Intel Comet Lake: Umfangreicher Leak zur 10. Mainstream-Generation mit 400er PCH

51
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Comet Lake: Umfangreicher Leak zur 10. Mainstream-Generation mit 400er PCH (8)
Quelle: Intel

Während Intel den Release von Cascade Lake X vorbereitet, die HEDT-Plattform für November, ist doch die Zukunft des Mainstream-Angebots sehr viel spannender. Comet Lake ist der Codename und laut einem Medienbericht ist nun das gesamte Programm geleaked.

Im Herbst kommt von Intel die HEDT-Plattform mit Cascade Lake X, aber das spannendere Produkt ist Comet Lake - der neue Mainstream, der Anfang kommenden Jahres vorgestellt werden dürfte. Laut einem Medienbericht ist die "10. Generation" dieser Prozessoren nun geleaked. Die Folien, die rumgereicht werden, sehen jedenfalls einigermaßen authentisch aus und haben einiges an Information parat.

Comet Lake: Plattform ohne Überraschungen

Comet Lake erscheint demnach als 14 nm ++ mit bis zu 10 Kernen auf dem Sockel LGA1200. Das war soweit bereits alles vermutet worden, wäre aber damit auch bestätigt. Dazu gibt es einen neuen I/O-Hub (oder PCH im Intel-Sprech), der weiter bei PCI Express 3.0 bleibt. Wie auf der Folie zu erkennen ist, soll die Plattform bis zu 40 PCI-Express-Lanes bekommen, 16 wie immer von der CPU und bis zu 24 vom PCH. Zudem ist die Rede von bis zu 30 PCH-H-Lanes für mehr Flexibilität.

Generell gibt es Unterstützung für UHD-Medien in Wiedergabe und Ausgabe, Wi-Fi 6, USB 3.2 Gen 2 (10 Gbps) und Intels Rapid Storage Technologie. Gelistet ist auch ein Quad-Core-Audio-DSP. Gesprochen wird außerdem von "Enhanced core and memory overclock", einem C10-Stand-by-Modus mit S0ix für modernes Stromsparen. Wahnsinnig überraschend dürfte das alles nicht sein.

Vermarktet werden sollen die PCHs als Z490 mit Support für K-CPUs (nicht erwähnt), sowie als W480, Q470 und H410. Der neue Sockel soll die gleichen Maße haben - es ändert sich also "nur" das Pin-Layout. Entsprechend gibt es keine Kompatibilität mehr was CPUs angeht, sehr wohl aber bei Kühlern. Die Änderung soll angeblich die Spannungsversorgung verbessern und den Mainstream Zukunftssicher machen; PCI Express 4.0; neuer Speicher und dergleichen fallen einem da ein.

Comet Lake selber wird bis DDR4-2666 unterstützen, so die Unterlagen. Klassisch als Zweikanal-Design mit bis zu 32 GiByte per DIMM-Kanal.

Comet Lake: So sieht das CPU-Line-up aus

Die Comet-Lake-Prozessoren bestehen werden nach den Angaben mit 9 Modellen starten. Die sind segmentiert in Xeon, Core und Pentium/Celeron. Gelistet sind vor allem eher schnellere Chips; die kleinen Modelle dürften dann nachgereicht werden. Basis der Prozessoren sollen zwei Chip-Layouts sein: 10 und 8 Kerne mit einem 10+2 Wafer; alles darunter mit einem 6+2 Wafer. Die Maßnahme dürfte zur besseren Ausbeute und Wirtschaftlichkeit getroffen worden sein. Vermarktet werden die Prozessoren im Desktop-Mainstream als Core i-10000; der Core i9-10900 bildet die Speerspitze. Intel will 10-Kerner mit maximal 80 Watt TDP anbieten. Die bezieht sich stets auf den Basistakt, der dann wohl einigermaßen entspannt ausfallen dürfte: 3,0 GHz Basis- und 5,1 GHz Boost-Takt werden genannt. Ein Zehnkerner hat 20 MiByte L3-Cache; also auch hier keine echten Neuerungen. Intel verspricht bis zu 18 Prozent Mehrleistung.

Man kann wohl sicher sein, dass K-Prozessoren des Zehnkerners nicht mit 65 oder 80 Watt TDP auskommen werden. Die Modelle sind nicht gelistet und dürften sicher im Bereich um 100 Watt liegen: vielleicht auch darüber. Mit dem neuen Sockel besteht die Option zu sagen, man zieht die Grenze bei 115 oder 120 Watt. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass Intel auf eine CPU mit 8 Kernen und 16 Threads bei 3,2/4,8 GHz einen 65-Watt-Aufkleber packt. So ein Achtkerner soll angeblich für 350 US-Dollar den Besitzer wechseln.

