Microsoft Office & weitere Software
Weiter geht es mit Office-Anwendungen und anderer Software. Dazu gehören Cortana, Xbox Music, Skype und Karl Klammer für Microsoft Office.
In diesem Artikel
- Seite 1 Windows 8, Windows Phone & Co.: Die größten Microsoft-Flops
- Seite 2 Windows auf dem PC (1985 - 2012)
- Seite 3 Microsoft Office & weitere Software
- Seite 4 Spiele vom Publisher Microsoft - Action bis Rennspiele und Flugsimulationen
- Seite 5 Spiele vom Publisher Microsoft - Shooter
- Seite 6 Spiele vom Publisher Microsoft - Survival Horror bis Wirtschaftssimulationen
- Seite 7 Bildergalerie
2014 - 2020: Microsoft Cortana
Im Jahr 2014 präsentierte Microsoft-Manager Joe Belfiore auf der Entwicklermesse Build erstmals die digitale Assistentin Cortana. Angelehnt an einen Charakter aus der Halo-Reihe sollte die Stimme hilfreiche Antworten parat haben. Ursprünglich debütierte Cortana mit Windows Phone 8.1 und sollte so ein Gegenspieler zu Apples Siri werden. Mit dem Erscheinen von Windows 10 im Jahr 2015 schaffte es Cortana als nicht-deinstallierbare UWP-App auch auf den PC. Allerdings wurde Cortana kaum genutzt und es gab immer wieder Unterschiede im Funktionsumfang, je nachdem, in welchem Land man sich aufhält und mit welcher Sprache man mit der Dame spricht.
Als Satya Nadella im Jahr 2014 das Ruder bei Microsoft übernommen hatte, traf der Konzernlenker in der Folgezeit einige bemerkenswerte Entscheidungen. So hat man eingesehen, dass die Sprachsteuerung Cortana kaum genutzt wird. Im Jahr 2020 wurde die iPhone-App und die Android-Version zu Microsoft Cortana eingestellt, da es wohl einfach zu wenig Nutzer gab. Perspektivisch könnte Microsoft Cortana zu einem optionalen Skill für Microsoft Office werden und möglicherweise eine Art Clippy 2.0 darstellen. Mit Windows 11 verliert Cortana immer mehr Funktionen und "unterstützt" nicht mehr bei der Betriebssysteminstallation. Noch ist Microsoft Cortana als App in Windows 10 und Windows 11 verfügbar.
2012 - 2018: Xbox Music
Im Jahr 2006 veröffentlichte Microsoft einen eigenen MP3-Player, den Zune. Mit dem Microsoft Zune wollte der Konzern auf der Erfolgswelle des großen Rivalen Apple iPod schwimmen. Analog zu iTunes wurde die Musik in Dateiform via Zune Store verteilt. Für eine größere Verbreitung integrierte Microsoft den Zune Store auf der Xbox 360. Es gab allerdings nur wenig Nutzer, die sich einen Zune zulegten. Microsoft hielt jedoch am Zune Store fest und feierte im Jahr 2012 ein Comeback unter dem Namen Xbox Music.
Mehr als 38 Millionen Songs konnte man bei Xbox Music kaufen oder streamen, wobei die Künstler angeblich eine höhere Vergütung erhielten als bei der Konkurrenz von Spotify. Neben Xbox Music gab es auch noch Xbox Video. Beide Apps sollten die Xbox One zu einem All-in-One-Mediacenter machen, so der Plan des ehemaligen Xbox-CEO Don Mattrick. Seit dem 01.12.2014 ist kein kostenloses Streaming mehr bei Xbox Music möglich. Vielmehr gibt es einen kostenfreien Probemonat für den Xbox Music Pass. Der Erfolg stellte sich für Xbox Music jedoch nie ein.
Quelle: music.xbox.com
2012: Xbox Music Pass.
Quelle: Areamobile
2012: Xbox Music App unter Windows 8.
Quelle: Microsoft
Xbox Video App auf Windows Phone 8.
Quelle: PCGH
2022: Neue Media Player App in Windows 11.
