Die Zukunft kostet 1.000 Dollar: Mit dem Aroma Shooter lassen sich Spiele riechen
Während Aspekte wie Optik, Audio und Haptik im Gaming-Bereich immer weiter entwickelt werden, spielen Riechen und Schmecken noch keine Rolle. Zumindest bei Ersterem könnte sich das bald ändern.
Im Rahmen der CES 2023 stellte der japanische Entwickler Aromajoin ein besonders interessantes Produkt vor, das den Konsum von visuellen Medien in Zukunft stark verändern könnte. Die Rede ist von dem Aroma Shooter, der, wie der Name bereits erahnen lässt, den Nutzern Düfte in die Gesichter schießt. Damit könnten Videospiele, Serien und Filme in Zukunft riechbar werden. Die Möglichkeiten sind riesig - zum Beispiel könnte der Geruch des Schwarzpulvers bei einem Shooter in die Nase steigen oder eine salzige Brise bläst ins Gesicht, wenn die Spielfigur an einem Strand steht.
Das sind die technischen Daten des Aroma Shooters
Die olfaktorischen Eindrücke kommen aus einem 8,2 Zentimeter hohen Hexagon, dessen Umfang 6,7 Zentimeter misst. Dieses kann entweder auf einem Tisch abgestellt oder, wenn dieser zu weit entfernt ist (die "Schussreichweite" liegt bei 0,6 Metern), mithilfe einer Halterung um den Hals montiert werden. Mit 159 Gramm ist der Apparat zum Glück sehr leicht. Als Verbindungsmöglichkeiten werden USB-C, Bluetooth und Wi-Fi angegeben. Unterstützt werden die Plattformen iOS, Android, Windows, macOS und Linux.
Weitere News zum Thema:
- Selbstfahrender Kinderwagen für über 3.000 USD vorgestellt
- LG auf der CES 2023: OLED-Panels mit neuer META-Technologie vorgestellt
Geladen wird der Aroma Shooter mit bis zu sechs Patronen, die verschiedene Gerüche enthalten und zwischen denen innerhalb von 0,1 Sekunden gewechselt werden kann. Die Cartridges sind separat für 54 Dollar erhältlich, das Gerät selbst kostet momentan stolze 998 Dollar. Die große Frage bei solchen Nischenprodukten ist immer, wie gut sie unterstützt werden. Grundsätzlich ist die Idee, Gerüche in Games und Videos einzubauen, zwar eine interessante (wenn auch nicht neue), doch die Produktionen müssen erst einmal mit dem Aroma Shooter kompatibel gemacht werden.
Quelle: Hyperbeast

Optik und Akustik finde ich wichtiger.
Könnte mir das für eine noch intensivere Immersion aber tatsächlich gut im VR-Bereich vorstellen.
(Sofern die Entwickler dort auch endlich mal die frei fliegenden Hände abschaffen.