Wie schon im Vorfeld vermutet, stattet Intel alle Modelle mit SMT aus. Folglich hat ein Core i3 die Konfiguration 4/8; ein Core i5 6/12, ein Core i7 8/16 und ein Core i9 10/20. Die Pentium sollen mit 2/4 verkauft werden, was für den Celeron nur 2/2 lässt.

Quelle: WCCFTech

Bildergalerie

51
    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der Z490 hat (Gerüchte zu Folge) keine zusätzlichen PCI-E-Lanes, sondern entspricht abseits von USB 3.1 der Ausstattung von Z270 und X299. Die von dir gewünschte SSD-Ausstattung ist, wie gesagt, trotzdem möglich. Wenn du die alternativen Anwendungsmöglichkeiten der Ressourcen ohnehin nicht brauchst, stört Sharing ja nicht, sondern entspricht weitestgehend der von dir gewünschten UEFI-Option. Nur das die HSIOs von SATA-Ports oder dem ×4-Slot umgeleitet werden, nicht wie von dir gewünscht die der Grafikkarte. Letztere Option sollte im Workstation-/Kleinserver-Segment aber ebenfalls käuflich erwerbbar sein – im Desktopsegment ist die Nachfrage für entsprechende Angebote einfach zu klein. Endanwender legen Wert auf Grafikleistung, haben mehrheitlich aber maximal eine M.2-SSD und sind somit mit einem zweiten Slot zur sharing-freien Nachrüstung und einem dritten mit leichten Einschränkungen mehr als gut versorgt.

        Eine Änderung der PCI-E-Konfiguration ohne Neustart des Root-Controllers ist meinem Wissen nach nicht in den Spezifikationen vorgesehen. Davon abgesehen unterstützt zumindest Windows kein PCI-E-Hotplugging und keine Software ist in der Lage, ein Laufwerk anzusprechen, dass gar nicht mit dem System verbunden ist.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der Z490 hat (Gerüchte zu Folge) keine zusätzlichen PCI-E-Lanes, sondern entspricht abseits von USB 3.1 der Ausstattung von Z270 und X299. Die von dir gewünschte SSD-Ausstattung ist, wie gesagt, trotzdem möglich. Wenn du die alternativen Anwendungsmöglichkeiten der Ressourcen ohnehin nicht brauchst, stört Sharing ja nicht, sondern entspricht weitestgehend der von dir gewünschten UEFI-Option. Nur das die HSIOs von SATA-Ports oder dem ×4-Slot umgeleitet werden, nicht wie von dir gewünscht die der Grafikkarte. Letztere Option sollte im Workstation-/Kleinserver-Segment aber ebenfalls käuflich erwerbbar sein – im Desktopsegment ist die Nachfrage für entsprechende Angebote einfach zu klein. Endanwender legen Wert auf Grafikleistung, haben mehrheitlich aber maximal eine M.2-SSD und sind somit mit einem zweiten Slot zur sharing-freien Nachrüstung und einem dritten mit leichten Einschränkungen mehr als gut versorgt.

        Eine Änderung der PCI-E-Konfiguration ohne Neustart des Root-Controllers ist meinem Wissen nach nicht in den Spezifikationen vorgesehen. Davon abgesehen unterstützt zumindest Windows kein PCI-E-Hotplugging und keine Software ist in der Lage, ein Laufwerk anzusprechen, dass gar nicht mit dem System verbunden ist.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        3*M.2 beherrschen bereits heute viele Z390-Boards. Einige auch zusammen mit 6*SATA, auch wenn die meisten Hersteller zu Recht unvermeidbares Sharing hier ansetzen lassen, da nur wenige Leute viele M.2s und viele SATA-Ports gleichzeitig brauchen.
        Ich weiss halt immer noch nicht, warum ich meine alten SATA SSDs oder in ein paar Jahren die jetzt gekauften M.2 NVMe SSDs wegwerfen sollte, nur weil ich noch ein paar TB dazu stecken möchte (oder im Fall von PCIe4 eine entsprechende SSD zusätzlich benötige).

        Darum erwarte/möchte ich von meinem nächsten PC auch, dass dies ohne sharing oder gar Deaktivierung von Ports funktioniert. Wie die Hersteller das lösen ist mir als Anwender egal. Von mir aus kann das Board erkennen, was gerasde so auf den Leitungen los ist und im Zweifel temporär nur die gerade benötigten Lanes aktivieren.

