Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

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Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000 (3)
Quelle: Biostar

In Biostars Produktkatalog lässt sich neuerdings ein X570 Racing GT8 finden. Das für Ryzen 3000 gedachte AM4-Board hat drei M.2-Slots, PCI-Express 4.0, wartet mit einer aktiven Kühlung auf und soll DDR4-Speicher mit bis zu 4000 MHz (effektiv) unterstützen.

Biostar hatte es bereits geteasert, nun gibt es konkrete Details. Das seinerzeit noch namenlose Board mit der aktiven Kühlung hört auf den Namen X570 Racing GT8 und stellt anscheinend Biostars neues, das heißt kommendes AMD-Flaggschiff für Ryzen 3000 dar. Die Angaben stammen aus dem offiziellen Produktkatalog.

Dem ist zu entnehmen, dass einer der drei M.2-Slots seine Lanes von der CPU bezieht, die anderen beiden sie vom I/O-Hub ("Chipsatz") erhalten. Alle drei sind laut Tabelle im PCIe-4.0-Standard angebunden. Etwas seltsam wirkt die Übertragungsrate von 32 GBit/s. Bei vier Lanes nach PCI-Express 4.0 müsste sich die eigentlich auf 64 Gbit/s belaufen. Möglicherweise handelt es sich dabei schlicht um einen Übertragungsfehler von einem alten auf ein neues Datenblatt.

Nach wie vor auffällig ist, dass der I/O-Hub von einem kleinen Axiallüfter gekühlt wird. Das könnte auf eine höhere Hitzeentwicklung hindeuten, sollte sich aber eigentlich auch durch mehr Kühlfläche regulieren lassen. Viel Metall steckt hinter dem Propeller augenscheinlich nicht. Ein kürzlich nur grob angeteasertes Board von MSI bietet anscheinend keine beweglichen Teile - zumindest so weit wie das auf dem größtenteils abgedunkelten Bild zu erkennen war.

Doch kein DDR4-5000?

Interessant ist ebenfalls, dass die Platine offenbar maximal DDR4-4000 unterstützt. Zuletzt kolportierten Gerüchten nach könne man beim Ryzen 3000 im BIOS bis zu DDR4-5000 einstellen. Das Gerücht ist also entweder nicht wahr oder bezieht sich nur auf bestimmte Mainboards beziehungsweise BIOS-Versionen.

Ansonsten bietet das Biostar X570 Racing GT8 noch ein 12-Phasen-Design, drei PCIe-X16- und drei PCIe-x1-Slots, einen Ethernet-Port und einen DVI-Anschluss für Ryzen-APUs mit Vega-Grafik. Alle Spezifikationen finden Sie in der Bildergalerie.

Ein offizieller Release-Termin steht derweil noch aus. Erwartet werden die neuen Ryzen-Boards mit X570-Chipsatz im Rahmen der Computex, die am 28. Mai ihre Pforten öffnet.

Quelle: Biostar, Videocardz

Bildergalerie

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Zitat von Memphis_83
        Gibt es einen ernsthaften Grunde für PS2-Anschlüsse? Wurden die damals milliardenfach produziert, sodass die immernoch verbaut werden ?
        Windows-7-Installation, Extrem-Übertakter, zuverlässiger UEFI-Zugang, Kompatiblität zu einigen hochwertigen und haltbaren Produkten sowie zu KVM-Umgebungen und bei einigen sehr günstigen Plattformen auch schlicht die Freihaltung von USB-Schnittstellen für andere Geräte. Auf der anderen Seite stehen die Gegenargumente:
        – (keine)
        Die physische Anschlüsse sind spottbillig, Routing und Montage ist sehr einfach und die Controller sind ohnehin integriert.

