Need for Speed Underground RTX: Installation und Performance
Wie gut läuft Need for Speed Underground RTX? Wir zeigen Benchmarks!
In diesem Artikel
Um die RTX-Remix-Demo nutzen zu können, müssen Sie also entweder bereits Besitzer einer entsprechenden Vollversion sein oder sich eine Version auf anderem Wege organisieren. Technisch gesehen ist Need for Speed: Underground Abandonware. Sie benötigen Spielversion 1.4, damit die Remix-Mod korrekt funktioniert. Wenn Sie das Spiel installiert und auf den korrekten Stand gebracht haben, können Sie die RTX-Remix-Mod herunterladen. Entpacken Sie diese nach dem Download einfach in das Spielverzeichnis.
Quelle: PCGH
Dank Pathtracing erstrahlt Need for Speed: Underground sprichwörtlich in neuem Glanz! Potente Hardware und bestenfalls eine RTX 5090 vorausgesetzt.
Die Modifikation, die im Übrigen schon etwas betagter ist, wurde zuletzt am 14. Juli aktualisiert. Viele weitere Remix-Mods haben seitdem weitere Updates erhalten. Die aktuelle Version der Mod ist 0.5 (NFSU_RTX_v0.5); diese können Sie auf der entsprechenden Seite auf Moddb.com herunterladen.
Bevor Sie das Spiel nun mit einem Doppelklick auf Speed.exe starten, navigieren Sie zuerst in den Unterordner /scripts im Spielverzeichnis. Dort finden Sie die Datei NFSUnderground.WidescreenFix.ini. In dieser ist die Auflösung hinterlegt. Geben Sie ganz oben bei ResX und ResY die gewünschte Auflösung an, also etwa 3840 respektive 2160 für 4K oder 1920 und 1080 für Full HD. Wir empfehlen obendrein dringend, den Windowed Mode auf 1 beziehungsweise Borderless Windows zu stellen und Ihren Desktop obendrein auf die gleiche Auflösung zu setzen. Wählen Sie außerdem die gewünschte Refreshrate.
Quelle: PCGH
Die korrekte Auflösung, den Bildschirm-Modus, müssen Sie per Konfigurationsdatei einstellen, obendrein sollte der Desktop auf die gleiche Auflösung sowie die höchstmögliche Refreshrate gestellt werden. Letzteres erlaubt eine sauber(ere) FG-Darstellung und Bildraten jenseits 60 Fps.
Andernfalls wird Ihnen entweder kein korrektes Vollbild angezeigt oder Sie haben nerviges Tearing in der Bildschirmmitte - denn Need for Speed: Underground kommt mit einem kleinen Umstand: EA hat für das Spiel einen harten 60-Fps-Lock eingerichtet. Der Grund dafür: Bei NfSU ist die Spielelogik an die Framerate gebunden. Wenn das Spiel mit über 60 Fps läuft, laufen die gesamte Spielphysik und -Logik ebenfalls schneller. Der simple Fix seitens EA Blackbox: Mehr als 60 Fps sind verboten! Allerdings gibt es eine Maßnahme, mit welcher sich dieser Umstand ausräumen lässt - zumindest optisch. Die Frame Generation wirkt erst nach diesem 60-Fps-Lock. Das bedeutet, auch wenn Need for Speed: Underground Ihre Hardware ausbremst, können Sie dank Frame Generation und Bildinterpolation dennoch höhere Bildraten genießen - und im Falle einer Eingabe per Gamepad fällt nicht einmal die zusätzliche Latenz deutlich negativ ins Gewicht. Allerdings zeigt NfSU mit RTX Remix und (M)FG deutliche und teils recht schwere FG-Artefakte.
Ein hochtaktendes Display ist nötig (mindestens 120 Hertz), soll die (M)FG korrekt greifen und nicht abermals für Tearing sorgen oder Sie erneut mit einer Bildratenbegrenzung konfrontieren. Schnelle Hardware ist darüber hinaus notwendig, um die feine Pathtracing-Grafik überhaupt zu flüssiger Darstellung zu bewegen. In Need for Speed: Underground ist allerdings außerdem ein einzelner CPU-Thread besonders belastet - und geht bei unseren Messungen teils auf 100 Prozent Auslastung. Hier droht ein Prozessorlimit. Allerdings sind im Falle von NfSU RTX unsere GPUs nahezu voll und mit fast durchgängig 100 Prozent effizient. Doch liegt dies vermutlich nicht zuletzt an dem vorherrschenden 60-Fps-Limit. In unseren beiden anderen Remix-Test-Spielen ist ein solches nicht vorhanden, dort sind wir prompt auch stärker mit hoher Single-Thread-Last konfrontiert. Doch zurück zu Need for Speed.
