Gaming-Monitor-Kaufberatung: OLED Gaming in WQHD und 4K
Auf dieser Seite dreht sich alles um OLED-Gaming in WQHD und 4K. Los geht es mit der neuen OLED-Einstiegsklasse ab 350 Euro.
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OLEDs erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit — und die Preise sinken. Noch nie war es so günstig wie aktuell, einen farbenfrohen, kontraststarken und schnellen OLED-Monitor zu kaufen und auf LCD-Technik samt ihrer Nachteile zu verzichten. Im Bereich um 350 Euro hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Preisklasse für OLED-Bildschirme etabliert, die vor allem Einsteiger und bisher zögerliche Käufer ansprechen soll. Zur Wahl stehen sowohl QD-OLED als auch WOLED, allerdings nutzen die günstigen Einsteiger-OLEDs nicht die neueste Technik, sondern setzen auf etwas ältere Panelgenerationen.
Die neue OLED-Einstiegsklasse um 350 Euro
Der aktuell günstigste OLED-Monitor dieser Klasse ist der seit März 2026 gelistete Acer Predator X27U W3. Das 27-Zoll-WQHD-Display bietet ein QD-OLED-Panel auf dem technischen Stand der zweiten QD-OLED-Generation, 240 Hertz bei vollen 10 Bit Farbtiefe, und kostet derzeit knapp unter 330 Euro. Darüber hinaus verfügt der Acer Predator X27U W3 über Freesync Premium Pro, VESAs Display HDR True Black 400 und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.000 cd/m². Zudem bietet der Monitor überdurchschnittliche Justiermöglichkeiten sowie eine Pivot-Funktion.
Samsung selbst steuert den Samsung Odyssey OLED G5 G50SF bei. Auch dieser WQHD-Monitor im 27-Zoll-Format bietet 10 Bit Farbtiefe, kommt jedoch ohne Höhenverstellung und nur mit 180 Hertz. Zudem spart Samsung bei den Anschlüssen: Geboten werden lediglich ein HDMI-2.0- und ein ebenfalls stark veralteter Displayport-1.2-Anschluss. Nur Letzterer bietet genügend Bandbreite für WQHD mit 180 Hertz. Außerdem verzichtet der Odyssey OLED G5 G50SF auf ein offizielles VESA-Display-HDR-Zertifikat und stellt laut Hersteller nur eine typische Helligkeit von 200 cd/m² in Aussicht. Laut PCGH-Preisvergleich ist der Samsung aktuell ab knapp unter 350 Euro erhältlich.
Dritter Anbieter im Bunde ist Gigabyte. Der Hersteller hat gleich drei neue, günstige OLED-Monitore ab rund 350 Euro im Angebot. Zwei davon, der Gigabyte GO27Q24A und der Gigabyte GO27Q24 nutzen dasselbe QD-OLED-Panel und unterscheiden sich nur bei Design und Anschlüssen. Der GO27Q24 kostet knapp 360 Euro und bietet zusätzlich einen USB-C-Anschluss mit DP-1.4-Alt-Mode, dafür aber nur HDMI 2.0. Der GO27Q24A ist mit knapp 350 Euro etwas günstiger, verzichtet auf USB-C und bietet dafür zweimal HDMI 2.1.
Abseits dieser Unterschiede und des leicht abweichenden Designs sind die beiden QD-OLED-Monitore identisch. Beide verzichten auf ein offizielles VESA-Zertifikat für Display HDR und geben laut Hersteller lediglich eine typische HDR-Helligkeit von 400 cd/m² an. Auf der Habenseite stehen Freesync Premium, G-Sync Compatible sowie gute Ergonomie inklusive Pivot-Funktion und höhenverstellbarem Ständer.
