Asus ROG Swift OLED PG27UCDM: Test
In diesem Artikel
Der Asus-Monitor kommt in einem für OLEDs recht typischen, "randlosen" Design. Das Panel sitzt in einem schmalen, doch stabil anmutenden Rahmen. Der Rand des Bildschirms kann durch Wegfall einer konventionellen Hintergrundbeleuchtung sowie dem Verzicht auf Farbfilter und LCD-Layern sowie Polarisationsschichten mit rund 8 Millimetern angenehm schlank ausfallen. Die nötige Elektronik sowie die Anschlüsse verbergen sich in einem kleinen "Kasten" an der Rückseite des Geräts. Dort bietet der PG27UCDM auf Wunsch überdies eine farbige RGB-Beleuchtung inklusive Asus Aura Sync sowie die Aufnahme für den Ständer beziehungsweise VESA-Aufnahme. Ein 100-x-100-VESA-Adapter etwa zur Montage an einer Wandhalterung oder einem Monitorarm liegt dem Bildschirm bei. Für die inkludierten Kabel - inklusive der einen Meter kurzen DP80-Strippe - legt Asus ein praktisches Täschchen bei.
Quelle: PCGH
Wie von Asus' Oberklasse-Monitoren gewohnt, legt der Hersteller ein nettes Kabeltäschchen samt aller nötigen Strippen sowie einen VESA-Adapter, etwa zur Montage an einer Wandhalterung oder einem Monitor-Arm bei.
Das beigepackte DP80-Kabel ist mit nur einem Meter allerdings extra-kurz. Die vollen 1,2 Meter hätten es dann doch sein dürfen.
Der PG27UCDM lässt sich um 12 cm in der Höhe verstellen, auf dem dreibeinigen Aluminium-Standfuß um jeweils 30° nach links und rechts drehen, um -5° bis 20° neigen und bietet obendrein eine Pivot-Funktion. Während der Fuß selbst aus Leichtmetall gefertigt ist und einen sehr sicheren, festen Stand bietet, ist der Ständer selbst aus üppig mit Metall verstärktem Plastik gefertigt. Dieser bietet - wie von ROG-Monitoren gewohnt - am unteren Ende eine rot leuchtende LED, mit der sich auf Wunsch ein Logo auf die Tischfläche projizieren lässt; mehrere Motive stehen in Form von Einlegescheiben bei.
Die Anschlüsse für das Bildsignal - zweimal HDMI 2.1, einmal Displayport 2.1a sowie ein USB-3.2-Gen-1-Hub mit 3 Type-A-Downstreams verbergen sich an der linken Monitor-Unterseite. Auf der rechten sind die Aufnahme für den Netzanschluss, ein USB-C-Anschluss mit DP2.1-Alt-Mode sowie eine Klinkenbuchse zum Anschließen eines Headsets angebracht. Die Anschlüsse lassen sich dank Pivot-Funktion sehr bequem erreichen, die Strippen können Sie ordentlich durch die zentrale Aufnahme des Monitor-Ständers führen.
Hohe Strahlkraft, dralle Farben
Da der Monitor Displayport 2.1a und damit eine kompressionsfreie Darstellung bis einschließlich 8K und 120 Hertz bietet, testen wir den Asus ROG Swift OLED PG27UCDM mit einer passenden Grafikkarte. Dank der im Monitor-Testsystem verbauten Palit RTX 5090 Gamerock OC können wir den Monitor ohne DSC betreiben. Zwar arbeitet die Display Stream Compression laut VESA "nahezu verlustfrei" und wir gehen davon aus, dass die DSC keinen bis kaum einen Einfluss auf unsere Messergebnisse hat, doch natürlich wollen wir das Potenzial unseres Testgeräts nach Möglichkeit voll ausschöpfen.
Dieses ist beträchtlich. Bei der maximalen, offiziell mit 1.000 cd/m² angegebenen Leuchtstärke messen wir im HDR-Betrieb ohne Helligkeitsangleichung satte 1.031,1 cd/m², Bestwert für einen PC-Monitor mit QD-OLED. Selbst die SDR-Helligkeit liegt mit gemessenen 467,0 cd/m² über den Herstellerangaben. Eine Luminosität in dieser Höhe wird in HDR auch bei zugeschalteter, uniformer Helligkeit erreicht. Bei SDR-Darstellung samt Uniform Brightness erzielt der Asus ROG Swift OLED PG27UCDM in SDR noch immer gute 268,5 cd/m² (Herstellerangabe 250 cd/m²). Bei komplett herab geregelter Helligkeit messen wir eine Luminosität von maximal 21,2 cd/m², ebenfalls ein sehr guter Wert.
