LED-Lampen setzen sich nur schleppend durch [Update: Testergebnisse]
Nachdem die Europäische Union die traditionelle Glühbirne per Geheiß für obsolet erklärte, hätte der LED-Markt eigentlich einen Boom erleben sollen. Bisher blieb der jedoch aus, wie die Technology Review schreibt. Kunden könnten mit den neuen Leuchtmitteln nur wenig anfangen.
Update vom 24.02.2012: Passend zum Thema hat Stiftung Warentest LED-, Kompaktleuchtstoff- und Halogenglühlampen miteinander verglichen. Von den 20 geprüften Lampen sind nur ein Viertel gut, Gewinner war die LED-Technik. Die Tester glauben, dass sich die höheren Anschaffungskosten für LED-Lampen bezahlt machen.
Quelle: Test.de
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Originalartikel vom 23.02.2012: Die aus Halbleiterkristallen gefertigten LED-Lampen versprechen ein im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen gewaltiges Einsparpotenzial. Trotzdem läuft der Verkauf der modernen Leuchtmittel nur schleppend, wie die Technology Review in einem Bericht schreibt. Dabei hatte die Europäische Union die althergebrachten Leuchtmittel bereits vor Jahren für überholt erklärt. Modelle ab 60 Watt sucht man in den Händlerregalen bereits vergeblich.
LED-Lampen erzeugen mit nur 20 Euro Stromkosten für 6.000 Stunden Licht. Demgegenüber nehmen sich herkömmliche Birnen mit 86 Euro alles andere als sparsam aus. Dennoch lassen sich durch die modernen Leuchten nur Energie, aber keine Kosten sparen. Dazu seien LED-Lampen mit Kosten von bis zu 100 Euro schlicht und ergreifend zu teuer.
Mit Herstellerangaben können viele Verbraucher indes wenig anfangen. Was nicht zuletzt deren Anbieter selbst zu verantworten hätten, da sie ihre Angaben nach eigener Definition festlegen. So geben einige Hersteller das Ende der Lebenserwartung von LED-Birnen bei einer verbleibenden Leuchtkraft von 70 Prozent an – andere Hersteller sehen ihr Leuchtmittel aber noch bei 50 Prozent voll einsatzbereit. Zudem gebe es noch keinen einheitlichen Standard für die Schnittstelle von LED-Modulen.
Quelle: Technology Review

40 / 50 Watt Spot GU 10 / e14 ersetzt man mit ungefähr 500 Lumen, wunderbar. Dabei ebenfalls auf 2700 Kelvin achten, die haben dann etwa 5 Watt. Bei Spots ist natürlich auch der Abstrahlwinkel entscheidend, möchte man punktuell oder flächig beleuchten, ist auf den Verpackungen i.d.R. angegeben.
Ganz billige China Dinger aus dem Netz würde ich jedoch Abstand nehmen, die können ganz merkwürdig flackern / schlechte Frequenzen haben.
2012 brachte Philips mit der Master LEDbulb 12W 806lm eine der ersten hochwerigen rundstrahlenden Retrofit LED-Lampen auf den Markt.
Und solche Bauformen wie diese Lampen eignen sich gut zur Montage in Wand/Deckenleuchten oder Stehleuchten:
810 Lumen BIOLEDEX NUMO 10W 270deg E27 3000K = 60W
Osram LED STAR STICK 77 E27 7W 2700K wie 77W
Also nicht wirklich ein Ersatz für die Halos.
Ich tausche bei mir bei Bedarf normale Glühlampen gegen LEDs aus. Dabei verwende ich ausschließlich matte Filament-LEDs, da diese vom Abstrahlverhalten noch am besten sind.
Solche hier beispielsweise.
Sind vielleicht ein paar Euro teurer, dafür aber universell für fast alle Lampentypen einsetzbar.
Je höher die Leistung desto schlechter ist das Preis/Leistungs Verhältnis von LED Lampen im Vergleich zu ihren Alternativen.
1.500lm gibt es ab 3,20. Das sind 5% dessen, was 806lm 2012 gekostet haben.
LED-Lampen mit Sockeltyp: E27, Lichtstrom ab 1500lm, Farbtemperatur bis 3100K heise online Preisvergleich / Deutschland
Und es gibt keinen direkten Bezug zwischen Leistung(saufnahme/abgabe) und Preis/Leistungs-Verhältnis. Zudem gibt es keine nennenswerten Alternativen.
Und selbst kostenlose Glühlampen sind auf die Nutzungsdauer gesehen teurer, da neben Anschaffung auch Betrieb, Unterhalt und Wartung zu den Kosten zählen.