        Zitat von Bluebird
        weil weg lassen die Produkte ja gleich 20 Eu billiger machen wuerde ? Als Zweit Monitore gurken noch einige ganz Gute VGA Only TFTs herum , wenn man die nutzen kann ohne einen Adapter fuer wahrscheinlich wenige Cents am Produkt passt das doch ...
        VGA-Unterstützung gehört mittlerweile tatsächlich zu den etwas teureren Schnittstellen, weil man D/A-Wandler verbauen muss und zumindest etwas Qualität waren. Aber während VGA-only-Monitore selten geworden sind, gibt es durchaus viele Beamer mit dieser Einschränkung und natürlich zahlreiche VGA+DVI-, VGA+DP- und VGA+HDMI-Monitore, die man entweder mit einer VGA oder mit drei anderen Buchsen unterstützt.

        Zitat von Threshold
        VGA ist seit 10 Jahren und mehr tot. Nutzt niemand mehr. Trotzdem gibt es den Port immer noch. Irgendwann sollte man mal alte Zöpfe abschneiden.
        IDE Ports gibt es ja auch nicht mehr.
        PATA lässt sich einfach nachrüsten und bietet dann den vollen Funktionsumfang einer onboard-Lösung. Systeme, die noch darauf angewiesen sind, sind typischerweise auch etwas größer und bieten genug Platz für derartige Controller. Internes VGA erfordert dagegen eine zusätzliche Grafikkarte, die bei belegten ×16-Slots auch etwas mehr kosten kann und dann auch mit eigenen Treibern arbeitet. Verzichtbar wäre VGA trotzdem, schließlich nutzen die Onboard-Lösungen die gleiche Technik wie günstige HDMI-VGA-Adapter. Aber wahrscheinlich ist eine zusätzliche HDMI-Buchse aus Lizenzgründen noch teurer.
        Was sich übrigens gar nicht nachrüsten lässt: natives PS/2
        (und Floppy )

        Zitat von Threshold
        Hab ich tatsächlich schon mal gesehen und hab fast geheult.
        Die wenigen flotteren PATA-SSDs stammen zum Teil noch aus Zeiten als PATA noch aktuell war und sich Normalverbraucher wenig dafür interessiert haben. Langsame Lösungen sind dagegen wenig mehr als CF-Karten im anderen Format, die beiden Schnittstellen lassen sich sehr leicht von der einen in die andere Form übersetzen und für Anlagensteuerungen herrscht eine stete Nachfrage nach kleinen, möglichst robusten PATA-Speichern.

        Zitat von INU.ID
        Ich bin, bzw. war (wie man will), selbst (mal) Hardware-Messi. Aber selbst ich habe kein einziges Mobo mehr welches nur PS2 bietet, bzw. auch keine einzige PS2-Tastatur/Maus mehr. Irgendwann muß man alte Hardware auch mal loslassen können.

        Wie reden hier von zukünftiger/aktueller Mainstream- bzw. Gaming-Hardware, nicht von irgendwelchen Industrieplatinen, die ja auch gerne noch eine VGA, IDE- oder ISA-Schnittstelle haben können.

        Edit:

        Interessant. Ungeachtet davon welchen Nutzen man zumindest am Anfang von PCIe 4.0 haben wird (aktuell gibt es ja noch gar keine entsprechenden Grafikkarten), wäre es durchaus ein enormer Pluspunkt, wenn man bei den "älteren" Ryzen-Chipsätzen bzw. -Mainboards wirklich nur ein BIOS-Update bräuchte, um zumindest auf dem ersten PCIe-Steckplatz (der für die Grafikkarte) PCIe 4.0 nutzen zu können. http://extreme.pcgameshar... top.gif
        Bei den meisten Mainboards würde ich mir da keine großen Hoffnungen machen. PCI-E 4.0 stellt hohe Anforderungen ans Routing, die Low-End-Platinen mit weniger Layern vermutlich nicht zufällig erfüllen, und an etwaige zwischengeschaltete Bauteile. Alle teureren Boards mit Splittern/SLI-Unterstützung haben also auch schlechte Karten. Nur im schmalen Bereich dazwischen könnte es ein paar Glückstreffer geben.
        Ähnlich gestaltete sich seinerzeit auch die Einführung von PCI-Express 3.0 im Sockel 1155 mit Ivy Bridge: Nur wenn die Leiterbahnen 1:1 und sehr sauber von der CPU zum Slot geführt wurden, lief die höhere Geschwindigkeit.