Der 27-zöllige Gigabyte GO27Q24G mit WQHD-Auflösung setzt dagegen auf ein WOLED-Panel von LG. Er darf sich offiziell mit Display HDR True Black 400 sowie einer maximalen HDR-Leuchtstärke von 1.300 cd/m² laut Herstellerangabe schmücken. Auch der GO27Q24G bietet volle 10 Bit Farbtiefe, einen höhenverstellbaren Ständer, Pivot-Funktion, einen Displayport-1.4-Anschluss, zweimal HDMI 2.1 sowie USB-C mit DP-Alt-Mode. Im Gegenzug verzichtet er auf Zertifizierungen für AMD Freesync und G-Sync Compatible und unterstützt stattdessen nur den offenen VESA-Standard Adaptive-Sync. Aktuell kostet der GO27Q24G knapp 360 Euro.
Auch AOC ist vertreten: Mit dem AOC Q27G41ZDF bietet der Hersteller ebenfalls einen 27-Zoll-WQHD-Monitor mit QD-OLED und 240 Hertz an. Der Q27G41ZDF ist seit Ende 2025 im PCGH-Preisvergleich gelistet und kostet aktuell rund 350 Euro. Technisch handelt es sich um ein QD-OLED-Panel der zweiten Generation. Der Monitor bietet eine typische SDR-Leuchtkraft von 400 cd/m² und HDR10-Support, kommt jedoch ohne offizielles VESA-Zertifikat für Display HDR True Black 400 und ohne Herstellerangabe zur Spitzenhelligkeit. Außerdem verzichtet auch der AOC Q27G41ZDF auf einen höhenverstellbaren Ständer.
Oberhalb von rund 350 Euro wird es für die neuen Einsteiger-OLEDs mit abgespeckten Features und älterer QD- beziehungsweise WOLED-Technik allerdings eng. Denn für nur wenige Dutzend Euro mehr gibt es bereits empfehlenswerte OLEDs der dritten Generation. Dazu zählen etwa der Gigabyte MO27Q2A für rund 400 Euro und der MSI MAG 272QPWDE QD-OLED X28, ebenfalls ab rund 400 Euro. Beide setzen auf QD-OLED Gen 3 mit 280 Hertz. Der LG Ultragear OLED GX7 27GX704A-B nutzt dagegen ein WOLED-Panel der dritten Generation mit 240 Hertz und kostet aktuell rund 410 Euro.
Alle drei Monitore bieten gegenüber den 350-Euro-Einsteiger-OLEDs deutlich mehr Features und Anschlüsse. Sie verfügen jeweils über einen kleinen USB-Hub, gute Justierbarkeit inklusive höhenverstellbarem Standfuß und Pivot-Funktion, Zertifizierungen für Freesync sowie G-Sync Compatible und Display HDR True Black 400. Die maximale HDR-Leuchtkraft liegt bei 1.000 cd/m² bei den QD-OLED-Modellen von MSI und Gigabyte beziehungsweise 1.300 cd/m² beim WOLED-Modell von LG. Wer nur etwas mehr ausgibt, erhält also nicht nur mehr Anschlüsse und Komfortfunktionen, sondern auch eine technisch modernere und effizientere OLED-Generation.
4K-OLED-Gaming
Für 4K-OLED-Gaming muss man etwas tiefer in die Tasche greifen, insbesondere wenn es ein aktuelles 4K-OLED-Panel sein soll. Moderne Geräte der dritten und vierten OLED-Generation starten bei knapp unter 600 Euro. Zu diesem Preis gibt es bereits QD-OLED-Panels der vierten Generation im 27-Zoll-Format. Diese Größe ist übrigens ein einfacher Hinweis auf ein QD-OLED-Panel der vierten Generation, da die Fertigung erst seit QD-OLED Gen 4 fein genug ist, um diese hohe Pixeldichte zu erreichen. Empfehlenswert sind beispielsweise der Samsung Odyssey OLED G81SF und der Dell Alienware AW2725Q. Beide messen 27 Zoll, nutzen ein modernes und effizientes QD-OLED-Panel mit fünfschichtigem Tandem-OLED-Stack und bieten 240 Hertz bei 10 Bit Farbtiefe. Hinzu kommen Display HDR True Black 400 mit einer maximalen HDR-Leuchtkraft von 1.000 cd/m² sowie Zertifizierungen für G-Sync Compatible und Freesync Premium Pro. Die Preise starten bei rund 600 Euro.
