Mauspads: RGB-Beleuchtung und Induktionsladetechnik im Test
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Mauspads: RGB-Beleuchtung und Induktionsladetechnik im Test

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Ist die RGB-Beleuchtung ein neuer Ausstattungstrend? Was sind Induktionsladepads und wie gut sind Razer Hyperflux V2 und Logitech Powerplay 2?

RGB-Beleuchtung: der neueste Ausstattungstrend für das Mauspad

Die RGB-Beleuchtung ist ein Hardware-Ausstattungstrend, der mittlerweile auch bei vielen Mauspads zu beobachten ist, unabhängig davon, aus welchem Material sie bestehen. Während der LED-Streifen für die RGB-Beleuchtung bei Mauspads aus Stoff als Bordüre rund um den äußeren Rand genäht wird, werden die RGB-Leuchtdioden bei Mauspads aus Hartplastik am Rand der transparenten Kunststoffschicht positioniert. Die befindet sich zwischen der Basis mit Anti-Rutsch-Beschichtung und der Hartplastik-Nutzfläche mit Mikrostruktur. Der Farb- oder Effektwechsel (falls vorhanden) geschieht per Knopf, der sich an dem Kontroller befindet, der per USB-Kabel vom PC mit Strom versorgt wird.

Beim Roccat Sense Aimo kann die RGB-Beleuchtung per Knopfdruck oder mit Roccats Swarm-Software geändert werden. Quelle: Roccat Beim Roccat Sense Aimo kann die RGB-Beleuchtung per Knopfdruck oder mit Roccats Swarm-Software geändert werden. Bei der Zahl der Beleuchtungsmodi, der möglichen Effekte und den Optionen, diese manuell zu wechseln, gibt es jedoch einige Unterschiede. Hersteller werben zwar oft mit einer Beleuchtung im RGB-Farbraum, statt 16,8 Mio. Farben stehen bei den angebotenen Mauspads dann doch nur sieben Farben zur Verfügung. Dazu kommt, dass der gesamte Leuchtstreifen dieser Mauspads nur eine Farbe darstellen kann, da lediglich eine Beleuchtungszone bereitsteht. Das erklärt auch, warum viele dieser Mauspads nur über einen zusätzlichen Farbwechseleffekt verfügen.

Edel-Mauspads wie das Asus Balteus, das Corsair MM800C RGB Polaris oder der Testsieger, das Razer Firefly V2 Pro, verfügen dagegen über mehrere Beleuchtungszonen. Im Falle des Razer Firefly V2 sind es sogar 15 Zonen, die mit einer einzelnen RGB-LED bestückt sind. Die können mit der Synapse-4-Software einzeln eingefärbt werden, was für besonders hübsche RGB-Effekte sorgt. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Effekte und die Beleuchtungsfarben bei Razers und Corsairs Mauspad nicht per Knopfdruck, sondern nur per Synapse-4- respektive iCUE-Software möglich sind. Bei einem unserer Mauspad-Empfehlungen, dem Asus Balteus, ist das dagegen anders. Hier kann man den Effektzauber per Knopfdruck und Software ändern.

Induktionsladepads - wenn das Mauspad die Maus lädt

Eine Mauspad-Klasse für sich sind die Induktionsladepads. Dabei handelt es sich um Mauspads, die ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Das überträgt per Induktionsladung den Strom drahtlos an die zum Mauspad kompatiblen Gaming-Mäuse. Die drahtlose Gaming-Maus speichert den Strom dann in ihrem Akku oder wie beim ersten Razer Hyperflux im Capacitor (Kondensator), der nicht mehr per Kabel oder Ladestation aufgeladen werden muss.

