10 Petaflops dank 50-Kern-CPUs von Intel ab 2013 in Texas

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News Eric Herrmann Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mit Stampede stockt die University of Texas seine Rechenleistung gehörig auf: Mehrere Xeon-E5-Octacore Prozessoren, Many Integrated Core Co-Prozessoren und 128 Nvidia-Grafikkarten arbeiten in einem gewaltigen Rechencluster zusammen und berechnen kommende Projekte sämtlicher wissenschaftlicher Disziplinen.

Das Texas Advanced Computing Center stockt seine Hardware auf. Bis 2013 soll der wohl stärkste x86-Cluster betriebsbereit sein. Schon im Jahr 2017 ist ein zweites Update der Hardware geplant. Die National Science Foundation alleine macht für das Projekt 27,5 Millionen US-Dollar locker. Insgesamt wird mit Kosten von 50 Millionen Dollar gerechnet. Visualisierung, Datenanalyse und datenintensive Berechnungen werden die Hauptaufgabe des kommenden Super-Clusters sein.

Bei der Fertigstellung wird Stampede mehrere Tausend Server der Marke Dell Zeus zusammenschalten. Jeder von ihnen besitzt zwei Octacore-Prozessoren Intel Xeon E5, die bisweilen unter dem Namen Sandy Bridge EP firmierten. Jeder dieser Server wird mit je 32 Gibibyte RAM ausgestattet sein. Alleine der Sandy-Bridge-Teil des Clusters soll es auf zwei Petaflops Spitzenleistung bringen, was die bisherige Rechenleistung des Clusters verdoppeln soll, was unter anderem den optimierten Schnittstellen geschuldet sei. Hinzu kommen die Intel Many Integrated Core, die unter Knights Corner bekannt wurden. Diese Co-Prozessoren à 50 Kerne vereinen im Verbund weitere acht Petaflops auf sich. Dank ihnen versprechen sich die Forscher in Texas höchste parallele Rechenleistung für x86-Befehle.

Stampede wird überdies mit insgesamt 128 Nvidia-Next-Generation-Grafikkarten ausgestattet, die sich um die Bildausgabe für die Remote-Clients kümmern sollen. Diese wandern paarweise in die Dell-Server, welche untereinander in einem 56 Gbit/s-Infiniband-Netzwerk verbunden sind. Der fertige Cluster soll zehn Petaflops Rechenleistung, 272 Tebibyte RAM und 14 Petabyte Festplatten-Speicher (mit dem Lustre-Dateisystem) auf sich vereinen. Durch das nachträgliche Hinzufügen von Many-Integrated-Core-Einheiten künftiger Generationen wolle man die Leistung schrittweise auf 15 Petaflops erhöhen.

Quelle: University of Texas at Austin

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Skysnake
        Für Intel aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Man wird aber sehen müssen, was GCN und Kepler bringen. nVidia und AMD wollen da ja nochmal deutlich nachlegen, was GPGPU-Computing angeht. Der Vorteil von Intel mit dem X86 Code könnte sich also schnell als nicht mehr so relevant herausstellen, wobei man sagen muss, das es schon ganz geschickt ist, das man eben keine GPU-Programmierer brauch und die bestehenden Programme schneller anpassen kann.
        Denke nicht, dass Intel da einen großen Vorteil hat. Die Hauptrechenleistung der Knights steckt in den 512 Bit SIMD Einheiten, die sich zwar in x86 einpflegen, aber genauso komplett neue Befehle und Optimierungsbedürfnisse haben dürften. Die 50 Pentium 1 bzw. bei Corner vorraussichtlich Atom Kerne werden nur einen Bruchteil der Fähigkeiten ausmachen. Da man ja letztlich in einer Programmiersprache arbeitet, dürfte die C-Verwandschaft von CUDA nicht sooo viel mehr Umstellung erfordern.


        Zitat von Skysnake
        Btw. Was mir grad aufgefallen ist, das ist gar kein SB-E System, sondern ein Sockel 1366 System mit 3x3 DIMM-Sockeln. Das kann kein Sockel 2011 System sein, sondern nur ein Sockel 1366 System

        Das Bild ist auch älter, von kommenden Servern mit Octacore Xeon 5 gibts nunmal keine
        Wolfenstein gets ray traced: Intel zeigt neue Version in 1080p mit neuen Effekten - larrabee, idf, raytracing, wolfenstein
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Skysnake
        Für Intel aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Man wird aber sehen müssen, was GCN und Kepler bringen. nVidia und AMD wollen da ja nochmal deutlich nachlegen, was GPGPU-Computing angeht. Der Vorteil von Intel mit dem X86 Code könnte sich also schnell als nicht mehr so relevant herausstellen, wobei man sagen muss, das es schon ganz geschickt ist, das man eben keine GPU-Programmierer brauch und die bestehenden Programme schneller anpassen kann.
        Denke nicht, dass Intel da einen großen Vorteil hat. Die Hauptrechenleistung der Knights steckt in den 512 Bit SIMD Einheiten, die sich zwar in x86 einpflegen, aber genauso komplett neue Befehle und Optimierungsbedürfnisse haben dürften. Die 50 Pentium 1 bzw. bei Corner vorraussichtlich Atom Kerne werden nur einen Bruchteil der Fähigkeiten ausmachen. Da man ja letztlich in einer Programmiersprache arbeitet, dürfte die C-Verwandschaft von CUDA nicht sooo viel mehr Umstellung erfordern.


        Zitat von Skysnake
        Btw. Was mir grad aufgefallen ist, das ist gar kein SB-E System, sondern ein Sockel 1366 System mit 3x3 DIMM-Sockeln. Das kann kein Sockel 2011 System sein, sondern nur ein Sockel 1366 System

        Das Bild ist auch älter, von kommenden Servern mit Octacore Xeon 5 gibts nunmal keine
        Wolfenstein gets ray traced: Intel zeigt neue Version in 1080p mit neuen Effekten - larrabee, idf, raytracing, wolfenstein
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Btw. Was mir grad aufgefallen ist, das ist gar kein SB-E System, sondern ein Sockel 1366 System mit 3x3 DIMM-Sockeln. Das kann kein Sockel 2011 System sein, sondern nur ein Sockel 1366 System
      • Von Tiz92 Volt-Modder(in)
        Lasst das Teil mal Crysis mit 8xSGSSAA berechnen.
      • Von thedetonator Freizeitschrauber(in)
        Fettes Netzteil?
      • Von m-o-m-o BIOS-Overclocker(in)
        But will it blend?
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