Preise für 4K-OLEDs im 32-Zoll-Format starten ebenfalls ab rund 600 Euro, wobei einige Modelle mit älteren OLED-Generationen und meist 165-Hertz-QD-OLED-Panels etwas günstiger zu bekommen sind. Wir empfehlen jedoch, ein neueres und tendenziell effizienteres sowie höher taktendes Modell zu wählen. Wieder fällt hier Gigabyte unter den günstigen neuen Monitoren auf: Der Gigabyte MO32U2 ist ein 32-zölliger QD-OLED mit 3.840 × 2.160 Pixeln und 240 Hertz. Der Monitor ist seit Anfang 2026 im PCGH-Preisvergleich gelistet, startet bei 600 Euro und bietet G-Sync Compatible, Freesync Premium, Pivot-Funktion sowie einen kleinen USB-Hub.
Für preisbewusste WOLED-Fans mit 4K-Ambitionen ist der LG Ultragear OLED GX8 32GX850A-B einen Blick wert. In 4K bietet er zwar "nur" 165 Hertz, kommt dafür aber mit Dual-Mode und kann in Full HD die doppelte Refreshrate von 330 Hertz darstellen. Mit Preisen ab knapp 630 Euro ermöglicht auch der LG einen vergleichsweise günstigen Einstieg in 4K-WOLED-Gaming. Außerdem bietet der Ultragear OLED GX8 32GX850A-B Freesync Premium Pro, G-Sync Compatible, Display HDR True Black 400, bis zu 1.300 cd/m² Spitzenhelligkeit sowie eine Pivot-Funktion.
Noch modernere 4K-OLED-Monitore sind abermals teurer, grundsätzlich lässt sich aber auch hier sparen. Der Asus ROG Strix OLED PG32UCDM3 mit QD-OLED-Panel der vierten Generation und 240 Hertz gehört zu den aktuell besten 4K-OLEDs in diesem Format. Wir haben den hochwertigen 4K-OLED-Monitor vor einigen Monaten getestet; der Online-Test ist frei verfügbar. Laut unserem Preisvergleich kostet der Asus-Monitor allerdings weiterhin knapp 1.350 Euro — also ähnlich viel wie zum Erscheinen des Geräts. Einen nennenswerten Preisnachlass gab es bislang nicht. Auch andere OLEDs neuerer Generationen im 32-Zoll-Format sind kaum unter 1.000 Euro erhältlich.
Eine Ausnahme gibt es allerdings, und erneut stammt das günstigste Gerät dieser Art von Gigabyte. Der Gigabyte MO32U24 ist erst seit Ende April 2026 im PCGH-Preisvergleich gelistet, bietet ebenfalls ein QD-OLED-Panel der vierten Generation mit 240 Hertz, startet jedoch bereits ab 820 Euro. Wie der Asus bietet auch der Gigabyte Display HDR True Black 500. Zudem kommt er mit Zertifizierungen für G-Sync Compatible und Freesync Premium Pro sowie mit Pivot-Funktion, Picture-in-Picture und Picture-by-Picture.
Spannend sind einige Gaming-Features, die Gigabyte für den MO32U24 bündelt. Dazu zählt der Ultra Clear Mode, eine Black Frame Insertion zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe, die auch bei OLED-Monitoren aufgrund des Sample-&-Hold-Verfahrens auftreten kann. Ein weiteres interessantes und bislang seltenes Feature ist Hyper Nits. Diese Funktion passt die EOTF-Kurve, also die Electro-Optical Transfer Function, algorithmisch und dynamisch an. Dadurch sollen helle HDR-Elemente, die unterhalb der maximalen Spitzenhelligkeit liegen, stärker hervorgehoben werden, sodass das Bild knackiger, kontrastreicher und leuchtkräftiger wirkt.

Für Andere ist halt deine Größe sinnlos.
Auf dem Schreibtisch alles über 32" zu gross.