Microsoft: Umsatz steigt im vierten Quartal des Geschäftsjahres - Xbox-Hardware schwächelt
Der Xbox-Hersteller Microsoft hat die Geschäftszahlen für sein viertes Quartal des beendeten Fiskaljahrs bekannt gegeben. Insgesamt stieg der Umsatz auf 33,7 Milliarden US-Dollar. Die Xbox-Sparte musste jedoch einen Einbruch um 10 Prozent oder 233 Millionen US-Dollar verkraften. Positive Treiber waren Office- und Windows-Lizenzen sowie Surface-Geräte.
Im aktuellen Bericht zu den Geschäftszahlen von Microsofts Fiskaljahr wird ersichtlich, dass die Einnahmen der gesamten Gaming-Abteilung um 10 % zurückgingen im vierten Quartal im Vergleich zur vorangegangenen Periode. Ursache war die Hardwaresparte, die einen Rückgang um satte 48% hinnehmen musste. Allerdings konnte Microsoft trotzdem seinen Gesamtumsatz steigern. Der Gewinn beträgt 39,2 Milliarden US-Dollar. Am 30. Juni endete - traditionell - das Geschäftsjahr bei Microsoft.
Umsatztreiber Services
Der Aboservice Office 365 zählt nun knapp 34,8 Millionen private Abonnenten. Jeder Abonnent kann jedoch seine Mitgliedschaft mit anderen von ihm ausgewählten Nutzern teilen. So können beispielsweise beim Office 365 Home-Abo fünf Nutzer die Office-Programme nutzen. Bezahlen muss jedoch nur ein Abonnent. Bei kommerziellen Kunden konnten 31 % mehr Abos von Office 365 abgeschlossen werden. Ungeachtet der aktuellen Datenschutz-Diskussion an deutschen Bildungseinrichtungen ist also weltweit gesehen das Lizenzierungsmodell von Office 365 durchaus erfolgreich. Schließlich können Word, Excel, Powerpoint & Co. von jedem Nutzer heruntergeladen und lokal auf dem Endgerät genutzt werden. Lediglich zur Verifizierung, ob man eine gültige Lizenz nutzt, muss man mit einem Microsoft-Account an den Office-Programmen angemeldet sein.
Dann wird in unregelmäßigen Abständen der Status des Abos überprüft. Als Privatkunde von Office 365 Personal oder Home gibt es kein Installationslimit, es dürfen nur maximal fünf Endgerät gleichzeitig online sein mit einem geöffneten Office-Programm. In Sachen Azure-Cloud-Services konnte man ein erneutes Wachstum vermelden. Allerdings wachsen die Umsätze mit den Cloud-Lösungen für Unternehmenspartner nicht mehr ganz so stark wie in der Vergangenheit. Das Wachstum beträgt nur noch 64%. Das hängt aber auch damit zusammen, dass die absoluten Zahlen immer größer werden und immer mehr Unternehmen auf eine Cloud-Lösung aus dem Hause Microsoft setzen.
Surface-Hardware liefert
Die Surface-Abteilung trägt auch ihren Anteil zum Umsatzplus im vierten Quartal bei. Um 14% konnten mehr Geräte von Surface Go, Surface Pro und Co. verkauft werden. Dabei war - laut Microsofts Aussage - vor allem der Geschäftskundenbereich verantwortlich für die gestiegene Nachfrage. Das ist durchaus erstaunlich, da es in den vergangenen drei Monaten keinerlei neue Produkte gab. Auch der Verkauf von Windows 10-Lizenzen an PC-Hersteller läuft gut und konnte um neun Prozent wachsen.
Gaming-Sparte mit viel Schatten und wenig Licht
Der Verkauf von Gaming-Hardware ging in den letzten drei Monaten um heftige 48% zurück. Auch die auf 65 Millionen gestiegene Zahl von aktiven Nutzer von Xbox Live-Services konnte den Einbruch der Xbox-Sparte nicht verhindern. Die Einnahmen im Bereich "Xbox Software und Services" gingen um drei Prozent zurück. Das könnte einerseits in den aggressiven Rabattaktionen im Microsoft Store und zur Einführung des Xbox Game Pass Ultimate begründet sein und andererseits bedeuten, dass weniger Geld mit digitalen Spielen im Microsoft Store gemacht wurde. Insgesamt muss die gesamte Gaming-Sparte mit zehn Prozent weniger Umsatz leben.