        Da Grafikkarten die Leistung bislang kaum brauchen, sind die M.2-Slots ohnehin interessanter. Die liegen oft nah am Sockel, aber leider braucht AMDs Controller-Konfiguration typischerweise einen Splitter, um auch M.2-SATA-SSDs zu unterstützen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Zitat von Memphis_83
        Gibt es einen ernsthaften Grunde für PS2-Anschlüsse? Wurden die damals milliardenfach produziert, sodass die immernoch verbaut werden ?
        Windows-7-Installation, Extrem-Übertakter, zuverlässiger UEFI-Zugang, Kompatiblität zu einigen hochwertigen und haltbaren Produkten sowie zu KVM-Umgebungen und bei einigen sehr günstigen Plattformen auch schlicht die Freihaltung von USB-Schnittstellen für andere Geräte. Auf der anderen Seite stehen die Gegenargumente:
        – (keine)
        Die physische Anschlüsse sind spottbillig, Routing und Montage ist sehr einfach und die Controller sind ohnehin integriert.

        Zitat von Bluebird
        weil weg lassen die Produkte ja gleich 20 Eu billiger machen wuerde ? Als Zweit Monitore gurken noch einige ganz Gute VGA Only TFTs herum , wenn man die nutzen kann ohne einen Adapter fuer wahrscheinlich wenige Cents am Produkt passt das doch ...
        VGA-Unterstützung gehört mittlerweile tatsächlich zu den etwas teureren Schnittstellen, weil man D/A-Wandler verbauen muss und zumindest etwas Qualität waren. Aber während VGA-only-Monitore selten geworden sind, gibt es durchaus viele Beamer mit dieser Einschränkung und natürlich zahlreiche VGA+DVI-, VGA+DP- und VGA+HDMI-Monitore, die man entweder mit einer VGA oder mit drei anderen Buchsen unterstützt.

        Zitat von Threshold
        VGA ist seit 10 Jahren und mehr tot. Nutzt niemand mehr. Trotzdem gibt es den Port immer noch. Irgendwann sollte man mal alte Zöpfe abschneiden.
        IDE Ports gibt es ja auch nicht mehr.
        PATA lässt sich einfach nachrüsten und bietet dann den vollen Funktionsumfang einer onboard-Lösung. Systeme, die noch darauf angewiesen sind, sind typischerweise auch etwas größer und bieten genug Platz für derartige Controller. Internes VGA erfordert dagegen eine zusätzliche Grafikkarte, die bei belegten ×16-Slots auch etwas mehr kosten kann und dann auch mit eigenen Treibern arbeitet. Verzichtbar wäre VGA trotzdem, schließlich nutzen die Onboard-Lösungen die gleiche Technik wie günstige HDMI-VGA-Adapter. Aber wahrscheinlich ist eine zusätzliche HDMI-Buchse aus Lizenzgründen noch teurer.
        Was sich übrigens gar nicht nachrüsten lässt: natives PS/2
        (und Floppy )

        Zitat von Threshold
        Hab ich tatsächlich schon mal gesehen und hab fast geheult.
        Die wenigen flotteren PATA-SSDs stammen zum Teil noch aus Zeiten als PATA noch aktuell war und sich Normalverbraucher wenig dafür interessiert haben. Langsame Lösungen sind dagegen wenig mehr als CF-Karten im anderen Format, die beiden Schnittstellen lassen sich sehr leicht von der einen in die andere Form übersetzen und für Anlagensteuerungen herrscht eine stete Nachfrage nach kleinen, möglichst robusten PATA-Speichern.

        Zitat von INU.ID
        Ich bin, bzw. war (wie man will), selbst (mal) Hardware-Messi. Aber selbst ich habe kein einziges Mobo mehr welches nur PS2 bietet, bzw. auch keine einzige PS2-Tastatur/Maus mehr. Irgendwann muß man alte Hardware auch mal loslassen können.

        Wie reden hier von zukünftiger/aktueller Mainstream- bzw. Gaming-Hardware, nicht von irgendwelchen Industrieplatinen, die ja auch gerne noch eine VGA, IDE- oder ISA-Schnittstelle haben können.