        Oder man lässt mich im BIOS die Lanes für den brach liegenden 2. PCIe Slot umkonfigurieren.

        Derzeit muss man halt 40€ drauflegen und eine passenden NVMe Adapterkarte verbauen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        10G ist übrigens in den Augen aller Hersteller bis auf weiteres ein Luxus-Produkt und dürfte somit bei Intel noch einige Zeit im Server-Portfolio hängen bleiben.
        Klar, eine 10-Kern CPU oder ein Mainbaord für >300€ ist kein Luxusprodukt? Ich würde halt gerne von der Erweiterungskarte weglassen anstatt das OnBoard 1GBit ungenutzt liegen zu lassen (oder gar zusätzlich für WoL anschließen zu müssen).

        Obwohl, wenn ich sehe, wieviel Probleme der Aquantia AQtion AQC107 auch über 2 Jahre nach Markteinführung heute noch unter Linux bereitet, bleibe ich wohl besser bei der Asus-Karte und muss mir halt nur dafür (und für den zweiten 8x Slot für die SSDs) wieder ein größeres Board kaufen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Zusammen mit der neuen Sockel-2066-Generation wurde aber immerhin ein neuer 2,5G-Controller erwähnt (weitere Informationen ist mir Intel bis heute schuldig geblieben), sodass wir zumindest ein Ende von 1G erleben sollten.
        Da ist dann mein NAS und der "Alt-PC" per 10 GBit angebunden und der neue nur per 2.5 G. Noch hoffe ich, dass es in ein paar Jahren sogar eine Fritzbox mit mind. vier 10G Ports geben wird.

        Zitat von PCGH_Torsten
        und kein höherer DDR4-Takt (nicht erwartbar und seitens Intel ein dicker fetter Fehler, mit dem man in einigen Benchmarks durchaus 10-15 Prozent Leistung verschenkt).
        Das würde ich auch nicht erwarten. Auch AMD ist offiziell nicht besser, wenn man die zwei Speicherkanäle jeweils mit zwei dual rank Modulen bestückt.

        Ich hoffe daher eher auf die nächste/übernächste Generation mit DDR5, 10 GBit Lan und ein paar PCIe Lanes mehr wie beim i9-9900K/Z390 bzw. beim jetzt angekündigten Z490. Aktuell bieten weder die CPUs noch die Chipsätze einen Anreiz, bedeutend früher wie geplant einen neuen PC zu bauen.

        Zitat von Nebulus07
        UHd = 4k... Konnte selbst der billigste Celeron für 25 Euro in Hardware dekodieren, was ist hier jetzt neu? Selbst h265 ist in Hardware möglich.
        Welches Intel-Board/Intel-GPU kann denn UHD@60Hz ohne Zusatzchip per HDMI ausgeben? M.W.n. keine einzige, da wird entweder ein DP->HDMI 2.0 Chip auf dem Board verbaut oder man landet bei 30 Hz. Die UHD-Grafik 630 des i9-9900K kann immer noch nur HDMI 1.4, also UHD@30 Hz.
      • Von fipS09 Volt-Modder(in)
        Zitat von 10jpr
        Bietet Amd nun bessere Boni als Intel im Moment?
        Vermutlich bietet AMD einfach besseren Langzeitsupport für ihre Sockel. Änderungen für Features sind ja okay, aber Änderungen ohne wirkliche Features schreien halt nach Abzocke.
      • Von 10jpr
        Noja aber manche von der Moderation sind doch auch nur ein Fähnchen im Wind.

        Seit 1156 wird das mitgemacht mit den Sockel Changes, erst seit AM4 verurteilt man dies jedoch, also wirklich

        Bietet Amd nun bessere Boni als Intel im Moment?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von GoodCat1987
        Das ist für mich die dümmste Ausrede für einen neuen Sockel den ich jemals gehört habe, als ob das nicht auch mit 1151 Pins möglich gewesen wäre.
        Dickes Minus Intel!
        Da kann ich mich nur anschließen. Zumal der Sockel 1151 (CFL) dem vernehmen nach eingeführt wurde, um höhere Stromstärken als beim 1151 (SKL) zu ermöglichen. Stromstärken, die die erste CFL-Generation überhaupt nicht benötigt hat und die auch bei CFL-Refreseh allenfalls die 9900er überschreiten. Ich kann ja verstehen, dass manche Plattformpolitiken rückwirkend keinen Sinn ergeben, aber zum Zeitpunkt der Planung schlicht noch nicht alle Fakten bekannt waren. Aber als die Entscheidung über den Wechsel von 1151 (CFL) getroffen wurden, liefen die Achtkerner schon im Labor. Da hätte man entweder mit Reserven für Comet Lake designen und gleich den 1200 einführen können beziehungsweise zumindest genug Freiräume für spätere Erweiterungen einplanen können (49 Pins sind kaum mehr als eine äußere Reihe zusätzlich und weniger als ein Ring extra in der Mitte). Oder man hätte einfach den 1151 (SKL) für die Sechskerner-Generation weiter genutzt und dann ein richtiges Plattform-Update gebracht.