Beim ersten Razer Hyperflux kam die kompatible Mamba Hyperflux ganz ohne Akku oder Batterien aus. Dafür konnte die Gaming-Maus nur auf dem mit zwei verschiedenen Oberflächen bestückten Induktionsladepad drahtlos arbeiten. Das hat sich mit dem Razer Hyperflux V2 geändert. Quelle: Razer Beim ersten Razer Hyperflux kam die kompatible Mamba Hyperflux ganz ohne Akku oder Batterien aus. Dafür konnte die Gaming-Maus nur auf dem mit zwei verschiedenen Oberflächen bestückten Induktionsladepad drahtlos arbeiten. Das hat sich mit dem Razer Hyperflux V2 geändert. Bis heute haben drei Hersteller ihre Systeme vorgestellt: Logitech Powerplay (Logitech Powerplay-Pad/G903 und G703 Lightspeed), Corsair Qi Wireless Charging (Corsair MM1000 Qi und Corsair Dark Core RGB) und Razer Hyperflux (Razer Hyperflux-Pad und Razer Mamba Hyperflux). Corsair hat die hauseigene Induktionsladetechnik nicht weiterentwickelt. Logitech und Razer dagegen legen die Powerplay- und Hyperflux-Induktionsladetechnik neu auf. Im März 2025 erscheint das Logitech G Powerplay 2, im Juni 2025 zieht Razer mit dem Razer Hyperflux V2 nach. Wir haben beide Induktionsladepads für Sie getestet:

Razer Hyperflux V2 im Test: Tolles, aber teures Induktionsladepad

Logitech G Powerplay 2 im Test: Neuauflage mit Einsparungen

Produktname Powerplay 2
Hersteller (Vertrieb) Logitech G (www.logitechg.com/de-de)
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. 110 Euro/ausreichend minus
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3426515
Ausstattung (20 %)  
Maße (L × B × H)/Gewicht 344,0 × 284,0 × 3,5 mm (2,2 mm Powerplay-2-Basis/1,3 mm Mauspad)/ca. 365 g, mit Kabel
Getestete Größe (erhältliche Größe) Nur in Größe L erhältlich
Material Stoff (Polyester-Gewebe) auf rutschfestem Gummi (Mauspad) + rutschfestes Gummi auf Polycarbonat-Basis, mit Multilayer-Laminierung (POWERPLAY 2-Basis) inklusive Schicht für Induktionsspule
Besonderheiten Powerplay-Technologie (ununterbrochenes induktives Aufladen im niederfrequenten elektromagnetischen Feld durch Lademünze auf der Unterseite kompatibler Logitech-G-Mäuse), USB-A-Kabel (nicht abnehmbar) mit 180 cm Länge
Eigenschaften 20 %  
Kompatible Logitech-Mäuse Pro X Superlight 2 Dex, Pro X Superlight 2, Pro X Superlight, Pro Wireless, G903, G703, G502 X Plus, G502 X Lightspeed, G502, G309
Ergonomie (Höhe, störende Elemente) Sehr gut
Rutschfestigkeit Sehr gut
Abnutzung Gering
Reinigung Feucht und trocken (Basis nur mit feuchtem Tuch, nicht waschmaschinentauglich)
Leistung 60 %  
Start-/Reibungswiderstand Gering/sehr gering
Geräuschentwicklung (Mit Logitech G502 X: 89 g) Sehr niedrig
Gesamtnote Vier Sterne

Wie die Produktbezeichnung verrät, ist das Logitech G Powerplay 2 der Nachfolger des 2017 auf den Markt gekommenen Mauspads mit Ladefunktion. Damals gab es mit Razer Hyperflux und Corsair Qi Wireless Charging noch zwei Konkurrenten mit ähnlicher Induktionsladetechnik. Während die Konkurrenz vom Markt verschwand, legt Logitech seine Mausladelösung, die technisch auf einem niederfrequenten elektromagnetischen Feld basiert, neu auf.

Die ist mit 3,5 mm Gesamthöhe (1,3 mm Mauspad + 2,2 mm Basis) ca. 38 % niedriger als der Vorgänger. Dazu versprechen die Schweizer eine um 15 % vergrößerte Ladefläche. An den Maßen der Mauspadauflage ändert sich nichts. Die könnte mit 344 × 284 mm für absolute Low-Sense-Spieler etwas zu klein sein, High-Sense-Spieler haben dagegen keine Platzprobleme.

Was fehlt, und das war ein echter Vorteil des ersten Logitech Powerplay, sind je ein Mauspad mit harter und weicher Oberfläche, die wechselnd auf die rutschfeste Basis gelegt werden können. Beim Powerplay 2 beschränkt sich Logitech auf eine Matte mit Stoff (Mikrofaser), auf deren Rückseite sich eine dünne Gummischicht befindet. Letztere verhindert effektiv, dass die Mausunterlage verrutscht oder sich wellt. Doch Logitech spart noch mehr ein. Das ist auch der größte Kritikpunkt am Logitech Powerplay 2, mit dessen Lademünze Sie aktuell die Akkus von zehn Gaming-Mäusen des Herstellers mit Strom versorgen. Einerseits fehlen das abnehmbare Anschlusskabel und das beleuchtete G-Logo auf dem Steuermodul. Andererseits fungiert dieses Steuermodul beim Logitech G Powerplay 2 nicht mehr als kabelloser Lightspeed-Empfänger. Daher müssen Sie für die drahtlose Verbindung zum PC hier zwingend den 2,4-GHz-Dongle Ihrer Logitech-Maus einsetzen.

Logitechs Powerplay 2 bietet wenig Neues, dafür sogar noch Feature-Verlust. Quelle: Logitech Logitechs Powerplay 2 bietet wenig Neues, dafür sogar noch Feature-Verlust.

Keine Patzer in der Praxis

Im Praxiseinsatz mit einer kompatiblen Logitech G502 X (89 g) überzeugt die Kombination aus Powerplay-Ladepad und Mausunterlage jedenfalls. Der Startwiderstand des Mauspads ist gering, der Reibungswiderstand sehr gering und Bewegungen der Gaming-Maus erzeugen nur eine sehr geringe Geräuschkulisse. Präzise, kontrollierte Mausbewegungen sind stets möglich. Die Induktionsladetechnik funktioniert wie schon beim Vorgänger einwandfrei und macht Ladezeiten effektiv den Garaus. Das gilt jedoch nur, wenn Sie ein Fan von Logitech-Mäusen sind und Stoff-Mauspads bevorzugen. Sie können aber auch Ihr Mauspad aus Hartplastik oder Glas auf die Powerplay-2-Basis legen. Stimmen dann noch ungefähr die Maße, haben Sie eine sehr brauchbare Alternative zu Logitechs Stoff-Mauspad.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Test: Sony Inzone Mat-D und Mat-F + Kaufempfehlungen
  2. Seite 2 Mauspad-Materialkunde, Teil 1
  3. Seite 3 Mauspad-Materialkunde, Teil 2, Größenübersicht
  4. Seite 4 Widerstände, Reinigung, Geräusche
  5. Seite 5 RGB-Beleuchtung und Induktionsladetechnik im Test
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CouchCowboy Kabelverknoter(in)
        Zitat von aluis
        Spiele schon lange mit dem Gedanken mir ein Glaspad zu besorgen. Was mich abschreckt sind die Meldungen aus Foren, dass die sich unangenehm kalt anfühlen.
        Ist recht ähnlich zu den Alu Pads. Die fühlen sich anfangs so kalt an aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
        Ich nutze jedoch das alte Logitech Powerplay mit der Kunststoffauflage. Kaum Widerstand, die Maus ist immer auf minimum 80% geladen. Habe keine Zeigersprünge oder ähnliches. Auch die Gleitpads der Maus nutzen sich nicht ab. Eher alles andere an der Maus. Das wird hier aber nicht propagiert 😜
      • Von CouchCowboy Kabelverknoter(in)
        Zitat von aluis
        Spiele schon lange mit dem Gedanken mir ein Glaspad zu besorgen. Was mich abschreckt sind die Meldungen aus Foren, dass die sich unangenehm kalt anfühlen.
        Ist recht ähnlich zu den Alu Pads. Die fühlen sich anfangs so kalt an aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
        Ich nutze jedoch das alte Logitech Powerplay mit der Kunststoffauflage. Kaum Widerstand, die Maus ist immer auf minimum 80% geladen. Habe keine Zeigersprünge oder ähnliches. Auch die Gleitpads der Maus nutzen sich nicht ab. Eher alles andere an der Maus. Das wird hier aber nicht propagiert 😜
      • Von aluis Freizeitschrauber(in)
        Spiele schon lange mit dem Gedanken mir ein Glaspad zu besorgen. Was mich abschreckt sind die Meldungen aus Foren, dass die sich unangenehm kalt anfühlen.
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