Die hohe, maximale Helligkeit kommt auch der Strahlkraft der Farben zugute. Und diese haben es QD-OLED-typisch in sich: Da bei OLEDs mit Quantum-Dot-Technik keine Farbfilter genutzt werden müssen (wie etwa bei LGs W-OLED-Panels), welche einen Teil des Lichts schlucken und daher die Farben minimal verfälschen, geben QD-OLEDs insbesondere die Primärfarben Rot, Grün und Blau sehr rein und klar ab. Die meisten Farbeinheiten messen wir nach einer Kalibrierung im DCI-P3-Profil: Ein Volumen von satten 1.436.758 Farbeinheiten entspricht einer Abdeckung des sRGB-Farbraums von 160 Prozent. Das vom PG27UCDM gedeckte Farbvolumen entspricht gar 110 Prozent des deutlich anspruchsvolleren AdobeRGB-Standards - super! Bei einigen Mischfarben, die mit verschiedenfarbigen und unterschiedlich großen Quantum Dots dargestellt werden, gibt es allerdings kleinere Abweichungen.
Unsere Messungen bescheinigen dem Asus ROG Swift OLED PG27UCDM obendrein mit einem Average Delta E von 0,7 eine exzellente Farbtreue. Die Helligkeitsabweichung von maximal 7 Prozent ist ebenfalls sehr gut. Bei der Bildausgabe kommt dem Asus PG27UCDM die leicht spiegelnde, doch nahezu kristallklare Panel-Beschichtung zugute. Zwar können bei Lichteinfall Reflexionen stören, doch bietet der Monitor dank der nicht lichtstreuenden, klaren Beschichtung extrem satte Kontraste und besonders knackige Farben. Und dank der hohen Pixeldichte ist die Präsentation extrem sauber, knackscharf.
Dies gilt auch in Bewegung. OLED-typisch kommt es zu keinerlei mit LCD-Techniken assoziierten Nebeneffekten wie etwa Ghosting oder hässlichen Schlieren. Dank 240 Hertz bleibt das Bild auch dann scharf und sauber, wenn wir rasante Eingaben an der Maus vollführen. Eine entsprechend hohe Bildrate vorausgesetzt - wohl dem, über eine Grafikkarte mit Multi-Frame-Generation verfügt. Die Reaktionszeit liegt mit gemessenen, durchschnittlichen 1,3 Millisekunden auf sehr gutem und geringem Niveau, der PG27UCDM zieht nur gegenüber noch höher taktenden Monitoren den Kürzeren.
Fazit und Testtabelle
Wenig verwunderlich kann sich der brandneue Asus ROG Swift OLED PG27UCDM dank hochauflösendem, schnell taktenden, satt und farbenfroh leuchtendem Quantum-Dot-Panel vierter Generation an die Spitze unseres Testfelds setzen. Dabei schlägt der PG27UCDM sogar die Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Unser bisheriger Wertungssieger unter den OLED-Monitoren, der Asus ROG Swift OLED PG32UCDP, muss trotz sehr leuchtstarkem W-OLED-Panel, 4K und 240 Hz trotz Dual-Mode den Spitzenplatz räumen, sich knapp dem QD-Neuzugang geschlagen geben.
Ein solches Ergebnis, eine abermalige Verbesserung, sollte man mit neuer brandneuer Technik allerdings erwarten dürfen. Und diese ist fast immer kostspielig. Mit einem Preis von aktuell 1.500 Euro ist der Asus ROG Swift OLED PG27UCDM beileibe kein günstiger Spaß. Doch es ist aktuell der wohl beste 27-zöllige 4K-Monitor, den OLED-begeisterte Spieler kaufen können. Wir zücken daher mit unserem Top-Technik-Award die höchste PCGH-Auszeichnung. Der feine Asus-Quantum-Dot-Monitor hat sich die Trophäe redlich verdient.
| Produktname | ROG Swift OLED PG27UCDM |
|---|---|
| Hersteller | Asus |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.500,-/befriedigend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3381072 |
| Ausstattung (20 %) | 2,05 |
| Anschlüsse | 2 × HDMI 2.1, 1 × DP 1.4, 1 × USB-C, |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 3.840 × 2.160/163,2 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | OLED/68,6 cm |
| Netzteil/VESA-Halterung | Intern/100 × 100 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 7,6 kg/61 × 55 × 21,9 |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Ja/-5°. +20°/12 |
| Garantie | 3 Jahre |
| Zubehör | HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 1,75 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1–240 Hz/Freesync (G-Sync Compatible) |
| Farbtiefe/Farben | 10 Bit/1,07 Mrd. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | ∞/0,0 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 92,7 Watt/0,1 Watt |
| Farbraumvolumen | 160 %/110 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, Lichtsensor, Pixel-Overdrive, Software-OSD, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, KVM, LMB-Technik, PiP, PbP, Schwarzaufhellung |
| Leistung (60 %) | 1,20 |
| Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) | 13,2 ms/10,58 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 0,7 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 1,3 ms (0–0,9 ms) |
| Min.-max. Helligkeit, Abweichungen | 21,2–467 cd/m², bis 7 % |
| VRR-Funktionalität | Voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Nicht sichtbar |
| Endnote | 1,48 |
| + | Hohe Pixeldichte, schnell |
| + | Strahlende Farben, Leuchtkraft |
| - | Hoher Preis |
Im Übrigen sind nicht alle OLED-Monitore dermaßen kostspielig. Falls Sie sich für einen solchen Monitor interessieren, jedoch für eine Anschaffung nicht gleich Haus und Hof verpfänden möchten, dürfen Sie sich auf einen Vergleichstest in der PCGH 05/2024 freuen. Dort testen wir OLEDs bis zu unterhalb eines Preises von 650 Euro. Neben Asus werden auch eine ganze Reihe weiterer Hersteller mit verschiedenen Panel-Technologien gegeneinander antreten.