        Anmerkung an dieser Stelle: 1151 (CFL) ist für 133 A freigegeben und wird regulär für 127-W-CPUs genutzt. Wenn Comet Lake nicht massiv an der TDP-Schraube dreht (im Gespräch sind "nur" 120 W), müssten die 5,1 GHz also mit 0,9 V Kernspannung erreicht werden, um den Sockel zu überlasten. Wetten das dies nicht der Fall sein wird?

        Zitat von kadney
        Was bedeuten PCH-H und PCH-V? Alternativ, was sind PCH-H-Lanes?

        Da fehlt ein k.

        Das wäre dann preislich ein Ersatz zum 9700k mit seinen $374 - $385 ?
        Also weniger TDP, aktiviertes HT bei einer etwas geringeren UVP.
        "PCH-V" finde ich nirgendwo, mit "PCH-H" wird der Autor vermutlich HSIO-Lanes gemeint haben. Warum WCCFTech dem Intel-Marketing da so nach dem Mund redet, ist für mich aber nicht ersichtlich. 30 HSIO-Ports; davon bis zu 24 als PCI-E-3.0-Lane nutzbar, ist seit Anfang 2017 die Standardausstattung unbeschnittener Intel-I/O-Hubs. Als einzige Neuerung betonenswert wären die bis zu 8 USB-3.1-Ports. Da bei den nicht-Z-Modellen für gewöhnlich zwei bis vier beschnitten werden, dürfte der Z490 also auf allen USB-tauglichen HSIOs 10 GBit/s beherrschen, während die Z390-Generation es nur auf den ersten sechs kann. Verglichen mit AMDs 4+8 3.1ern ein nötiges Upgrade; da schon heute auf vielen günstigeren Platinen die Repeater für volle Geschwindigkeit eingespart werden, dürfte man den Unterschied aber nur im High-End-Segment spüren. Wichtiger wären mehr Ports insgesamt gewesen, denn mit 10× High-Speed-USB und 4× SATA (6× ist im zurückgehen) bleiben nur 16+16 PCI-E-3.0-Lanes und AMD hat gerade mit 20+16 4.0ern vorgelegt. Wer im Luxus-Segment drei M.2-Slots, W- 10G- und 1G-LAN sowie noch einen zusätzlichen USB-Controller allgemein verbauen will (10 Ports reichen nicht für min. 8 hinten und min 2+1 als Header), der hat dann beim Z490 noch genau 16 Lanes für die Grafikkarte übrig. Alles andere müsste über Sharing laufen.

        Zitat von fotoman
        Also nur der alte, langweilige Krempel. Kein DDR5, (offiziell) kein schnellerer Speicher, kein PCIe4, kein TB3, wohl noch nicht einmal 3*M.2 NVMe (plus 6*SATA und mind. 3 PCIe Slots mit 1x16+2x8).

        Hauptsache, völlig unnützes Wi-Fi 6 wird unterstützt, aber mit Sicherheit immer noch kein 10GBaes-T.

        Aber gut, bei den paar Prozent Mehr an Rechenleistung lohnt sich Aufrüsten sowieso nicht.

        Das ist bei AMD auch nicht anders, wenn man mal etwas Speicher möchte (4 Module).
        3*M.2 beherrschen bereits heute viele Z390-Boards. Einige auch zusammen mit 6*SATA, auch wenn die meisten Hersteller zu Recht unvermeidbares Sharing hier ansetzen lassen, da nur wenige Leute viele M.2s und viele SATA-Ports gleichzeitig brauchen. Was dagegen bei keiner Mainstream-Plattform geht, ist 16+8+8. Dafür musst du sowieso Threadripper oder Cascade Lake X kaufen, wo es wiederum problemlos möglich ist.

