Ryzen 4000: Trend zu mehr Kernen laut AMD noch nicht vorbei
Geht es nach CTO Mark Papermaster, wird AMD seinen Mitbewerber Intel auch auf absehbare Zeit noch bei der Kernzahl unter Druck setzen. Solange die Software mitzieht, werde man auch die Anzahl der CPU-Kerne weiter erhöhen.
Beobachter erklären sich die Lieferprobleme Intels unter anderem damit, dass der Marktführer die Konkurrenz gehörig unterschätzt hat. Intels Festhalten an vier Kernen im Mainstream hatte sich mit dem Launch der ersten Ryzen-Serie plötzlich überlebt. Intel musste nun selbst deutlich mehr Kerne auf die Mittelklasse-Plattformen bringen. Erst sechs, später acht und demnächst wohl deren zehn. Mehr Kerne bedeuten weniger CPUs pro Wafer und auf diese Kapazitäten müssen die Halbleiterwerke erst einmal ausgelegt sein. Erst kürzlich brachte AMD mit dem Ryzen 9 3950X 16 Kerne in die Mittelklasse - und das könnte noch lange nicht das Ende sein. Das zumindest sagt AMDs Mark Papermaster, seines Zeichens Chief Technology Officer (CTO) und Executive Vice President for Technology and Engineering.
Tom's Hardware hat den CTO gefragt, ob es überhaupt sinnvoll ist, Mainstream-Nutzer mit 32 Kernen zu beglücken. "Ich sehe im Mainstream-Segment keine unmittelbar bevorstehende Hürde und zwar aus folgendem Grund: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Software den Multi-Core-Ansatz zunutze macht", so Papermaster. "Wir haben dieses Hindernis überwunden, denn mittlerweile können mehr und mehr Anwendungen einen Vorteil aus Multi-Core und Multi-Threading ziehen."
Weiter führt der CTO aus: "Ich sehe, in nächster Zeit, noch keinen Sättigungspunkt für Kerne." Man müsse natürlich mit Bedacht vorgehen, wenn man die Kernzahl erhöht, da Anwendungen ja auch Vorteile daraus ziehen sollen. "Solange man das Gleichgewicht hält, wird sich der Trend meiner Auffassung nach fortsetzen."
Keine Versorgungsprobleme beim Ryzen 9
Auch AMD beobachtet, dass sich die im Moore'schen Gesetz beschriebenen Effekte verlangsamt haben und neue, kleinere Fertigungsverfahren nicht automatisch höhere Frequenzen bedeuten "Darum haben wir Infinity Fabric erfunden." Dadurch erhalte man sehr viel mehr Flexibilität bei der Integration und Gestaltung der einzelnen Elemente. Ansetzen müsse man dabei vor allem bei der Bandbreite.
Ebenfalls interessant: CPUs: Nanoröhrchen könnten Moore'sches Gesetz wiederbeleben
Versorgungsprobleme seitens TSMC bestünden aktuell nicht. Der Ryzen 9 3900X sowie der Ryzen 9 3950X würden einfach stärker nachgefragt als gedacht. Inzwischen hätte man die Bestellungen jedoch angepasst. "Das ist ein ganz normaler Prozess und in gewisser Weise ist es auch ein gutes Problem. Denn es bedeutet, dass die Nachfrage noch höher war, als selbst wir das ursprünglich dachten."
Quelle: Tom's Hardware


Gruß
Für einen Spieler ist das nicht wenig aber richtig ist auch sich diesen Luxus gönnen zu können. Ich denke das kann man schon als Luxusware bezeichnen . ( keine Verpflichtungen vorausgesetzt. )
Rechtfertigen möchte ich das jetzt nicht unbedingt, da es zu einem meiner Hobbys gehört.
Dafür rauche ich aber nicht, brauche kein kostspieliges iPhone und das Auto ( grüne Plakette) ist schon 20 Jahre alt .
Gruß
Für einen Spieler ist das nicht wenig aber richtig ist auch sich diesen Luxus gönnen zu können. Ich denke das kann man schon als Luxusware bezeichnen . ( keine Verpflichtungen vorausgesetzt. )
Rechtfertigen möchte ich das jetzt nicht unbedingt, da es zu einem meiner Hobbys gehört.
Dafür rauche ich aber nicht, brauche kein kostspieliges iPhone und das Auto ( grüne Plakette) ist schon 20 Jahre alt .
Wir schaffen es ja kaum 1-2 Jahre die Finger still zu halten, bei 6-8 Jahren würden wir durchdrehen^^
Abgesehen davon finde ich 6-8 Jahre schon etwas zu hardcore, denke max 4 Jahre und dann ab in den Kamin mit den Teilen
Gruß