Gaming-Monitor-Kaufberatung: WQHD-Empfehlungen ab 150 Euro
Ab 150 Euro starten unsere WQHD-Preis-Leistungstipps. Hier finden Sie günstige, leistungsstarke Monitore und gegenüber den Budget-Tipps erweiterte Features und aktuellere Technik.
Inhaltsverzeichnis
Falls Sie bei unseren WQHD-Budget-Tipps nicht fündig geworden sind, etwas mehr Geld ausgeben können, aber nicht direkt in OLED investieren möchten, haben wir im Folgenden einige spannende WQHD-Empfehlungen mit klassischer LCD-Technik für Sie zusammengestellt. In dieser Kategorie ist IPS besonders weit verbreitet. Los geht es ab rund 150 Euro und 165 Hertz; ab etwa 200 Euro gibt es bereits sehr überzeugende Preis-Leistungs-Kracher mit voller 10-Bit-Farbausgabe und modernen Anschlüssen. Ab rund 350 Euro beginnt die neue OLED-WQHD-Einstiegsklasse. Falls Sie sich für diese Monitore interessieren, springen Sie direkt zu unseren OLED-Empfehlungen.
WQHD: Empfehlungen ab 150 Euro
Das erste Angebot stammt von Asus: Der Asus TUF Gaming VG27AQE5A ist ein 27-Zoll-WQHD-Monitor und bietet für aktuell rund 150 Euro ein 165 Hertz schnelles IPS-Panel mit 8 Bit Farbtiefe. Allerdings verzichtet Asus auf einen höhenverstellbaren Standfuß und setzt stattdessen auf einen einfachen Kunststoffständer mit "One size fits all"-Ergonomie — oder eben nicht.
Dafür bietet der Asus Zertifizierungen für Freesync Premium und G-Sync Compatible sowie einige Extras aus Asus' umfangreicher Gaming-Feature-Sammlung. Dazu zählen etwa ein einblendbares dynamisches Fadenkreuz, eine Hertz-Anzeige, Stoppuhr und Timer. Einige optimierte Gaming-Profile runden das Angebot ab. Wer schnell spielen und dennoch sparen möchte, findet bei Asus also schon für rund 150 Euro ein passendes Modell — sofern kleinere Abstriche bei der Ergonomie akzeptabel sind.
In der Preisregion um 150 Euro gibt es allerdings noch eine ganze Reihe weiterer konkurrenzfähiger und spieletauglicher WQHD-Monitore. Acer bietet mit dem Acer Predator XB3 XB273U X1 ein ähnliches Modell mit 200 Hertz — allerdings ebenfalls ohne höhenverstellbaren Standfuß. Ein weiteres Angebot kommt von Samsung: Der Samsung Odyssey G5 G53F kostet knapp 135 Euro und bietet ebenfalls 200 Hertz, 8 Bit Farbtiefe, 27 Zoll und WQHD-Auflösung. Auch hier fehlt nach bekanntem Muster die Höhenverstellung.
Gleiches gilt für den Iiyama G-Master G2741QSU-B1 Black Hawk. Er bietet ein IPS-Panel mit 8 Bit Farbtiefe, 27 Zoll, 144 Hertz, G-Sync Compatible — aber keine Höhenverstellung — und kostet knapp unter 150 Euro. Alle genannten Monitore sind erst seit einigen Monaten in unserem PCGH-Preisvergleich gelistet. Es handelt sich also um aktuelle und nicht um veraltete Angebote.
WQHD: Empfehlungen zwischen 200 und 300 Euro
Für etwas mehr Geld, also rund 200 Euro, bekommt man auch im günstigen WQHD-Gaming-Segment meist spürbar mehr geboten: in der Regel einen höhenverstellbaren Standfuß, häufig zusätzliche Anschlüsse, nützliche Features, höhere Farbtiefe und oft auch eine bessere Panelqualität. In diese Kategorie fällt etwa der von uns in PCGH 05/2026 getestete Gigabyte M27Q2 QD. Er bietet volle 10 Bit Farbtiefe ohne FRC- oder Dithering-Tricks. Zudem verbaut Gigabyte, wie der Namenszusatz "QD" bereits andeutet, eine zusätzliche Quantum-Dot-Schicht. Es handelt sich zwar nicht um ein OLED-Panel, doch dieselbe Grundtechnik, die bei QD-OLED-Monitoren für besonders satte, kräftige und reine Farben sorgt, kommt auch beim M27Q2 QD zum Einsatz.
