Für Sparfüchse, OLED- und E-Sports-Fans: Neue Gaming-Monitore von AOC und Philips
AOC und Philips luden uns nach Cascais in Portugal, um strahlende Pracht in Form von neuen, sehr attraktiv bepreisten Gaming-Monitoren zu bewundern. Mit dabei: QD-OLED Generation 4, moderne Anschlüsse und Fast IPS sowie TN bis 600 Hertz.
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Der internationale Hersteller AOC (mit Hauptsitz in Taiwan) sowie das niederländische Technik-Konglomerat Philips blasen zum Sturm auf Europa. Die beiden Hersteller haben eine Partnerschaft gegründet, um gemeinschaftlich die Konkurrenz unter Druck zu setzen. Mit den beiden Gaming-Brands Agon und Evnia nehmen AOC respektive Philips etablierte Gaming-Marken von etwa Asus, MSI und weitere ins Visier und setzten diesen Produkte mit teils sehr kompetitiven, attraktiven Preisen entgegen.
Quelle: AOC/Philips
Farbenfrohes QD-OLED in 27 Zoll und mit 4K bei 240 Hertz inklusive Displayport 2.1 samt aktuell maximal fetter UHBR20-Bandbreite gefällig? Bei der Konkurrenz kostet das gleiche Panel bis zu 1.500 Euro.
So auch 2025, "das beste Jahr, um einen OLED-Monitor zu erstehen", wie es Caesar Reyes Acosta, der leitende Produktmanager für Consumer Monitore formulierte. AOC und Philips luden uns nach Cascais, Portugal, um das neue Produkt-Line-up der Hersteller zu bewundern. Mit dabei: Quantum-Dot-OLEDs der dritten und vierten Generation zu sehr attraktiven Preisen. Ein weiterer Fokus ist E-Sports, insbesondere die Agon-Brand von AOC nimmt sich dem kompetitiven Wettkampf an: AOC bietet nicht nur ein sehr flink taktendes Full-HD-Fast-TN-Panel mit 600 Hertz, sondern obendrein mit Preisen ab 240 Euro sehr günstige WQHD-Modelle mit 240 Hertz sowie Dual-Mode-Monitore mit Fast IPS und wahlweise 4K/160 Hz oder Full HD mit 360 Hertz.
Während AOC mit der Agon-Brand eher das "verspieltere", "jugendlichere" Publikum ansprechen möchte, nimmt Philips mit Evnia die etwas gesetztere, etwas gediegenere Kundschaft ins Auge. Die Philips-Monitore kommen im Gegenzug zu dem kantigen, martialisch anmutenden Design mit eher unauffälliger, schlicht-eleganter Formensprache.
Quelle: AOC/Philips
Für jeden etwas dabei: Das kombinierte Line-Up von AOC und Philips deckt prinzipiell die gesamte Marktspanne der Gaming-Monitore ab - und dies zu sehr konkurrenzfähiger, beinahe schon aggressiver Preisgestaltung.
Akzente setzen bei den Philips-Monitoren sowie der noch jungen Gaming-Brand Evnia das teils optionale Weiß sowie die Ambiglow-Beleuchtung, welche auf Wunsch den Bildinhalt aufgreift und farbig projiziert. Die Evnia-Monitore unterstützen obendrein laut Hersteller als erste PC-Displays überhaupt Windows Dynamic Lighting, ein Feature, mit welchem Sie unter anderem die RGB-Beleuchtungen verschiedener Hersteller miteinander synchronisieren können. Philips setzt mit Evnia obendrein verstärkt auf "Sustainability" beziehungsweise Recycling.
Quelle: Philips
Während AOC mit Agon eine etwas "verspieltere", jüngere Zielgruppe anvisiert, nimmt Philips mit Evnia den etwas gesetzteren, gediegeneren Spieler ins Fadenkreuz.
Die gehobenen Modelle bieten obendrein Philips Ambiglow. Hier sehen Sie den Philips Evnia 49M2C8900 im 32:9-Ultra-Breitbild-Format mit 240 Hertz.
AOC Agon und Philips Evnia: Marketing-Strategie und Portfolio
Als spannend befanden wir außerdem die Erläuterungen zur Strategie und die Marketing-Daten, die wir auf dem Event gezeigt bekamen. Diese lassen nicht nur erkennen, welche Zielgruppen AOC respektive Philips anpeilen, sondern obendrein Rückschlüsse zur Marktlage sowie der Nachfrage zu. Wir präsentieren daher einige interessante Folien, bevor wir zu den vorgestellten PC-Monitoren kommen. Die ersten Slides betreffen das Wachstum der PC-Monitor-Branche innerhalb Europas. Insbesondere hochfrequente OLED-Monitore erfreuen sich hoher Beliebtheit und noch immer steigender Verkaufszahlen.
