Mass Effect: Andromeda - Techniktest mit weiteren Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks

Update mit weiteren Messwerten und Eindrücken: Seit dem 16. März können Nutzer des Origin-Access-Programms die ersten 10 Stunden des kommenden Sci-Fi-Epos Mass Effect: Andromeda spielen. Wir nutzen die Gelegenheit und werfen einen ersten Blick auf die Performance des schicken Frostbite-Rollenspiels.

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Mass Effect: Andromeda - Techniktest mit weiteren Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware
Aktuelle Änderungen hervorheben

Mit Mass Effect: Andromeda verlässt Bioware unsere galaktischen Gefilde und verlegt das Setting in die benachbarte, mit läppischen 2.500.000 Lichtjahren Entfernung der unsrigen nächstgelegenen Galaxie. Und auch die Technik macht einen großen Sprung, wobei die nun statt der Unreal Engine 3 zum Einsatz kommende Frostbite-Technik dem einen oder anderen vertraut vorkommen dürfte.

Mass Effect: Andromeda basiert mit einiger Gewissheit auf dem Entwicklungszweig der Engine, den Bioware für Dragon Age: Inquisition entwickelt hat, nicht jenem, der beispielsweise in Star Wars: Battlefront oder jüngst Battlefield 1 zum Einsatz kommt. Landschaften, Charakter-Rendering und Effekte wecken oft Erinnerungen an das Fantasy-Rollenspiel, sind allerdings technisch deutlich weiterentwickelt.

Insbesondere die Effekte, darunter die auf maximaler Stufe sehr ansehnliche Tiefenschärfe oder die großzügig eingesetzten, hochauflösenden Reflexionen oder die temporale Kantenglättung sind technisch deutlich fortschrittlicher als jene, die in Dragon Age: Inquisition eingesetzt wurden. Es sind außerdem einige sehr auffällige Modernisierungen unter der Haube vorgenommen worden, beispielsweise bei den Streaming-Techniken. In Mass Effect: Andromeda werden Zwischensequenzen und (meist sehr) kurze, vorberechnete Videos so geschickt eingesetzt, dass die Engine neue Umgebungen praktisch ladezeitenfrei im Hintergrund laden kann. Vorausgesetzt, Ihre Speichermedien (SSD, reichlich RAM) sind mit der Datenflut nicht überfordert. Die erste Landesequenz auf Habitat 7 ist beispielsweise eine beeindruckende Dokumentation für die neue Streaming-Technik.

Setting per Mausklick auswählen
16:9
16:9 16:10 17:9 21:9
Preset Ultra
Preset Hoch
Preset Mittel
Preset Niedrig

Mass Effect: Andromeda - Die Engine

Grafisch ist Mass Effect: Andromeda größtenteils überzeugend. Die schicke volumetrische Beleuchtung, die netten Effekte sowie die tessellierten Oberflächen und die zu weitesten Teilen sehr hochauflösenden Texturen, deren ansehnliches Shadermodell sowie die hohe Weitsicht können gefallen. Auch die Animationen, welche es den Charakteren sich auch über unebenen Grund geschmeidig zu bewegen sind prinzipiell sehr schick, wenngleich es hin und wieder zu einigen Aussetzern und Clipping-Fehlern kommt. Hin und wieder kommt es in Zwischensequenzen bei plötzlichen Szenenwechseln auch zu kurzen, aber kräftigen Stockern. Nachdem wir uns mehr als 10 Stunden in der Andromeda-Galaxie herumgetrieben haben und eine Vielzahl Eindrücke sammeln konnten, wirkt Mass Effect: Andromeda aber schon vor dem Release ausgereift. Die Anforderungen an die Grafikkarte liegen indes mit Ultra-Details hoch und nochmals höher, wenn die Effekte, Umgebungsverdeckung und Beleuchtungsqualität händisch maximiert werden. Das ist auch wichtig beim Blick auf die scheinbar genügsamen Systemanforderungen für Mass Effect: Andromeda. Diese gelten für 30 Fps, bei der empfohlenen Hardware für Full HD. Auch wenn EA nicht angegeben hat, welche Grafikdetails für die Systemanforderungen aktiviert wurden, ist davon auszugehen, dass es nicht die Maximaleinstellungen waren. Aber das erklären wir im Folgenden. Hier noch einmal die Systemanforderungen zur Erinnerung. Anmerkung am Rande: Mit dem Preset "Mittel" reduziert Mass Effect: Andromeda die interne Renderauflösung unabhängig von der ausgewählten Bildschirmauflösung auf 900p, bei "Niedrig" sind es 720p. Dies lässt die Bildraten stark in die Höhe schnellen. Außerdem entfällt auf den beiden niedrigsten Presets die temporale Kantenglättung.