Zum Start von Windows 10 im Jahr 2015 trägt Xbox Music den Titel Groove Music. Microsoft wollte mit dem Rebranding die in vielen Augen verwirrende Verbindung zur Xbox-Konsole trennen. Allerdings nutzen auch nur wenige Anwender die vorinstallierte UWP-App Groove Music in Windows 10. Zum 1. Januar 2018 hatte Microsoft Groove Music komplett abgeschaltet, sodass die App nur noch zur Wiedergabe von lokaler Musik genutzt werden kann, aber nicht mehr fürs Streaming. Perspektivisch wird die Groove-Music-App durch den neuen Media Player abgelöst, der bereits für einige Nutzer in Windows 11 zur Verfügung steht.
2011: Skype gehört Microsoft
Im Jahr 2011 lieferten sich Microsoft, Google und Facebook ein Wettbieten um den VoIP-Dienstleister Skype. Im Mai war es dann soweit und Microsoft erhielt für 8,5 Milliarden US-Dollar den Zuschlag. Der damalige Chef Steve Ballmer wollte mit Skype unter anderem dem Windows Phone Schwung verleihen und sich vor allem im wichtigen Geschäftskundenumfeld gegen die Konkurrenz absichern. Schließlich wurde das Skypen sogar in den Duden aufgenommen und steht als Synonym für "eine Videotelefonie führen".
Quelle: Skype
2011: Skype gehört Microsoft .
Quelle: Skype
Microsoft kam etwa auf die Idee, aus Skype einen Konkurrenten für das zum Facebook-/Meta-Konzern gehörende Whatsapp zu machen.
Quelle: Skype
Allerdings verwenden die Nutzer den Dienst lieber für die Funktion, mit der Skype bekannt geworden war – die Videotelefonie.
Allerdings erlebte Skype in den letzten Jahren zahlreiche Redesigns und sollte - immer mal wieder - an Trends angepasst werden. So kam Microsoft etwa auf die Idee, aus Skype einen Konkurrenten für das zum Facebook-/Meta-Konzern gehörende Whatsapp zu machen. Die Idee floppte, denn Skype hatte im Vergleich zu wenig Nutzer und die angemeldeten Anwender verwendeten den Dienst für die Funktion, mit der Skype bekannt geworden war - die Videotelefonie. Der Schlingerkurs mit neuen Designs und neuen Apps sowie Desktop-Clients führte allerdings dazu, dass sich auch etliche Nutzer von Skype verabschiedeten und stattdessen lieber gleich die Anruf-Funktion in Whatsapp oder den Facebook Messenger benutzten. Aktuell läuft der Desktop-Client - seit Version 8.61 - auf dem Electron-Framework, welches unter anderem von Meta als Open Source entwickelt wird. Schließlich konnte die UWP-App auf Windows 10 nur wenig Begeisterung hervorrufen, da sich etwa die Performance deutlich verschlechtert hatte im Vergleich zum parallel angebotenen Desktop-Client.
1997 - 2007: Karl Klammer in Microsoft Office
Um dem Benutzer bei der täglichen Arbeit mit den Office-Programmen zu helfen, hatte sich Microsoft einen Assistenten ausgedacht. Der kleine Helfer kam im Jahr 1997 in Gestalt einer Büroklammer und trug den Namen Karl Klammer - Spitzname Clippy. So beobachtete der Assistent die Arbeit und meldete sich automatisch, wenn man etwa die Anrede in einem Brief schreiben wollte. Hierbei fragt er, ob der Anwender Hilfe benötigt.
Zwar konnte man Karl Klammer auch ausschalten, doch viele Nutzer ärgerten sich über die plötzlich auftauchenden Sprechblasen während der Arbeit. Mit der Veröffentlichung von Office XP im Mai 2001 deaktivierte Microsoft den Assistenten standardmäßig. Noch bis Office 2007 war Clippy jedoch noch in Microsoft Office enthalten, ehe er vollständig aus der Bürosoftware verschwand.
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( ich weis echt nicht mehr wie oft ich Gears 4 neu herunterladen musste, weil es gesponnen hat und nicht mehr starten wollte )
Wäre MS lernfähig hätten sie nach Games for Windows Live nicht den Bockmist UWP nachgeschoben.
Bin mal gespannt welche geniale und nervtötende Idee von Microsoft als nächstes auf uns zu kommt.
Ich habe heute noch Alpträume von der GTA IV Installation.
Auch hat es mein 100-Stunden-Savegame in Dark Souls korrumpiert, danke dafür.