Fachbegriffe verständlich erklärt

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Französisch und Englisch lernen Sie in der Schule. Wir trainieren Sie hier in der Fremdsprache "3D-Grafik", in der Sie immer wieder mit abstrusen und exotischen Begriffen konfrontiert werden. Erweitern Sie Ihr Computervokabular und lesen Sie unseren 3D-Begriffsführer, der anschaulich und verständlich die wichtigsten Grafikfachwörter erklärt.

Dieser Artikel erschien im Original in der PC Games Hardware 08/2001, die Begrifflichkeiten haben sich aber seitdem kaum geändert. Weitere Fachbegriffe aus der Welt der 3D-Grafik können Sie in unserem ersten Teil des 3D-Lexikons nachlesen: PCGH-Retro: 3D-Lexikon Teil 1

AGP
Der AGP-Steckplatz ist meist mit braunem Plastik gekennzeichnet. Der AGP-Steckplatz ist meist mit braunem Plastik gekennzeichnet. Die Abkürzung AGP steht für "Accelerated Graphics Port" oder "beschleunigter Grafikanschluss". Über diese Steckerverbindung kommuniziert die Grafikkarte mit dem Rest des Computersystems. Auch die Stromversorgung wird über diesen Anschluss sichergestellt. Ganz so "beschleunigt" ist dieser von Intel entwickelte Einsteckplatz für Grafikkarten jedoch nicht, erweist er sich doch speziell für die kommenden T&L-Spiele als zentraler Flaschenhals. Nur 32 Leiterbahnen sind für Datentransporte reserviert, die restlichen Anschlusspins sorgen für die Stromzufuhr. Aktuell gibt es drei Betriebsmodi, AGP 1X, AGP 2X und AGP 4X. Der AGP-Steckplatz arbeitet dabei immer mit 66 MHz Taktrate. Er kann daher mindestens doppelt so schnell Daten vom System übertragen wie ein betagter PCI-Steckplatz (33 MHz).

Für zusätzliche Leistungssteigerungen sorgen Techniken, wie sie in jüngster Zeit auch bei Grafikkartenspeichern eingesetzt werden. Im AGP-2X-Modus arbeitet der AGP im "Double Data Rate"-Modus mit zwei Datenübertragungen pro Takt. Im AGP-4X-Modus werden pro Takt sogar 4 Datenpakete (Quad Data Rate) übertragen. Maximal überträgt der Anschluss 1 Gigabyte Daten pro Sekunde. Der geplante AGP-8X-Standard wird mit acht Datenpäckchen pro Taktschlag noch eins draufsetzen. 2 GB/s Übertragungsrate werden angepeilt. Diverse Spezialfeatures zieren die AGP-Spezifikation. Mit DIME (Direct Memory Execute, auch "AGP Texturing" genannt) kann der Grafikchip einzelne Texel einer Textur direkt aus dem Hauptspeicher beziehen. Das funktioniert, ohne die komplette Textur zur Grafikkarte zu laden. In seltenen Fällen kann dies von Vorteil sein, im Normalfall lohnt sich dieses Vorgehen nicht. Da andere Teile dieser Textur höchstwahrscheinlich sowieso benötigt werden, ist eine vorübergehende Speicherung der ganzen Textur im lokalen Speicher der Grafikkarte sinnvoller, beim nächsten Zugriff wären diese dann sofort abrufbar.

Das "AGP Fastwrites"-Feature erlaubt der CPU, die berechneten Dreiecksdaten direkt zur Grafikkarte zu schicken, ohne sie zuerst zurück in den Systemspeicher zu schreiben. Dies spart Speicherbandbreite beim Hauptspeicher, erhöht jedoch die Abhängigkeit der Grafikkarte von der CPU.

API
Die API schaltet sich zwischen 3D-Spiel und Grafikkarte. Die API schaltet sich zwischen 3D-Spiel und Grafikkarte. Die API (=Application Programmer Interface) dient als Vermittlungsstelle zwischen 3D-Spiel und Grafikbeschleuniger. Damit der Programmierer seine Programmroutinen nicht an jeden einzelnen 3D-Chip anpassen muss, werden standardisierte 3D-Funktionen in einer Sammlung bereitgestellt. Über diese Funktionssammlung kommuniziert das Spiel mit dem 3D-Chip. Der Programmierer ruft diese Funktionen ab, die theoretisch unabhängig von der eingesetzten Grafikkarte funktionieren. Der Treiber des 3D-Beschleunigers empfängt die Befehle und schickt sie im richtigen Format an die Grafikkarte. Falls diese die Funktion nicht in Hardware verarbeiten kann, versucht sie, den Effekt in Software nachzubilden. Letzteres gelingt nur, falls der Effekt die Dreiecks-Berechnungen betrifft. Bei pixelgenauen Rendering-Effekten mit Texturaufrufen wie Bump Mapping ist der Effekt nicht zu emulieren; er kann daher nicht dargestellt werden.

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  1. Seite 1 AGP & API
  2. Seite 2 Curved Surfaces
  3. Seite 3 MIP Mapping
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