        Edit:

        Interessant. Ungeachtet davon welchen Nutzen man zumindest am Anfang von PCIe 4.0 haben wird (aktuell gibt es ja noch gar keine entsprechenden Grafikkarten), wäre es durchaus ein enormer Pluspunkt, wenn man bei den "älteren" Ryzen-Chipsätzen bzw. -Mainboards wirklich nur ein BIOS-Update bräuchte, um zumindest auf dem ersten PCIe-Steckplatz (der für die Grafikkarte) PCIe 4.0 nutzen zu können. http://extreme.pcgameshar... top.gif
        Bei den meisten Mainboards würde ich mir da keine großen Hoffnungen machen. PCI-E 4.0 stellt hohe Anforderungen ans Routing, die Low-End-Platinen mit weniger Layern vermutlich nicht zufällig erfüllen, und an etwaige zwischengeschaltete Bauteile. Alle teureren Boards mit Splittern/SLI-Unterstützung haben also auch schlechte Karten. Nur im schmalen Bereich dazwischen könnte es ein paar Glückstreffer geben.
        Ähnlich gestaltete sich seinerzeit auch die Einführung von PCI-Express 3.0 im Sockel 1155 mit Ivy Bridge: Nur wenn die Leiterbahnen 1:1 und sehr sauber von der CPU zum Slot geführt wurden, lief die höhere Geschwindigkeit.

        Da Grafikkarten die Leistung bislang kaum brauchen, sind die M.2-Slots ohnehin interessanter. Die liegen oft nah am Sockel, aber leider braucht AMDs Controller-Konfiguration typischerweise einen Splitter, um auch M.2-SATA-SSDs zu unterstützen.
      • Von Killer-Instinct
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Es sollte hier mehr Intel-News geben. Sie haben 10nm für Juni angekündigt. Ihr "neuer" 10nm Prozess gleicht eher 12nm, sinkt den Stromverbrauch etwas, aber die Taktrate scheinen noch nicht gut zu sein, weil sie immer wieder in den Folien unter den Teppich gekehrt werden. AMDs Global Foundry Node von 14nm ist eher 20nm, d.h. bei 7nm von TSMC werden sie endlich mal einen echten Vorteil gegenüber Intel haben.
      • Von IICARUS
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Zitat von hanfi104
        Also bei meinem Board ist ein hardlock auf <3333 drin. Alles ab 3266 ist vollkommen instabil, egal mit wieviel Spannung und Timings.
        Das gehört bei dieser Generation wie das Amen zum Gebet.
        Sei froh das du überhaupt so hoch kommt, mit dieser Generation ist es manchmal Glück auf 3000 MHz zu kommen.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Zitat von INU.ID
        Irgendwann muß man alte Hardware auch mal loslassen können.
        Weil man dazu gezwungen wird.
        Das Weglassen der absolut stabilsten Schnittstelle halte ich für grenzwertig.
        USB-Geräte werden oftmals fehlerhaft erkannt wegen der komplizierten USB-Erkennung.

        Bei PS/2-Geräten ist das so gut wie nie passiert.
        Meine über 20 Jahre alte PS/2 Tastatur (Cherry-Nachbau) werde ich so lange, wie möglich behalten.
      • Von Buggi85 Software-Overclocker(in)
        AW: Ryzen 3000: Biostar X570 Racing GT8 mit drei M.2-Slots, aktiver Kühlung und DDR4-4000

        Zitat von Mazrim_Taim
        Interessantes Video.

        Fand die (angeblichen) Preise auch zu schön.
        Können ja ein Tippspiel anfangen.
        Ich sage mal +33% mehr für die 8+ Kerner als die Zahlen in Liste.
        Vllt. werden die 7nm 8 Kerner etwas teurer als die 12nm, um die restlichen Bestände noch gut abzusetzen. Immerhin ist gerade erst der 50 Jahre 2700x erschienen, den werden sie doch kaum kanibalisieren.
      Direkt zum Diskussionsende
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