Das sieht man nicht nur, es lässt sich auch anhand von Messdaten belegen: Der Gigabyte M27Q2 QD überzeugte im Test mit den mit Abstand besten Farben und sicherte sich in PCGH 05/2026 den Gesamtsieg sowie einen PCGH-Preis-Leistungs-Tipp. Wer einen schlichten Monitor mit hohen Refreshraten, starken Farben und guten Allround-Eigenschaften für Gaming und Alltag sucht, findet mit dem Gigabyte M27Q2 QD ein empfehlenswertes Modell.
Ein weiterer Kandidat mit 27 Zoll, WQHD-Auflösung, vollem 10-Bit-Support, Höhenverstellung und IPS-Panel — allerdings ohne Quantum Dots — ist der Dell Alienware AW2725DM. Der Alienware bietet 180 Hertz, AMD Freesync, G-Sync Compatible und den offenen VESA-Standard Adaptive-Sync. Hinzu kommt eine Zertifizierung nach Display HDR 400.
Wie der Gigabyte verfügt auch der AW2725DM über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, allerdings nur bis 144 Hertz, sowie Displayport 1.4 mit DSC. Außerdem bietet er einen kleinen USB-Hub, Pivot-Funktion sowie Picture-in-Picture- und Picture-by-Picture-Modi. Für Gaming stehen mehrere voreingestellte Profile, ein Dark Stabilizer, Overdrive, einblendbarer Timer und Fadenkreuz, ein Konsolenmodus per HDMI sowie mehrere HDR-Profile und Gaming-Optimierungen bereit. Für einen fairen Preis von rund 175 Euro erhält man mit dem Alienware AW2725DM einen ausgewachsenen WQHD-Monitor mit Gaming- und Allround-Qualitäten, der für preisbewusste WQHD-Gamer mindestens einen genaueren Blick verdient.
In einer ähnlichen Kategorie spielt der seit Ende 2025 im PCGH-Preisvergleich gelistete Asus ROG Strix XG27ACMEG für rund 260 Euro. Auch er bietet WQHD im 27-Zoll-Format und volle 10 Bit Farbtiefe. Hinzu kommen ein IPS-Panel mit 240 Hertz, Zertifizierungen für Display HDR 400, G-Sync Compatible und Freesync Premium sowie ein umfangreiches Feature-Paket.
Für HDR-Freunde ist eventuell der Xiaomi G Pro 27Qi einen Blick wert. Dieser 27-Zoll-IPS-Monitor mit WQHD-Auflösung zählt zu den wenigen aktuellen Geräten mit Full Array Local Dimming, kurz FALD, die derzeit zu attraktiven Preisen erhältlich sind. Der Xiaomi G Pro 27Qi kostet aktuell rund 310 Euro, bietet 180 Hertz bei vollen 10 Bit Farbtiefe und erreicht dank FALD-Hintergrundbeleuchtung mit 1.152 Dimming-Zonen Display HDR 1000. Der Vorgänger, der Xiaomi G Pro 27i, ist für rund 275 Euro erhältlich. Neben Xiaomi bietet auch MSI einen aktuellen Monitor mit FALD an: Der seit August 2025 im PCGH-Preisvergleich gelistete MSI MAG 274QPF X30MV setzt auf ein mit bis zu 300 Hertz taktendes 27-Zoll-VA-Panel, ebenfalls mit WQHD-Auflösung und 1.152 Dimming-Zonen. Die Farbtiefe beträgt allerdings nur 8 Bit + FRC, der aktuelle Preis liegt bei rund 340 Euro.
Ab etwa 350 Euro wird es für 27-Zoll-WQHD-Panels mit IPS- oder VA-Technik allerdings eng. Denn seit kurzer Zeit drängt eine neue OLED-Einsteigerklasse in genau diesem Format auf den Markt, und erste Geräte sind bereits erhältlich. Sowohl LG als auch Samsung sind vertreten, also WOLED und QD-OLED. Dabei kommt jedoch nicht die jeweils neueste OLED-Technik zum Einsatz. Vielmehr handelt es sich um neue OLED-Monitore, die auf etwas ältere Panelgenerationen setzen, um die niedrigen Preise zu ermöglichen. Kommen wir daher zu einigen günstigen OLED-Preistipps, unseren OLED-Preis-Leistungs-Empfehlungen sowie aktuellen Spitzenmodellen.

32"
WQHD-Auflösung
240Hz
OLED
Und keine 7-800+ €, wenn nach wenigen Jahren schon die ersten Burnins kommen...
32" OLED ist alles UHD.
32"
WQHD-Auflösung
240Hz
OLED
Und keine 7-800+ €, wenn nach wenigen Jahren schon die ersten Burnins kommen...
Für Andere ist halt deine Größe sinnlos.
Auf dem Schreibtisch alles über 32" zu gross.