AMD Ryzen in Komplett-Systemen gefragt: Intel bleibt stark, muss aber Federn lassen
Anscheinend hat Intels Lieferproblematik den Markt der Fertig-PCs erreicht. In Westeuropa würden einem Bericht nach mittlerweile deutlich mehr Systeme mit AMD-Prozessor veröffentlicht, als das noch im letzten Jahr der Fall war. Chips wie der Ryzen 7 3700X fanden sich in 629.000 der zuletzt ausgelieferten Rechner - ein Jahr zuvor sollen es nur 355.000 gewesen sein.
Ryzen 3000 hat anscheinend nicht nur den Komponenten-Handel auf den Kopf gestellt. Einem Bericht zufolge kommen auch in Fertig-PCs immer häufiger AMD-Prozessoren zum Einsatz. Die Zahlen beziehen sich auf den westeuropäischen Markt und zeigen zweierlei: Obwohl Intel unangefochten die Nummer 1 bleibt, konnte AMD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zulegen.
Demnach kamen in zwölf Prozent der 5,242 Millionen Desktop-Rechner und Notebooks, die an Wiederverkäufer und Einzelhändler in der Region ausgeliefert wurden, AMD-Prozessoren zum Einsatz. Letztes Jahr sollen es im selben Zeitraum nur sieben Prozent gewesen sein. Insgesamt setzten rund 629.000 Geräte auf einen AMD-Prozessor, ein Jahr zuvor waren es nur 355.000.
Aus den Zahlen ergibt sich zudem ein Plus für den gesamten Markt. Letztes Jahr lag das Marktvolumen bei 5,077 Millionen Geräten, mittlerweile sind es fast 200.000 mehr.
AMD konnte vor allem im Endkundenmarkt Boden gutmachen, wo der Marktanteil mittlerweile bei 18 Prozent liegen soll. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent. Im Business-Segment reichte es laut Bericht lediglich für acht Prozent aller Systeme, wobei auch hier ein deutlicher Zuwachs von fünf Prozentpunkten zugunsten AMDs zu verzeichnen ist.
"In den letzten Quartalen haben die Lieferengpässe bei Intel-Chips dazu geführt, dass sich verschiedene Anbieter verstärkt auf AMD konzentriert haben." Insbesondere HP und Lenovo, die Anbieter mit dem größten AMD-Portfolio, hätten im dritten Quartal 2019 deutlich mehr Produkte mit AMD-CPU abgesetzt.
Auch andere Zahlen sprechen für AMD
Schon andere Indikatoren sahen AMD im Aufwind, allerdings bezogen sich diese vor allem auf den Komponenten-Markt, der nur einen kleinen Teil des gesamten Marktvolumens abdeckt. So wurde Intel beim deutschen Online-Händler Mindfactory wiederholt auf die hinteren Plätze verwiesen. Auch unser Preisvergleich zeigt ein anhaltend hohes Interesse an Ryzen-3000-Prozessoren.
Analysten sagen AMD zudem eine rosige Zukunft im Server-Markt voraus, von einer Verdopplung des Marktanteils war sogar die Rede. Mehrere große IT-Firmen, darunter Dell, IBM und Nokia, hätten zuletzt Prozessoren der zweiten Epyc-Generation bestellt. Dazu passt, dass in mehreren geplanten Super-Computern Chips von AMD eingesetzt werden.
Bei Intel sollen sich unterdessen immer noch Lieferengpässe bemerkbar machen. So würden sich Hersteller von Komplettsystemen laut Digitimes insbesondere auf eine knappe Versorgungslage bei Comet Lake-U einstellen, womit ausgerechnet das ohnehin schon knappe 10-nm-Portfolio in Form von Ice Lake ergänzen werden sollte. 14 nm sollten nach ursprünglicher Planung bei Intel längst kein großes Thema mehr sein, dürfte auf absehbare Zeit aber noch das Gros der Auslieferungen betreffen.
Quelle: The Register

Das einzige Problem sind die hohen MB Preise, aber da werden die Massenhersteller wohl auch Rabatt bekommen, während wir hier im Endkundenbereich noch verarscht werden. Oder man läßt eben PCIe 4.0 weg, wie ich das auch machen würde, und steigt dann bei 5.0 ein, wenn das jetzt gekaufte System veraltet ist.
Dass bei dieser gerade zu kriminell schlechten Aufrüsbarkeit (die Firmen sollen sogar proprietäre Netzteil-Anschlüsse haben mit 12 statt 24 pins so dass man das billig NT nicht wechseln kann wenn man eine stärkere Grafik-Karte einbauen will)! Ausserdem werden Fertig-PC-Hersteller wohl kaum X570 einbauen!
Mich wundert dass trotz dieser schlechten Konfigurationen auch im Desktop-Markt viel mehr fertig PCs gekauft werden als selbt zusammengestellte. Gibts da eigentlich ne Statistik?
Ausserdem sind nur 8% AMD bei Business PCs vs 70% Retail bei Mindfactory irrational. Intel ist nach wie vor bei Spielen schneller aber gerade Privat-Leute die Retail kaufen und spielen kaufen AMD, während bei Profi-Anwendungen im Grafik-Bereich AMD besser ist und eher fürs Business passt und nebenbei auch gegen Spectre gesichert ist!
Das Board geht noch immer nur der X6 ging nach 6 Jahren nicht mehr, also nein ich behaupte immer noch das günstige Boards gut sein können.
Gut villeicht sind die heutigen Boards einfach von Grundauf Schrott, das man Teure besser verkaufen kann, das weis ich nicht aber vor einem Jahrzehnt war dies noch nicht so
Boards unter 60€ sind alles andere als Mist, das sind die Boards die Qualität ohne Bling Bling Aufschlag bieten,
mein MSI kostete anno dazu mal (2009) bei Alternate 54,86€ und geht 10 Jahre Später noch immer
Das einzige Problem sind die hohen MB Preise, aber da werden die Massenhersteller wohl auch Rabatt bekommen, während wir hier im Endkundenbereich noch verarscht werden. Oder man läßt eben PCIe 4.0 weg, wie ich das auch machen würde, und steigt dann bei 5.0 ein, wenn das jetzt gekaufte System veraltet ist.
Das Problem ist eher das der 550 auf sich warten laesst und auf einmal jeder meint unter 570 gehts nicht
450er Boards die Gut sind bekommt man schon zu guten Preisen und mal ehrlich wer Boards unter 60 Eu kauft der bekommt eh nur Mist , also wenn ein Brett schon einen 6 Kerner voll ausreizen koennen soll dann muss man auch ein bisschen Geld in die Hand nehmen ...