Mass Effect Andromeda Minimale Hardware Empfohlene Hardware
Auflösung 1.280 x 720 1.920 x 1.080
Windows Windows 7, 8.1 oder 10 (64 Bit) Windows 7, 8.1 oder 10 (64 Bit)
CPU Intel Core i5-3570 oder AMD FX-6350 Intel Core i7-4790 oder AMD FX-8350
RAM 8 GiB 16 GiB
Grafikkarte GTX 660 2 GiB oder Radeon 7850 2 GiB GTX 1060 3 GiB oder RX 480 4 GiB
Festplatte 55 GByte 55 GByte

[COLOR=textColor3]Mass Effect: Andromeda - Grafikkarten-Benchmarks

Dennoch haben wir uns entschlossen, Mass Effect Andromeda mit maximalen Details zu benchen, denn erstens steigt die Grafiklast beim Zuschalten dieser Effekte zwar deutlich an, jedoch nicht in dem Maßstab, dass mit aktuellen Mittel- und Oberklasse-GPUs an ein flüssiges Spielen nicht zu denken ist. Zudem ist auch die Speicherbelegung der Grafikkarten unauffällig, 4 GiByte sind ausreichend, um Full HD und WQHD zu verdauen. Für unsere Benchmarks wählen wir eine Szene direkt nach der Landung auf Habitat 7: Wir sprinten 20 Sekunden durch die fremdartige Landschaft, in den Pfützen zu den Füßen unserer Spielfigur zieren hochauflösende Screen-Space-Reflections die spiegelnden Oberflächen, der felsige Grund ist tesselliert, hübsche volumetrische sowie globale Beleuchtungsansätze leuchten die recht komplexe Szene aus. Zudem fordern wir durch den Sprint dem Streaming einiges ab. Mass Effect: Andromeda ist ausgesprochen grafiklastig, insbesondere mit maximierten Einstellungen. Erkenntlich wird dies nicht nur anhand der relativ niedrigen Bildraten, sondern auch an den verglichen mit anderen Spielen im Schnitt niedrigeren Taktraten der getesteten GPUs.
Selbstverständlich verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Treiber von AMD und Nvidia, namentlich die Radeon Software 17.3.2 sowie den Geforce 378.90, welchen wir von Nvidia vorab zur Verfügung gestellt bekamen - der Treiber soll laut Nvidia frühestens am Montag auf www.geforce.com zum Download bereitstehen. Wie immer setzen wir die Filterung in den Grafiktreibern auf "Hohe Qualität", deaktivieren Vsync und erlauben es dem AMD-Treiber außerdem nicht, den Tessellationsfaktor zu beeinflussen. Das ist bei Mass Effect: Andromeda wichtig, da AMD die RS 17.3.2 explizit mit einem Tessellationsprofil bewirbt, das die Leistung auf Kosten der Qualität erhöht. Wie stark, sehen wir uns nachfolgend an. Um Missverständnissen vorzubeugen: Durch Deaktivierung der AMD-Tessellationsoptimierung stellen wir sicher, dass Radeon-GPUs die gleiche Last vor sich haben wie Geforce-Chips - greift der Treiber ein, wird nicht die von der Applikation gewünschte Tessellation verwendet.

Nach den Erfahrungen, die wir bislang in Mass Effect: Andromeda sammeln konnten, ist dies ein anspruchsvolles, jedoch häufig wiederkehrendes Last-Szenario, das sich auch auf andere Umgebungen umsetzen lässt. Einige Umgebungen zeigen auch nochmals leicht erhöhte Ansprüche, ein Worst-Case-Szenario ist unsere Benchmark-Szene also nicht. Ein solches lässt sich bei den Zwischensequenzen suchen, insbesondere mit maximierten Effekt-Einstellungen. Unter anderem die schicke Beleuchtung sowie das hochqualitative Depth of Field lassen hier die Bildraten purzeln - wobei bei den Zwischensequenzen niedrige Bildraten weniger problematisch sind, als beim tatsächlichen Gameplay.

