Gamecube-Emulator mit Problemen: Nintendo Switch 2 mit hoher Latenz und Framedrops

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Gamecube-Emulator mit Problemen: Nintendo Switch 2 mit hoher Latenz und Framedrops
Quelle: PCGH

Nintendos neue Switch 2 kann zwar einige Gamecube-Spiele per Emulator ausführen, bei der Umsetzung gibt es aber noch Probleme. Unter anderem ist die Latenz deutlich höher als bei der Originalkonsole.

Schon die ursprüngliche Nintendo Switch konnte eine begrenzte Spielauswahl der alten Konsolen Nintendo 64, Nintendo Game Boy Advance und SEGA Mega Drive wiedergeben. Mit der Switch 2 wird dieser Support ausgebaut: Die neue Handheld-Konsole kann auch einige Gamecube-Titel ausführen. Bislang ist die Auswahl mit nur vier Spielen zwar überschaubar, in Zukunft dürfte sie aber hoffentlich weiter anwachsen.

Latenz, Steuerung und Framedrops

Gleichzeitig hat Nintendo aber auch bei der Umsetzung der bestehenden Spiele noch Arbeit vor sich. Denn Eurogamer hat sich die Gamecube-Emulation auf der Nintendo Switch 2 in allen verfügbaren Titeln - F-Zero GX, Soul Calibur 2, The Legend of Zelda: The Wind Waker und Mario Strikers angesehen und dabei einige Probleme entdeckt. Kritisch ist demnach unter anderem die Latenz. Im Rennspiel F-Zero GX wurde auf der Switch 2 demnach eine Eingabeverzögerung von stolzen 124 ms gemessen, wenn ein externer Bildschirm angeschlossen wird. Der Wechsel auf einen kabelgebundenen Controller bringt dabei keine nennenswerte Verbesserung, und auch im Handheld-Modus ist die Latenz mit 113 ms noch auffällig hoch: Zum Vergleich: Am originalen Gamecube laufen die Spiele lediglich mit knapp 72 ms. Und dieser Unterschied macht sich - vor allem bei schnellen Spielen - deutlich bemerkbar.

Kritisiert wird zudem ein verändertes Mapping von Joystick-Winkeln zu Geschwindigkeiten. Dieses wird für den Gamecube-Emulator nicht angepasst und erschwert damit die Steuerung. Gleichzeitig lässt auch die Performance teils zu wünschen übrig. Eurogamer berichtet in Mario Strikers zwar von weniger Framedrops als auf der Originalhardware, hin und wieder sackt die Bildrate aber trotzdem ab. Zudem gibt es in den Spielen immer wieder störende Zwischenbilder: Alle 16 bis 17 Sekunden wird ein Bild ausgelassen. Hintergrund ist vermutlich die angepeilte Bildwiederholfrequenz: Die Switch 2 arbeitet mit 60 Hz, der Gamecube mit 59,94 Hz. Dieses Problem ließe sich aber mit Sicherheit schöner lösen.

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Während die grundsätzliche Idee eines Gamecube-Emulators auf der Nintendo Switch 2 durchaus lobenswert ist, bleibt bei der Umsetzung also noch deutlich Luft nach oben. An mangelnder Performance dürfte das kaum liegen - der Gamecube stammt aus dem Jahr 2001 und ist im Vergleich zur Hardware der neuen Handheld-Konsole legendär langsam. Stattdessen gibt es bei Nintendo wohl noch einige Software-Baustellen, die das Unternehmen angehen sollte, um das Spielgefühl zu verbessern. Obendrein wäre natürlich auch ein deutlich größerer Spielkatalog wünschenswert.

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Quelle: Eurogamer

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