Steam vs. GOG, Lizenz vs. Besitz: Das sagt das PCGH-Team dazu!
PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der Redaktionsmitglieder. Heute zum Thema "Steam vs. GOG, Lizenz vs. Besitz: "
Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Steam vs. GOG, Lizenz vs. Besitz
Hintergrund: Lizenz vs. Besitz
Im kommenden Jahr tritt in Teilen der USA ein Gesetz in Kraft, das für Anbieter von digitalen Medien eine Änderung mit sich bringt. Diese müssen beim Kauf künftig explizit darauf hinweisen, wenn man dabei nur eine Nutzungslizenz erwirbt. Der weltbekannte Spiele-Anbieter Steam wurde bereits tätig und zeigt einen solchen Hinweis an. Damit entbrannte eine im Kern uralte Diskussion neu: Was kaufen wir eigentlich bei den Distributionsplattformen und wie viel "Besitz" steckt darin? Gesetzlich ist die Sache klar, praktisch nicht unbedingt. Hintergrund: Während Steam, Epic Games oder auch die Konsolen-Stores nur Lizenzen verkaufen, bietet die von CD Projekt betriebene Plattform GOG alle Spiele explizit zum Offline-Download an. Sprich: Es gibt zwar einen Launcher, man kann gekaufte Spieler aber jederzeit als Datei herunterladen und somit sichern. Dieses Alleinstellungsmerkmal nimmt GOG jetzt zum Anlass, um der Konkurrenz den Finger in die Wunde zu legen. Man weist darauf hin, dass man Offline-Dateien zur Verfügung stellt, die einem nicht nachträglich weggenommen werden können.
Was das PCGH-Team darüber denkt, erfahren Sie unverblümt in der Bildergalerie. Wie stehen Sie zum Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

Bei Gog kaufst du auch nichts anderes als eine Lizenz deren Nutzung jederzeit auslaufen kann. Aber das wollt ihr ja nicht schnallen.
jetzt weiß ich es.
Danke für die Info. hatte mich mit dem GOG-Launcher bisher noch nicht tiefergehend beschäftigt.
Gruß
jetzt weiß ich es.
Danke für die Info. hatte mich mit dem GOG-Launcher bisher noch nicht tiefergehend beschäftigt.
Gruß
Dein Autokauf ist im Grunde genommen ein Auto ohne Fahrzeugbrief. Eigentlich nicht mal das. Denn bei Gog bekommst du gar kein Auto geliefert. Deine Installer sind nichts als Datensalat den sich auch jeder kostenlos exakt so im Netz ziehen kann. Oder haben deine ein individuelles Wasserzeichen?
Bei The Crew hat das schon mal nicht geklappt, und die Zahl solcher Titel - mit Serverabhängigkeiten und als "inhärent Multiplayer" klassifizierten Spielen - wird ja in Zukunft eher noch zunehmen. Mehr braucht's ja nicht als Rechtfertigung, um das Leben eines Spiels kurz und schmerzlos zu beenden, und zwar völlig unabhängig davon, wie gut sich dieses Spiel prinzipiell auch im Singleplayer spielen lässt.
Ich habe allerdings diese Ich-muss-alle-Spiele-auf-einer-Plattform-haben-Einstellung noch nie verstanden. Ich habe auf dem PC Spiele auf GOG, Steam, Uplay, Epic und dem Xbox Store und wüsste - vielleicht von wenigen Einzelfällen abgesehen - nach über 30 Jahren PC-Gaming keine wirklich schlagenden und in der täglichen Praxis relevanten Argumente dagegen, aber gut, wenn man sich aus - behaupte ich - meist rein prinzipiellen Gründen unbedingt selber einschränken will, wir sind ja ein freies Land.
Mal Butter bei die Fische... bei welchen Spielen hat Steam die Lizenzen nachträglich entzogen?
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Falls z. B. Sony auf die Idee kommen sollte, einen eigenen PC-Spiele-Store zu starten, können sie zwar ihre Spiele aus den virtuellen Verkaufsregalen bei Steam entfernen (genauso, wie sie auch Retailversionen aus den Händlerregalen nehmen können).
Sony kann aber NICHT bereits verkaufte Steam-Spielelizenzen deaktivieren und aus den Steam-Bibliotheken der Kunden entfernen.
Und sollte ein Entwickler/Publisher z. B. per Update-Funktion seine Steam-Versionen nachträglich unbrauchbar machen, hat Valve die Berechtigung, auch abseits der normalen Rückerstattungs-Richtlinien den jeweiligen "Kaufpreis" zu erstatten und sich das Geld von dem Entwickler/Publisher zurückzuholen.