Gaming-Monitor-Kaufberatung: UWQHD-Empfehlungen
Zu guter Letzt stellen wir empfehlenswerte UWQHD-Monitore im 21:9-Format und mit 34 Zoll vor. Vom günstigen Einsteigergerät bis zur neuesten QD-OLED-Generation ist alles dabei.
Inhaltsverzeichnis
Bei unseren Empfehlungen für Breitbild-Monitore beschränken wir uns auf die verbreitete und beliebte UWQHD-Auflösung mit 3.440 × 1.440 Pixeln. Monitore dieser Klasse kommen in der Regel im 34-Zoll-Format. Bei Breitbildmonitoren ist VA-Technik recht weit verbreitet, insbesondere bei günstigeren Geräten. Los geht es ab knapp 200 Euro, wobei sich in dieser Preisklasse auch viele bereits betagte Modelle finden. Mit etwas Suchen lassen sich jedoch auch aktuelle UWQHD-Monitore entdecken, die bessere Technik, höhere Refreshraten und teils modernere Anschlüsse bieten — und kaum mehr kosten.
VA-Preistipps
Ein solcher Kandidat ist der AOC CU34G4 für rund 225 Euro. Wie viele preiswerte UWQHD-Monitore setzt der 34-Zöller mit 1500R-Krümmung auf ein VA-Panel mit lediglich 8 Bit Farbtiefe. Auf der Habenseite bietet der CU34G4 jedoch 180 Hertz und liegt damit vor vielen anderen günstigen Geräten.
Voll ausschöpfen lässt sich die maximale Refreshrate allerdings nur über den einzelnen Displayport-1.4-Anschluss mit DSC. Die beiden HDMI-2.0-Buchsen bieten nicht genügend Bandbreite und keinen DSC-Support, weshalb sie auf 100 Hertz beschränkt sind. Der AOC unterstützt lediglich HDR10, besitzt aber kein offizielles Display-HDR-Zertifikat. Auch auf Zertifizierungen für AMD Freesync und Nvidia G-Sync verzichtet er, unterstützt dafür aber den offenen Standard Adaptive-Sync, der mit allen modernen Grafikkarten nutzbar ist.
Ebenfalls 34 Zoll, 180 Hertz, 1500R-Krümmung und VA, aber mit vollen 10 Bit Farbtiefe, Freesync Premium, Display HDR 400 sowie HDMI 2.1 mit DSC-Support bietet der Dell Alienware AW3425DWM, der ab rund 280 Euro in unserem Preisvergleich gelistet ist. Hinzu kommen nützliche Funktionen wie Picture-in-Picture und Picture-by-Picture. Einen kleinen USB-Hub stellt der Alienware AW3425DWM ebenfalls bereit, sodass er sich nicht nur zum Zocken, sondern auch als alltagstauglicher Allrounder eignet.
Asus bietet mit dem Asus TUF Gaming VG34WQL5A ebenfalls einen noch jungen 34-Zoll-UWQHD-Monitor an. Auch er nutzt ein mit 1500R gekrümmtes VA-Panel mit 10 Bit Farbtiefe, bietet in voller Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixeln jedoch 200 Hertz. Zusätzlich gibt es einen Dual-Mode: In 1.720 × 720 Pixeln kann der VG34WQL5A mit 400 Hertz takten und eignet sich damit prinzipiell auch für ein schnelles kompetitives Spiel zwischendurch. Einschränkend gilt allerdings: VA ist wegen der im Vergleich zu anderen LCD-Techniken und OLEDs stärkeren Ghosting-Neigung nicht die beste Wahl für schnelle Shooter.
Der Asus TUF Gaming VG34WQL5A bietet außerdem Display HDR 400 sowie Freesync Premium und kostet laut PCGH-Preisvergleich aktuell ab rund 350 Euro. Zu einem ähnlichen Preis ist auch der MSI MPG 346CQRFDE X24 erhältlich. Dieser setzt ebenfalls auf ein VA-Panel, verzichtet auf einen Dual-Mode, bietet dafür aber 240 Hertz.
UWQHD-OLEDs
Bei den Breitbildmonitoren, die seit 2025 im PCGH-Preisvergleich gelistet sind, klafft nach diesen UWQHD-VA-Modellen eine kleine Lücke. Das nächste empfehlenswerte aktuelle Gerät ist bereits ein OLED: Der Dell Alienware AW3425DW ist ein 34-Zoll-Monitor mit QD-OLED-Panel, 240 Hertz und 1800R-Krümmung.
Der AW3425DW bietet Display HDR True Black 400, Freesync Premium Pro sowie G-Sync Compatible. Neben Displayport 1.4 stehen zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit DSC, ein kleiner USB-Hub sowie Picture-in-Picture- und Picture-by-Picture-Modi zur Verfügung.
Für rund 730 Euro gibt es den LG Ultragear OLED GX9 34GX900A-B mit WOLED-Panel, 240 Hertz und vollen 10 Bit Farbtiefe. Auch der LG kommt im 34-Zoll-Format, ist mit 800R jedoch deutlich stärker gekrümmt. Das kann etwas gewöhnungsbedürftig sein, erhöht aber potenziell die Immersion, weil man stärker vom Monitor "umschlossen" wird als bei weniger stark gekrümmten Bildschirmen.
Der LG bietet Freesync Premium, G-Sync Compatible sowie Display HDR 400. Zusätzlich zu Displayport 1.4 stehen DSC-fähige HDMI-2.1-Anschlüsse bereit. Ein kleiner USB-Hub sowie Picture-in-Picture- und Picture-by-Picture-Modi sind ebenfalls vorhanden.
Für etwas mehr Geld, knapp 850 Euro, erhält man mit dem Asus ROG Strix OLED XG34WCDMS bereits die aktuelle Speerspitze der QD-OLED-Technik. Der XG34WCDMS nutzt ein brandneues QD-OLED-Panel der fünften Generation, das neben Samsungs Penta-Tandem-Aufbau mit fünfschichtigem OLED-Tandem-Layer auch auf das neue V-Stripe-Subpixellayout setzt. Damit hat Samsung die störenden Farbsäume bei der Textdarstellung, das sogenannte Fringing, deutlich besser im Griff. Der ROG Strix OLED XG34WCDMS taktet mit 280 Hertz, besitzt ein Zertifikat für Display HDR True Black 500 und erreicht eine maximale Leuchtstärke von bis zu 1.300 cd/m² — aktuell der höchste Wert bei QD-OLED-PC-Monitoren. Außerdem bietet der Asus G-Sync Compatible und Freesync Premium Pro, neben Displayport 1.4 auch HDMI 2.1 mit DSC-Support, Picture-in-Picture, Picture-by-Picture sowie ein umfangreiches Feature-Paket.

Für Andere ist halt deine Größe sinnlos.
Auf dem Schreibtisch alles über 32" zu gross.