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Gaming-Monitor 2026: LCD-Kauftipps 1440p (WQHD)

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Gaming-Monitore im Test: Hier finden Sie unsere LCD-Kauftipps für die 1440p-Auflösung, auch WQHD genannt. Wir testen Modelle mit mindestens 144 Hz. Ein Gaming-Monitor in WQHD mit Bilddiagonale 27 oder 32 Zoll muss heutzutage nicht mehr teuer sein und gibt es schon ab circa 300 Euro.

Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für WQHD-Displays bis 165 Hz

Wenn Ihnen die Pixelmenge von Full HD nicht genügt, die Grafikkarte UHD-Auflösungen aber nicht ausreichend antreiben kann, sind Bildschirme mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel ideal. Im Vergleich zu 1080p gewinnen Sie mit einem solchen Display immerhin 78 Prozent Bildpunkte hinzu. Von FHD bei 24 Zoll zu WQHD bei 27 Zoll erhöht sich die Pixeldichte von ca. 92 auf knapp 109 Pixel pro Zoll - ein gut sichtbarer Unterschied bei gleichzeitiger Vergrößerung der Bildfläche. Auch dieser Zuwachs führt in Spielen aber schon zu einem merklich erhöhten Rechenaufwand. Während 1080p mittlerweile selbst von Grafikkarten der Einsteigerklasse bewältigt werden, ist für WQHD schon ein Mittel- bis Oberklasse-Pixelschubser notwendig - nicht zuletzt auch, weil leistungshungrige Kantenglättung in dieser Auflösung weiterhin Relevanz hat. Einen ausführlichen und aktuellen Vergleichstest von insgesamt neun WQHD-Monitoren ab 144 Hz finden Sie auch auf PCGH Plus.

Corsair Xeneon 27QHD240: OLED-Gaming auf 27 Zoll

Die Größe von OLED-Monitoren schrumpft nur langsam. Erst seit diesem Jahr sind wir bei 27 Zoll angekommen. Anfang des Jahres wurden mehrere Modelle mit einem OLED-Panel mit WQHD-Auflösung und 240 Hz Bildwiederholrate angekündigt. Der Xeneon 27QHD240 von Corsair ist der erste Monitor mit diesem Panel, den wir testen durften. Der Corsair Xeneon 27QHD240 bietet ein Gaming-Erlebnis, das mit LCD-Monitoren mit ihren VA- oder IPS-Panels nicht vergleichbar ist. Hauptsächlich liegt das an zweierlei Aspekten: dem bestmöglichen Kontrast dank selbstleuchtender Pixel und der Bewegtbildschärfe dank der hohen Bildwiederholrate von 240 Hz zusammen mit der quasi nicht vorhandenen Pixel-Reaktionszeit. OLED verspricht und liefert nahezu unendlichen Kontrast dank der absoluten Schwarzwerte. Wenn ein Pixel schwarz ist, ist es ausgeschaltet und strahlt kein Licht ab. Das muss man gesehen haben, um es richtig zu verstehen. Es ist gerade der Kontrast, der die Farben knackig wirken lässt und das Bild entsprechend lebendiger wirkt. Ja, der Unterschied zum LCD ist sichtbar, aber ob er wirklich besser ist und den Aufpreis gegenüber einem guten IPS- oder VA-Panel es wert ist, muss jeder selbst für sich herausfinden. Letztlich ist es einfach eine andere Käuferschicht, die er anspricht, welche gegenüber Feinheiten in der Bilddarstellung schon etwas sensibilisiert ist und die für diese auch etwas mehr bereit ist, ins Gaming-Display zu investieren.

Samsung Odyssey G7: Überragend schnelles VA-Panel

Samsung ist mit dem Odyssey G7 eine echte Monitor-Evolution gelungen. Nicht nur, weil die WQHD-Auflösung mit 240 Hz kombiniert wird, sondern weil das kontraststarke VA-Panel auch überragend niedrige Reaktionszeiten aufweisen kann, wie unser Test des Samsung Odyssey G7 beweist. Damit hat das VA-Panel die übliche Schlierenschwäche bei dunklen Farben verloren, hat hier also keine zweistelligen Ausreißer in den Messwerten wie ältere VA-Modelle und ist auch insgesamt im Durchschnitt schneller als neuere IPS-Panels. Der Odyssey G7 bietet obendrein 600er HDR mit Local Dimming mit einem farbstarken 10-Bit-Panel. Ist damit der heilige Gral unter den LCDs gefunden? Nicht ganz, denn selbst er kommt nicht ohne kleinere Schwächen aus, wie wir im Test festgestellt haben. HDR ist hier zwar immerhin vorhanden, aber kein echtes Kaufargument, denn das 1000er vieler Fernseher ist dann doch deutlich besser, wenn auch ebenso teurer. Auch der Input Lag ist bestenfalls mittelmäßig. All das ist aber verschmerzbar und trüben nicht die Vorzüge des herausragenden VA-Panels.

Gigabyte M32Q: IPS auf 32 Zoll in günstig

Ein Monitor, der kaum Schwachstellen besitzt? Das wäre ein Traum für jeden Anwender. Der Gigabyte M32Q schafft genau das und kann sich gegenüber der Konkurrenz behaupten. Mit einem IPS-Panel, das nicht nur eine hervorragende Reaktionszeit, eine gute Farbtreue und niedrigen Input Lag aufweist, sondern auch mit bis zu 170 Hertz betrieben werden kann. Beim Schlierentest auf www.testufo.com/ghosting lassen sich so gut wie keine Schlieren erkennen, was für ein gutes Panel und auch ein guter Overdrive des Monitors steht. Per Oszilloskop konnten wir eine durchschnittliche Reaktionszeit der Pixel von 3,2 Millisekunden messen, womit er sich etwas von der Konkurrenz absetzt. In Spielen bleibt das Bild in Bewegung schön scharf, Gegner lassen sich besser erkennen und das Auge freut sich am flüssigen, scharfen Bewegtbild - nicht zuletzt durch die 170 Hertz des Monitors, die ihm in Verbindung mit Freesync und funktionsfähiger G-Sync-Kompatibilität auch ein rissfreies Bild bescheren. Mit dem aktuellen Preis ist der M32Q zwar kein Schnäppchen, bietet aber dafür auch eine gute Qualität.

Asus TUF Gaming VG27AQ & VG27AQL1A: Scharf und gleichzeitig frei von Rissen dank Freesync und "ELMB"

Von Asus kennen wir eigentlich nur Monitore mit der Untermarke "ROG", während "TUF" die Mittelklasse darunter darstellen soll. Beim VG27AQ handelt es sich aber um einen Monitor mit einem schnellen und guten IPS-Panel, der außerdem erstmals zwei Funktionen gleichzeitig bietet, die sich bislang gegenseitig ausgeschlossen haben: Freesync ist hier zusammen mit der Unschärfereduzierung per Hintergrundflimmern möglich, die Nvidia etwa ULMB nennt. Jeder Hersteller hat für die Low-Motion-Blur-Technik einen anderen Marketing-Namen. An sich ist die Funktion revolutionär: Anstatt die Schlieren zu verringern, indem man mit IPS möglichst niedrige Reaktionszeiten erreicht, bietet der VG27AQ eine Unschärfereduzierung, die nach wie vor die beste Bewegtbildschärfe auf CRT-Niveau hievt, ohne hier auf ein rissfreies Bild mittels Freesync oder G-Sync verzichten zu müssen. Ganz so perfekt funktioniert das aber nicht: Mit (übertakteten) 165 Hz flackert das Bild bei dynamischer Bildwiederholrate. Mit "ELMB" ist außerdem starkes Ghosting sichtbar. Beides zusammen verwendet man besser mit nativen 144 Hz.

Davon abgesehen überzeugen andere Messwerte: Der Input Lag ist hervorragend niedrig: mit 9 ms in der Bildschirmmitte und 1,2 ms oben bleibt kein Frame im Scaler hängen. Die Farbtreue ist mit 1,6 für einen relativ günstigen Gaming-Monitor hervorragend, sodass er sich auch für Grafikarbeiten eignet. Daher verzeiht man ihm die kleineren Macken.

Mittlerweile ist der Nachfolger VG27AQL1A auf dem Markt. Vom Vorgänger unterscheidet er sich aber kaum, was unsere Messwerte bestätigen, sodass er letztlich mit 170 Hz nur 5 Hz mehr an übertakteter Bildfrequenz gegenüber dem VG27AQ bietet. Mittlerweile ist dieser aber angenehm im Preis gesunken, sodass sich der Aufpreis hin zum neueren Modell nicht wirklich lohnt

LG Ultragear 27GP850: Schneller IPS-Nachfolger mit niedriger Reaktionszeit

LG hatte mit dem Vorgänger 27GL850 erstmals bei einem IPS-Panel mit einer Millisekunde Reaktionszeit im Grauwechsel geworben. So ganz konnten wir das nicht bestätigen und können das auch hier beim diesjährigen Nachfolgemodell nicht. Sei es drum: Mit durchschnittlich (!) circa 3 ms in unserer Messung gehört es noch immer zu den schnellsten IPS-Panels auf dem Markt. LG hat nun in der Bildwiederholrate von 165 auf 180 Hz aufgerüstet, ohne den Preis direkt proportional anwachsen zu lassen. Das allein ist schon ein Fortschritt, wenn auch nur ein kleiner. Leider leidet das schnelle IPS-Panel von LG noch immer unter einem etwas zu hohen Schwarzwert von ca. 0,5 cd/m² bei voller Helligkeit und durchwegs unter einem unterdurchschnittlichen Kontrastverhältnis von nur ca. 700:1. Die IPS-Konkurrenz kommt hier bereits auf fast das Doppelte. Mehr noch: Samsungs Odyssey G7 stellt hier nach wie vor alles in den Schatten: Das VA-Panel bietet noch niedrigere Reaktionszeiten ohne VA-typische Ausreißer, während der Kontrast ebenso VA-typisch der beste unter den LCD-Panels bleibt. Dafür kostet das WQHD-Panel mit 240 Hz auch einiges mehr. LG punktet hingegen mit einer richtig guten Farbraumabdeckung in einer Farbtiefe von nativen 10 Bit - und eben einem günstigen Preis von nur circa 450 Euro. Mit diesem guten Angebot könnte so mancher Gamer über das Kontrast-Manko hinweg sehen. Auch der Vorgänger 27GL850 ist für noch mal einen Hunderter weniger auf dem Markt, dafür auch "nur" mit 144 Hz, was aber oft auch ausreicht.

Acer Predator XB323UGP: Einer der wenigen nicht gekrümmten IPS-Modelle in 32 Zoll

Wer nach einem WQHD-Monitor ab 144 Hz in der Größe von 32 Zoll sucht, findet fast nur Modelle mit gekrümmten VA-Panels. Der Acer Predator XB323UGP steht für einen von drei IPS-Panels in dieser Nische. Er ist aktuell der Günstigste neben den beiden Modellen von Asus und MSI. Der WQHD-Monitor schafft eine Bildwiederholrate bis 170 Hz und verfügt laut unseren Messungen über einen richtig großen 10-Bit-Farbraum. Damit deckt er nicht nur den wichtigen sRGB-Farbraum ab, sondern auch andere, wie etwa AdobeRGB oder DCI-P3 nahezu vollständig. Diese Eigenschaft ist für Gamer weniger relevant, eher für professionelle Grafikarbeiten. Wohl deswegen vermarktet MSI das Panel im Creator PS321QR für Kreative. Dank der hohen Bildwiederholrate und dem fehlerfreien Freesync und G-Sync (Compatible) ist er aber auch fürs Spielen eine einwandfreie Option. Denn sowohl Reaktionszeiten (3,3 ms im Schnitt) als auch Input Lag (1,2 ms an der oberen Kante) sind herausragend niedrig. Das macht das Panel zu einem richtig guten Allrounder, welcher aber entsprechend nicht ganz billig ist.

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  4. Seite 4 Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps 2160p (UHD/4K)
  5. Seite 5 Gaming Monitore 2026: LCD-Kauftipps Ultrawide-Monitore
  6. Seite 6 Gaming Monitore 2026: Wissen und allgemeine Infos
    • Kommentare (671)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, bei rtings zum Beispiel.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, bei rtings zum Beispiel.
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Wird eigentlich irgendwo auf VRR Flickern eingegangen?

        Haben zwei 34 iger Monitore hier aber das VRR Flickern ist echt
      • Von Kell-Conerem Freizeitschrauber(in)
        Eine Frage wird das hier auf die neuen "dual-funktion" Monitore noch ausgeweitet? Oder sind diese Monitortypen bereits wieder ein Relikt der Vergangeheit wie 3d z.b.?
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Ich teste eigentlich in letzter Zeit sogar recht viele Monitore^^. In der nächsten Ausgabe ist ein OLED-Vergleichstest mit Geräten bis zu 650 Euro (wenn man sie erschnappern kann - kann man aber).

        Die Tage geht auch einer davon Online, der Artikel ist schon fertig.
        Und die nächsten stehen auch schon in den Startlöchern (und teils auch schon als Testsample in der Redaktion)

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von Extremgolfer
        Ich hab auch den Eindruck, dass hier nicht ernsthaft aktualisiert wird…
        Hätte gern mal Tests von:
        GIGABYTE MO34WQC2
        MSI MAG 341CQPDE
        MSI MPG 321CURXDE
        Alienware AW3225QF
        Das Panel vom MSI MAG 341CQPDE (QD-OLED Gen 2, 1800R, 175 Hz) habe ich gleich zwei Mal im Test. Für unter 650 Euro. Teuer, der MSI da. Der sollte eigentlich langsam purzeln.

        Der Gigabyte ist Gen 3. Die bekommt man in 21:9 noch nicht für unter 650 Euro (noch nicht, dürfte aber auch bald anstehen, da gibt es jetzt durch Gen 4 Preisdruck). 4K (erst Recht Gen 3, Gen 4) bekommt man auch nicht wirklich günstig.

        Aber es gibt so viele OLEDs unter 650 Euro, dass wir jetzt wohl sogar noch einen Teil 2 des Vergleichtests nachschieben. Mal sehen, ob ich da vielleicht noch ein oder zwei nette 21:9-Displays oder vielleicht was 32-zölliges auftreiben kann (die sind etwas schwieriger zu finden). 16:9 und WQHD, 27'' und QD-OLED (auch ein oder zwei 3rd Gen) findet man schon für unter 600 Euro.

        Der Asus da oben hat ein 3rd Gen W-OLED-Panel und 240 Hz, QD-OLED gibt es auch mit 360 Hertz in 3rd Gen. Der sollte mal 950 Euro kosten. Ist seit Juni 2024 in Deutschland gelistet. 600 Euro (mit ein bisschen Schnäppchenjagd).

        EDIT: Von MSI hab ich just noch den MSI MAG 271QPX QD-OLED E2 ergattern können, den wollte ich eigentlich auch schon im letzten Vergleichstest, aber da war noch kein Testgerät verfügbar. Jetzt ist eins eingetrudelt

        Gruß,
        Phil
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von lilux
        Ist mir auch aufgefallen. Monitore braucht bei PCGH offenbar keiner. Komisch...
        Ist eher das Thema, dass das Themengebiet samt deren Tests nicht einfach sind bzw. viel Knowhow brauchen. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] kümmert sich um den Bereich so gut es geht, sein letzter Test war der hier https://www.pcgameshardwa...
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