Need for Speed: Underground - das Ingame- und Reflex-Menü
Wenn Sie Need for Speed Underground und die Reflex-Modifikation installiert sowie die korrekte Auflösung via NFSUnderground.WidescreenFix.ini eingerichtet haben, können Sie das Spiel nun mit einem Doppelklick auf Speed.exe starten. Im Menü sollten Sie zuerst in das Grafikmenü wechseln und dort die Detailregler heraufsetzen. Ansonsten wird unter anderem für die Fahrzeuge nicht das höchstmögliche LoD genutzt.
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Vereinfachtes Menü
Quelle: PCGH
Vereinfachtes Render-Menü
Quelle: PCGH
Developer-Menü
Die Remix-Settings rufen Sie mit der Tastenkombination ALT+X auf. Bei der Remix-Mod für NfSU poppt zuerst das vereinfachte Grafikmenü auf. Hier können Sie Upsampling-Methode und eine Frame Generation einstellen sowie unter dem Reiter "Renderer" das Grafikpreset wählen. Für unsere Benchmarks nutzen wir das Ultra-Preset. Klicken Sie in dem Fenster unten auf Developer Settings Menu, können Sie eine Vielzahl weiterer Einstellungen vornehmen, Parameter und Effekte feintunen, Raytracing zu- und abschalten. Wir wünschen viel Spaß beim Herumprobieren!
Für die volle Funktionalität ist allerdings eine aktuelle RTX-Grafikkarte, für MFG und höchste Performance gar eine RTX-Blackwell-GPU vonnöten. Sie können die Remix-Demo natürlich auch mit einer (potenten!) Radeon ausprobieren, doch sollten Sie sich im Klaren sein, dass Nvidias RTX-Remix-Demos maximal auf die hauseigenen Grafikkarten und insbesondere Blackwell ausgerichtet und optimiert sind. Sämtliche Algorithmen sind für Nvidias RTX-GPUs ausgelegt, es steht abseits TAA-U kein weiteres Upsampling anderer Hersteller zur Verfügung (bei "TAA-U Quality" wird dieses des Weiteren mit 75 statt üblichen 67 Prozent Auflösung appliziert. Wir haben den Faktor daher von Hand gesetzt - es kommt also die gleiche Auflösung wie bei DLSS Quality zum Einsatz).
Obendrein dürfen nur und ausschließlich Nvidias RTX-GPUs eine Frame Generation zuschalten. Letztere funktioniert nur auf RTX-GPUs und nur mit Blackwell-Grafikkarten steht eine Multi-Frame-Gen zur Verfügung. Wie in allen von uns getesteten RTX-Remix-Demos fallen uns bei dieser allerdings recht deutliche und grobe FG-Artefakte auf. Eine Auswahl (aufgenommen mit RTX 5090, 4K mit DLSS Q und bei 240 Hertz samt 4x MFG):
Eine Auswahl auffälliger Frame-Gen-Artefakte
Die RTX-Remix-Demos sind im Grunde Nvidia-RTX- und Blackwell-Techdemos und eignen sich nicht, um Grafikkarten verschiedener Hersteller auf ausgewogenem, fairem Spielfeld gegenüberzustellen. Noch weniger ausgeglichen kann ein Benchmark kaum ausfallen. Die Radeon haben wir im Grunde also lediglich pro forma mitgetestet - sie läuft im Nvidia-RTX-Remix-Parcours außer Konkurrenz.
Fazit
Die Demo kann begeistern. Es wurden laut Modder allessandro893 über 500 Texturen durch hochauflösendere PBR-Materialien ersetzt, 30 Modelle komplett durch feinere ersetzt sowie 26 weitere, originale überarbeitet. Die Modifikation kann sich trotz noch nicht finalem Entwicklungsstand sehen lassen, auch wenn einige Tweaks im Remix-Developer-Menü nötig sind, um einen ähnlich glänzenden, nass spiegelnden Asphalt wie im Original zu erhalten. Für das richtige Geschwindigkeitsgefühl ist zudem das Zuschalten des Motion Blurs nahezu notwendig. Doch an diesen Settings können Sie dank umfangreichem Modding-Menü selbst herumschrauben. Das Schöne an RTX Remix ist, dass es den Nutzern sehr viele Möglichkeiten zum Experimentieren, zum Selbst ausprobieren gibt - passende Grafikkarte vorausgesetzt, natürlich.
