Die Zukunft kostet 1.000 Dollar: Mit dem Aroma Shooter lassen sich Spiele riechen

17
News Jonathan Harsch Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mit dem Aroma Shooter lassen sich Spiele riechen.
Quelle: Aromajoin

Während Aspekte wie Optik, Audio und Haptik im Gaming-Bereich immer weiter entwickelt werden, spielen Riechen und Schmecken noch keine Rolle. Zumindest bei Ersterem könnte sich das bald ändern.

Im Rahmen der CES 2023 stellte der japanische Entwickler Aromajoin ein besonders interessantes Produkt vor, das den Konsum von visuellen Medien in Zukunft stark verändern könnte. Die Rede ist von dem Aroma Shooter, der, wie der Name bereits erahnen lässt, den Nutzern Düfte in die Gesichter schießt. Damit könnten Videospiele, Serien und Filme in Zukunft riechbar werden. Die Möglichkeiten sind riesig - zum Beispiel könnte der Geruch des Schwarzpulvers bei einem Shooter in die Nase steigen oder eine salzige Brise bläst ins Gesicht, wenn die Spielfigur an einem Strand steht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das sind die technischen Daten des Aroma Shooters

Die olfaktorischen Eindrücke kommen aus einem 8,2 Zentimeter hohen Hexagon, dessen Umfang 6,7 Zentimeter misst. Dieses kann entweder auf einem Tisch abgestellt oder, wenn dieser zu weit entfernt ist (die "Schussreichweite" liegt bei 0,6 Metern), mithilfe einer Halterung um den Hals montiert werden. Mit 159 Gramm ist der Apparat zum Glück sehr leicht. Als Verbindungsmöglichkeiten werden USB-C, Bluetooth und Wi-Fi angegeben. Unterstützt werden die Plattformen iOS, Android, Windows, macOS und Linux.

Weitere News zum Thema:

  • Selbstfahrender Kinderwagen für über 3.000 USD vorgestellt
  • LG auf der CES 2023: OLED-Panels mit neuer META-Technologie vorgestellt

Geladen wird der Aroma Shooter mit bis zu sechs Patronen, die verschiedene Gerüche enthalten und zwischen denen innerhalb von 0,1 Sekunden gewechselt werden kann. Die Cartridges sind separat für 54 Dollar erhältlich, das Gerät selbst kostet momentan stolze 998 Dollar. Die große Frage bei solchen Nischenprodukten ist immer, wie gut sie unterstützt werden. Grundsätzlich ist die Idee, Gerüche in Games und Videos einzubauen, zwar eine interessante (wenn auch nicht neue), doch die Produktionen müssen erst einmal mit dem Aroma Shooter kompatibel gemacht werden.

Quelle: Hyperbeast

17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Gerüche sind mir fast egal wenn sie nicht zu penetrant sind.
        Optik und Akustik finde ich wichtiger.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Gerüche sind mir fast egal wenn sie nicht zu penetrant sind.
        Optik und Akustik finde ich wichtiger.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Das Teil sollte man wohl lieber nicht mit Patronen für Kanalistationslevel bestücken. xD
      • Von flashempire Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das erinnert an die Soundboxen mit Licht und Ventilatoren, wurde auch nix.
      • Von Gast1730416202
        Für "normale" Gamer eher überflüssig.

        Könnte mir das für eine noch intensivere Immersion aber tatsächlich gut im VR-Bereich vorstellen.
        (Sofern die Entwickler dort auch endlich mal die frei fliegenden Hände abschaffen. )
      • Von Joker-TS PC-Selbstbauer(in)
        Bei dem Reifenverschleiss den ich beim Spielen habe, bin ich froh Den nicht riechen zu müssen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk