Google I/O: Project Gameface als KI-basierte "Gaming-Maus" - was steckt dahinter?
Mit Project Gameface hat Google eine KI-basierte "Gaming-Maus" vorgestellt, die via Augensteuerung funktioniert. Im Gegensatz zu bereits auf dem Markt erhältlich Head-Tracking-Lösungen soll das Google-System kostengünstig sein.
Im Jahr 2009 prophezeite Intel, dass man im Jahr 2020 den Computer mit Gehirnsensoren steuern kann. Letztlich ist die Technik noch nicht so weit, doch zumindest eine Augensteuerung der Maus ist bereits am Markt verfügbar. Auf der Entwicklermesse Google I/O hat das Unternehmen nun etliche KI-Anwendungen gezeigt. So zieht Google Bard in die Google-Suche ein, zumindest außerhalb der EU. Speziell für Gamer hat Google das Project Gameface vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Open-Source-Projekt, die eine "Gaming-Maus mit KI" darstellt.
Wie funktioniert die Head-Tracking-Maus von Google?
Statt auf eine physische PC-Maus setzt das Google-System auf eine Augensteuerung. Als Inspiration für das Projekt dient der querschnittsgelähmte Videospiel-Streamer Lance Carr, der an Muskeldystrophie erkrankt ist, sodass seine Muskeln mit fortlaufender Krankheit immer schwächer werden. Er nutzte bereits eine Head-Tracking-Maus, um den Mauszeiger zu steuern. Allerdings sind die bisherigen Lösungen limitiert bei der Erkennung, wo sich der Cursor befindet und relativ teuer, da spezielle Hardware benötigt wird. Google möchte mit dem Project Gameface nun eine bessere Head-Tracking-Maus mit KI-Technologie anbieten, die lediglich eine handelsübliche Webcam sowie eine kostenlose Software erfordert. Kopfbewegungen und Mimik werden von einer Webcam erfasst und dann von Machine-Learning-Algorithmen erkannt, um den Mauszeiger zu bewegen. Durch die Kombination verschiedener KI-Modelle soll die Erkennungsrate signifikant höher sein als bei bisherigen Head-Tracking-Mäusen. Neu ist, dass man verschiedene Gesten und Gestengrößen hinterlegen kann, damit klar wird, wie prominent eine Geste ausgeführt werden muss, um eine Aktion auszulösen.
Bildergalerie
468 einzelne Bildpunkte bilden ein virtuelles Netz rund um das menschliche Gesicht und werden von der KI erfasst und weiterverarbeitet. Je nachdem, welches Muster erkannt wird, erfolgt dann die Bewegung des Mauszeigers am PC. Ab sofort ist Project Gameface als Vorschauversion auf Github verfügbar. Laut Google können Entwickler die Technologie adaptieren und in ihre Programme integrieren.
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Sammlung zum Project Gameface von Google:
- Google hat das Project Gameface vorgestellt. Statt auf eine physische PC-Maus setzt das Google-System auf eine Augensteuerung.
- Im Gegensatz zu bisherigen Head-Tracking-Mäusen benötigt die Google-Lösung lediglich eine handelsübliche Webcam und die kostenlose Google-Software.
- 468 einzelne Bildpunkte bilden ein virtuelles Netz und können mittels KI-Technik erfasst und verarbeitet werden. Je nachdem, welches Muster erkannt wird, erfolgt dann die Bewegung des Mauszeigers am PC.
- Ab sofort ist Project Gameface als Vorschauversion auf Github verfügbar.
Quelle: Google

Im Gegensatz zu bereits auf dem Markt erhältlich Head-Tracking-Lösungen soll das Google-System kostengünstig sein.
Die waren hier aber zum Glück nicht gemeint.