Xbox Scarlett: Microsoft wird weiter Konsolen bauen trotz schwächelndem Absatz
Microsoft-CEO Satya Nadella erklärt im Interview mit Fortune, dass man auch weiterhin an Konsolen wie der Xbox Scarlett festhalten wird, wenn man der Meinung ist, dass Nachfrage da ist. Es kommt aber nicht auf den reinen Verkauf von Xbox-Konsolen an, Microsoft geht es viel eher um die Zahl aktiver Spieler oder Nutzer von Online-Services.
Im Gespräch mit dem Magazin Fortune erläutert Microsoft-CEO Satya Nadella, dass die klassische Konsole auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Es geht ihm darum, eine "Erfahrung für das Wohnzimmer" zu schaffen. Seiner Meinung nach ist das Wohnzimmer nicht der einzige Ort, an dem Leute Videospiele spielen. Aber diese Örtlichkeit ist ein sehr wichtiger Platz, an welchem gespielt wird. Es wird deutlich, was Nadella von der Konsolenhardware hält:
"Wir lieben unsere Konsolen und wir werden eine weitere Konsole haben [Anmerkung: die Xbox Scarlett]. Wir werden auch weiterhin Konsolen bauen, weil wir daran glauben, dass es Leute gibt, die auf Konsole spielen wollen." - Satya Nadella, Microsoft-CEO.
Wer nun ein bisschen in vorherigen Ankündigungen des Chefs von Microsoft stöbert, kann zu folgendem Schluss kommen: Microsoft wird nur so lange Konsolenhardware bauen, wie es auch eine einigermaßen gerechtfertigte, hohe Anzahl an Interessenten gibt. Nadella selbst stellt immer wieder jeden einzelnen Bereich des Unternehmens auf den Prüfstand. Schließlich möchte Microsoft möglichst immer am Puls der Zeit bleiben. Das bedeutet auch, dass man sich von unrentablen Bereichen wie der hauseigenen Hardware- und Betriebssystemabteilung für Smartphones getrennt hat. Im Jahr 2017 argumentierte man so, dass Microsoft schlicht keinen Sinn darin sieht, eigene Hardware und ein OS für smarte Telefone zu entwickeln, wenn sich der Markt schon aufgeteilt hat.
Der Gaming-Bereich ist jedoch nicht nur eine Sparte mit angespannten Verkaufszahlen in Sachen Konsolenhardware, sondern verfügt zudem über eine breite Fangemeinde in allen sozialen Schichten. Das unterscheidet die Xbox-Abteilung von der ehemaligen Windows Phone-Division. Die Smartphone-Abteilung musste Zeit ihres Bestehens um Anerkennung kämpfen und wurde von nur wenigen Menschen außerhalb der Fan-Foren wirklich wahrgenommen, geschweige denn gekauft.
Xbox-Konsole ja, aber es geht um Services
Typisch ist, seit Satya Nadella im Jahr 2014 an der Macht ist, der Fokus auf Online-Services. Für den Chef von Microsoft zählt nicht etwa alleine der Verkauf von Hardware, vielmehr ist es entscheidend, wie viele aktive Nutzer ein digitaler Service hat. So lässt sich festhalten, dass für ihn Xbox-Konsolen lediglich als Mittel zum Zweck verkauft werden, damit möglichst viele Leute die Online-Funktionen benutzen. Dabei zählen sowohl Spieler, die ein Videospiel auf einer von Microsoft unterstützen Plattform spielen, als auch solche Gamer, die zusätzlich ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen haben. Die Zahl der monatlich aktiven User bei Xbox Live beispielsweise sind eine wichtige Kennzahl für Satya Nadella. Der geplante Spielestreamingservice "Project xCloud" sei eine Ergänzung zum bestehenden Angebot. Es geht darum, noch mehr Leute zum Spielen zu bekommen.
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Fakten zur Konsolenzukunft bei Microsoft:
- Im Interview mit "Fortune" bekräftigt Microsoft-CEO Satya Nadella, dass man auch weiterhin Konsolen bauen wird. Zumindest, solange es vertretbares Kundeninteresse gebe.
- Anhand von vorangegangenen Aussagen zu anderen Produkten aus dem Hause Microsoft wird deutlich, dass Nadella jeden Unternehmensbereich immer mal wieder prüft.
- Gaming lebt vor allem von der Anzahl an aktiven Spielern. Je mehr Leute spielen, desto interessanter ist der Bereich für den Konzern. Es kommt also nicht auf die Verkaufszahlen der Konsolen an, sondern nur auf die Zahl aktiver Nutzer innerhalb der Xbox-Services.
- Daher wird die Xbox-Abteilung auch überleben und es wird auch weiterhin neue Produkte aus diesem Bereich bei Microsoft geben.
Quelle: Gamingbolt

Die XBOX/MS Lemminge bringen Ihre Argumente vor, und die PS4/Sony Mädels nennen dann völlig konträre Gegenfakten um die PS4 gut da stehen zu lassen.
Sony hat - meistens - die besseren exclusives und meiner Meinung nach gelungenere OS UserInterface. Die größere "Fangemeinde" und evtl mehr "Gewinn" im Konsolenmarkt.
Dewegen ist die PS weder BESSER noch SINNVOLLER als die Xbox FÜR ALLE.
Jede Konsole hat ihre Daseinsberechtigung. Nicht für jeden und nicht für jedes Szenario.
Aber nur mit meiner PS4 würde ich nicht auskommen. Das Teil ist aus Sicht von Multimedia-Usage ein übelster Krüppel. Ebenso ist PSN+ der GRÖßTE Witz überhaupt.
Wenn man dann noch auf Angebotene Services (ordentliche Abosmodelle, Abwärtskompatibilität, EA Access, ordentliche Online-Services, etc. ) Wert legt, dann darf Sony mal eben einige Jahre nachholen.
Die XBOX kann sich dafür definitiv nicht mit Rum bekleckern was UI-Design angeht und ihre PR/Marketing kommt eher einem Suizid gleich.
Und dann kommen noch die selbsternannten Wirtschaftsgurus wie matty. Glückwunsch. Immer das gleiche Argument bringen "schlechte Sparten werden abgestoßen". Nur weil du das sagst, wird das nicht einfach so passieren
Denn auch wenn die XBOX Sparte kein BigPlayer im Gewinn bei MS ist, so macht sie dennoch genug Gewinn, Umsatz, PR, Bekanntheit und dank dem PlayAnywhere etc wird es immer mehr Publisher geben die Ihre Games einfach für MS entwickeln udn damit gleich mal auf PC und XBOX releasen können. Das wird die tausend asiatische Studios nicht jucken - aber Sony im allgemeinen hoffentlich schon. Zumindest hoffe ICH es. Denn ICH hätte gerne ein Sony was sich mehr um seine User kümmert und nicht wie ein stures bockiges Kind sein Ding durchzieht - so wie die letzten Jahrzente.
Just my 2 cents.
PS: ich bin weder Konsolero, PCler, MS, Sony, Nintendo Fan oder ein Guru in Unternehmensführung und BWL. Und zumindest letzteres seid I H R auch nicht. Daher lasst doch solche Aspekte gleich außen vor. Wird sonst nur immer peinlich.