich, allerdings nicht so ausgeprägt wie The First Descendant oder gar Desordre.
Ohne Upsampling kommt auf den wenigsten Grafikkarten Freude auf, einige Modelle scheitern bei nativem Full HD bereits an der 30-Fps-Marke. Diese Bildrate genügt, um Nobody Wants to Die zu spielen, da das Gameplay ruhig und explorativ ausfällt. 60 Fps sind in Full HD mit Upsampling ab der Leistungsklasse Radeon RX 6800 und Geforce RTX 3070/2080 Ti dauerhaft möglich. Höhere Auflösungen schlagen heftig ins Kontor, weshalb wir hier höhere Upscaling-Faktoren empfehlen - etwa DLSS Performance oder XeSS Balanced in Ultra HD. Frame Generation wird derzeit nicht vom Spiel unterstützt, wäre jedoch ein probates Mittel, um auf jeder Grafikkarte 60 Fps nutzbar zu machen.
Nobody Wants to Die: Fazit
Nobody Wants to Die ist ein wahrer Überraschungs-Hit. Das Spiel vermengt Einflüsse von Bioshock, Cyberpunk 2077, LA Noire und Max Payne zu einer atmosphärisch herausragenden Melange. Die dystopische Spielwelt ist zwar nur eine Kulisse, dank des interessanten Stils und der Unreal Engine 5 jedoch todschick. Außerdem ist Nobody Wants to Die bemerkenswert günstig, der Vollpreis des Spiels beträgt 25 Euro. Erwarten Sie jedoch keinen Shooter - Nobody Wants to Die ist ein spielbarer Film Noir, ein düsteres Detektiv-Abenteuer, ein futuristischer "Walking Simulator". Falls Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen möchten, wir haben die ersten 30 Minuten Gameplay mit maximaler Qualität und nativer 4K-Auflösung aufgezeichnet. Außerdem finden Sie die schönsten Impressionen in der Bildergalerie.
Eindrücke aus Nobody Wants to Die (Ultra HD + DLAA)
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Insg. fand ich still wakes the deep schicker.
Ein HDR-Fail, vielleicht? Klingt zumindest tendenziell ein wenig danach. Du könntest es mal probehalber auf SDR stellen (bzw. HDR unter Windows deaktivieren). Dann könntest du zumindest sehen, ob es da einen gravierenden Unterschied und damit ein potenzielles Problem gibt.
Gruß,
Phil
Der Protagonist bzw. der Storyeinstieg hat mich gar nicht gehookt. Das typische melancholische Blabla mit psychischem Knacks, Hallus einer Liebelei, Drogen und einer Kollegin, die keinen Bock auf die Zusammenarbeit hat.
Das Gameplay ist zu simpel und schon fast kindisch mit diesem Technik-Kram. Hätte man auch anspruchsvoller gestalten können. So rennt man nur rum und klickt schon vormarkierte Sachen an, um den Tatort zu 'lösen'. Hat sich schon bei der ersten Mission repetitiv angefühlt. Gefundene Hinweise/Schriftstücke haben nur Auswirkungen auf Dialog-Optionen und nicht auf die Lösung des Falls. Bei dem generischen Writing fehlt für mich leider dann leider völlig die Motivation, irgendwelche Texte durchzulesen.
Auf der Haben-Seite stehen:
Grafik sieht ganz gut aus.
Läuft recht flüssig.
Cooles Setting für den der auf so Cyberpunk steht.