        10G ist übrigens in den Augen aller Hersteller bis auf weiteres ein Luxus-Produkt und dürfte somit bei Intel noch einige Zeit im Server-Portfolio hängen bleiben. Zusammen mit der neuen Sockel-2066-Generation wurde aber immerhin ein neuer 2,5G-Controller erwähnt (weitere Informationen ist mir Intel bis heute schuldig geblieben), sodass wir zumindest ein Ende von 1G erleben sollten. Das gilt aber für alle Hersteller und Plattformen, nicht nur LGA1200. Die einzige Enttäuschungen hier sind kein PCI-E 4.0 (erwartbar) und kein höherer DDR4-Takt (nicht erwartbar und seitens Intel ein dicker fetter Fehler, mit dem man in einigen Benchmarks durchaus 10-15 Prozent Leistung verschenkt).

        Zitat von owned139
        Eigentlich nicht. Der Gegenpart zum 9900K ist der 3700x.

        Unter Prime95 mit AVX liegt er nach Intels Vorgaben bei 170W Turbo und anschließend bei 90W. Der 3700x? Keine Ahnung.
        Der 3700X ist billiger, langsamer und sparsamer als der 3800X. Und der ist schon billiger, langsamer und sparsamer als der 9900K. Wie kommst du also auf einen Vergleich zwischen 9900K und 3700X? Der richtiger Partner sind 3800X (Aufbau) oder 3900X (Preis).

        Zitat von Nebulus07
        UHd = 4k... Konnte selbst der billigste Celeron für 25 Euro in Hardware dekodieren, was ist hier jetzt neu? Selbst h265 ist in Hardware möglich.
        WiFi-6 wird doch eh durch ein biilig 12 Euro USB Modul auf den Mainbaords realisiert und lässt sich auf jedem Mainbaord mit dem bestehedem WiFi tauschen. ISt ja nur gesteckt das Modul. Also aufrüsten für 15 Euro jederzeit möglich.
        USB3.2 Gen2 ... Nachdem man diese Schwachmaten Umbenennenung durchgeführt hat, blickt keiner mehr durch. USB mit 10Gigabit bietet heute JEDES 50 EUro Mainbaord und nennt sich meist USB-C.

        Die RST Technologie nutzt niemand... Ist das nicht das tolle Feature, wo man die Festplatte mit einer SSD beschleunigen kann... Optane oder so !?

        QUD-CORE Audio DSP !!!! Jetzt lach ich mal!! Was soll das denn sein? Den letzten DSP den man nutzen konnte um hardwarebeschleunigten Sound zu bekommen, war unter Windows 7 möglich. Danach hatte Microsoft es verboten, hardwarebeschleunigten Sound nutzen zu können und es wurde alles per Software emuliert. Die letzten Karten mit DSP waren wohl die EMU10k. Alles was danach verbaut wurde, waren immer nur DACs. Und ehrlich, einen Hadrdware DSP braucht man dank direct Sound nicht mehr. Er könnte ihn auch gar nicht ansteuern.

        C10 Stand by.... Jo, dafür kaufe ich ein neue CPU mit neuem Board, um im Jahr einen Euro Strom zu sparen.

        Intel, wo ist PCI-e 4x ? Das wollten die Leute haben um mit weniger Lanes mehr SSDs und M.2 auf dem Board anzuschließen.
        Prorietäre Erweiterungen für Direct Sound (-3D) sind nicht mehr zulässig, aber Hardwarebeschleunigung der von Microsoft vorgesehenen Funktionen ist ebenso möglich wie Beschleunigung von OpenAL in beliebigem Umfange. Neben dem EMU20K (X-Fi vergessen?) ist auch der seit der Recon 3D verwendete DSP eine echte APU und es gibt eben auch I/O-Hubs, die das digitale Audio-Signal nicht komplett von der CPU berechnen lassen. Vorteile bringt das keine mehr, aber genutzt wird es trotzdem, da es auch keine Nachteile hat.

        Rapid Storage wird im privaten Bereich kaum noch genutzt, umfasst neben Caching-Systemen aber auch alle RAID-Modi. Da hier offensichtlich eine Präsentation für den professionellen Bereich (Xeon, W- und Q-PCHs) braucht einen die Betonung also nicht zu wundern. Ich selbst schätze es durchaus für Backup-Laufwerke.

        "USB-C" als Geschwindigkeitsangabe ist übrigens ein echter Schwachmaten-Ausdruck, hinter dem Steckerformat kann übrigens alles mögliche stecken. USB 2.0, 3.0, 3.1, 3.2, DP, HDMI, reine Lade-Anschlüsse, proprietäre Peripherie-Interfaces und vermutlich noch einiges mehr, dass ich noch nicht gesehen habe. 10 GBit/s wird von den Mainboard-Herstellern mittlerweile durchgängig "3.1Gen2" oder "3.2Gen2" genannt. (Bei PCGH "3.1")
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk