Steve Jobs tritt als Apple-Chef zurück - Update
Paukenschlag in Cupertino: Steve Jobs ist als Chef von Apple zurückgetreten. Der 56-jährige übergibt das Ruder an seinen langjährigen Weggefährten Tim Cook. Als Grund für das Ende der Jobs-Ära bei Apple wird lediglich angegeben, dass Jobs sich nicht mehr vollumfassend um das Tagesgeschäft kümmern kann.
Update: Nachdem sich einige Finanz-Analystenfirmen relativ optimistisch zur Zukunft von Apple geäußert haben (demnach hätte Jobs ja bereits einige Male krankheitsbedingt einen Gang zurückgeschaltet, was der Firma aber nicht geschadet habe), hat sich auch der Börsenkurs beruhigt. In einem allgemein schwachen Marktumfeld behauptet sich die Apple-Aktie aktuell auf Vortagesniveau und konnte damit die Verluste zu Börsenbeginn wieder wettmachen.
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Am gestrigen Abend europäischer Zeit ist Steve Jobs als CEO von Apple zurückgetreten. Die Stelle wird mit sofortiger Wirkung von seinem langjährigen Weggefährten Tim Cook besetzt. Als Begründung wird lediglich angegeben, dass sich der 56-jährige Jobs nicht mehr vollumfassend um das Tagesgeschäft kümmern kann. Cook leitete das Unternehmen aus Cupertino bereits während der gesundheitsbedingten Auszeit von Jobs.
Der Konzern verliert so sein bekanntestes Gesicht und den Mann, der das Unternehmen einst gründete und um die Jahrtausendwende vor dem Niedergang bewahrte. Jobs bleibt Apple zumindest als Vorsitzender des Apple-Verwaltungsrats erhalten und wird zudem weiterhin seine Ideen für künftige Produkte einbringen. Dies schwächt die nun eigentlich nur noch formelle Entscheidung ab, was auch die Börsen honorieren. Zwar gibt die Aktie nach, der große Einbruch ist aber nicht zu erkennen. In Frankfurt notiert die Aktie bei minus 4,5 Prozent (247,50 Euro por Aktie), in den letzten Tagen verlor sie bereits deutlich an Wert, nachdem sie Ende Juli bei 280 Euro stand.
"Ich habe immer gesagt, dass ich als erstes euch darüber informieren würde, sollte ich eines Tages meine Aufgaben und Erwartungen als Vorstandschef von Apple nicht mehr erfüllen können", lässt Jobs den Apple-Verwaltungsrat wissen. Mit Steve Jobs verlässt einer der Ikonen des Silicon Valley das Ruder seines Schiffes, von dem er 1985 gefeuert wurde, 1997 aber zurückkehrte und Apple rettete."Steves außergewöhnlicher Weitblick und Führungsstärke haben Apple gerettet und es zum innovativsten und wertvollsten Technologie-Unternehmen auf der Welt gemacht," sagt Art Levinson, Aufsichtsratsvorsitzender von Genentech, stellvertretend für den Aufsichtsrat von Apple. "Steve hat unzählige Beiträge zum Erfolg von Apple geleistet und seine Art hat Apples unglaublich kreative Mitarbeiter als auch das erstklassige Team an Führungskräften gefesselt und inspiriert. In seiner neuen Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender wird Steve Apple auch weiterhin mit seinen einzigartigen Kenntnissen, seiner Kreativität und Inspiration zur Verfügung stehen."
"Der Aufsichtsrat hat vollstes Vertrauen, dass Tim der Richtige ist, als unser nächster CEO zu agieren," ergänzt Levinson. "Seine letzten 13 Jahre bei Apple bestechen durch außerordentliche Leistungen und er hat bemerkenswertes Talent und gesundes Urteilsvermögen in all seinen Aktivitäten unter Beweis gestellt." In den kommenden Wochen und Monaten wird erwartet, dass sich Apple zu den Themen iPhone 5 und iPad 3 äußert - Letzteres könnte aber auch erst 2012 erscheinen.
In der Galerie: Die größten Apple-Tops und -Flops bis heute: iPhone, Pippin, MacBook und Co.

Aus den millionen Mitarbeitern machen wir mal rund 40.000, das dürfte der Realität näher kommen.
Da bleibt einem nur zu sagen: "Danke für so viel innovative und effiziente Technik!".
Und wenn jemand glaubt, das sich Apple aufgrund seines Weggangs verschlechtert, dem sei gesagt, das Apple ein Konzern mit millionen Mitarbeitern ist, in dem nicht nur der Chef selbst Hardware zusammenkloppt und für alles allein verantwortlich ist.(Eben in den Rezensionen des LION OSX auf apple.de gelesen
Soweit ich informiert bin, hat sein Rücktritt nichts mit der Krankheit zu tun. Auch wäre mir nichts über eine Verschlechterung seines Zustands bekannt. Klar, der Krebs hat ihn gezeichnet, aber in den letzten Monaten auch nicht mehr, als in den Jahren davor *imo*
Ich bin weiß Gott kein Apple-Fan und war auch nie ein Fan von Steve Jobs, aber als Ich dieses Bild von ihm gesehen hab, da hatte Ich schon ziehmlich mitleid. Man war es ja gewohnt, dass er in den letzten Jahren sehr abgemagert war, aber auf dem Bild war es echt extrem. Ich bin sehr skeptisch, dass er sich davon wieder erholt. Ich glaube fast, dass er weiß dass es mit ihm zu Ende geht, sonst hätte er den CEO nicht abgegeben.