Ryzen 3000: Zen 2-CPUs sollen offiziell DDR4-3200 unterstützen, per OC auch DDR4-4400+
Die neuen Ryzen-CPUs mit Codenamen Matisse für den Desktop-Bereich sind offiziell für den Sommer angekündigt und mittlerweile werden immer mehr Details bekannt. Neu ist nun, dass der integrierte Speicher-Controller mit DDR4-3200 die höchste Stufe der JEDEC-Spezifikation unterstützt, während per Overclocking nochmal deutlich mehr drin sein soll.
Die Webseite Videocardz.com und der für seine Leaks bekannte Twitter-Nutzer @momomo_us haben offenbar bestätigt, dass AMDs neue Zen 2-CPUs standardmäßig DDR4-RAM mit einem effektivem Takt von bis zu 3.200 MHz und 25,6 GB/s pro Kanal unterstützen. Per Übertaktung sollen unterdessen je nach Mainboard-Modell auch DDR4-4400 und mehr möglich sein. Zuletzt war der Entwickler das DRAM Calculators für Ryzen, Yuri "1usmus" Bubliy, sogar der Meinung, dass man mit Ryzen 3000 DDR4-5000 einstellen kann. Möglich macht das der neue Speichercontroller, der bei Zen 2 in den I/O-Die wandert. Pro RAM-Modul soll es ansonsten wohl bei einer maximalen Bestückung von 16 GByte und damit bei maximal 64 GByte für das gesamte System bleiben.
Passend zum Thema: [PLUS] RAM im Härtetest: Wovon profitieren Coffee Lake, Ryzen und Skylake X in der Praxis?
Offizielle Unterstützung für die höchste JEDEC-Spezifikation von DDR4-RAM gab es bei AMD im vergangen Jahr erstmals im Rahmen der Ryzen-V1000-APUs für Embedded-Systeme, während die aktuellen Ryzen 2000-CPU auf Basis von Pinnacle Ridge ebenso wie die aktuellen Picasso-APUs mit maximal DDR4-2933 spezifiziert sind. In der Praxis laufen natürlich auch flottere Module, DDR4-3200 ist beispielsweise noch relativ beliebt, aber dahinter wird die Luft schon dünner. Bei Intel wird derweil erst mit kommenden Generationen Unterstützung für DDR4-3200 erwartet.
Mitte des Monats berichteten wir noch über Biostar X570 Racing GT8, das laut Produktkatalog maximal DDR4-4000 unterstützt. Bei MSI sollen mit dem Godlike X570 mehr als DDR4-4000 möglich sein.
[PLUS] RAM: Die besten Chips finden und Subtimings optimieren
PCGH Plus: In manchen Situationen kann Speicher-Tuning die Bildrate deutlich erhöhen. Wir erklären Ihnen, wie Sie Kits mit potenten Chips aufspüren und wie das Optimieren von Subtimings ablaufen kann. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2019.
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Quelle: via computerbase.de

@Incredible Alk
Genau, weil das selbe habe ich auch schon Testweise mit meinen Arbeitsspeicher versucht.
Dazu nehme ich mir einfach Beispiele was so z.B. als 4000 MHz verkauft wird und übernehmen aus der Produktbeschreibung dann einfach die Haupttimings davon und dann läuft es bei mir meist dann auch damit. Gut die Sekundäre Timings sind immer etwas schwieriger zu bestimmen, machen aber auch viel aus wenn auch dieser Bereich mit ermittelt werden kann.
Zumindest was davon Messbar(AIDA64 Extreme) ist.
@vlim
Stimmt, das Bios/Mainboard macht neben dem Prozessor hier auch sein Teil mit aus.
Die wirklich guten Chips erkennste daran, dass sie hohe Taktraten UND gute Latenzen bei normalen Spannungen garantieren (also 3200 oder 3466 bei CL14 und 1,35v ab Werk oder sowas). Die erkennste dann aber auch sofort am Preisschild denn sowas kann vielleicht jeder 100. Riegel aus der Produktion.
Ja ist mir bekannt, mal sehen wie es mit den neuen Prozessoren aussieht, denn Intel hat es auch nicht immer so gut mitgemacht. Als ich mir den 6700K kaufte habe es auch nicht alle Arbeitsspeicher bis 3200 MHz und mehr geschafft.
Von den 4000 MHz Arbeitsspeicher habe ich ehe das Gefühl das es sich um die selben Chips handelt und einfach mehr Spannung und höhere Latenzen dazu bestimmt werden und sie dann teuer verkauft werden. Das kann ich auch mit langsam laufende Arbeitsspeicher mit eigenem OC auch hin bekommen. Mir war nur wichtig da ich in diese Richtung wollte Samsung B-Die zu haben. Hängt natürlich am ende auch vom Prozessor ab, da in einem anderem Thema jemand mit dem 9900K sich 4000 MHz Speicher gekauft hat und sie nicht stabil zum laufen bekommt.
Zwar hatte ich zuvor auch G.Skill mit Hynix Chips auf 4000 Mhz zum laufen bekommen aber die Latenzen dazu musste ich über CL22 setzen(glaube waren 24 oder sogar 25). Mit meinen Speicher habe ich mit 19-19-19-39 die 4133 Mhz zum laufen bekommen.