Um einmal zu dokumentieren, wie stark hochqualitiative Grafikeffekte die Performance beeinflussen können, wenn sie in voller Auflösung berechnet werden (sie werden beim Wechsel auf eine höhere Auflösung also deutlich teurer), schalten wir die schicken, bei maximalen Details in nativer Renderauflösung berechneten Raytraced-Screen-Space-Reflections einmal gesondert mittels Konsolenbefehl ab.

Beispiel für den Performance-Killer Fullres-Effekte: Raytraced Screen-Space-Reflections (GTX 1080, UHD)

an aus

Mass Effect: Andromeda läuft auf Geforce-Grafikkarten etwas flüssiger als auf vergleichbaren Radeon-Modellen. Wie wir im Laufe der Messungen herausfanden, ist dafür unter anderem die starke Tessellierung der Spielwelt verantwortlich (siehe nächster Artikelabschnitt). So kommt es, dass die ordentlich übertaktete Radeon RX 480, welche die Spezifikation der mutmaßlichen Radeon RX 580 erfüllt, nur knapp an der Geforce GTX 1060/3G vorbeizieht, anstelle sich, wie sonst, mit der GTX 1060/6G zu duellieren. Grafikspeicher ist erst jenseits von WQHD/1440p ein Thema, ab UWQHD und erst recht in Ultra HD lohnt es sich, mehr als 3 GiByte an Bord zu haben.

Sie vermissen die Geforce GTX 1080 Ti? Kein Problem: Sie rangiert, wie immer, circa zwei Prozent über der Titan X Pascal. Das ist immer der Fall, die Spezifikationsunterschiede zwischen beiden Grafikkarten erlauben keine andere Platzierung. Messwerte der begehrten GTX 1080 Ti liefern wir nach, sobald wir den Rückbau auf den Referenzkühler vorgenommen haben. Derzeit thront noch ein Accelero Hybrid III-140 auf unserem Muster, mit dem es zwischen 1.700 und 1.800 MHz auf die Waage legt, was die Benchmarks verfälscht.

Ultra vs maximierte Details - WQHD, GTX 1080 OC

Ultra-Details Maximale Details

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    • Kommentare (203)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Moin

        Zitat von Thepunisher2403
        Was ich wo, wann und warum kommentiere geht Sie eigentlich mal gar nix an...


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Einen vier Jahre alten Artikel auszugraben läuft bei uns unter Leichenfledderei. Und man sieht ja schon wohin sich der Diskussionsverlauf bewegt.

        Daher:
        *Closed*

        Gruß
        Pain
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Moin

        Zitat von Thepunisher2403
        Was ich wo, wann und warum kommentiere geht Sie eigentlich mal gar nix an...


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Einen vier Jahre alten Artikel auszugraben läuft bei uns unter Leichenfledderei. Und man sieht ja schon wohin sich der Diskussionsverlauf bewegt.

        Daher:
        *Closed*

        Gruß
        Pain
      • Von Thepunisher2403 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Two-Face
        Schreibt doch jetzt ernsthaft der Typ, der sich über einen vier Jahre alten Post echauffiert - mehr Realsatire geht nicht.
        nope das war durch zufall aber egal....scheinst natürlich alles und jeden zu kennen...
        wennst des schon als hobbylos abtust dann kannst ja die gründe nennen...weil du weißt ja natürlich alles...also hau raus...
        Fakt bleibt das es falsche Fakten waren und fertig...
        Aber scheinbar interessiert keinen mehr richtige fakten etc....
        wann ich wo meine meinung abgebe ist meine sache..

        Was interessiert es sie eigentlich....könnte ihnen ja völlig egal sein aber nein ihr müsst euch ja einmischen so typisch für leute nur nur rumtrollen wollen und normale fakten mal so gar nicht interessieren....
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Thepunisher2403
        Dann bist einfach hobbylos..
        Schreibt doch jetzt ernsthaft der Typ, der sich über einen vier Jahre alten Post echauffiert - mehr Realsatire geht nicht.
      • Von Thepunisher2403 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Veriquitas
        Doch in einem Öffentlichen Forum geht das jeden was an.

        Ja nichts und weiter.
        Dann bist einfach hobbylos..

        Und nein denn dich habe ich vorher nicht angesprochen also nerv nicht rum jetzt...
      • Von Gast1675465802
        Zitat von Thepunisher2403
        Was ich wo, wann und warum kommentiere geht dich eigentlich mal gar nix an...
        Doch in einem Öffentlichen Forum geht das jeden was an.

        Zitat von Thepunisher2403
        Und weiter...
        Ja nichts und weiter.
      Direkt zum Diskussionsende
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