CPUs: Nanoröhrchen könnten Moore'sches Gesetz wiederbeleben
Die Verdoppelung der Transistorenanzahl bei Prozessoren in ein bis zwei Jahren, auch Moore'sches Gesetz genannt, war in letzter Zeit nicht mehr erreichbar. Forscher am MIT könnten das jedoch mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen wieder ändern.
Wie Technology Review meldet, hat ein Team von Wissenschaftlern es Massachusetts Institute of Technology (MIT) Ende August den weltweit modernsten Chip vorgestellt, der aus Kohlenstoffnanoröhren besteht. Diese CPU liefert einen Hinweis auf eine mögliche Alternative zu den bisherigen Silizium-basierten Rechnern. Diese sind in den letzten Jahren an technische Grenzen gestoßen, da bei Elementen mit nur wenigen Atomen Größe Leckströme entstehen, so die Effizienz sinkt und teilweise Ausfälle durch die entstehende Wärme möglich sind.
Dagegen benötigen Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren nur ein Zehntel der Energie, was die Lebensdauer von Geräten deutlich verbessern könnte. Zudem sind die neuen Transistoren auch noch schneller. Doch auch diese Technik hat ihre Probleme, beispielsweise bei der Herstellung. Das Team am MIT scheint nun aber mehrere der größten Hürden für die Massenproduktion überwunden zu haben.
Probleme bei der Herstellung von Nanoröhren
Dazu gehört auch, die Herstellung zu verbessern, damit weniger Nanoröhren entstehen, die wie ein Draht funktionieren und mehr der Art, die wie ein Halbleiter arbeitet. Außerdem müssen Monoschichten der Nanoröhren produziert werden, obwohl diese eher zusammengelagert entstehen. Max Shulaker am MIT hat nun mit Forschungsgeldern der DARPA und seinem Team einen 16-Bit-Prozessor entwickelt, der aus mehr als 14.000 Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren besteht.
Bemerkenswert ist, dass die Herstellung mit Geräten möglich ist, mit der herkömmliche Siliziumchips produziert werden. Besonders leistungsfähig ist die neue CPU allerdings nicht, denn für moderne Software wären Milliarden an Transistoren notwendig. Bislang reicht es nur, um ein einfaches "Hello World" auszugeben.

Schon kras was mein nicht wirklich ernstgemeinter Post für eine Diskussion ausgelöst hat. Ich freue mich über jeden Technologischen Fortschritt aber ich hoffe das wir uns auch bald gedanken machen wir wir technologischen Fortschritt so gestalten das er uns auch wirklich weiterbringt und nicht dafür sorgt Kriege auszulösen oder Profitgeilen geiern zu helfen (Medizin etc.) sondern uns Menscheheit als gesamtheit zu unterstützen. Ich denke das wir in den nächsten 30 Jahren viele Veränderungen mitmachen werden und sich einiges Verändern wird.
"Schätzen Sie meine Herren! Sie können sich nicht so sehr verschätzen wie sich verrechnen können!"
Und er hat so oft Recht behalten!
Ein Gesunder Menschenverstand kann Ergebnisse und Situationen abwägen. Nicht auf 3 Nachkommastellen aber sehr oft genau genug um damit weiter arbeiten zu können.
BTT:
Spannendes Thema vor allem da die Forscher es geschafft haben bestehende Produktionstechnologie weiter zu nutzen. Ist nur die Frage wann es Marktreife erlangen könnte und wie hoch die Kosten pro Chip im Vergleich zu Silizium sein werden. Gäbe es denn auch Leistungsvorteile gegenüber Silizium?
Ansonsten müssen völlig neue Ansätze her wie halt Quantenprozessoren und da ist die Frage wie schnell und gut da die Forschung voran schreitet. Auch um zu erfahren ob es überhaupt geeignet ist.
Falls ich was überlesen habe mich bitte mit der Nase draufstoßen!