AOC und Philips Monitore: Marktdaten und Zielgruppen
Ein Wachstumsmarkt, eine Zielgruppe, ist damit gefunden. Die strahlende OLED-Pracht ist angesagt, das Interesse der Spieler hoch, die Verkaufszahlen sind noch immer steigend. AOC und Philips verzeichnen noch immer ein sattes Wachstum. Obendrein ist nicht nur OLED sondern auch die E-Sports-Sparte ein Wachstumsmarkt. Auch hier haben sich AOC und Philips stark positioniert: vom 600-Hertz-taktenden High-Speed-TN-Panel bis zu Ultra-HD-Monitoren mit optional doppelt flink taktenden Dual-Mode-Panels; letztere für unter 500 Euro. Diese bieten scharfe 4K-Auflösung für hochdetaillierte Singleplayer-Titel sowie Medienkonsum und mit einem kompetitiven Full-HD-Modus samt doppelter Refreshrate das vielleicht Beste aus beiden Welten.
AOC Agon und Philips Evnia: Zielgruppen und Portfolio
Für OLED-Fans haben sowohl Philips als auch AOC einige interessante Angebote. Während die Philips Evnia-Monitore etwas kostspieliger sind, doch noch immer kompetitive Preise bieten, unterbietet AOC mit den Agon-OLED-Monitoren die meisten etablierten Monitor-Hersteller, darunter etwa Samsung, LG, Corsair, MSI oder Asus teilweise deutlich. Spannend ist obendrein, dass AOC viel Wert auf moderne Anbindungen legt, respektive bei gehobenen Modellen HDMI 2.1 und bei sehr hoch taktenden Displays gar den noch selteneren Displayport 2.1 verbaut und obendrein den Standard UHBR20 mit bis zu 80 Gbit/s unterstützt. AOC legt obendrein zertifizierte DP80-Kabel mit 1,5 Meter Länge bei - die momentane Maximallänge für DP80-Kabel und DP2.1(a) -, während Asus etwa beim rund 1.500 Euro teuren ROG Swift OLED PG27UCDM mit einer DP80-Strippenlänge von nur einem Meter aufwartet.
Quelle: AOC/Philips
Für OLED-Fans wird reichlich geboten. Den Philips Evnia 27M2N8500 mit 360 Hz und 3rd-Gen-QD-OLED sowie die beiden 21:9-Modelle AOC Agon AG346UCD und Philips Evnia 34M2C6500 mit UWQHD-Auflösung, 175 Hz und QD-OLED Gen 2 finden Sie im Übrigen in unserem OLED-Vergleichstest in der PCGH 05/2025. Dort haben wir 6 "Volks-OLEDs" bis maximal 650 Euro getestet.
Asus ROG Strix XG27AQDMG im Test: W-OLED dritter Generation mit 240 Hertz ab 600 Euro
Der Displayport 2.1 erlaubt Taktraten von tendenziell über 500 Hertz. Bis Ende des Jahres soll (mindestens) ein Display mit 5x0 Hertz erscheinen. Das "x" steht aktuell noch für einen gewissen Spielraum; noch steht nicht ganz fest, ob am Ende 500, 520 oder gar 550 oder 560 Hertz geboten werden können. Während das jüngste OLED-Angebot von AOC und Philips bereits recht reichhaltig und ansprechend ist, ist es noch nicht komplett. Weitere Displays mit den organischen Leuchtemittern sollen folgen. Wir warten gespannt auf die ersten Releases und freuen uns auf baldige Tests. Die ersten Monitore sollen in Kürze verfügbar sein, das Gros des Portfolios von Philips und AOC bis Sommer 2025 erscheinen.
Quelle: AOC
Der AOC Agon 25G4SXU ist ein mit 310 Hertz taktendes e-sportliches 24.5-Zoll-Full-HD-Display mit Fast-IPS-Panel, WLED-Backlight und kommt zum Kampfpreis von lediglich 229 Euro UVP.
Wenn Sie im Übrigen genauere Spezifikationen zu den Monitoren benötigen, AOC/Philips haben uns entsprechende Leaflets zukommen lassen, Sie finden die PDF-Dateinen als 7Zip in unserem Download.
Was sagen Sie zum Line-up von AOC und Philips? Liebäugeln Sie wie so viele Spieler und außerdem PCGH-Redakteure ebenfalls mit einem flink taktenden, farbenfrohen und kontraststarken OLED-Monitor? Oder wären eher die günstigen Gamer-Panels mit konventioneller LCD-Technik für Sie eine Überlegung wert? Teilen Sie Ihre Präferenzen mit uns, wir werden uns bemühen, entsprechende Wünsche in unsere Test-Vorhaben einfließen zu lassen. Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion!
AOC, Philips Event in Cascais 2025: Impressionen
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Nachdem sich 1080p etabliert hat, kam auch niemand auf die Idee, einem LCD herzustellen, der nur 625 Zeilen darstellen kann. Hatte ja auch niemand gekauft.
Solange es den nicht gibt, kaufe ich keinen neuen. Da tut's mein Predator x34 noch. Ich hoffe ja dass es dieses Jahr noch was wird? 🎁😁
Aktuell hab' ich QHD auf 16" und das ist schon sehr angenehm.
Gegen UHD@24" hätte ich auch nichts einzuwenden, wenn es ein flinker OLED ist.
Ich hingegen würde mir gerne mal 1080p mit OLED ansehen. Mag diese kompakte Sicht beim Spielen ja heute noch, aber wenn sowas wirklich nochmal ins Haus kommen sollte, dann eben nur mit OLED. Also wirklich neu, 1080er IPS habe ich ja auch noch rumstehen.