AGESA 1.0.0.4 für Ryzen 3000: Laut MSI mit 20 Prozent kürzeren Boot-Zeiten
MSI hat einen Veröffentlichungsfahrplan für AMDs AGESA 1.0.0.4 vorgelegt. Demzufolge werden entsprechende BIOS-Versionen für den X570-Chipsatz noch Ende Oktober veröffentlicht. Als Verbesserung stellt man eine 20 Prozent kürzere Boot-Zeit in Aussicht.
MSI hat Veröffentlichungszeiträume für den AMD AGESA 1.0.0.4 Patch B bekannt gegeben. X570-Mainboards werden demzufolge noch Ende Oktober mit einem BIOS-Update bedacht. Mitte November sollen Platinen mit 400er-Chipsatz aus der Max-Serie folgen - alle anderen Motherboards mit Chipsätzen (oder korrekter: I/O-Hubs) der 400er- und 300er-Reihe werden Ende November fällig sein.
Bei den Details bleibt MSI weitgehend nebulös. "Es gibt eine laaaaaange Liste im Hinblick auf Verbesserungen und Änderungen", heißt es lediglich. Immerhin werden die Taiwaner beim Thema Boot-Zeiten konkret. Sie sollen im Vergleich mit der AGESA 1.0.0.3 ABBA 20 Prozent kürzer ausfallen. Um die Vorteile zu verdeutlichen, wird ein MEG X570 Godlike mit einem Ryzen 5 3600 und zweimal 8 GiByte Arbeitsspeicher zitiert.
Quelle: MSI
AGESA 1.0.0.4 für Ryzen 3000: Laut MSI mit 20 Prozent kürzeren Boot-Zeiten (2)
Asrock hat bereits ein Beta-Update
AMDs AGESA 1.0.0.4 wurde bereits als Beta-Version für Asrock-Mainboards gesichtet. Im Vergleich mit der Vorgänger-Version konnten Tester abermals leichte Verbesserungen am Boost-Verhalten ausmachen, erwartungsgemäß stellten sich dabei aber auch keine Wunder ein. Das Allcore-Taktplus betrug mit einem Ryzen 9 3800X 50 MHz.
Ansonsten bleibt immer noch offen, wie die von MSI bereits zur Ankündigung der AGESA 1.0.0.4 versprochenen "100+ Enhancements and Features" im Detail aussehen. AMD brachte beispielsweise schon vor einiger Zeit ein einheitliches Overclocking-Menü ins Gespräch. Berichten nach könnte das aber erst mit späteren AGESA-Updates Wirklichkeit werden - die Roadmap reiche bereits bis Version 1.0.0.7.
Ebenfalls interessant: Ryzen 3000: AGESA 1.0.0.4 Beta-BIOS für erste Asrock-Mainboards, leichte Boost-Verbesserung
Derweil hat Yuri "1usmus" Bubliy, Entwickler des DRAM Calculator for Ryzen sowie AMD-Insider, mehrere Verbesserungen des AGESA 1.0.0.4 Patch B auf Twitter aufgelistet. Derartige Leaks sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen - auch wenn die Quelle in dem Fall einen guten Ruf genießt.
Quelle: MSI

mein altes INTEL-GIGABYTE system bootete in 4-6 sec, das aktuelle braucht 18 > davon 14 im "BIOS"
in unterschliedlichen foren wird das verhalten aber ASUS zugeschrieben, RYZEN hat damit nichts zu tun ...
Das schnellste was mir an Bootzeiten untergekommen ist war ein ASRock H81m-ITX mit einem i3-4160 und einer SSD, das Teil war in nicht mal 6s im Desktop, wobei mich das nicht wundert, auf dem Board gab es nichts was irgendwie initialisiert werden musste.
Das ist erfreulich, denn etwas weniger darf es schon noch sein, wobei es mit Fast Boot, SSD, etc., schon viel besser geworden ist. Als wir alle noch vor so weiß-grauen Kisten saßen, hatte das Anwendungstheater zwar mehr Charme, aber es dauerte doch schon etwas länger beim Hochfahren.
Mir ist aufgefallen, daß nach meinen Upgrade von Window 7 auf Windows 10, mir ein paar Sekunden flöten (Boot) gegangen sind. Das ist unerfreulich. Denn eigentlich sollte es ja immer schneller werden, nicht langsamer.
Zumal der Unterschied beim Booten auch überraschend stark vom Mainboard(hersteller) abhängt.
Heise c't hat mir das mal in einem Haswell Mainboard Vergleichstest aufgezeigt. Gleiche CPU, gleiche SSD meist gleicher Chipsatz. Massive Unterschiede bei Bootzeiten und Stromverbrauch.
Wie gehabt, hier geht es echt nur um first world Luxusprobleme over 9000.
Bei mir auf Arbeit dauert es gern mal bis zu 10min, bis mein Laptop hochgefahren und nutzbar ist (Profil wird über eine 8mbit Leitung aus der Cloud in Frankfurt geladen, früh morgens mehrere PCs zur gleichen Zeit). Dann werden im Hintergrund des öfteren auch noch Updates nachgeschoben, sodass die Maus sogar nur noch hängt und ruckelt. Unterirdische Hardware (i5-6300, HDD, 4GB Ram, Win 10) + unfassbar langsame und zugleich teure Telekom Leitung mit dem Zwang der zentralen Cloud (Emailserver und gemeinsam genutzte Festplatte) an einem Standort. Bis auf einen Arbeitgeber waren für alle die Hardware und Internet nur Neuland. Ich kann und will nicht so langsam agieren und warten, bis die Kiste fertig geruckelt hat, es nervt tierisch.