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Fakten zum vierten Quartal von Microsoft:
- Im vierten Quartal des abgeschlossenen Fiskaljahrs hat Microsoft seinen Umsatz nochmals gesteigert. Nun wurden 33,7 Milliarden US-Dollar eingenommen. Der Gewinn lag bei 39,2 Milliarden US-Dollar.
- Die Cloud-Services rund um Azure wachsen weiterhin, wenn auch langsamer als bisher. Immerhin konnte im letzten Quartal 64% mehr Umsatz mit Cloud-Dienstleistungen für Partnerunternehmen generiert werden.
- Auch Office 365 bleibt erfolgreich. Bereits 34,8 Millionen Privatkunden besitzen eine aktive Mitgliedschaft bei Office 365. Im Businessumfeld konnte der Abo-Services um 31% wachsen.
- In den letzten drei Monaten wurden 14% mehr Surface-Geräte verkauft.
- Sorgenkind ist die Gaming-Abteilung. Hier ging der Umsatz um 10% nach unten. Zwar hat man mit 65 Millionen aktiven Xbox Live Nutzern ein Wachstum, aber mit dem Verkauf von Spielen und Services wurde 3 % weniger umgesetzt. Der Hauptschuldige ist aber die Hardwaresparte, die einen Rückgang um satte 48% verkraften musste.
Quelle: Microsoft

Du schreibst Unsinn wenn Deine Quellen auf denen Deine Zahlen basieren auf Retaileinheiten basieren (Gfk)was heute aufgrund des riesigen Digitalmarktes dazu führt dass sie absurd sind.
Nein, die Playstation Verkaufzahlen sind NICHT zurück gegangen, anders als die der X-Box.
Nach letzten Umfragen, GfK, und SuperData Research, ist die Anzahl der Spieler mit Konsolen so gar deutlich angestiegen in Deutschland:
D.h. allein in Deutschland hat Sony, trotz Ende des Konsolenzyklus, massiv dazu gewonnen, aber die X-Box ist wie man hier in der News sieht stark rückläufig.
Das X-Box Konzept hat in dieser Konsolengen überhaupt NICHT funktioniert, noch nicht einmal die X-Box X.
Selbst Nintendo ist da mit ihrer technisch krückigen Switch viel erfolgreicher.
Bei MS sollte man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, also Windows und Cloud.
Auch die nächste X-Box wird wieder überhaupt keine Chance gegen die Playstation haben, erst recht nicht in der Sony Hochburg Deutschland.
Wenigstens eine Konsolen Gen mit MS und ihrer X-Box wird es noch geben, da die Konsole ja schon längst vorgestellt und geplant ist.
Sollte sich MS noch einmal ein blaues Auge holen, wie in dieser Gen, macht eine neue Konsole aber keinen Sinn mehr.
M$ hat spätestens mit der 360, Windows Vista und GfWl den PC-Spielern ins Gesicht gesagt, wie sehr sie sie mal am Arsch lecken können.
Der Fokus lag spätestens ab dann ganz klar auf der Xbox, da wurde die Kohle gescheffelt und die PC-Spieler wurden zu den Konkurrenten im eigenem Lager, da man ja mit einem verkauften PC- anstelle eines Xbox-Spiels praktisch keinen Umsatz machte - ausgenommen die wenigen, von M$ produzierten Ports (Halo 2, Gears of War).
Die wenigen, auf PC ausgerichteten Entwicklerstudios, die man hatte (u.a. Ensemble) dicht gemacht, Marken wie Age of Empires eingestampft, bestehende Marken, wie Halo, Forza und Gears strikt auf Konsole fortentwickelt.
Die Aufteilung war damals klar, der PC sollte vorwiegend als Arbeitsgerät fortbestehen, die Xbox die Spieler abgreifen. Hat Phil Spencer stets so kommuniziert.
Schlecht allerdings, wenn man denkt, dass man mit weniger Mitteln alles haben kann.
Gute Exklusiv-Games gibt es kaum, so dass es auch kein Verlust für die Gamer wäre.
Wenn man sich ganz auf den PC konzentriert, hat man wenigstens eine treue Fangemeinde, abseits von Sony.
Ich fand' die Xbox immerschon, seit ihrer ersten Generation, ein Fehltritt.
Anstelle den PC-Spielern in den Rücken zu fallen, hätte besser in Entwicklerstudios mit PC-Fokus investieren sollen. Marken, wie Halo, Gears of War oder Forza hätten sich auch auf dem PC gut verkauft, wenn man ihn als Spieleplattform entsprechend besser beworben hätte.
Inzwischen sind sie ja auch draufgekommen, dass es doch ein Fehler war, den PC als Spielgerät derart zu vernachlässigen.^^