Need for Speed Underground RTX: Weitere Impressionen
Der Performance-Einfluss durch RTX Remix und Pathtracing ist allerdings heftig. Eine Grafikkarte mit mindestens 8 GiByte Speicher - besser mehr, einige Remix-Modifikationen wiegen abermals deutlich schwerer - ist im Grunde Voraussetzung. Es sollte sich zudem dringend um eine Nvidia‑RTX‑GPU handeln, bestenfalls ein aktuelles Blackwell‑Modell, wollen Sie das Optimum aus Ihrer Bildrate kitzeln. Von diesem Betrachtungspunkt ist Nvidias Remix etwas bedenklich: Es handelt sich um ein maximal unebenes Spielfeld, alles wurde auf Nvidia-RTX-Grafikkarten optimiert und abermals Blackwell bei den Algorithmen bevorzugt. Als fairer Benchmark zwecks Gegenüberstellung von unterschiedlichen Grafikkarten verschiedener Hersteller eignen sich Nvidia-RTX-Remix-Demos nicht - zumindest bislang nicht.
Was halten Sie von RTX Remix und der Demo zu Need for Speed: Underground im Speziellen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube , Instagram und Tiktok.

Ich hab da ein ganz anderes Problem: anscheinend wird bei mir keine Global Illumination gerendert, und daher ist das Spiel wortwörtlich finster wie Nacht.
Hat da vielleicht jemand einen Lösungsvorschlag?
Die fertigen "Produkte" (also z. B. wie Portal RTX) sollten allerdings auch für End-User simpel zu nutzen sein.
Nagut, "simpel" in dem Sinne, dass End-User nicht viel selbst herumfummeln müssen, aber hoffentlich eine zumindest finanziell nicht ganz so simple RTX 5090 verbauen.^^
Wie eine "moderne" Programmierplattform", in gewisser Weise ähnlich einer modernen Engine.
Ja, kann man so sagen, denke ich. Da muss man allerdings auch nicht zwangsweise programmieren können. Das ist im Vergleich zu Früher™ echt ziemlich easy und schnell auch für Nicht-IT-Nerds zu begreifen. Wie die UE5. Die ist sicherlich nicht ganz deshalb so populär unter Entwicklern, weil praktisch Hinz und Kunz damit sofort loslegen kann. Ein paar Tutorials und ab geht's. Da braucht man nur ein paar Stunden Einarbeitung, um schon was "handfestes" produzieren zu können.
In der Zeit wäre man Damals™ kaum über ein "Hello World!" hinausgekommen.
Außer, man ist Graphics-/Engine-Engineer, natürlich. Das ist dann aber auch fast ausschließlich höhere Mathematik. Aber das ist ja auch irgendwie "Programmiersprache".
Und das ist dann auch basically wie Wissenschaft. Einer findet (oder ein Team finden) irgendwas cooles raus, veröffentlichen ein wissenschaftliches Paper dazu, und alle anderen "raubkopieren" das dann, bauen selbst darauf auf. Wie hier im Beispiel die Ocean Simulation in Sea of Thieves. Die ist jetzt überall drin, inklusive UE5.
Gruß,
Phil
Oder ist das mehr wie ein mod? Free for all...
Fühlt sich in etwa so an wie der Windows Grafik-Standardrteiber.
Die fertigen "Produkte" (also z. B. wie Portal RTX) sollten allerdings auch für End-User simpel zu nutzen sein.
Nagut, "simpel" in dem Sinne, dass End-User nicht viel selbst herumfummeln müssen, aber hoffentlich eine zumindest finanziell nicht ganz so simple RTX 5090 verbauen.^^
Ja, kann man so sagen, denke ich. Da muss man allerdings auch nicht zwangsweise programmieren können. Das ist im Vergleich zu Früher™ echt ziemlich easy und schnell auch für Nicht-IT-Nerds zu begreifen. Wie die UE5. Die ist sicherlich nicht ganz deshalb so populär unter Entwicklern, weil praktisch Hinz und Kunz damit sofort loslegen kann. Ein paar Tutorials und ab geht's. Da braucht man nur ein paar Stunden Einarbeitung, um schon was "handfestes" produzieren zu können.
In der Zeit wäre man Damals™ kaum über ein "Hello World!" hinausgekommen.
Außer, man ist Graphics-/Engine-Engineer, natürlich. Das ist dann aber auch fast ausschließlich höhere Mathematik. Aber das ist ja auch irgendwie "Programmiersprache".
Und das ist dann auch basically wie Wissenschaft. Einer findet (oder ein Team finden) irgendwas cooles raus, veröffentlichen ein wissenschaftliches Paper dazu, und alle anderen "raubkopieren" das dann, bauen selbst darauf auf. Wie hier im Beispiel die Ocean Simulation in Sea of Thieves. Die ist jetzt überall drin, inklusive UE5.
Gruß,
Phil