Was halten Sie von Asus' neuem ROG Swift OLED PG27UCDM? Können Sie die Fortschritte bei Quantum-Dot-OLEDs, der vierten Generation der Technik, überzeugen? Oder sind Sie eher ein Fan von LGs W-OLED-Technik, die zumeist etwas leuchtstärker ist, keine Fringing-Artefakte aufweist, doch zumeist etwas weniger farbenfroh und oft mit matter Panel-Beschichtung daherkommt? In der PCGH-Redaktion scheiden sich die Geister. Lassen Sie uns an Ihrer Meinung und, falls vorhanden, Ihren eigenen OLED-Erfahrungen teilhaben. Nutzen Sie dazu unsere Kommentarfunktion. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube , Instagram und Tiktok.
Wie das bei Games vielleicht aussieht, vielleicht eine andere Geschichte.
LG Display baut WRGB OLED Panels
Samsung Display baut RGB QD-OLED Panels
Und TCL baut RGB Inkjet OLED Panel"s"
Aber TCL hängt ihrem Plan etwas hinterher und statt TV Panels ( wie 2023 erst für 2025 geplant )
geben sie nun erstmal den Monitor Panels den Vortritt die aber in Sachen HDR Helligkeit ( 600 Nits ) noch arg hinterher hängen noch mehr als schon allein die QD-OLED Monitor Panels die aber halt absichtlich an der kurzen Leine
gehalten werden die könnten wenn sie den nur dürften auch schon mehr wen man nun auch alleine mal
die QD-OLED Gen 1 der TVs mit QD-OLED Gen 3 der TVs vergleicht und nun mit der 2025er Gen 4 wo es halt massive Helligkeitsverbesserungen gab und gibt anders als eben bei den QD-OLED Monitoren die halt rein auf Haltbarkeits
verbesserungen setzen aber Helligkeitstechnisch auf dem Stand der 2022er Gen 1 stecken bleiben
Aber ich glaub die Marktreife hat das 27" TCL Inkjet OLED Panel noch nich erreicht dennoch sollte man die
weiterhin auf dem Schirm behalten und alzu lang sollte es wohl nun auch nich mehr dauern bis sie die Marktreife haben weiss nich ob sie es noch 2025 schaffen werden da bisher noch nix am start is obwohl ja die Produktion wohl ende 2024 schon wohl losgegangen is aber bisher sind die noch nich aufgetaucht Monate später ...
aber Anfang 2026 sollte es dann soweit sein aber vielleicht schaffen sie auch noch mitte oder ende 2025
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Aber TCL wird da wohl erstmal den "Intel" Part übernehmen und sehr klein anfangen und den großen Playern
Samsung Display und LG Display noch nich alzu gefährlich werden eben weil nur 600 Nits
bei den OLED und QD-OLED TV Panels gehts nun richtung 2.600 Nits im 2 - 10 % Window Bereich
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G5 = 2025er OLED TV
S95D = 2024er QD-OLED TV
G4 und Z95A = 2024er OLED TV
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2025er LG G5 High End OLED TV :
2 % Window = 2.470 Nits
10 % Window = 2.530 Nits
25 % WIndow = 1.080 Nits
50 % Window = 700 Nits
75 % Window = 520 Nits
100 % Window = 365 Nits
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und selbst die
2024er LG Display OLED Monitore kommen ja auch schon auf zumindest 1.200 - 1.300 Nits im 2 - 10 % Window bereich wärend halt die QD-OLED Monitore seit 2022 das Schluslicht bilden mit nur 1.000 Nits bei 2 % Window und bei 10 % Window sind die ja schon eingebrochen auf den 400 Nit Bereich sind also eigentlich nur 400 Nit Geräte
aber das dürfte für viele ja auch ausreichen nur halt nicht für Leute die eben mehr wollen
Mal schauen was die 2025er LG Display 4 Stack RGB Tandem OLED Monitor Panels so reissen können
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Die 2025er QD-OLED Monitore mit 2025er Gen 4 und 5 Stack Tandem Panel bleiben leider weiterhin auf dem
Stand von der 2022 Gen 1 in Sachen HDR und SDR Helligkeit
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Mir Persönlich sind die OLED und QD-OLED Monitore aber eh zu klein und in HDR eben zu schwach auf der Brust
aber im Gesamt Markt kommen die ja gut an
Den hab ich eventuell auch irgendwann in nächster Zeit im Test, da gibt es außerdem noch einen neuen 32"-4K-QD-OLED-Monitor. Ich wollte eigentlich nur den (der ist Straßenpreis minimal über 650 Euro, aber Tendenz nach unten. Und der sollte preislich auch noch ein wenig nach unten. Das gleiche Panel haben auch andere im Vergleichstest im Angebot. Unter 650 Euro), aber ich glaube, jetzt schicken die einfach alle drei^^
Gruß,
Phil